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Fußball: Länderspiel gegen Chile abgesagt

Der Deutsche Fußball-Bund hat das Länderspiel gegen Chile aufgrund des Selbstmords von Nationalmannschaftstorhüter Robert Enke abgesagt.

DFB-Präsident Dr. Zwanziger erklärte, dass diese Entscheidung zusammen mit dem Spielern und Trainern getroffen wurde: "Ich habe Spieler erlebt, die ehrliche Trauer zeigen und auch deutlich machen, dass man zum trauern Zeit braucht."

Der chilenische Fußballverband reagierte verständnisvoll: "Chile hat geantwortet: ´An ihrer Stelle hätten wir genauso gehandelt.´"


WebReporter: urxl
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Trainer, Spieler, Selbstmord, Absage, Chile, Trauer, Länderspiel, Robert Enke
Quelle: www.welt.de
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2009 14:58 Uhr von urxl
 
+15 | -2
 
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Eine sinnvolle Entscheidung! Wie dieses Länderspiel hätte stattfinden sollen, ist mir nicht klar. Mal sehen, ob das nächste Länderspiel in einer Woche stattfinden kann.
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11.11.2009 15:06 Uhr von nightfly85
 
+23 | -31
 
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Ich weiss dass ich jetzt sicher auf Unverständnis stoßen werde, aber wäre eine Trauerflur nicht auch angebracht gewesen? Wieviele Menschen bringen sich jeden Tag um? War Enke besser als andere?
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11.11.2009 15:12 Uhr von urxl
 
+24 | -7
 
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@nightfly85: Ich denke, es geht hier um die Mitspieler. Die brauchen Zeit zum Trauern. Und da Fußballspieler auch ein Beruf ist, bei dem der Kopf eine Rolle spielt, sollte jedem klar sein, dass die Spieler nicht vernünftig am Samstag spielen können.
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11.11.2009 15:18 Uhr von Noseman
 
+22 | -6
 
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@nightfly: Wenn Du Dich umbringen würdest, wären Deine Arbeitskollegen auch ein paar Tage lang nicht mehr leistungsfähig und würden mehr kostenpflichtige Scheisse bauen, als sie produzieren würden.

Diesbezüglich sind Fußballprofis bestimmt nicht anders gestrickt.


Außerdem: wer will jetzt grad noch Fußball gucken?
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11.11.2009 15:32 Uhr von supermeier
 
+4 | -23
 
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11.11.2009 15:40 Uhr von smutjie
 
+20 | -9
 
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Auch wenns jetzt: Minuse hagelt.

Wahrscheinlich kommt an der Stelle ein Bericht über das Leben von Robert Enke und eine Zusammenfassung aller gesendeten Berichte die die Woche über gelaufen sind.
Ich hab jetzt schon genug davon.
Es läuft nichts anderes mehr, es ist überall zu lesen und zu hören.

Mein Gott es bringen sich jeden Tag Menschen um, das stört keinen!
Jetzt ist es ein bekannter Sportler und die (heile Fußballwelt) Welt in Deutschland bricht zusammen....

Depressiven Menschen kann man nur helfen wenn sie sich helfen lassen, klingt komisch ist aber so.
Schade das er sich nicht helfen lassen wollte oder konnte. Aber um Himmelswillen gebt ihm und vorallem seiner Frau endlich die Ruhe die Er und Sie verdient haben!

Seine Frau hat ein Recht auf Trauer in aller Stille und nicht im Fernsehen und in einer Pressekonferenz!!!
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11.11.2009 15:42 Uhr von rudi68
 
+11 | -5
 
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Entscheidung ist OK: Ich finde diese Entscheidung 100% richtig.
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11.11.2009 16:30 Uhr von DerMarkus
 
+8 | -0
 
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@smutjie: Enke´s Frau wollte in der PK sprechen, niemand hat sie dazu gezwungen!
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11.11.2009 17:14 Uhr von Peacem4ker
 
+5 | -3
 
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@smutjie: Danke, du sprichst mir (größtenteils zumindest) aus der Seele.
Es begehen keine Ahnung wieviele depressive Menschen täglich Selbstmord. Das Interessiert NIEMANDEN ausser die die ihn kannten. Und mit kennen mein ich nicht "von dem hab ich was in der Zeitung gelesen" oder sowas, sondern mti kennen meine ich, bei ihm zum essen gewesen, mit ihm aufn Konzert geangen oder abends ne Runde bowlen gewesen, seine wirklichen Freunde. Und die sind meiner Meinung nach auch die einzigen die ernsthaft sagen dürfen Schade um Robert. Alle die hier sagen: "Es tut mir leid um den Menschen Robert Enke" die heucheln hier doch nur was vor. Kanntet ihr ihn? Wusstet ihr wie der Mensch Robert Enke war? Nein, nein und nochmals nein. Natürlich find ichs immer nicht so schön wenn jemand stirbt, aber ich muss ehrlich sagen, ich finde es bei Robert Enke nicht schlimmer als bei jedem anderen Familienvater, der ums Leben kommt, sei es nun Selbstmord, Mord, oder direkt (hier wars ja indirekt durch die Depressionen) eine Krankheit.
Wobei ich hier sogar sagen muss: Wenn Enke aus dem Leben treten will, dann is das mM sein gutes Recht, aber ich hasse es, wenn durch den Selbstmord andere Leute zu "mördern" (hier der Zugfahrer) gemacht werden. Es gibt soooo viele Möglichkeiten, warum nicht für sich alleine?

Die Spielabsage ist nach diesen Argumenten absolut sinnlos. Sie bringt niemandem was, wenn die Spieler nicht ordentlich spielen können, auch 4 Tage nach so etwas, dann mag das so sein, dann bringen sie halt nicht volle Leistungen, aber jedes mal wenn etwas passiert Spiele abzusagen oder im großen Stil von der Tagesordnung abzuweichen finde ich falsch.
Letztes Jahr ist mein Opa gestorben. Ein Tag hat sich meine Mutter frei genommen, aber dann musste sie auch wieder arbeiten gehen. Oder Beispiel Marc-Vivien Foé, da wurde auch 2 Tage später (oder so um den Dreh) Das Konfed-Cup spiel ausgetragen. Wo soll man anfangen in einem solchen Stil zu trauern? Würde ein ganzer BuLi spieltag auch verschoben werden? Oder nur das Hannover-Spiel weil Enke da war? Und darf der HSV dann auch ein Spiel verschieben wenn Uwe Seeler stirbt? Wie nah muss ein solcher Mensch am Verein stehen? Deswegen: Der Tod gehört so zum Leben wie das geboren werden, geht zur Tagesordnung über und schätzt euch (falls jemand ihn doch persönlich gekannt haben sollte, nehm ich diese Person vom nächsten Satz aus) das ihr keinen Freund verloren habt. Von der Absage des Spiels hat NIEMAND was. Enke selbst sowieso nciht, seine Familie und Freunde werden sicher besseres zu tun haben als sich über ein Fussballspiel gedanken zu machen, Und die Fans verpassen ein Fussballspiel.
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11.11.2009 17:20 Uhr von smutjie
 
+0 | -4
 
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@ Markus: mich würde interessieren in wie weit Sie das "Freiwillig" getan hat.

Ich habe Sie gesehen und beobachtet, ich kann kaum an eine freiwillige Aktion glauben!
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11.11.2009 17:30 Uhr von keckboxer
 
+2 | -5
 
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Die Absage geht vollkommen in Ordnung. Ich hätte es für falsch empfunden, wenn dieses Freundschaftsspiel jetzt in ein "Robert-Enke-Gedenkspiel" umgemünzt worden wäre.
So soll lieber ein Benefizspiel (vllt. Deutschland : Hannover96) zugunsten einer Stiftung von Robert Enke stattfinden.
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11.11.2009 18:33 Uhr von ingo1610
 
+2 | -1
 
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Die: gesamte Mannschaft wird zur Beerdigung von Robert Enke erscheinen, von daher macht es wirklich nicht viel Sinn anstatt dessen ein völlig sinnloses Spiel zu bestreiten, wo sowieso keiner einen klaren Gedanken fassen kann.
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11.11.2009 22:20 Uhr von A-b-t-i
 
+1 | -2
 
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Richtige Entscheidung alle die jetzt meckern, das es unfair gegenüber den Fans wär o.Ä.
Wenn von euch ein Freund , oder sogar " nur " Arbeitskolleg stirbt, will ich mal sehen wie ihr eure Arbeit die ersten tage normal weiterführen könnt.

und wenn da die ganze Konzentration drauf geht, was bringt dann ein testspiel

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