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Hannover 96: 100.000 Menschen zur Trauerfeier von Robert Enke erwartet

Am Sonntag den 15.11.2009 findet in der AWD-Arena in Hannover die Trauerfeier um Robert Enke statt.

Laut der Polizei werden 100.000 Menschen erwartet, um dem verstorbenen Robert Enke noch einmal die letzte Ehre erweisen. In das Hannoveraner Stadion Passen gerade einmal 45.000 Menschen hinein, weitere 25.000 werden die Trauerfeier auf Leinwänden vorm Stadion verfolgen können.

Für weitere 30.000 wird noch ein geeigneter Platz gesucht.


WebReporter: Schwarzer_Feind
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mensch, 100, Hannover, Stadion, Trauerfeier, Robert Enke
Quelle: sportbild.bild.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2009 19:06 Uhr von Oberrehlein
 
+7 | -0
 
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Naja: an Platz sollte es doch nicht mangeln, schliesslich ist der Schützenplatz gleich nebenan.

Ich war am Mittwoch abend schon am Stadion, es war echt grausam. Viele hatten nur eins im Sinn: WIE KOMME ICH INS FERNSEHEN.

Leider wurde der Stadionvorplatz vor dem Fanshop, wo die ganzen Kerzen abgestellt wurden, von diesen Menschen blockiert. Man nusste sich schon "durchdrücken" um seine Kerze mit einem stillen Gebet loszuwerden.

Schade eigentlich.

Aber am Sauersten stieß mir auf, dass niemand das Schild mit der Aufschrift:

Auf Wiedersehen und gute Heimreise

welches vor dem Stadion steht, abgedeckt hat.

Am Sonntag werden wir uns das nicht antun, obwohl in der Neuen Presse ganz großkotzig stand:

"DER EINTRITT IST FREI"

Mangelnde Pietät ist wohl mittlerweile eine Volkskrankheit. Muss so sein, denn sonst hätten die grölenden Fans mit 96 Schal um den und Bierflasche am Hals wohl keine Daseinsberechtigung mehr - zumindest nicht auf einer Trauerfeier für Enke!

Ich trau mich gar nicht mehr in die Schateke, das wird beim nächsten mal echt schrecklich werden!
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13.11.2009 20:01 Uhr von VanZan
 
+5 | -1
 
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Schließe mich mal dem Vorposter an, mittlerweile schäme ich mich als 96 Fan wirklich für das Benehmen was einige in ihrer "Trauer" an den Tag legen.
Sei es das Lieder gegröhlt werden, oder das man am Kondolenzbuch Foto und Videosessions mit Handy veranstaltet und sein Gesicht vor jede Kamera oder jedes Mikrofon halten muss das vor Ort ist.
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13.11.2009 20:07 Uhr von Achtungsgebietender
 
+6 | -3
 
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Gott! Diese scheinheilige Betroffenheit geht mir: so unfassbar auf den Sack. 90% derjenigen, die "ach so betroffen" sind hätten Enke als Schwuchtel bezeichnet und ihn fertig gemacht, wenn er sich vor seinem Tod ge-outet hätte. Und wieder fühle ich mich wie unter Affen!
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13.11.2009 20:49 Uhr von kingoftf
 
+0 | -3
 
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Das: nimmt ja schon Ausmasse wie bei Jacko an.

Ich finde es ziemlich daneben von der Witwe, den ganzen Sachverhalt auf der Pressekonferenz so auszubreiten, genau dass, was Enke verhindern wollte.

Und 99% der Leute, die nun tun, als ob ein Familienmitglied gestorben ist und dabei haben die den höchstens mal im TV gesehen.
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13.11.2009 20:58 Uhr von Barni_Gambel
 
+0 | -6
 
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Hätte ich mich vorm Zug geworfen: wäre dann auch so viel trauer etc. um mich?
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13.11.2009 22:54 Uhr von Tuvok_
 
+2 | -3
 
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Meine Güte: wenn der Papst stirbt kann es nicht viel schlimmer sein.
Der Selbstmord ist tragisch keine Frage und die Frau hat mein mitgefühl aber Enke war nur Fussballer / Mensch und kein Gott.
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14.11.2009 09:16 Uhr von Oberrehlein
 
+0 | -1
 
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Ich: muss noch einmal etwas loswerden, worüber ich mich auch mit meiner Frau streite:

Meiner Meinung nach ist die Art und Weise des Dahinscheidens nicht als Selbstmord sondern als missbräuchliche Zwangstötung zu bezeichnen.

Selbstmord ist für mich, wenn da niemand ausser dem Toten selbst beteiligt ist.

Jemand, der zu feige ist sich aufzuhängen, von einer Brücke zu springen oder sich eine Tüte über den Kopf zu ziehen, ist kein Selbstmörder.

Depression hin, Depression her - Andere Menschen zum Töten zu Missbrauchen, ist absolut feige!

Nichts gegen Enke, war ein netter Kerl, aber sein Tod wäre ein Grund, das ganze Brimbamborium abzusagen und seine Asche im Mittellandkanal zu verstreuen!

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