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Wirtschaftsminister Brüderle (FDP) kritisiert Robert Enkes Mannschaftskollegen

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat nach dem Tod von Robert Enke (ShortNews berichtete) dessen Mannschaftskollegen kritisiert.

Brüderle meinte, dass es ein Unding ist, "dass weder seine Sportskameraden in der Nationalelf, noch Trainer, noch der Mannschaftsbetreuer in der Nationalelf irgendetwas gemerkt haben (...)".

Brüderle führte weiter aus, "dass selbst in so einem Team" die Menschlichkeit wohl doch auf der Strecke bleibt.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Selbstmord, Suizid, Wirtschaftsminister, Rainer Brüderle, Robert Enke, MdB
Quelle: www.focus.de
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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2009 21:28 Uhr von MX90
 
+73 | -5
 
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Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!

Wenn es Enkes Wunsch war, seine Erkrankung nicht Hinz und Kunz auf die Nase zu binden, hat das so ein Selbstdarsteller wie Brüderle nicht zu kritisieren.
________________________________
Kritikwürdig wäre allenfalls die Tatsache, dass in unserer sogenannten Leistungsgesellschaft, welche die Neoliberalen mitgeprägt haben, das Eingeständnis einer psychosomatischen Erkrankung sehr schnell das Ende einer Karriere bedeuten kann. Und das längst nicht nur bei Personen, die im Licht der Öffentlichkeit stehen....


[ nachträglich editiert von MX90 ]
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11.11.2009 21:48 Uhr von anderschd
 
+22 | -2
 
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Sagt n`Politiker: Wenn das nicht lustig ist.
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11.11.2009 21:49 Uhr von gnubbb
 
+26 | -2
 
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schwachsinn was der Herr Brüderle da verzapft. Man sieht einer Person nicht an ob die Depressiv ist oder nicht. Und wenn selbst der behandelnde Psychologe gesagt hat, dass keine Anzeichen für einen Selbstmordversuch sich zeigten, wie sollen es dann Mannschaftskollegen merken, die nicht über die psychologische Fachkenntnis verfügen?
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11.11.2009 21:51 Uhr von kmykz
 
+18 | -1
 
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@MX90 ich kann dich für deinen Beitrag leider nur einmal bewerten.
Danke für deinen intelligenten Beitrag


(keine Ironie!)
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11.11.2009 21:51 Uhr von usambara
 
+19 | -3
 
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ach so die FDP steht jetzt für Menschlichkeit in der Arbeitswelt!?
Komm Brüderle trink und quatsch deinen Stammtisch bei einem Schoppen zu...
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11.11.2009 21:58 Uhr von Angelus89
 
+12 | -0
 
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man spricht sich in 4 Jahren wieder: mal sehen ob er dann gemerkt hat wieviele Leute er depressiv gemacht hat mit seinen Gesetzen die kommen werden
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11.11.2009 22:08 Uhr von tobe2006
 
+5 | -4
 
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ehm: was will der???
der typ soll mal seine fresse halten ey!

wenn enke das so verheimlicht hat, sodass nichtmal sein psychologe was gemerkt hat, wird das sonst auch keiner merken!!

wasn dummbabbler der typ, will wohl nur mal sein maul dazu aufmachen oda was?
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11.11.2009 22:38 Uhr von Katzee
 
+4 | -16
 
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11.11.2009 23:01 Uhr von Fowl
 
+12 | -2
 
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@Katzee: Wenn Enke selbst einem ausgebildeten Psyschologen!! der ihn BETREUT hat etwas vormachen konnte.. seiner eigenen FAMILIE.
wie soll dann sein Verein bzw seine Mitspieler, die weniger Kontakt zu ihm haben sowas direkt merken?
geb mir da mal ne logische erklärung für.
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12.11.2009 00:25 Uhr von MrFloppy89
 
+3 | -0
 
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Hmm Wenn es danach ginge, würde es nie zu Suiziden aus diesen oder ähnlichen Beweggründen kommen. Traurig, aber wahr.
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12.11.2009 03:19 Uhr von spacerader73
 
+3 | -0
 
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Der hat gut reden So einer aus einer Partei, die die Leistungsschraube bei immer weniger Einkommen usw. nach oben dreht- egal ob immer mehr dabei auf der Strecke bleiben oder nicht! Der Sack soll mal schön die Fresse halten und lieber zurücktreten!

Fakt ist: Man lernt Depressionen nach außen hin nahezu perfekt zu verstecken! So- dass selbst geschulte Phychologen es nicht gleich erkennen können, ob der Patient eine besonders schlimme Phase durch macht oder ob es ihm so halbwegs gut geht. In so einer halbstündigen Sitzung schon gar nicht...
Klar- hat diese Versteckerei teils dramatische Folgen: Umso mehr knallt es dann, wenn man sich nicht mehr verstecken muss (im Privaten oder so)
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12.11.2009 07:21 Uhr von mort76
 
+4 | -2
 
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Völlig richtig! und an Möllemanns Selbstmord ist die FDP schuld!
Wie konnten die denn seine Selbstmordabsichten nicht vorhersehen?
Es ist doch ein Unding, daß weder seine Parteikollegen noch sein Kumpel Westerwelle noch seine Sekretäre irgendetwas gemerkt haben.
Selbst in einem Team wie der FDP bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke...

Brüderle ist doch sicher ein Spezialist für psychiche Krankheiten, so wie der das Maul aufreißt. Mir fehlen die Worte- wer wählt solche Maulhelden und Besserwisser an die Macht?


[ nachträglich editiert von mort76 ]
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12.11.2009 10:47 Uhr von Kingbee
 
+1 | -1
 
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Frage: hatte der alte Sack bei seiner dummen Aussage wieder mal ein Glas Rotwein in der Hand, oder war es schon ausgetrunken oder war sein Lakai unterwegs, um eine neue Flaasche zu holen?
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12.11.2009 10:53 Uhr von Man1
 
+3 | -0
 
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das ist wirklich: das letzte..... über jemanden in solch einer Situation zu Urteilen, den man nicht mal persönlich kennt.

Sorry, aber ein Politiker der nur bei solchen Anlässen die Klappe aufmachen kann und sonst nichts zerreißt, gehört auf die Strasse gesetzt!
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12.11.2009 11:12 Uhr von fuDDel@
 
+1 | -1
 
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Unglaublich: Hauptsache mal etwas gesagt um in die Schlagzeilen zu kommen. Mich würde es nicht wundern, wenn der Typ mal jemanden von den Personen trifft, die er so haltlos beschuldigt unsozial zu sein und dann eine verpasst bekommt.
Trauernden Menschen sowas unter die Nase zu reiben ist eine riesen Frechheit. Kann man jemanden für so einen Kommentar nicht aus der Partei ausschliessen?
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12.11.2009 12:15 Uhr von killerkalle
 
+0 | -4
 
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DA HAT ER RECHT: das muss man einfach mal so sagen.


Ich denke das sind Profispieler und da geht es um Millionen die sind alle abgewixxt bis zum geht nicht mehr. Da bleibt wie er sagt die Menschlichkeit auf der Strecke. Die müssen funktionieren und sonst müssen die gar nichts.

ABER ich glaube auch nicht das er "geknickt" zum Training kam sondern das eher im privaten mit sich geklärt (offensichtlich nicht) hat und sich einfach nichts hat anmerken lassen.

Glaube kaum das die bei dem Stress unter dem die stehen noch abends zusammen Fussball gucken und der eine fragt


"Wasn los Enke ? du wirkst so geknickt "
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12.11.2009 14:27 Uhr von Gerudar
 
+0 | -1
 
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Mentalität wenn sich ein Fussballstar umbringt, ist das Geschrei gross. Wenn sich irgendwer sonst vor nen Zug schmeisst, interessiert´s kein Schwein. Wer denkt denn auch mal an die Opfer einer derart egoistischen Tat? Was ist mit den ganzen Polizeibeamten, die den Fleischsalat danach wegräumen müssen, was ist mit dem Lokführer, der wegen so einem Schock möglicherweise arbeitslos wird, weil er sich das nicht mehr antun kann?

Aber Hauptsache, alle haben mal um ihren Quoten-Fussballer geheult.

Zum Kotzen sowas.
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12.11.2009 14:49 Uhr von Noseman
 
+1 | -0
 
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Wirklich ein Bombenbeitrag, @MXO: Ich hatte selbst eine depressive Lebensgefährtin und jahrelang nicht gemerkt, dass sie ihre Krankheit verheimlicht.
Das geht nämlich durchaus - solange der Depressionskranke noch "funktioniert" merkt keiner etwas.

Und Enke hat ja jahrelang sehr gut "funktioniert", zumindest im Job.
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12.11.2009 23:02 Uhr von uhlenkoeper
 
+2 | -0
 
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Wetten, Brüderle hatte noch nie mit einem Depressions-Patienten zu tun ?

Manchmal sind Politiker und ihre verbalen Ergüsse zur Unzeit einfach nur zum K@tzen ....

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