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Toyota zahlt seinen Angestellten 7.000 Euro Weihnachtsgeld

Trotz eines Milliardenverlustes im laufenden Geschäftsjahr wird Toyota auch dieses Jahr das traditionelle Weihnachtsgeld in Höhe von umgerechnet 7.000 Euro auszahlen. Darauf einigten sich Konzernleitung und die Gewerkschaften.

Der Erhalt des Winterbonus, den alle Angestellten der Stammwerke in Japan erhalten, wird als anerkennendes Zeichen der Konzernführung an seine Belegschaft gewertet.

Auch wenn Toyota dieses Jahr mit einem großen Verlust abschließen wird, gibt der positive Trend der letzten Zeit Anlass zur Hoffnung.


WebReporter: sepultura
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Euro, Verlust, 7, Toyota, Zahlung, Geschäftsjahr, Anerkennung, Weihnachtsgeld
Quelle: auto-presse.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.11.2009 21:48 Uhr von sepultura
 
+27 | -0
 
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Eine Weihnachtsgratifikation in dieser Höhe erhalten bei uns leider nur wenige. Toyota scheint sich bewusst zu sein, wie wertvoll gut motivierte und fähige Mitarbeiter sind.
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12.11.2009 21:54 Uhr von GAnTZ88
 
+45 | -1
 
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gab es auch mal in deutschland: japan hat seine firmenkultur nicht auf gegeben trotz globalisierung, respekt!
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12.11.2009 21:59 Uhr von Showtek
 
+32 | -1
 
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Ich bekomm nichtmal nen 1/10.....schön dass eine so große Firma noch etwas für seine Mitarbeiter macht!!!
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12.11.2009 22:36 Uhr von diddydieexe
 
+29 | -0
 
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wenn mein chef doch nur wüsste das es so etwas wie weihnachtsgeld gibt :(
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12.11.2009 22:40 Uhr von datenfehler
 
+19 | -4
 
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@BastB: "müssen Arbeiter in Japan auch schufften wie die Hunde, viele Überstunden und wenig Urlaub. Unterm Strich bleibt dem deutschen Angestellten mehr."
Nein müssen sie nicht. Im Gegenteil. Sie haben noch eine bessere Gesundheitsversorgung und noch das ein oder andere Extra...
Unterm Strich zeigt das, dass die Deutschen sich viel mehr gefallen lassen, als andere.
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12.11.2009 22:43 Uhr von Lazerror
 
+16 | -0
 
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@BastB: Komplett andere Arbeitsmoral und ein andres Arbeitsklima dort, das kann man kaum mit Deutschland vergleichen.
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12.11.2009 23:44 Uhr von dr.b
 
+4 | -1
 
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@BastB: Es ist generell eine andere Kultur, Dinge lassen sich nicht übertragen...ebenso wenig die die 2. Quelle von dir...gerade wenn man zu Ende liest.

"Eine Ursache für die hohe Selbstmordrate könnte der Umstand sein, dass Suizid kulturell nicht so tabuisiert ist wie im Westen, und teilweise sogar als ehrenhafter Weg angesehen wird, die Verantwortung für Fehler zu übernehmen. Ein Bericht des Gesundheitsministeriums hat gezeigt, dass Suizid in Japan die sechsthäufigste Todesursache ist, nach Krebs, Herzleiden und anderen Krankheiten. "

Der Einzelfall in der 1. Quelle...ja 100 Stunden mehr in einem Monat ist nicht wenig, aber wenn so ein Arbeiter auf dann 270-300 Stunden im Monat kommt, dann ist dies sicher nicht Vergleichbar mit dem Arbeitspensum deutscher Angesteller....aber evtl. mit dem von einem deutschen Selbständigen. Und hier sind wir wieder beim Thema Identifikation, Wert von Arbeit etc...
Japan ist sicher nicht das Land wo Milch und Honig fließt, aber Deutschland eben auch nicht...und der "deutsche Weg" daß immer weniger Leute für immer mehr Leute arbeiten hinkt auch a bissl.....
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12.11.2009 23:47 Uhr von sepultura
 
+2 | -2
 
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auch japan: unterliegt großen veränderungen. die hohe selbstmordrate, der frühe tod vieler überarbeiteter angestellter lässt auch in japan langsam aber sicher ein umdenken erkennen. die jugend hat auch keine lust mehr, sich den alten zwängen zu unterwerfen.
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13.11.2009 00:54 Uhr von Götterspötter
 
+6 | -3
 
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Respekt an Toyota ! Allerdings darf man bei den "umgerechnet 7000 Euro" nicht vergessen .......

.... das z.B. ein frischer Apfel in Tokyo ca. 10 Euro kostet - :) also 1 einziger Apfel - nicht etwa ein Apfelbaum ;)

von den Mieten mal ganz zu schweigen :(
zum Vergleich - die Durchschnitts-miete
in München 15 Euro/m2
in London 50 Euro/m2,
in Tokio 200 Euro/m2.

****
Mein Traum wäre deshalb ja immer noch
Mit japanischem Arbeitsvertrag in Frankfurt arbeiten -
da lässt es sich recht luxuriös Leben in Germany :;)

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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13.11.2009 01:34 Uhr von Mario1985
 
+5 | -1
 
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das ding: ist einfach, die japanische Manager Mentalität ist einfach ne ganz andere wie die deutsche. Während die deutsche einfach nur bedeutet möglichst den Gewinn zu maximieren und dem Arbeitnehmer möglichst wenig davon abzugeben, und möglichst viel dem Aktionär bzw Manager, ist die Japanische so angelegt dass die Arbeitnehmer sich mit ihrem Betrieb identifizieren können und auch motiviert sind auch mal mehr zu arbeiten(anmerkung von mir; motivierte Leute(die mit nem lächeln zur Arbeit erscheinen) leisten im Schnitt 15-20% mehr als Leute die mit der Einstellung hingehen(hmm ich muss ja damit ich bisschen geld verdiene). Ausserdem gilt es in Japan als ungeschriebenes Gesetz dass die Managerbezüge nicht das 5fache des am meisten verdienenden Arbeitnehmers(AN) übersteigen sollen, Sprich wenn der bestverdienende AN 5000Euro monatlich bekommt, bekommen die Manager max. 25000Euro. Und der Erfolg gibt den Japanern recht.
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13.11.2009 03:17 Uhr von Rick-Dangerous
 
+0 | -3
 
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Ist ja: wie bei Porsche.

Obwohl....ich glaub da warens damals 8000 Euro für JEDEN Mitarbeiter.

[ nachträglich editiert von Rick-Dangerous ]
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13.11.2009 11:08 Uhr von saber_
 
+3 | -1
 
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@bastb: wuerd ich garnichtmal so sagen...ich persoenlich koennte mir auch vorstellen unter diesen umstaenden zu arbeiten... man muss eben nur in einem unternehmen sein mit dem man sich identifizieren kann!

toyota ist ein super beispiel...dort gibt es auch oft einfach innovationswettbewerbe unter den mitarbeitern und solche spielereien... das zeigt wie sie mit der firma verbunden sind!

und ich wuerde allemal lieber 300 stunden fuer toyota arbeiten als fuer mich selber als selbststaendiger!

ich haette einfach keine lust diesem druck ausgesetzt zu sein den selbststaendige haben...

lieber ein gesicherter arbeitsplatz der mir spass macht und wo ich auch arbeiten darf! und auch dafuer entlohnt werde!


wenn du hier in deutschland ueberstunden schiebst wirste ja noch bestraft! ich erinner mich nur an meine semesterferien vor paar jahren....

da gehste arbeiten und kriegst ne super arbeit und bist voll bei der sache! am ende des monats hatte ich bei weitem mehr als 250 stunden und durfte meine stunden nach absprache mit dem chef in den naechsten montag uebernehmen... leider hab ich uebersehen das zwischenzeitlich auchnoch eine taetigkeit als werkstudent eingetragen war die mit 2.5 stunden verbucht war... somit hatte ich 162.5 stunden.... und war genau diese 2.5 stunden ueber meinem limit... was zur folge hatte dass das gehalt versteuern werden musste und ich direkt mal 400 euro abgaben hatte;)

so wirste dann also belohnt fuers arbeiten?;)
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13.11.2009 11:39 Uhr von Götterspötter
 
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@Funk-a-Tronic: Du warst noch nicht in Tokyo ..... richtig ?
fahr mal hin ist strange dort :)
Aber löse vorher deine Atlersversorgung und Lebensversicherungen auf, sonst wird es ein "kurzer Trip"

Warst du den wenigstens schonmal "ausserhalb Deutschland" ...... Ballermann zählt nicht ;:)

Muss ich dir jetzt etwa auch noch erklären, dass das "pro-Kopf-Einkommen" von Land zu Land (Region/Region) verschieden ist und das sich die Preise für Konsumgüter danach richten ?

Ich hoffe mal nicht :) ......

In Chinas Stätten (ja da war ich auch schon :)) ...... kostete z.B. ein Kg Reis "umgerechnet" nur 1-5 Euro-Cent (ausserhalb von Grossstätten sogar noch viel weniger und nicht mehr in Euro darzustellen, Weil das durchschnittliche Einkommen eines gut ausgebildeten Chinesen mit Fremdsprachenkennisen bei round-about 400 Euro im Monat liegt (und davon finanzieren Sie meistens sogar noch eine Grossfamilie aus dem Hinterland - wo Sie herkommen- mit.


.... und vieleicht wirst du mir das jetzt auch nicht glauben,
zwischen Hannover und Düsseldorf gibt es diesen "Unterschied" auch *zwinker
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13.11.2009 11:43 Uhr von Yade
 
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7000 Euro: das sind 7000 Euro mehr als ich an Weihnachtsgeld bekomme.

Respekt an Toyota, das sind Signale, die Resourcen... äh Arbeitnehmer heute dringend brauchen.

Wer "Weihnachtsgeld" gar nicht mehr kennt: Das stammt aus einer Zeit, wo Unternehmen von positiver Motivation der Mitarbeiter profitiert haben. Damals, als reale Gewinne noch durch gute Produkte enstanden und nicht virtuell durch Aquisitionen und geschickten Controler. Damals, als Gewinne noch in das Unternehmen investiert wurden anstelle nichtsnutzigen Managern damit die Taschen vollzumachen. Damals, als man sich mit Grippe noch nicht ins Büro schleppen mußte, weil man sich sicher war, daß sein Job nach da ist, wenn man wieder gesund ist.

Früher war eben alles besser [tm].
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13.11.2009 11:49 Uhr von computerdoktor
 
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Meine Mitarbeiter bekommen 14 Gehälter. 12 Monatsgehälter und Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld. Ist in Österreich gesetzlich geregelt. Vom 13.+14. Gehalt werden auch weniger Steuern abgezogen, damit bleibt unterm Strich mehr als das Doppelte in den Monaten Juli und Dezember.
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13.11.2009 11:50 Uhr von Yade
 
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@computerdoktor: Hui- hast du noch ne Stelle frei? :D
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13.11.2009 16:00 Uhr von datenfehler
 
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@BastB: "Als normaler Arbeiter (also keine hohe Führungsperson dem alles in den Arsch geschoben wird) würde dort ein Deutscher kaum glücklich werden und sich sehr schnell wieder nach Deutschland zurück wünschen."
Ja. Weil in Japan eine wesentlich bessere Arbeitsmoral erwartet wird. Die LMAA-Stimmung hierzulande unter vielen Belegschaften hat dazu geführt, dass uns andere Länder wirtschaftlich überrundet haben und es werden uns noch viele andere überholen.
Klar wünscht sich ein deutscher Sesselpupser wieder nach Deutschland zurück, wenn er anderswo was machen müsste.
Gilt natürlich nicht pauschal für alle deutschen Arbeiter!
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16.11.2009 10:36 Uhr von szFrog6
 
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Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld sind doch Pflicht??

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