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Gigantischer Eisberg vor Insel im südlichen Pazifik entdeckt

Wie der Glaziologe Neal Young am heutigen Donnerstag mitteilte, hat ein Team australischer Forscher rund 1.500 Kilometer südöstlich von Australien, auf der Insel Macquarie, einen außergewöhnlich großen Eisberg gesichtet.

Wie von den Arktis-Forschern berichtet wurde, ist dieser Eisberg etwa 50 Meter hoch und 500 Meter lang. Wahrscheinlich ist diese Eisformation ein Teil des Ross-Schelfeises, das in den Jahren 2000 bis 2002 davon abgebrochen ist.

Selbst für die Wissenschaftler war es erstaunlich, dass so weit nördlich der Antarktis überhaupt ein Eisberg gesehen wurde. Die Forscher sagten noch, dass dieser Eiskoloss wahrscheinlich in ein paar Wochen auseinander brechen und schmelzen werde.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Australien, Entdeckung, Insel, Pazifik, Eisberg
Quelle: www.tz-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.11.2009 17:03 Uhr von jsbach
 
+11 | -3
 
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Ich hätte mal überschlägig berechnet, wie viele Kubikmeter Eis da schmelzen werden. Aber die Breite und die Tiefe unter der Wasserlinie sind nicht bekannt. (Symbolbild)
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12.11.2009 17:16 Uhr von Noseman
 
+3 | -8
 
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Südpazifik?!? Das liegt bestimmt am Einfluß der "Lost"-Insel. :-)
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12.11.2009 17:22 Uhr von Canoa-Quebrada
 
+3 | -3
 
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OOOHHHH! Ist der Dickmann! ;-)
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12.11.2009 17:28 Uhr von wordbux
 
+10 | -1
 
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Gigantischer Eisberg: @ Autor,
gehe doch von der allgemein geltenden Meinung aus, 90% unter Wasser.
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12.11.2009 17:48 Uhr von Gorli
 
+11 | -1
 
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@Autor: Sinnlos, denn da der Eisberg bereits vollständig schwimmt, erhöht das Schmelzen des Berges den Wasserpegel der Meere nicht mehr.

Es ist nämlich auch ein weitverbreiteter Aberglaube, dass das schmelzen des Nordpols den Meeresspiegel ansteigen lässt. Nur das Eis von Grönland und dem, was auf dem Festland der Antarktis liegt trägt zur Erhöhung bei. Würde beispielsweise die komplette Ostantarktis schmelzen, wäre der Meeresspiegel ca 25m höher. Bei Grönland, der Ost- und der Westantarktis zusammen wären es rund 50 m.
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12.11.2009 18:02 Uhr von souldrummer
 
+4 | -4
 
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man man: wer nimmt denn hier ernsthaft an das ein schmelzen des berges einen anstieg in bemerkbarer oder mit folgenbehafteter form nach sich zieht ....

L
O
L

[ nachträglich editiert von souldrummer ]
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12.11.2009 19:03 Uhr von Reunion
 
+1 | -0
 
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@Gorli: hmm ich lese hier nicht das der Autos davon ausgeht das der Wasserspiegel steigt, wenn dieser Eisberg schmilzt.
Er wollte lediglich berechnen wieviel Kubikmeter Wasser das sind.

Warst wohl zu voreifrig? ^^

Aber deine Aussage stimmt.
Das Eis am Nordpol ist sogenanntes "Meereis" und trägt damit nicht zu einem Anstieg des Meeresspiegels bei.
Wenn die Eismassen von Grönland abschmelzen geht man davon aus das der Meeresspiegel weltweit um 6 - 7 Meter ansteigt.
Bei der Antarktis um 60 - 65 Meter.

Also gesamt, 66 - 72 Meter.

Insgeamt stimmt deine Zahlenangabe in etwa, nur die Zuteilung passt nicht ;-)

Aber bis es soweit kommt, dauert es noch viele viele Generationen oder einfach gesagt, ein paar tausend Jahre
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12.11.2009 19:56 Uhr von smutjie
 
+0 | -0
 
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Eisberge: sichtbar von Eisbergen sind ca 1/3 an der Oberfläche der Rest liegt Unterwassser.
Somit lässt sich das in etwa ausrechnen.

Ich würde den Berg nach Australien an einen Strand schleppen und Eintritt dafür verlangen ;)
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12.11.2009 20:03 Uhr von KeepOnRollin
 
+0 | -0
 
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@smutjie: Wenn du einen Versuch zuhause mit einem Eiswürfel machst, wirst du schnell merken, dass mehr als 2/3 unter Wasser sind. Laut Wiki sind es 90%, ich meine gehört zu haben, dass es 15/16 sind, die unter Wasser sind.
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12.11.2009 20:10 Uhr von smutjie
 
+0 | -1
 
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Ein Eiswürfel: ist ein Würfel/ oder Quader.
die liegen in aller regel komplett unter Wasser.
Allerdings handelt es sich zuhause meist nicht um Salzwasser....

Ein Eisberg hat eher die Form einer Pyramide, mehr oder weniger.
Der Auftrieb ist hier anders....
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12.11.2009 20:28 Uhr von pelseth
 
+1 | -0
 
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oh nein! OMG WENN DER SCHMILZT DANN...


...passiert gar nix. das Meer wird sich nicht um einen einzigen Millimeter heben.
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12.11.2009 22:42 Uhr von Antipas
 
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@Autor: Also ein Körper der schwimmt, verdrängt genauso viel Wasser wie er selber wiegt. Da das Gewicht des Eisblocks identisch mit dem des daraus schmelzendem Wassers ist, bleibt der Wasserstand gleich, also eigentlich sinkt er sogar kurz weil das geschmolzene eis kühler ist und dann noch weniger dichte hat^^ Aber alles in allem Passiert gar nichts wenn ein eisberg schmilzt!
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13.11.2009 00:06 Uhr von phoqueman
 
+0 | -0
 
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@antipas: die aussage "Also ein Körper der schwimmt, verdrängt genauso viel Wasser wie er selber wiegt" ist vollkommen richtig. der schuss, den du darausziehtst, dass dar wasserstand kurzzeitg sinkt ist jedoch völliger käse... der wasser stand bleibt gleich, immer.
die temperaturunterschiede, wirken sich lediglich auf die dichte, und damit auf die eintauchtiefe aus.
und damit kämen wir zu den beiden nächsten konsorteten:
@smutje und keeponrollin:
die eintauch tiefe ist nicht konstant, sondern hängt von der dichte des eisbergs und des umgebenden wassers ab. und die wasserdichte ist in erster linie eine funktion der temperatur.

wasser bei +4 grad ist dichter als wasser bei +20 grad. deswegen wird er in 4grad warmen wasser weniger tief eintauchen als bei 20 grad warmen.

geht man von einer konstanten, homogenen massenverteilung im eisberg aus, ist der unterwasseranteil des eisberg volumens gleich dem verhältnis von eisbergdichte zu wasserdichte in der umgebung, sprich

V_unterwasser/V_gesamt = rho_eisberg/rho_wasser

[ nachträglich editiert von phoqueman ]
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14.11.2009 23:02 Uhr von jensalik
 
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Weltuntergang durch Wasser Wenn das ganze Eis schmilzt und der Meeresspiegel derart ansteigt sollten wir wirklich was unternehmen - am besten die ganzen fetten Wale aus dem Meer fischen...

Aber die Deppen von Greenpeace halten die Japaner ja ständig davon ab - noch dazu mit ihren "umweltschonenden" Booten die ihre Nebelbanktarnung von selbst erzeugen. Manchmal glaub ich ja die fahren selber mit Waltran.

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