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Bank-Volkswirt fordert Verzicht auf Lohnerhöhung für Angestellte

Der Chef-Volkswirt der Deutschen Bank fordert von den Angestellten in Deutschland einen Verzicht auf die Lohnerhöhung, um Arbeitsplätze zu sichern. Dieser Verzicht sollte mehrere Jahre andauern.

Auch prognostiziert er für Anfang 2011 etwa 4,5 Millionen Arbeitslose, d. h. er rechnet mit mehr Arbeitslosen als die Bundesregierung. Neue Arbeitsplätze seien erst wieder im Jahr 2012 zu erwarten.

Schwierigkeiten mit dem Export seien aufgrund der Stärkung des Euros gegenüber dem Dollar ebenso zu erwarten. Somit dürften in der Automobilbranche weiterhin Arbeitsplätze gefährdet sein.


WebReporter: MOTO-MOTO
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Bank, Angestellte, Verzicht, Autobranche, Lohnerhöhung, Volkswirt
Quelle: www.welt.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2009 12:03 Uhr von MOTO-MOTO
 
+10 | -2
 
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Lustig!
Ein Lohnverzicht für Angestellte fordern, aber selber damit nicht anfangen wollen....

Schlimm finde ich, dass hier schon bei SN gezeigt wurde, dass die bisherige "geschönte" offizielle Statistik gerade mal etwa die Hälfte der Arbeitslosen anzeigt.
Das würde für Anfang 2011 auf eine tatsächliche Arbeitslosenzahl von etwa 9 Millionen hindeuten.
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14.11.2009 12:19 Uhr von artefaktum
 
+21 | -1
 
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Da würde ich vorschlagen fangen wir mit der Lohnzurückhaltung am besten mal beim Chefökonomen der Deutschen Bank an ...
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14.11.2009 12:23 Uhr von Klassenfeind
 
+11 | -1
 
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Da es I h n selbst: nicht betrifft,ist das die leichteste und unvrschämteste "Übung" !!! Wir Angestellte und Arbeiter hören das doch dauernd !!! Nur,die Versprechen,sind noch nicht ein einziges mal eigetroffen !!!!!!!!!!
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14.11.2009 12:29 Uhr von artefaktum
 
+0 | -2
 
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@Klassenfeind: Das ist so nicht richtig. Chefökonom Walter ist ja durchaus Angestellter der Deutschen Bank (wie sein Chef Ackermann übrigens auch).

Allerdings wirst du insofern recht haben, das das für die beiden (und andere im Vorstand) natürlich nicht gelten soll.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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14.11.2009 12:34 Uhr von Tinnu
 
+5 | -0
 
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eine idee waurm nicht die erhöhung von diäten, vorstandsgehälter usw. an die löhne koppeln? dann bekommen alle die gleiche lohnerhöhung oder auch nicht.
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14.11.2009 12:45 Uhr von Nekromanzer
 
+18 | -0
 
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Wer 25% Umsatzrendite: Wer 25% Umsatzrendite erwirtschaften will und dafür von seinen Mitarbeitern Lohnverzicht fordert, der darf sich nicht wundern wenn in Frankfurt die Banken brennen.

Scheinbar hat die Finanzkrise kein Umdenken beim gierigen Pack bewirkt !
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14.11.2009 12:47 Uhr von hofn4rr
 
+4 | -0
 
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@Tinnu: der vorschlag hört sich nicht gerade gerecht an =>

vergleich

vorstandsgehalt ungefähr 50 000 euro im monat, macht bei 3% lohnerhöhung schlappe 1500 euro plus.

bei einer friseuse oder einem rentner mit einem einkommen von etwa 800 euro, machen 3% gerade mal 24 euro aus.

beide gruppen die selbe lohnerhöhung...nur mit den 24 euro plus macht man nicht gerade weite sprünge.
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14.11.2009 12:51 Uhr von Klassenfeind
 
+4 | -0
 
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@artefaktum: Du hast aber sicherlich gemerkt,daß das keine normalen Angestellten sind !!!! Leute,die ihre Verträge mit sich selbst abschließen dürfen,das sind nichts weiter, als "Mitesser" die ausgedrückt werden müssen !! Die selben Leute gönnen uns den Dreck unterm Fingernagel nicht !!!!!!!!
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14.11.2009 12:51 Uhr von Tinnu
 
+2 | -0
 
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@ hofn4rr: gerechter als momentan ist es allemal
politiker, vorstandsmitglieder und co suchen sich aus was sie wollen und angestellte, arbeiter und rentner bekommen nix oder auf jeden fall weniger.

meine idee war, das keiner auf verzicht plädieren kann und selber nichts dafür tut.

[ nachträglich editiert von Tinnu ]
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14.11.2009 13:05 Uhr von EnerGX
 
+9 | -1
 
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So ist unsere Gesellschaft: http://www.snengl.de/...
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14.11.2009 13:11 Uhr von datenfehler
 
+4 | -1
 
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ich fordere jetzt dass ich eine lebenslange Versorgung mit Schokolade bekomme. Außerdem will ich, dass die Sonne immer scheint!

Achso? Ich dachte, es sei der Contest "Wer stellt die dümmsten Forderungen". Nicht?
Schade. Mir wäre noch mehr eingefallen. Es wäre zwar schwer geworden, aber ich hätten den Volkswirt-Typen schon noch übertroffen...
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14.11.2009 13:36 Uhr von Sir_Cumalot
 
+1 | -0
 
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er hat Recht! man sollte so kalkulieren, wie der Mann es da vorgibt.
Er sagt was er für notwendig hält!


Also mal lieber Geld sparen und sehen, dass man seine Ausgaben im Griff hat, keine Schulden macht, seinen Arbeitsplatz behält usw.

Und darauf hoffen, dass irgendeine höhere Gerechtigkeit sich endlich um die ganzen Abzocker, Verzocker, Absahner und sonstiges kümmert.
Denn mit normalen Mitteln ist den Leuten eh´ nicht mehr beizukommen.

[ nachträglich editiert von Sir_Cumalot ]
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14.11.2009 14:17 Uhr von U.R.Wankers
 
+3 | -1
 
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Dann soll er auf Bonus und Sonderzahlungen: verzichten und mit gutem Vorbild vorangehen.
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14.11.2009 15:01 Uhr von Marky
 
+0 | -0
 
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Das glaubst du doch wohl selber nicht.

Wasser predigen und wein trinken ... war schon immer so, wird auch immer so bleiben !
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14.11.2009 16:12 Uhr von Starcolonizer
 
+2 | -0
 
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Immer die gleiche Kapitalistenleier Wie wäre´s mit Managergehälter reduzieren und deckeln? Es sind immer die gleichen abgedroschenen und altertümlichen Parolen. Lohnzurückhaltung wird schon seit den 90er gepredigt un dpraktiziert. Jetzt wo Leute etwas davon haben sollten ist die Krise da. Und so soll´s immer wieder von vorne gehen. Wan kapieren die sog. " Wirtschaftexperten" kapieren das auch die Nachfrage-Seite eines funktionierendes Markets gestützt werden muss? Und was ist mit dem Grundkurs Mitarbeitermotivation? Ständige Kürzugen, Entlasungen und Verzichtparolen wirken demotivierend und senkt wiederum jegliche Kauflaune und dies fürht wiederum zur nächsten Krise.

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