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Frankreich testet anonyme Bewerbungen

Um gegen Diskriminierung bei der Arbeitsplatzsuche vorzugehen, testen mehrere Großunternehmen in Frankreich auf Anregung von Präsident Sarkozy nun anonyme Bewerbungen. Auf diesen Bewerbungen ist weder Name, Alter, Geschlecht, Familienstand noch ein Foto angegeben.

Allein die Qualifikation soll entscheidend sein. Man wolle so verhindern, dass Bewerber alleine aufgrund ihres Alters, ihres Geschlechtes oder ihrer Herkunft von vornherein aussortiert werden.

In Amerika ist dieses Verfahren schon seit längerem üblich. Die Unternehmen wollen auf diese Weise teuren Prozessen wegen Diskriminierung vorbeugen. In Deutschland dagegen ist so etwas für die meisten Arbeitgeber derzeit noch undenkbar.


WebReporter: kommentator3
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Frankreich, Familie, Job, Alter, Name, Arbeitsplatz, Geschlecht, Bewerbung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2009 23:40 Uhr von BlubbBlubbBlubb
 
+12 | -4
 
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Deutschland: hat immer und überall seine eigenen Spielregeln. Deshalb gibt es hier auch keinen flächendeckenden Mindestlohn (als ein Beispiel von sicher vielen).
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13.11.2009 23:46 Uhr von Python44
 
+11 | -3
 
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Vernünftig ! In 99,9% aller Jobs und Branchen ist es für den Job nämlich völlig Latte ob der(die) Bewerber(in) männlich, weiblich, alt, jung, weiß, braun, homo, hetero, groß, klein, dick oder dünn ist. Und an der Nase kann man keinem Bewerber ansehen, ob er besser oder schlechter für die zu besetzende Position ist als der andere !

Wird Zeit, dass sich das bei uns auch durchsetzt !
<<jetzt bitte negativ>>
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13.11.2009 23:54 Uhr von -darkwing-
 
+7 | -1
 
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Das Bewerbungsgespräch ist: doch das Entscheidende.
Und spätestens da sieht man ja, wen man da vor sich hat... Jetzt mal "politisch unkorrekt".
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14.11.2009 00:28 Uhr von Johnny Cache
 
+0 | -9
 
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Was für ein Scheiß: Mit anderen Worten werden jetzt junge, gut aussehende wegen ihrer schlechten Qualifikation diskriminiert?
Man kann es doch drehen und wenden wie man möchte, am Ende muß man sich eben für einen entscheiden und wenn er nicht bei der Einstellung diskriminiert wird dann eben von den späteren Kollegen.

Und jetzt mal ehrlich, werden in Ländern in denen das schon länger praktiziert wird z.B. mehr ältere Mitarbeiter eingestellt als anderswo?
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14.11.2009 08:31 Uhr von artefaktum
 
+4 | -2
 
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Die sollen auch mal den Quatsch mit diesen Arbeitszeugnissen abschaffen. Das ist auch so eine deutsche Eigenart.
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12.01.2010 18:10 Uhr von moninga
 
+2 | -0
 
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Ganz genau Ich plädiere für die Abschaffung von Arbeitszeugnissen, denn ihre Inhalte sind im Detail nicht definitiv kontrollierbare. Somit stellen sie für denjenigen, der sie vorlegen muss, eine Demütigung und unter Umständen eine große Ungerechtigkeit dar. Das wiederum ist überhaupt nicht zeitgemäß. Vielmehr Sinn macht da die Probezeit, in der jeder Einzelne sein Können unter Beweis stellen kann. Definitiv. Was die vorherige Arbeitsstelle betrifft, so sollte es reichen, Zeitraum und Art der Beschäftigung bestätigt zu bekommen.
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12.01.2010 18:17 Uhr von moninga
 
+1 | -0
 
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Sorry, doppelt.

[ nachträglich editiert von moninga ]

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