12.11.09 09:56 Uhr
 160
 

Mehr psychologische Hilfe für Fußballer gefordert

Führende Köpfe im Fußball fordern ein Umdenken im Profibereich des Sports. Anlass ist der Selbstmord von Nationaltorhüter Robert Enke.

Verschiedene Akteure der Bundesliga wollen mehr psychologische Hilfe für die Sportler, die unter enormem Druck stehen.

Der Tod des Fußballers Enke bewegte die Fußballszene in ganz Europa; zur Trauerfeier in Hannover kamen Tausende.


WebReporter: mueritz
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Hilfe, Selbstmord, Suizid, Psychologie, Robert Enke
Quelle: www.dnews.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
12.11.2009 09:58 Uhr von Mueritz
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Hoffentlich eine Mahnung: Man kann nur hoffen, daß der Tod von Robert Enke Anlaß sein wird, die Branche zum Nachdenken zu bewegen.
Kommentar ansehen
12.11.2009 10:00 Uhr von Darkman149
 
+7 | -3
 
ANZEIGEN
Und warum nur für Sportler??? Steht nicht jeder Einzelne von uns unter enormem Druck gute Leistungen zu bringen? Klar: bei uns kommt nicht gleich in den Nachrichten nen bericht, wenn wir mal was nicht so gut gemacht haben, aber dennoch ist der Druck jederzeit allgegenwärtig. Auch private Probleme haben wir wohl alle. Es ist nur eine Frage wie jeder damit klar kommt. Enke kam leider nicht mehr damit klar und sah für sich nur diesen einen Ausweg. Dennoch müsste die Forderung eigentlich lauten "mehr psychologische Hilfe für jedermann".
Kommentar ansehen
12.11.2009 10:05 Uhr von Katzee
 
+2 | -7
 
ANZEIGEN
@ Darkman149: Ist das eigentlich eine typisch deutsche Einstellung zu sagen: "Wenn der ´was kriegt, dann will ich aber auch." Oder ist das nur typisch für Dich?
Kommentar ansehen
12.11.2009 10:05 Uhr von crayzIwan
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
jetzt auf einmal? typsich, es muss erst was passieren, damit reagiert wird
so traurig auch der Selbstmord von Enke ist: was ist mit dem Lokführer, dessen Leben u.U. auch zerstört wurde?
von dem hört man nix mehr, aber da kümmern sich ja zum Glück schon DB-Psychologen drum

im übrigen haben einige Vereine schon länger Psychologen im Team, aber wenn jemand sich nix anmerken lässt, nützen die auch nix

@Darkman149
seh ich auch so - wir sind eine Leistungsgesellschaft und wer keine Leistung bringt, muss mit negativen Konsequenzen rechnen
traurig, aber wahr....

@Katzee
jeder kann zum Psycho gehen, wenn er denn mag
was soll also deine unsinnige Behauptung gegenüber Darkman?

[ nachträglich editiert von crayzIwan ]
Kommentar ansehen
12.11.2009 10:09 Uhr von Major_Sepp
 
+4 | -5
 
ANZEIGEN
Dass: Fußballer einem enormen psychischem Druck ausgesetzt sind kann ich ja verstehen, aber sollten diese Rasenmillionäre mit ihren Gehältern nicht selbst für psychologische Hilfe aufkommen können?
Kommentar ansehen
12.11.2009 10:13 Uhr von ted1405
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Genau!

Aber Robert Enke war außerdem ...
- Ehemann
- Vater
- männlich
- ein 70er Jahrgang
- eventuell Briefmarkensammler?
- Elternsprecher?

Bitte bitte ... ich fordere mehr psychologische Hilfe für ALL diese Gruppen! Denn wer könnte denn sicher sagen, daß sein Suizid allein mit dem Fußball zusammenhing?

Das ist nichts weiter als eine schwachsinnige, aufmerksamskeitserzeugende Forderung oder anders gesagt "Werbung". Ich finde es äußerst beschämend, daß solche tragischen Anlässe dazu genutzt werden müssen, irgendwie mehr ins Licht der Öffentlichkeit zu kommen.
Es wundert mich wirklich, daß diese Forderung nicht aus der Politik kam.

*baah*

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
Kommentar ansehen
12.11.2009 10:15 Uhr von AugenAuf
 
+3 | -5
 
ANZEIGEN
Psychologische Hilfe wobei??? Wie die am besten ihre Millionengehälter ausgeben können?
Kommentar ansehen
12.11.2009 10:35 Uhr von mowel
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
@ major-sepp: ganz deiner meinung, die verdienen genug geld dass sie sich das selber leisten können!
Kommentar ansehen
12.11.2009 10:43 Uhr von Gezeichneter
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Wie hoch ist die Selbstmordrate bei Fußballern? Wenn diese ungewöhnlich hoch ist, würde ich´s ja einsehen, aber im Grunde genommen sind Fußballer genau so Sportler wie Handballer und Handballer genau so Menschen wie Bauarbeiter.
Wer A sagt, muss auch B sagen!
Kommentar ansehen
12.11.2009 10:55 Uhr von schwarzwurst
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Ausdruck der Hilflosigkeit: Aber was sollen die Fußballverantwortlichen auch groß anderes sagen?
Trotzdem finde ich diese Forderung auch übertrieben, jedes Profiteam hat "Mental-Trainer", kein Berufsstand in Deutschland ist in diesem Bereich besser versorgt als Profisportler. Und den "Druck" unter dem diese Menschen stehen muß man relativieren. Sicher ist es nicht jedermann´s Sache, über sich in der Zeitung lesen zu dürfen, dass man am Wochenende das Geld nicht Wert war. Aber was soll z.B. ein dreifacher Vater sagen, der akut von Arbeitslosigkeit bedroht ist? Das ist meiner Meinung nach ein viel größerer Druck. Aber nun gut, ich bin auch kein Profifußballer, dennoch denke ich, dass jemand, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat und als Profi finanziell ausgesorgt hat, nicht noch besonders behütet werden muß.
Eine Depression kann übrigens jeden treffen, ob Fußballprofi oder Quelle-Mitarbeiter.
Kommentar ansehen
12.11.2009 11:46 Uhr von Mueritz
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Spannende Diskussion: Soll man Einkommens-Millionäre anders psychologisch behandeln als Normalbürger?
Kommentar ansehen
12.11.2009 11:59 Uhr von korem72
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
es geht wohl eher darum: dass ein Fussballer bis dato nicht sagen konnte/ durfte das er psychische Probleme hat ! Die Erkrankung an sich ist schon gut zu versorgen und es gibt auch viele Krankschreibungen in "normalen" Berufen, die diese Krankeit als Punkt anführen... aber im Profisport? Man(n) denke zurück an Deisler? Als psychisch krank geoutet und abgeschoben....da hatte Robert Enke einfach nicht die Kraft für...
Kommentar ansehen
12.11.2009 12:19 Uhr von LoneZealot
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
traurig: Die meisten Fussballer kriegen doch einfach den Hals nicht voll, inklusive der Ehefrauen. Da steht Leistung in keinem Verhältnis zum Geld das sie bekommen.

Jetzt ist das Geheule verständlicherweise gross weil einer zu sensibel , zu menschlich, für dieses Geschäft ist das sich Sport nennt.
Kommentar ansehen
12.11.2009 13:00 Uhr von Mondelfe
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@Major_Sepp: Was hat das mit den Gehältern zu tun?? Psychologen bekommt man immer noch von der Krankenkasse bezahlt oder muss nur einen kleinen Mitanteil zahlen...

Die Frage ist ja, ob man sich dies "traut" und Enke hat es sich anscheinend nicht getraut, denn es geht ja auch darum,
- wie reagiert die Ehefrau (hier finde ich besonders traurig, dass er sich nicht getraut hat, mit ihr zu sprechen...)
- wie reagiert die Familie
- wie reagieren Freunde
- wie reagieren die Vereinskollegen
- wie reagieren die Fans
- etc.

Das Risiko war ihm wahrscheinlich zu groß, dass es in die Öffentlichkeit gelangt... Darum hat sich Enke wahrscheinlich nicht getraut zu einem Psychologen zu gehen und dann leider nur noch einen anderen Ausweg gesehen und diesen Weg dann auch genommen...
Kommentar ansehen
12.11.2009 13:09 Uhr von ingo1610
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Mondelfe: Enke war die letzten 6 Jahre in psychischer Behandlung. Am Dienstag soll er alle Termine beim Psychologen storniert haben weil es ihm besser ginge. :-(

Refresh |<-- <-   1-15/15   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?