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Helmut Schmidt stellt Pflicht zum Wehrdienst in Frage

Altkanzler Helmut Schmidt regt den Wandel der Bundeswehr zu einer Freiwilligenarmee an. Er habe verfassungsrechtliche Bedenken, da der Gleichheitsgrundsatz bei der Einberufung aktuell nicht mehr gegeben sei.

Weiter merkte Schmidt an, die Wehrpflicht sei unter der Bedrohungslage des Ost-West-Konflikts eingerichtet worden. Diese Gefahren aus dem Osten seien in der heutigen Zeit entfallen.

Hauptgrund für seine Kritik an der Wehrpflicht ist, dass der Gleichbehandlungsgrundatz bei der Einberufung nicht mehr gegeben ist. Das würde die bereits angedachte Verkürzung der Wehrdienstzeit auf sechs Monate nur geringfügig bessern aber nicht aufheben.


WebReporter: bartman09
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frage, Pflicht, Altkanzler, Wehrdienst, Gleichheitsgrundsatz
Quelle: de.news.yahoo.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2009 10:13 Uhr von bartman09
 
+6 | -0
 
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Mehr und mehr fallen die früher genannten Gründe für die allgemeine Wehrpflicht wie die Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft über Bord. Zeiten ändern sich und das ist gut so.
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14.11.2009 11:15 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+7 | -1
 
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Find ich gut! 1. Der Gedanke des Bürgers in Uniform hatte ursprünglich mal den Vorteil, dass sich die Armee aus allen Teilen der Bevölkerung zusammensetzt. Eine Durchmischung der Armee senkt z.B. das Risiko eines Folterskandals (wie etwa der US-Armee in Abu Ghuraib). Umso heterogener die Armee, desto wahrscheinlicher, dass jemand dabei ist und sagt: "Moment! Was ihr da macht, ist falsch!".
Dieser Ursprungsgedanke des Bürgers in Uniform ist aber inzwischen hinfällig, da sich die Grundauszubildenden ohnehin zunehmend aus dem Prekariat rekrutieren. Da kann man auch gleich ne Berufsarmee aufstellen.

2. Fällt die Wehrpflich, fällt der Zivildienst - und damit ist eine Grundlage geschaffen, die desaströs niedrigen Löhne im Pflegebereich anzuheben.
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14.11.2009 11:20 Uhr von sevendbbln
 
+3 | -6
 
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vor,. etwas über 20 jahren war die diskusion darüber schon strafbar,.,
ja und,fast.alle haben wir das auch gut überstanden,.und lachen heute darüber,.
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14.11.2009 11:37 Uhr von bartman09
 
+4 | -1
 
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Wenn der Staat einen jungen Mann nicht gerade unbedeutend kurze Zeit aus dem Berufsleben herauszieht und in die Bundeswehr steckt, dann sollten auch gewichtige Gründe dahinter stecken. Wenn die Grundlage dafür schwindet, muss man auch die Pflicht neu überdenken bzw. zurücknehmen.

Überstanden haben wir alle, die wir da waren, die Wehrdienstzeit. Ich lache heute auch über manches, empfand es allerdings größtenteils auch für verschwendete Zeit.
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14.11.2009 13:33 Uhr von Klassenfeind
 
+0 | -2
 
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Bei allem gebührendem: Respekt,aber Er weiß doch gar nicht worüber Er redet !!! Er war nie bei der Army ,außer als Hitlerjunge, !!!! Er war sein Leben lang Politiker !! Klar wür könnten die Bundeswehr auch gleich ganz auflösen !!! Die kostet nur Geld und weil wir ja im Dauerfrieden leben,brauchen wir sie nicht mehr??? Oder ???
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14.11.2009 13:36 Uhr von evil_weed
 
+2 | -0
 
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umwandlung: man könnte die wehr- & zivildienstpflicht ja auch umwandeln. so dass nicht mehr jeder gezogen wird, sondern nur noch die menschen, die nach der schule/ausbildung/uni keine arbeit finden. und zwar alle, auch die mit migrationshintergrund. zwänge sind zwar grundsätzlich scheisse, aber man sollte sich die sozialleistungen des staates schon erst mal verdienen. dann kann der diese mickrigen leistungen vielleicht auch wieder anheben. und jugendliche hätten mehr motivation eine arbeitsstelle zu finden, um zu vermeiden, dass sie dienen müssen.

[ nachträglich editiert von evil_weed ]
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14.11.2009 13:48 Uhr von Dracultepes
 
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Frauen müssen nicht hin, komischerweise seh ich auch keine Hardcorefeministinnen dafür demonstrieren, wegen gleichberechtigung und so.

Ich hab mich mehr oder weniger geschickt gedrückt. Nen Kumpel war aber leider noch intelligenter. Er war beim Psychoonkel weil sein Zivi ihn so fertig macht und war dann 4 Monate KZH und wurde rechtzeitig zum Studium entlassen.

Man da war ich neidisch.
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14.11.2009 18:39 Uhr von Rob550
 
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Das ist wieder typisch Deutschland: Warum einfach wenn es auch kompliziert geht?
Was spricht dagegen, dass es eine Wehrpflicht auch für Frauen gibt. In der Bundeswehr gibt es in jeder Verwendungsreihe bereits Frauen, die sich freiwillig verpflichtet haben, bis auf den Kampfschwimmern. Was ich sagen möchte ist, dass Frauen körperlich und auch psychisch in der Lage sind den Wehrdienst zu erfüllen.
Das wäre doch gemäß dem Gleichberechtigungs-Grundsatz.

Außerdem ist eine Pflichtarmee zu teuer.

Ich bin dafür, dass der Wehrdienst auf 1 Jahr verlängert wird, da bei solch einem Schunpperkurs in Uniform die Grundausbildung laänger dauert, als die restliche Dienstzeit.
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10.12.2009 15:46 Uhr von geilomator
 
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Diesem Grundsatz: entsprach die Wehrpflicht von Anfang an nicht.

Ich halte einen allgemeinen Pflichtdienst für sinnvoll, am besten ein ganzes Jahr und ohne Ausnahme. Allerdings muss man dann nur zur Bundeswehr, wenn man sich freiwillig dafür entscheidet und man muss nicht andersherum, selbst begründen, warum man nicht hin will.

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