11.11.09 17:52 Uhr
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Gedenken Deutsche und Franzosen dem Ende des Ersten Weltkrieges bald gemeinsam?

Der 11. November ist in Frankreich gesetzlicher Feiertag: An diesem Tage gedenken die Franzosen dem Ende des Ersten Weltkrieges.

In diesem Jahr nahm zum ersten Mal auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel an den Feierlichkeiten teil.

Der französische Präsident Sarkozy regte an, aus dem 11. November künftig einen gemeinsamen deutsch-französischen Feiertag zu machen.


WebReporter: Abdul_Tequilla
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ende, Angela Merkel, Nicolas Sarkozy, Gedenk, Feiertag, Erster Weltkrieg
Quelle: www.tagesschau.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2009 17:46 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+9 | -3
 
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Ich halte die Idee für ganz ausgezeichnet:
1. Der Krieg forderte blutige Opfer auf beiden Seiten. Ein gemeinsamer Feiertag würde der deutsch-französischen Freundschaft zusätzliche Symbolizität verleihen.
2. Wir sollten langsam beginnen, christliche Feiertage in politische Feiertage umzuwandeln: Feiertage, die alle in Deutschland lebenden Menschen betreffen - und nicht nur die Christlichen.
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11.11.2009 18:01 Uhr von patton
 
+9 | -10
 
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@Autor: "2. Wir sollten langsam beginnen, christliche Feiertage in politische Feiertage umzuwandeln: Feiertage, die alle in Deutschland lebenden Menschen betreffen - und nicht nur die Christlichen."

Wir sind ein seit jeher ( germanische Zeit lassen wir mal aus) ein christlich geprägtes Land... Aber wenns die Türkei oder Saudi Arabien oder der Iran so macht und die dortigen religösen Feiertage abschafft könnens wir ihnen ja gerne gleich tun... Deutschland muss nicht immer mit "gutem" Beispiel vorrauseilen....

@News

Jawohl wir sollten den Gewaltfrieden von Versailles und den zuspruch der Kriegsschuld zu einen national Feiertag machen. Würde den Franzosen so passen. Aber da in Deutschland sowieso Patriotismus und Nationalstolz "verboten" ist, steht dem ja nichts mehr im Wege..

[ nachträglich editiert von patton ]
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11.11.2009 18:06 Uhr von noalias
 
+8 | -2
 
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@patton: Versailler Vertrag samt Kriegsschuld-Artikel wurde erst am 28. Juni unterschrieben. Nix mit 11. November.
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11.11.2009 18:09 Uhr von patton
 
+4 | -6
 
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@noalias: Absolut Richtig der Feiertag dient ja auch dem Ende des 1. WK

Aber das Ende des 1. WK wurde durch den Versailler Vertrag eingeleitet.
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11.11.2009 18:10 Uhr von Klassenfeind
 
+4 | -4
 
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Wenn dabei ein Feiertag für alle: rauskommt,bin ich dafür !! Übrigends auch für den 9. November,nicht, das wieder an diesem Tag, nur Politiker,Bonsen und Promis den ganzen Tag Feiern und ein noch nie dagewesenes Verkehrschaos in Berlin verursachen und ausgerechnet die Leute,welche die Mauer "eingerissen" haben,molochen gehen dürfen und Abends dann noch nicht ein mal nach Hause kommen(erst mit !mehrstündiger Verspätung!) !!!!
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11.11.2009 18:33 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+4 | -1
 
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@ patton: "Deutschland muss nicht immer mit "gutem" Beispiel vorrauseilen...."

Ja, warum denn eigentlich nicht?
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11.11.2009 18:36 Uhr von patton
 
+2 | -4
 
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@Abdul: Wems nicht passt, in der BRD gibt es schon immer Ausreisefreiheit und seit 20 Jahren auf gesamt deutschen Gebiet..
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11.11.2009 18:36 Uhr von reallydeep
 
+3 | -13
 
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11.11.2009 21:15 Uhr von funeraldiner
 
+1 | -6
 
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Täter sind keine Opfer!
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11.11.2009 22:23 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+3 | -0
 
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@ funeraldiner: ?
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11.11.2009 22:53 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -1
 
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@patton: Ach ja? >Wir sind ein seit jeher ( germanische Zeit lassen wir mal aus) ein christlich geprägtes Land..<

Sonst geht´s Dir aber gut?
Die germanische Zeit lässt Du mal außen vor und rechnest der Bequemlichkeit nur mal die christlichen Jahre, ja?
Ganz abgesehned avon, dass die nichtchristliche Zeitspanne unserer Geschichte wohl die längere sein dürfte, .... wer sagt Dir, dass es nicht langsam mal Zeit wird, insgesamt wqeltlicher zu werden udn den Religionskram gänzlich abzuwerfen oder wenigstens mal grundlegend zu reformieren und eine Gesamtmenschheitsreligion nach modernen, humanistischen Gesichtspunkten daraus zu machen?!


>... Aber wenns die Türkei oder Saudi Arabien oder der Iran so macht und die dortigen religösen Feiertage abschafft könnens wir ihnen ja gerne gleich tun... <

Wozu soll das gut sein?
Müssen wir, wenn wir was Gutes ausprobieren möchten, erst darauf warten, dass andere Staaten uns das vormachen?
Doch wohl nicht!


>...Deutschland muss nicht immer mit "gutem" Beispiel vorrauseilen....<

Wie schon ein Vorredner fragte: Wieso nicht, wenn es was Gutes ist?
Und dass es nichts Gutes ist, müsstest Du erstmal argumentativ belegen.


>Jawohl wir sollten den Gewaltfrieden von Versailles und den zuspruch der Kriegsschuld zu einen national Feiertag machen. <

Du hast die Intention des Feiertages nicht verstanden.
Es geht ja gerade darum, solche "Kleinigkeiten" in den Hintergrund zu drängen und die heute guten Verbindungen zu feiern, anstatt von irgendeiner Seite auf alten Kamellen herumzureiten, die die andere Seite nicht ändern will oder kann und die beide Seiten eh nicht mehr einwandfrei auseinanderklamüsern können.


>Aber da in Deutschland sowieso Patriotismus und Nationalstolz "verboten" ist, ....<

WO ist in Deutschland Patriotismus verboten? Wo?

Und nur, weil die Mehrheit in Deutschland erkannt hat, dass Antionalstolz zum großen Teil, wie Stolz allgemein, etwas Dummes ist, ist er noch lange nicht verboten.
Du kannst so viel Nationalstolz haben, wie Du willst, solange der Dich nicht dazu treibt, verbotene Sachen zu sagen oder verbotene Dinge zu tun.
Da unsere Gesetze aber sehr großzügig sind, käme man eh nur dann in Gefahr, verbotene Dinge zu sagen, oder verbotene Dinge zu tun (mit Nationalstolz als Grundlage), wenn man total behämmertem Denken anhängt.

Wenn ich z.B. sage, dass ich stolz bin auf das, was ich für mein Land tue und hochzufrieden mit den Gesetzen, die mir das ermöglichen, dann bin ich sowohl patriotisch als auch stolz auf etwas, dass ich beeinflussen kann, ..... und es ist weder verboten, noch wird mich irgendjemand dafür schief angucken.
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11.11.2009 22:56 Uhr von Schwertträger
 
+6 | -0
 
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@reallydeep: Ein Grund mehr: Ein Grund mehr, heute, wo sie dieses Ziel nicht mehr verfolgen, gemeinsam mit ihnen zu feiern.


>frankreich hatte schon lange mit seinen späteren verbündeten geplant deutschland zu zerschlagen!<

Dafür hatten wir dann ja im Zweiten Weltkrieg vor, uns Frankreich ganz einzuverleiben.
Wozu die Aufrechnerei?

Ich will mit den Franzosen zusammen Europa stark machen.
Nur da liegt Zukunft drin.
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11.11.2009 23:26 Uhr von Schnitter667
 
+5 | -0
 
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Versöhnung: Ich bin auf jeden Fall dafür!

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