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Schweden: Erste lesbische Bischöfin der lutherischen Kirche - Tragödie für Kirche

Hat die evangelisch-lutherische Kirche in Schweden schon homosexuellen Pfarrern die Eheschließung gestattet, wurde jetzt die in einer "eingetragenen Partnerschaft" lebende schwedische Geistliche Eva Brunne am letzten Sonntag zur ersten lesbischen Bischöfin geweiht.

Der Agentur AP sagte Brunne: "Es ist ein positives Zeichen, dass unsere Kirche hier mit gutem Beispiel vorangeht und mich auf der Basis meiner Qualifikation ausgewählt hat, auch wenn man sich darüber im klaren war, dass diese Entscheidung auf Widerstand stoßen würde."

Ihr Amtsvorgänger, Erzbischof Gunnar Wemann, übte schon Kritik an dieser Entscheidung und sagte, dass dies nicht mit der Heiligen Schrift zu vereinbaren sei. Auch kleinere christliche Gemeinschaften beklagten diesen Schritt von Brunne und sprachen von einer "Tragödie" für die Evangelen in Schweden.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kirche, Schweden, Homosexualität, Bischof, Lesbe, Tragödie
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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52 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.11.2009 09:46 Uhr von jsbach
 
+19 | -9
 
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Knapp über 70 Prozent der Einwohner Schwedens sind evangelische Christen. Andere religiösen Konfessionen bleiben mit unter drei Prozent, u.a. Muslime, Katholiken oder Zeugen Jehovas. Wenn schon ihr Amtsvorgänger diese Bischofsweihe kritisiert, wie wird dann die Basis reagieren? Bild zeigt Bischöfin Eva Brunne (55).
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12.11.2009 09:57 Uhr von Kirifee
 
+45 | -14
 
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Gott ich liebe die Schweden ^^ los zeigt Europa und der Welt wie sowas geht.

Und eine Tragödie ist es, dass einige die Gleichheit der Menschen nicht ansehn und das mit einer sturen Auslegung eines Romans der 2000 Jahre alt ist begründen wollen.
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12.11.2009 10:01 Uhr von McDarkness
 
+24 | -10
 
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Kann mich da meinem Vorredner nur anschließen.
Das hat man schon richtig so gemacht in Schweden.
Liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich Religionen generell einfach nur idiotisch finde.
Haben noch nie etwas gutes zu stande gebracht, sondern nur Hass und Gewalt!
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12.11.2009 10:19 Uhr von deathcrush
 
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tja Ich weiss schon warum ich den Christlichen glauben abgelegt habe.
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12.11.2009 10:26 Uhr von Smoki83
 
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endlich: mal ein schritt in die richtige richtung. die dame wurde bestimmt aus gutem grund zur bischöfin geweiht.
es sollte beweisen, dass die sexuelle orientierung kein hindernis darstellen sollte im beruflichen aufstieg.
kann den schweden nur gratulieren. es sollte überall so laufen.
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12.11.2009 10:34 Uhr von rolf.w
 
+13 | -6
 
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Mhh: Wo in der Bibel ist den der Passus, der gleichgeschlechliche Liebe als Sünde, bzw als unchristlich verurteilt? Ich meine, egal ob kath. oder ev. Kirche, beide basieren auf der Bibel. Wenn es in der Bibel nicht steht, kann es nur die Auslegung/Interpretation einer späteren Generation von "Gläubigen" sein.
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12.11.2009 11:01 Uhr von Hanno63
 
+10 | -5
 
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schönes Pendent zu den katholischen die sind seit tausend Jahren schwul, na und ...???
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12.11.2009 11:06 Uhr von Man1
 
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haha: genauso sollen es auch noch andere Länder machen.

@rolf.w
es steht viel nicht in der Bibel was heute praktiziert wird.

Ist doch eh nur alles lug und betrug, wenn ich nur an die Heiligen Kriege der Kirche denke.....
Hauptsache die Kohle stimmt bei dem Verein.

Soll doch jeder glauben was er will und bleibt schön enthaltsam ;-)

[ nachträglich editiert von Man1 ]
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12.11.2009 11:11 Uhr von br666
 
+13 | -3
 
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@ rolf.w: naja, die Moslems legen ihren koran ja auch gerade aus wie es ihnen passt. Da ist eine Religion so sch... wie die andere.
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12.11.2009 11:43 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+5 | -0
 
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Falls jemand in diesem Forum bibelkundig ist, würde ich ihn darum bitten, hier die Textstelle, welche Homosexualität als etwas Schlechtes bezeichnet (samt Angabe, wo genau das in der Bibel steht) zu zitieren.
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12.11.2009 11:45 Uhr von EdwardTeach
 
+3 | -3
 
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Die Unterdrückung: von Frauen, Andersgläubigen, Homosexuellen, Lesben geht gegen das Prinzip der Nächstenliebe.
Zum Glück wollte mein Opa damals keine Kirchengelder bezahlen sonst wäre ich jetzt eventuell auch ein Christ. ;)
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12.11.2009 11:52 Uhr von Atarix777
 
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Hallo, ich hätte eine kleine Frage und bitte euch vor der Antwort gründlich darüber Nachzudenken, anstatt gleich drauf los zu schreiben.

Wichtig: Legt für die Antwort einfach mal eure Vorurteile gegenüber der Bibel, dem Koran usw. bei Seite, denn es geht hier nicht um die Bücher selbst, sondern um diejenigen, die diese "Angeblich" Verwenden...

Also... Eine Religionsgruppe ist eine art "Verein", für welchen z.B. die Bibel als feste Grundlage bzw. Satzung Dient, welche nicht verändert werden kann. Wenn also jemand in diesem Verein gegen diese Satzung verstösst, gehört er doch Theoretisch der Religonsgruppe verwiesen, um diese nicht zu gefährden oder deren Prinzipien zu untergraben, oder nicht? Sollte dies nicht passieren, verrät der Verein als ganzes seine eigenen Regeln und wird daher "Nutzlos".

Seht ihr das auch so?

Wenn "WENN JA", würde in diesem Fall der oben genannte "Evangelisch-lutherische Kirche" nämlich genau das gerade tun, denn in ihrer eigenen Satzung steht:"Noch Männer die bei Männern liegen (selbstverständlich auch auf Frauen anwendbar), werden in das Königreich Gottes eingehen" - also ist das mit dieser Bischöfin (mal davon abgesehen, dass laut der Bibel eine Frau nichtmal dieses Amt besetzten dürfte) ein grober Verstoss gegen die eigenen Regeln.

PS: Mir geht es hierbei nicht um die sexuelle Neigung der oben genannten Person, sondern rein um das Prinzip des Regelwerks, dass von diesem Verein als Basis verwendet- und übergangen wird.
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12.11.2009 12:00 Uhr von Atarix777
 
+16 | -0
 
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@Abdul_Tequilla: Hab da mal eben für dich gesucht:

(3. Mose 18:22) Und du sollst nicht bei einer männlichen Person ebenso liegen, wie du bei einer Frau liegst. Es ist eine Abscheulichkeit...

(Römer 1:26-27) Deshalb übergab Gott sie schändlichen sexuellen Gelüsten, denn sowohl ihre weiblichen Personen vertauschten den natürlichen Gebrauch von sich selbst mit dem widernatürlichen und desgleichen verließen auch die männlichen Personen den natürlichen Gebrauch der weiblichen Person und entbrannten in ihrer Wollust zueinander, Männliche mit Männlichen, indem sie unzüchtige Dinge trieben und an sich selbst die volle Vergeltung empfingen, die ihnen für ihre Verirrung gebührte...

(1. Korinther 6:9) Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen...

...Jesus bestätigte, dass diejenigen, die den Ehebund eingehen, „männlich und weiblich“ sein sollten(Matthäus 19:4).

Also ich würde behaupten, dass man hier nicht sehr viel "Interpretieren" kann ;-)
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12.11.2009 13:06 Uhr von rolf.w
 
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@Atarix777: OK, dann steht es tatsächlich doch in der Bibel und so wie ich das sehe in beiden Testamenten. Allerdings verstehe ich die Kirche dann erst recht nicht.
Die ev. Kirche müsste das Gleichgeschlechtliche verbieten und die kath. das Zweigeschlechliche bei ihren Schäfchen erlauben. Aber wahrscheinlich steht auch irgendwo in der Bibel, dass der kath. Geistliche mit Gott verheiratet ist, was dann wiederum bedeutet, Gott ist eine Frau. Andererseits ist es doch bei den Nonnen so, dass sie auch mit Gott verheiratet sind, also ist Gott ein Mann. Also entweder ich liege da völlig falsch(gebe zu da nicht so bibelfest zu sein) oder es gibt Herrn und Frau Gott oder Gott ist ein Zwitter.
Sorry, das ist mir alles zu hoch und kompliziert.
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12.11.2009 13:18 Uhr von Götterspötter
 
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@Atarix777: und wieviel von deinen Schlaumaier-Bibelstellen haben etwas mit der heutigen gelebten Homosexualität zu tun .....

keine Einzige !!!! Kultur entwickelt sich weiter und heutige Gleichgeschlechtliche Liebe kann man nicht mit der von vor 3000 Jahren vergleichen ....

*****
Eine andere Frage ?
z.B. das Buch Mose - leben Christen eigentlich heute nach all den menschenverachtenden Regeln die in diesem Teil der Bibel stehen ? Oder wird hier wieder nur das zitiert was dem eigenen Hass zugute kommt ?

Oder anders gefragt
Leben Christen die Ihre Homophobie mit z.B. dem 3ten Buch Mose rechtfertigen auch nach dem anderen Hirnfuck der darin zu finden ist

z.B.
das Brandopfer Gesetz
das Speisepfer Gesetz
das Heilsopfer Gesetz
Sündopfer Gesetz
Schuldopfer Gesetz
Verbot des Essens von Fett und Blut
Gesetz von Aussatz von Menschen und Kleidern
Reinigung vom Aussatz an Häusern
Gesetz über die Unreinheit vei Männer und Frauen
Verordunungen für Ehe und Keuchheit
Verordnungen über die Leuchter und Schaurote
Regelung für Sabbat und Jobeljahr
Gesetz über Gelübde und Zehnten
Verbot des Essens von Blut und Aas
Verordnung des Essens
...... etc etc etc

Wenn man all diese Gesetze einhalten MUSS darf man nicht mal ungefragt aufs Klo - geschweige denn hier posten :)

Quelle -> http://www.bibel-online.net/...

*zwinker

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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12.11.2009 15:28 Uhr von JesusSchmidt
 
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@Götterspötter: scheissegal, was heute als "normal" gilt - bei der hetze gegen moslems zählt auch der koran. bitte gleiches recht für alle!

religionen (nicht glaube! jeder kann glauben, was er wll) sind dreck.

"Oder wird hier wieder nur das zitiert was dem eigenen Hass zugute kommt ?"

und? umgekehrt zitieren diese christentypen auch nur, was ihnen aus ihrem buch in den kram passt.

vielleicht sollte man die bibel in der jetzigen form einfach mal als glaubensgrundlage abschaffen.
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12.11.2009 15:37 Uhr von Götterspötter
 
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@JesusSchmidt: Nicht nur die Bibel sondern Religion als Solches - sollte für einen wirklich freien Glauben abgeschaft ....... ja sogar verboten werden.

Ein guter Anfang wäre es ALLE religiöse Symbolik aus der Altag der Menschen zu entfernen.

Ein kluger Mann hat mal gesagt ......
Religion ist der Käfig für den gläubigen Menschen !

und da stimme ich - obwohl Atheist - Ihm zu 100% zu !
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12.11.2009 16:12 Uhr von Atarix777
 
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Uii, dass wird ja ne richtige Diskussion hier ;-): @ rolf.w

>>Die ev. Kirche müsste das Gleichgeschlechtliche verbieten und die kath. das Zweigeschlechliche bei ihren Schäfchen erlauben.<<

Japp, genau so ist es!

>>Aber wahrscheinlich steht auch irgendwo in der Bibel, dass der kath. Geistliche mit Gott verheiratet ist…<<

Nein tut es nicht, aber genauso wenig wie etwas von der „Hölle“ in der Bibel steht…

@Götterspötter

PEEEP – du bist total am Thema vorbei geschlittert und solltest meinen Beitrag nochmal lesen. Es ging nicht darum zu verteidigen, was in der Bibel steht, sondern lediglich darum, dass der oben genannte „VEREIN“ sein REGELWERK (Bibel) nicht beachtet und sein dasein somit total Sinnlos ist.

>>Eine andere Frage z.B. das Buch Mose - leben Christen eigentlich heute nach all den menschenverachtenden Regeln die in diesem Teil der Bibel stehen ? Oder wird hier wieder nur das zitiert was dem eigenen Hass zugute kommt ?<<

Das alte Testament (sowie die 10 Gebote) wurden durch das erscheinen von Jesus abgelöst und sind somit nicht mehr für die heutigen Christen gültig. Jesus gab zwei Gebote, die anstelle von all dem traten, nämlich „Du sollst deinen Gott lieben, mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Kraft“ und „Du sollst deinen nächsten Lieben wie dich selbst“.

Wenn sich alle Menschen an diese beiden Gebote halten würden, würde sich mein persönliches Weltbild sicherlich etwas besser positiver darstellen.

>>Wenn man all diese Gesetze einhalten MUSS darf man nicht mal ungefragt aufs Klo - geschweige denn hier posten<<

Wie gesagt:

1. Sind alle von dir genannten „Mosaischen“ Gesetzte nicht für die Christen der heutigen Zeit gültig und
2. Ging es in meinem Beitrag lediglich darum, dass die oben genannte Religionsgemeinschaft gegen ihre grundlegende Basis verstösst.

>>Ein kluger Mann hat mal gesagt, Religion ist der Käfig für den gläubigen Menschen<<

Wie würdest du eine „Religion“ definieren? Als „Zusammschluss“ von Personen mit ähnlichen ansichten? Wenn ja, dann wäre auch Atheisten eine Religionsgruppe ;-)
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12.11.2009 16:18 Uhr von Thutmosis
 
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Gut so: Gut so aber schlimm dass man sich über sowas heute überhaupt noch unterhalten muss.
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12.11.2009 16:24 Uhr von Atarix777
 
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@Thutmosis: Naja, du "MUSST" nicht, aber du möchtest - sonst hättest du wohl keinen Kommentar zum Thema verfasst ;-D
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12.11.2009 19:17 Uhr von Hanno63
 
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und soviel Gelaber um etwas total veraltetes, seit mindestens Mittelalter total überflüssiges, da der Mensch inzwischen die Wunder von früher (da waren es noch Wunder) alle erkannt und erklärt hat und damit sämtliche Systemsteuerung über Wissen, anstatt über Religion gesteuert wird.
..tolerant sind die Christen schon deswegen , weil "alles" was im Islam ..
.( auch darum geht es hier ja inzwischen)
...passiert .bei uns in Europa schon vor ca. 300 Jahren " durch ist ".
Früher wurden alle Religionen mit einer "gewissen" Gewalt verbreitet.
Da Religionen ja nur zur Macht-Erzeugung bzw. -Erhaltung diente (in einigen Ländern bis heute noch)... war es früher , als fast "Keiner" schreiben und lesen konnte ,wichtig,
immer die "Intelligenzen der Zeit" in Kirchen oder Klöstern zu haben um die Macht zu behalten.
Dazu die Abhängigkeit von den Reichen und Starken mit ihren "festen" Gebäuden als Schutz vor Feinden.
Da ja nun in Europa schon relativ früh durch Buchdruck (Gutenberg) und die Bibelübersetzung ins "Deutsche" durch Martin Luther, und dadurch dem allgemeinen Volk damit früher das Schreiben und Lesen zugängig war, konnte das Volk auch früh die Lügen und Manipulationen von den Kirchen erkennen und auch protestieren ..( deswegen Protestanten )
z:B. der katholische Ablass-Handel ::
gegen Geld ,...Sünden erlassen..
..."Wenn das Geld im Kasten klingt,
....die Seele aus dem Fegefeuer in den Himmel springt"

oder früher Vielweiberei der Päpste,
teilweise Frauen als "Papst im Hintergrund" durch manipulierte Söhne, und ähnliches
Dadurch wurde den "Kirchen" ja auch die absolute Gewalt-Herrschaft genommen und sie mussten sich mit den anderen Herrschern vergleichen.
Deswegen sind die Christen dann ja auch als "Ungläubige"
hingestellt worden , weil das "Fanatische" plötzlich nicht mehr so funktionierte (gegenseitiges Mitspracherecht) und damit dann auch die Freiheit grösser wurde, aber das Volk hat den Zugang zum "Wissen" , erst in Klöstern, dann in
Universitäten bekommen und "man" konnte dann alle religiösen Fehler und Betrügereien aufdecken, die überall auf der Welt durch die verschiedenen Religionen , "als erfundenes Machtmittel", geschehen sind.
(u.a. auch die Märchen vom Mohammed und die "Kaaba")
Deswegen ist es ja auch für die Welt ein "No Go" , dass immernoch, im Jahre 2009 , auf und durch Religiösität, Gewalt verübt wird.,
Absolut nicht vergleichbar mit den Versuchen alle Menschen zum Frieden zu überzeugen durch allgemeine Rücksichtnahme aber ohne Psychodruck.
Denn der Name eines "Gottes" ist egal, die Hauptsache ist das ein "Miteinander" ohne Gewalteinfluss wie::
brutales 5 maliges Muezzingegröhle,Pflichtgebete (Sklaventum) und Einflussnahme ins Privatleben usw. stattfindet ,da Religion "nur" privat ,für Jeden "frei"
(zu Hause) stattfinden sollte um aufgeklärte Menschen nicht in Angst oder unter Druck zu setzen.
Es besteht die Angst (logisch) , dass der Islam auf der ganzen Welt, das gleiche Durcheinander des Terrors ergibt , wie es ja seit 1000 Jahren schon zwischen fast allen muslimischen Ländern , besteht.
Daher sollte der Religion kein Vorschub gewährt werden.
Glauben, O.K: wer mag , aber "generell ohne Gewalt", auch psychisch...
Religionsfreiheit heißt, dass ein Mensch wenn er genug Bewusstsein hat und genug Bildung , mit 16-18 Jahren frei entscheiden muss ob, was oder wie er glauben "will".
.( keine Kinder-Programmierung z.B.) vor dem 16-ten Lebensjahr. .. allgemeine, "neutrale" Info
über Religionen ...ja ,
Lebens-Hilfe...ja .
Sozialdienste ...ja
usw. da ist viel Arbeitsbedarf und sehr hilfreich für Alle.

Und da spielt die sexuelle Ausrichtung keine Rolle , Fehler passieren überall , nur niemand anderen damit belästigen,, weder auf der Strasse noch sonst in der Öffentlichkeit.
Damit sind keine Liebesbeweise gemeint.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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12.11.2009 19:59 Uhr von Götterspötter
 
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@Atarix777: :):) ...... ich denke wir haben uns "wirklich" ein wenig missverstanden und aneinander vorbeigeredet ....

... aber grundsätzlich meinen wir wohl etwas Ähnliches - denke ich

aber egal

auf deine Frage, wie ich Religionen definiere =
Nein Atheismus ist keine Religion für mich - sonst wäre es Homosexualität auch :)

Ich versuche es mal so ->
ein gläubiger Mensch "glaubt"
ein religiöser Mensch "lässt glauben"

In einer Religion sorgen Dogmen und Gebote dafür das alle Menschen das gleiche "glauben müssen" (Dogmen und Gebote)
und für "eigenständiges Nachdenken über den Glauben" und "eigene persönliche Interpretationen des Lebens" von anderen religiösen Menschen dafür verurteilt und denunziert werden (Ketzer)

Ganz im Gegensatz zum "Glauben"

Ich behaubte ! das z.B. ein streng katholischer Christ durch die Angehörigkeit zu seiner Religion und die Hörigkeit gegenüber der Obrigkeit - "Das Glauben" verlernt hat und eigentlich nur noch - im Sinne der Kirche "funktioniert"

Und genau deshalb funktioniert das mit dem "Glauben an Jesus Christus" auf den sich katholische Christen auch berufen nicht mehr - Weil Jesus hat genau das den Menschen versucht zu sagen
---> Ihr braucht keinen Tempel um zu Gott zu finden !!!

Exakt das Gleiche hat auch Mohammet den Moslems gesagt und versucht - für die damalige Zeit - Etische Regeln aufzuschreiben, wie ein Leben in einer Gemeinschaft - mit gläubigen Menschen - funktionieren könnte.

Leider machen die Menschen "hier" immer die gleichen Fehler --->
Was DAMALS funktioniert hat - muss nicht zwangsweise auch 2000 Jahre später immer noch funktionieren und vergessen Ihre "Zusammenleben" zu modernisieren, sondern halten an den uralten Regeln stur fest.

Es muss dann irgendwann wieder ein "Messias" aus dem Volk auftauchen, um den Menschen "Das Leben neu erklären"
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12.11.2009 20:25 Uhr von Götterspötter
 
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@SamuelAdam: Hmm ?

Also es ist vollkommen OK das du an die Bibel glaubst und danach leben willst

Nur warum soll das für andere Menschen auch OK sein ?

Ist das nicht etwas egoistisch und narzistisch von dir, zu verlangen, das alle Anderen auch danach zu leben haben ?
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13.11.2009 09:32 Uhr von Atarix777
 
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@Götterspötter: Naja, sowas passiert schnell in einer hitzigen Diskussion - aber mach dir nichts draus, ich hab da ein dickes Fell ;-)

Zu deinem letzten Text:

>>Nein Atheismus ist keine Religion für mich - sonst wäre es Homosexualität auch<<

Naja, aber das sind schon zwei verschiedene Dinge, denn Homosexualität hat nichts mit "Glauben" zu tun, sondern basiert eher auf einem Gefühl ;-)

>>In einer Religion sorgen Dogmen und Gebote dafür das alle Menschen das gleiche "glauben müssen" (Dogmen und Gebote) und für "eigenständiges Nachdenken über den Glauben" und "eigene persönliche Interpretationen des Lebens" von anderen religiösen Menschen dafür verurteilt und denunziert werden (Ketzer)<<

Das trifft leider wirklich auf sehr viele Religionsgruppen zu (vor allem auf viele der bekannten grossen), aber es gibt da eine kleine Bibelstelle die besagt, dass man nur in das Königreich Gottes eingehen kann, wenn man "Fortgesetzt Erkenntnis" in sich aufnimmt und laufend "Überprüft", was einem von falschen Lehrern bzw. Propheten aufgetischt wird - und nachdem man es erkannt hat, sich von der Gruppe dieser falschen Lehrer distanziert.

Also hier stimmen wir wohl zu 100% überein.

Ein simples Beispiel:

Die Bibel sagt:"Liebe deinen nächsten, Bete für deine Feinde, erlerne keinen Krieg" und "RELIGION DARF NICHTS MIT POLITIK ZU TUN HABEN" - wärend im gleichen moment ein evangelischer Pfarrer die Waffen der Soldaten seines Landes Segnet (der katholische Pfarrer macht das zeitgleich auf der anderen Seite) und sich dann alle "IM NAMEN GOTTES" abschlachten.

1. Hat hier weder "Gott" noch die "Bibel" schuld daran (denn der Mensch hat genau das Gegenteil von dem getan, was er hätte tun sollen).

2. Müssten sich nun alle Mitglieder dieser beiden - OFFENSICHTLICH - mit Blutschuld behafteten und Lehrenverdrehenden "Religionsgruppen" aufgrund ihrer persönlichen "Erkenntnis" darüber, dass diese Religionen sicherlich von den in der Bibel angekündigten "Falschen Phropheten" geleitet werden distanzieren, um nicht das gleiche "Los" (also Schicksal) zu empfangen (Prinzip: Mitgegangen, Mitgefangen).

Nun ist es ja bekanntlich (oder auch nicht ^^) so, dass in Bibel das Ende von Babilon der Grossen (also aller falschen Religionen) vorher gesagt wurde - und wenn wir uns mal das aktuelle Weltgeschehen so anschauen, steuern wir wohl gewaltig darauf hin, aber es steht auch drin, dass es ein Volk, also eine Gruppe von Menschen geben muss, die zumindest "Ehrlich" versucht zu verstehen, was die Bibel lehrt. Die Frage, ob das alles nur ein Zufall sein kann oder nicht, ist daher meiner Meinung nach Berechtigt.

Ich persönlich lese gerade sehr viel über die Evolution und vergleiche diese Theorie mit der, des Schöpfungsberichts und aus mathematischer Sicht muss ich sagen, dass man fast schon einen stärkeren "Glauben" braucht um an den "Zufall" anstatt eine Intelligenz hinter all dem zu Glauben.

Zudem, falls diese Intelligenz (die man als Gott bezeichnen kann, denn "GOTT" bedeutet "Mächtig" - und das wäre diese Intelligenz wohl ohne weiteres ^^) uns nun wirklich durch die Bibel eine Betriebsanleitung für uns selbst geben wollte, sollten wir diese dann nicht beachten um richtig zu Funktionieren?

Versteh(t) mich nun bitte nicht falsch, aber ich bin "Überzeugt", dass hinter all dem ganzen sehr viel mehr steckt als ein altes nutzloses Buch. Man sollte sich aber schon etwas tiefergehend damit beschäftigen (genauso wie mit der Evolutionstheroie) um sich wirklich seine "Überzeugung" aus all diesen Informationen zu bilden.

Ich kenne viele "Bibelgegner" die leider das Buch noch nie wirklich gelesen - und aufgrund der Tatsache, dass diese ganzen sogenannten "Religionen" laufend dagegen verstossen und sich selbst in die Tasche lügen - das Buch an sich verachten, während ich auf der anderen Seite genauso viele "Evolutionisten" kenne, die nicht mal wissen, das das Wort bedeutet.

Natürlich ist jedem selbst überlassen, was er tut und glauben möchte (solange er keiner dritten Person seine Überzeugung aufzwingen möchte), aber ich kann und will nicht akzeptieren, dass das, was ich um mich herum passieren sehe, schon alles gewesen sein soll.
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13.11.2009 11:39 Uhr von Atarix777
 
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@Getschi: >>Die evolutionäten Abläufe sind einfache chemische Prozesse, die auch so stattfinden können<<

Genau darin liegt der Punkt, denn genau das dachte ich eigendlich auch immer - bis ich mal angefangen habe, mir unzählige, wissenschaftliche, Bücher und "Theorien" einzuverleiben.

Es ist alles andere als "einfach" - alleine schon das entstehen einer einzelnen Zelle ist aus Mathematischer sicht gesehen unmöglich. Ich habe gerade nicht die Nummern im Kopf, aber die warscheinlichkeit für das entstehen einer Zelle lag von den Nullen her weit über dem, was in der Mathematik als überhaupt noch möglich angesehen wird - wenn ich mich recht entsinne waren es 1:1(40 Nullen) - und selbst WENN sie durch Zufall enstanden wäre, wären weitere unzählige, wiederum Mathematisch als "Unmöglich" angesehene vorgänge nötig, um daraus etwas Enstehen zu lassen (mal vom rest unseres - wie ein Uhrwerk funktionierendes Sonnensystem, dass zufällig genau die perfekten vorraussetzungen für unser "Dasein" liefert, abgesehen).

PS: Wenn wir Menschen in einer Uralten Höhle eine art Feuerstelle oder einen Stein, der ein bischen Spitz zugeschliffen wurde, finden, sagen wir "Hier war eine Intelligenz am werk, sowas KANN NICHT durch Zufall entstanden sein" - und sind davon 100%ig überzeugt, aber wenn wir von weitaus komplexeren Dingen reden, glauben wir, dass diese durch "Zufall" entstanden sind?

Ich finde das irgendwie Paradox ^^...

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