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Bundesministerien erhielten Sponsorengelder in Millionenhöhe

Anfang November erschien der dritte Sponsoringbericht des Innenministeriums in dem von ca. 78 Millionen Euro Sponsorenzuwendungen an die Bundesverwaltung für die vergangenen zwei Jahre berichtet wird. So erhielt das Bundesministerium für Umwelt in dieser Zeit von Konzernen über 2,5 Millionen Euro.

Als Beispiel wurde das Sommerfest des Bundespräsidenten genannt, an dem sich 48 Sponsoren beteiligten und eine Gesamtsumme von rund 1,7 Millionen Euro zusammenkam. Diese entspreche einer Pro-Kopf-Summe für jeden Gast von 425 Euro.

Dokumentiert wurde auch gezieltes Sponsoring von Geschäftsfeldern, wie eine Expertenkonferenz zu RFID-Funkchips von Metro und IBM. Die Vereinigung Lobby-Control und der Bundesrechnungshof sehen die gängige Praxis des Regierungssponsering als fragwürdig und stehen dem äußerst kritisch gegenüber.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Geld, Unterstützung, Bund, Sponsor, Ministerium, Zuwendung
Quelle: www.lobbycontrol.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2009 10:52 Uhr von ZzaiH
 
+24 | -0
 
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bestechungsgeld: ist das...
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13.11.2009 11:04 Uhr von Zuckerfee
 
+10 | -2
 
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Aha "gängige Praxis des Regierungssponsering als fragwürdig und stehen dem äußerst kritisch gegenüber."

Ich stehe dem auch "kritisch" gegenüber.....ja, und weiter???
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13.11.2009 11:25 Uhr von artefaktum
 
+5 | -1
 
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Die sollen das Geld von mir aus aus unseren Steuern zahlen und diese Art der privatwirtschaftlichen Zuwendung verbieten.

Das ist es mir wert, dass unsere Ministerien nicht mindestens auch nur in den Verdacht(!) kommen, sie könnten Entscheidungen von Finanzhilfen aus der Privatwirtschaft abhängig machen.

Das ist auch blöd für die Entscheidungsfinder in den Ministerien, die unabhängig entscheiden wollen: Diese Zuwenungen hat man immer im Hinterkopf, und das trübt den Entscheidungsprozess.
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13.11.2009 11:41 Uhr von U.R.Wankers
 
+7 | -0
 
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Schily hat einen nicht unerheblichen Teil davon: bekommen.

er hat nicht nur diverse Grundrechte verpfuscht, sondern au8ch brav für biometrische Ausweise die Werbetrommel gerührt.

Am 9. November 2007 leitete Bundestagspräsident Norbert Lammert ein Verfahren gegen Schily ein, weil dieser sich weigerte, seine Nebenverdienste aus einem Beratervertrag mit der Siemens AG offenzulegen. Schily klagte gegen das Verfahren und das resultierende Ordnungsgeld von 22.000 Euro beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Am 30. September 2009 bestätigte das Gericht zwar, dass Schily seine gesetzlichen Pflichten durch die Verweigerung von Auskünften über seine Nebeneinnahmen verletzt hat. Das Ordnungsgeld hoben die Richter jedoch auf, weil sie Einzelanwälte durch die jetzige Praxis gegenüber Mitgliedern einer Anwaltssozietät benachteiligt sahen.
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13.11.2009 12:14 Uhr von wordbux
 
+4 | -0
 
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Sponsoringbericht: Sponsorengelder ist wohl etwas verharmlost.
Korruptionsgelder wäre passender.
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13.11.2009 12:20 Uhr von delicious
 
+2 | -0
 
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Wir wissen doch alle was das ist und was es bedeutet. Es geht noch viel zu langsam. So kommt nie der Hammer!

Schönen Tag noch.
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13.11.2009 12:37 Uhr von esopherah
 
+4 | -0
 
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korruption: sonst ist das gar nichts. Ist das gleiche wie das wort lobby, das gibts gar nicht, es ist und bleibt korruption!
Ich habe immernoch die hoffnung, dass irgendwann eine richtige regierung in de entsteht, die alle alten volksverräter (allen vorran schröder) in den knast steckt für ihre verbrechen.
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13.11.2009 14:16 Uhr von EifelundArdennen
 
+1 | -0
 
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Das sind die Zeichen unserer: Zeit - dafür hat man Geld in Hülle und Fülle,
aber nicht um vernünftige Löhne zu zahlen.
Daher ist es unbedingt nötig, dass die arbeitende
niedrigbezahlte Bevölkerung einen Warnstreik unternimmt und für eine Woche die Arbeit niederlegt.
Vielleicht gehen dann mal einige ein Licht auf.
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13.11.2009 14:39 Uhr von RickJames
 
+1 | -0
 
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lol: Schreiber 2.0
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13.11.2009 19:51 Uhr von maki
 
+2 | -0
 
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Und dann kommen immer noch Merkbefreite daher: und sülzen was über real existierende Demokratie und eine dem Volk verpflichtete Regierung. *rofl*
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30.11.2011 18:03 Uhr von EifelundArdennen
 
+1 | -0
 
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Und dann wird: behauptet, in Deutschland gäbe es keine Koruption.
Man kann also nichts mehr glauben. Ein Sommerfest sollte man abschaffen, was soll das. Ich kann auch keines abhalten.

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