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Verizon möchte Filesharer Warnbriefe schreiben

Im Auftrag des Interessenverbandes der RIAA (Recording Industry Association of America), hat der amerikanische Internetanbieter Verizon sich dazu Bereit erklärt - vorerst nur testweise - Warnschreiben an Filesharer zu verschicken.

Verizon wird in diesen Briefen die Kunden dazu auffordern ihre illegalen, freigegebenen Inhalte und Dateien zu löschen, und in Zukunft nichts derartiges mehr zu machen.

Verizon kennt die Bedeutung des Copyrights, und will den Schutz geistiges Eigentums stärken. Es ist bisher nicht bekannt gegeben worden, ob die Filesharer mit Strafen rechnen müssen.


WebReporter: nikilaus2005
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Daten, illegal, RIAA, Filesharer, Verizon, Warnbrief
Quelle: winfuture.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2009 00:03 Uhr von nikilaus2005
 
+18 | -7
 
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Die Musiker verlieren nicht wirklich Geld durch das Filesharing, es heißt, dass die Filesharer sogar mehr Musik kaufen, und ich denke, dass das für Filme auch gilt. Ich halte es für unwahrscheinlich, das die Betroffenen wirklich AUFHÖREN derartige Angebote zu nutzen.
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15.11.2009 10:31 Uhr von Marridin
 
+7 | -4
 
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Solange es keiner weiss macht es den Filesharer nicht heiss.

Das Internet wird als rechtfreie Zone betrachtet - die können doch sowieso nicht nachvollziehen was ich mache.

Ich glaube aber, dass der Abschreckungseffekt bei vielen genügen wird - eben dass die großen Firmen doch wissen, was der einzelne User macht.
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15.11.2009 12:36 Uhr von datenfehler
 
+3 | -36
 
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15.11.2009 13:12 Uhr von Hawkeye1976
 
+12 | -2
 
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@datenfehler: So unrecht hat der Autor da nicht. Was von einem verkauften Download oder Tonträger beim Künstler und Urheber ankommt ist wirklich minimal im Vergleich zu dem, was sich die Musikindustrie davon einverleibt.

[ nachträglich editiert von Hawkeye1976 ]
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15.11.2009 13:18 Uhr von Dizzy4Prez
 
+7 | -3
 
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@datenfehler: so, du meinst also, die musikindustrie soll weiterhin geld scheffeln mit billigproduktionen und die machern der musik mit nem kleinen anteil abspeisen.

der schutz von geistigem eigentum ist in ordnung, darf aber mittlerweile auch neu überdacht werden, aber vor allem darf dieser schutz nicht als rechtfertigung herhalten für das treiben von geldgierigen produzenten.

gut ist, dass diese ganze filesharing diskussion bereits zum ansatzweisen umdenken mancher verantwortlichen geführt hat - von leuten, die weiter denken können, als du.
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15.11.2009 13:30 Uhr von Dracultepes
 
+11 | -3
 
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@Datenfehler: Nein er verliert kein Geld wenn du von ihm nen Geldschein nimmst und auf den Kopierer legst und es ihm dann zurückgibst.
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15.11.2009 16:46 Uhr von Thingol
 
+2 | -1
 
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FUCK THE RIAA: Sowas wäre bei Digg.com jetzt der erste Kommentar gewesen. :D
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15.11.2009 17:12 Uhr von MadAxx
 
+3 | -2
 
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solange: es noch filesharer gibt, die EMule o.ä. nutzen, werden die noch welche zum anschreiben haben....

Hoffendlich gibts bald ne Lösung , wo nicht jeder Hans und Franz die Nutzerdaten mitloggen kann....
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16.11.2009 08:10 Uhr von Slingshot
 
+1 | -0
 
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Es ist ein völliger Irrtum zu glauben, dass jeder Filesharer, der sich einen Song runtergeladen hat, diesen auch gekauft hätte.

Nur weil Johnny Cage sich Autobahnraser runterlädt und spielt, hätte er das Spiel noch lange nicht gekauft. Keine Möglichkeit es runterzuladen => er kauft es sich nicht. Verdienstausfall ist in beiden Fällen das gleiche.
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16.11.2009 09:35 Uhr von El_Scheffe
 
+1 | -0
 
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wenn die entwickler: mal demos rausbringen würden, bevor sie ihre spiele veröffentlichen, dann müsst ich sie mir nich runterladen.. ich kauf doch die katze nich im sack!
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16.11.2009 10:07 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+0 | -0
 
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@ Vorposter: Genau so ist es.
Beispiel (damals) Bravohits.
2 geile Lieder.Der Rest der da drauf war, war nichts anderes als Resteverwertung in einer schönen Verpackung.
Also hat man für 2 Singles mal eben 44 DM bezahlt.

Konnte man sich das vorher anhören?
Nein.

Heute hab ich die Möglichkeit, mir VORHER die Leider anzuhören oder die Filme anzugucken und entscheide dann ob ich mir das im Kino angucke.

Im Fall von Transformers und einigen anderen Filmen "Ja".
Aber 90 % was im Kino läuft ist und bleibt SCHROTT und wäre den Eintritt nicht mal wert, wenn er umsonst wäre.

Ergo.
Ich schaue mir die Ware vorher an.
Nimmt die MI oder FI mir diese Möglichkeit, werden sie demnächst nur noch für sich selbst produzieren.
Denn erwiesenermaßen sind die sogenannten "Raubkopierer" auch zeitgleich die besten Kunden dieser "Mafia".

Habe folgende Spiele gekauft, NACHDEM ich sie getestet habe:

Battlefield 1942,BF Vietnam,BF 2, BF 2142,Half life 2, Crysis, Farcry 2 und aktuell Red Faction 2.
Insofern fühle ich mich nicht als Raubkopierer.

Zumal ich niemandem mit vorgehaltener Waffe beraube sondern im schlimmsten Fall eine Urheberrechtsverletzung begehe.
Das ist nicht einmal eine Straftat, sondern eine Ordnungswidrigkeit:

Macht sich jeder, der einen Kopierschutz knackt und etwas kopiert somit strafbar?

Nein!

Der Gesetzgeber wollte eine Kriminalisierung von großen Teilen der Bevölkerung vermeiden. Aus diesem Grund sieht § 108 b Abs. 1 vor, dass eine Strafbarkeit nicht gegeben ist, wenn die Tat ausschließlich zum eigenen privaten Gebrauch des Täters oder mit dem Täter persönlich verbundener Personen erfolgt oder sich auf einen derartigen Gebrauch bezieht.

Voraussetzung für eine Straffreiheit ist somit, dass der Täter ausschließlich privat gehandelt hat. Der Begriff der mit dem Täter persönlich verbundenen Personen entspricht den Grundlagen der Privatkopie des § 53 UrhG.

Gleiches gilt für die Bußgeldvorschriften des § 111 a UrhG. Eine Ordnungswidrigkeit ist dann gegeben, wenn eine Vorrichtung, ein Erzeugnis oder ein Bestandteil verkauft oder vermietet oder über den Kreis der mit dem Täter verbundenen Personen heraus verbreitet wird.

Persönlich verbunden sind nach bisheriger Rechtslage Familie, Haushaltsangehörige und Freunde. Im Zweifel wird man diesen Begriff eher restriktiv auslegen müssen.

Dann habe ich bei Umgehung eines Kopierschutzes im privaten Bereich nichts zu befürchten?

Zumindestens kein Strafverfahren oder Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Dem Rechteinhaber bleibt es jedoch unbenommen, Schadenersatzansprüche geltend zu machen. Die Möglichkeit einer zivilrechtlichen Verfolgung bleibt somit eröffnet. Ob dies für Einzelfälle tatsächlich passieren wird, ist zweifelhaft.


Ich trenne nur die Spreu vom Weizen.

[ nachträglich editiert von Wurstwasserpfeiffe ]
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16.11.2009 10:26 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+1 | -0
 
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Irrtum: Ich habe damals in einem Dorf gewohnt.
50 km von jeder größeren Stadt entfernt.
Kein Auto.Kein Motorrad gehabt.
Busse fuhren da auch nicht.
Da gab es keinen CD Laden.
Also musste ich mir das Zeugs bestellen.


...und in dem einzigem CD Laden der danach aufgemacht wurde, wurde die Ware nicht geöffnet, sondern nur verschweißt herausgegeben.

Man sollte nicht immer vom Regelfall ausgehen;O)


...und jetzt nenne mir bitte einen einzigen Laden, in dem ich PC Spiele antesten oder DVD´s vorher angucken kann.
Sollte es einen geben (ich kenne keinen), kann man da auch indizierte Titel testen?


Na...?

[ nachträglich editiert von Wurstwasserpfeiffe ]

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