Berlins Innensenator fordert Ausgrenzung linksextremistischer Personen
Nach einer Studie mit dem Titel "Linke Gewalt in Berlin" fordert Berlins Innensenator Ehrhart Körting nun eine Ausgrenzung von Linksextremisten aus der Gesellschaft.
Demnach verübten Linksextremisten in Berlin von 2003 bis 2008 mehr Straftaten als Rechte - u. a. gab es 232 Fälle von Körperverletzung, 250 von Landfriedensbruch und 268 von Brandstiftung; hierbei nahmen 159 Personen Schaden. Insgesamt gab es 835 Gewalttaten.
Besonders fielen die Linksextremisten mit Angriffen auf Neonazi-Treffpunkte und Polizeistationen, Übergriffen am 1. Mai und Autobrandstiftungen auf. Körting meinte, mit Werten wie "Antifaschismus" und "sozialer Gerechtigkeit" wollten Linke die eigene Intoleranz und Gewaltbereitschaft rechtfertigen.