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Kindergeld: Viele Eltern wollen zusätzliches Geld nicht für Kinder ausgeben

Laut einer Forsa-Studie will die Hälfte der Eltern das zusätzliche Geld, welches sie durch die Kindergelderhöhung erhalten würden, nicht für ihre Kinder ausgeben. Viele wollen mit dem Geld Schulden tilgen oder ihren Urlaub finanzieren.

Mehrheitlich wollen Beamte das Geld für andere Zwecke verwenden. Das widerspricht der Meinung vieler Politiker, nach der gerade ärmere Familien das Kindergeld nicht für den eigentlichen Zweck ausgeben würden.

Bundeskanzlerin Merkel hatte in der Vergangenheit vorgeschlagen, ärmeren Familien, als Ersatz für die Kindergelderhöhung, Bildungsgutscheine auszustellen. Forsa-Chef Manfred Güllner kritisierte in einem Zeitungsinterview die "geldfixierte Familienpolitik" der Bundesregierung.


WebReporter: hertle
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Kind, Geld, Familie, Eltern
Quelle: www.spiegel.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2009 12:02 Uhr von hertle
 
+13 | -6
 
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Ich persönlich halte es auch nicht für sinnvoll das Kindergeld immer weiter zu erhöhen. Anhand dieser Studie kann man gut erkennen, dass das nicht gerecht ist. Es kann doch nicht sein, dass Besserverdiener mit dem Geld in den Urlaub fahren und ärmere Familien mit Bildungsgutscheinen abgespeist werden.
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11.11.2009 12:09 Uhr von usambara
 
+22 | -9
 
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wie auch? Hartz4ler bekommen gar nichts (wird verrechnet).
Zudem sind 20€/Monat mehr doch ein schlechter Witz...
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11.11.2009 12:16 Uhr von DerRichter
 
+13 | -22
 
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ich denke: das war allen von anfang an klar das diesed Geld nicht für die Kinder ausgeben wird. Deswegen kann ich die Verwunderung garnicht verstehen.. Ich denke die meisten Eltern werden dieses Geld in Kneipen lassen...
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11.11.2009 12:16 Uhr von JediKnightDE
 
+14 | -2
 
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[...]
Über 110.000 Euro kostet laut Statistischem Bundesamt die Erziehung eines Kindes bis zum 18. Lebensjahr. Genauer: 549 Euro müssen Eltern durchschnittlich pro Kind und Monat aufbringen, so das Ergebnis einer Studie der Postbank basierend auf Daten des Statistischen Bundesamtes.

---

Gibts denn jetzt schon mehr als die 549 EUR Kindergeld?!
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11.11.2009 12:24 Uhr von Ankara
 
+10 | -16
 
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Lieber wie auch? das ist nicht richtig. Hartz 4ler bekommen das Geld, es wird nur der Beitrag angepasst!
Weiterhin reicht Hartz 4 vollkommen aus.
Viele können nicht kalkulieren und beschweren sich dann, das das Geld zu knapp ist.

Ich finde es auch richtig, das das Kindergeld nicht erhöht wird. Lieber andere Beiträge senken.
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11.11.2009 12:29 Uhr von Shiftleader
 
+10 | -5
 
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Alos, wenn ich: so etwas lese und höre, da kann es einem schlecht werden.

@hertle
Weißt du überhaupt, daß Kinder wesentlich mehr kosten als diese 154 € ? Bist Du weltfremd ? Scheinbar hast Du in Deiner Verwandtschaft keine Kinder. Studien machen immer Institute im Auftrag der Regierung und anderer Lobbyisten; es soll ja eine entsprechende Meinung suggeriert werden. Und FORSA manipuliert sehr gern oder sehe ich das falsch?

Wenn man weit über den Kindergeldbetrag das Geld für Kleidung, Spielzeug, Krippe und Kindergarten einsetzen muss, so sind die 20 € drauf nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Von dieser Erhöhung kan man auch nicht in den Urlaub fahren oder Schulden tilgen. Erst mal denken, dann den Mund aufmachen.

Ungerecht ist es aber, wenn die Hartz IV-ler davon nichts haben. DAS ist die Ungerechtigkeit. Und Schulmaterialien kosten bekanntlich auch Geld. Aber das weißt Du scheinbar nicht oder argumentierst auf der bürgerlichen Schiene als wesentlich besser Verdienender.

Vielleicht hattest Du früher wenig Lamotten, einen alten Beutel als Ranzen und kein Spielzeug

[ nachträglich editiert von Shiftleader ]
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11.11.2009 12:30 Uhr von Ingefisch
 
+8 | -1
 
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Was für ein Schwachsinn! Als ob das Kindergeld überhaupt reichen würde!
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11.11.2009 12:36 Uhr von Ankara
 
+3 | -10
 
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Hey: Was für ein Schwachsinn! Es geht doch überwiegend darum, das viele das Geld für andere Sachen ausgeben als für die Kinder.

Und wieviele Frauen gibt es, die nur Kinder bekommen weil Sie nicht arbeiten wollen, arbeitslos sind oder noch nie gearbeitet haben?!

Warum soll man diese mit mehr Geld unterstüzen.
Weiterhin ist es doch eine Überlegung: Warum kommen viele mit dem Kindergeld aus?! Also scheint es dann doch zu reichen und funktionieren!
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11.11.2009 12:38 Uhr von Slaydom
 
+7 | -2
 
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KINDERGELD: wird bei HARTZ4 angerechnet und dementsprechend dann gekürzt, d.h. sie haben nicht 1 Euro mehr...
Die ärmere Bevölkerung kann daher nur müde lächeln, während die Leute die eh schon genug haben, weitere 20€ verbuchen können... So war es eigentlich nicht Gedacht. Es sollten lieber mal steuern gesenkt und freibeträge erhöht werden.

Kommentare wie von DerRichter sind absolute Hetze und haben nichts mit der Realität zu tun, kann ich nur mit dem Kopf schütteln
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11.11.2009 12:39 Uhr von hertle
 
+4 | -2
 
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@Shiftleader: Du hast mich nicht verstanden. Ich bin der Meinung, dass es nichts bringt, wenn man das Kindergeld für alle erhöht. Weil Familien mit hohem Einkommen darauf eh nicht angewiesen sind und ärmere Familien davon nicht viel haben weil es eh nicht reicht. Ich denke man sollte eher die einkommensschwachen mehr unterstützen.
Daraus zu schließen, dass ich keine Kinder in meiner Verwandschaft habe ist billiger Populismus.
Vieleicht solltest Du dich selber an deinen Spruch mit dem Denken und dann Mund aufmachen halten.
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11.11.2009 12:53 Uhr von FlatFlow
 
+3 | -5
 
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omg: Wird jetzt auf einmal vorgeschrieben, was man mit dem Geld machen sollen/müssen...
Statistiker, Leute die nur Zahlen im Kopf haben, die oft nichts, aber auch überhaupt nichts mit der Realität Zutun haben.
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11.11.2009 13:07 Uhr von noneworld
 
+6 | -8
 
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@Shiftleader: Deine Argumente sind zwar einleuchtend, allerdings solltest Du bedenken, das HartzIV Bezieher für Schulsachen und Co. Zusatzleistungen bekommen. Also kann es doch gar nicht so schlimm sein....

Jedes Jahr zum Schulbeginn 100 Euro Schulgeld vom Amt, Klassenfahrten werden auf Antrag übernommen. Kinderklamotten sollten eben nicht bei Peek&Cloppenburg sondern bei KIK gekauft werden. Denn diese Sachen sind gleichwertig zum teuren Zeug.Dann kommt man auch hin.

Und für das Schulzeug zwischendurch wird das Geld schon reichen, da Bleistift, Anspitzer und Hefte nicht die Welt kosten.
Dann muss Vati eben mal auf sein Bierchen oder seine Zigarettenschachtel verzichten.

Was sollen die Leute sagen, die zwar Einkommen haben, aber keinerlei Unterstützung vom Staat bekommen? Obwohl sie, wären sie arbeitslos, mehr Geld zur Verfügung hätten?
Die müssen auch zusehen, wie sie mitm Arsch an die Wand kommen.

Verlierer gibts auf beiden Seiten, ob mit 20 Euro mehr Kindergeld in der Tasche oder nicht. Aber man muss mit seinem Geld umzugehen wissen, dann klappt der Rest von ganz allein.

So und nun steinigt mich........
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11.11.2009 13:09 Uhr von rolf.w
 
+8 | -1
 
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Nunja: "Viele Eltern wollen zusätzliches Geld nicht für Kinder ausgeben"

Ja, die meisten Eltern dürften im Durchschnitt von vornherein mehr Geld im Monat für Kinder ausgeben. Das Kindergeld an sich landet auf dem Konto der Eltern und bessert die Familienkasse etwas auf. Nur aus diesem Grund wird es bei der ALG II Berechnung auch als Einkommen berücksichtigt. Da haben dann nicht erwerbstätige Kinder plötzlich ein reales Einkommen. Wenn in einer Familie auch nur einer einen ALG II Antrag stellt, gibt es kein Individuum mehr, dann ist es eine Bedarfsgemeinschaft, wo quasi auch die Kinder den "Bedürftigen" zu unterstützen haben. Hier wird ganz bewusst darauf gezielt, dass das Kindergeld eben nicht nur dem Kind zu Gute kommt.
Oder soll man die 164 oder demnächst 184 Euro auf ein Treuhandkonto einzahlen und wenn das Geld weg ist, dürfen die Kinder zusehen wo sie bleiben?
Bei solche Statistiken und auch Überschriften habe ich das Gefühl, die Macher derselben denken, man legt das Geld zur Seite um sich dann in 3 Jahren einen Laptop/Fernseher oder Urlaub zu gönnen. Das die Realität ganz anders aussieht scheint man da nicht begreifen zu wollen.
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11.11.2009 13:25 Uhr von Atenjo
 
+6 | -0
 
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ich weiß ja nicht, aber wenn ich eure Texte so lese, gehen viele anscheinend davon aus das Kindergeld soll die ganzen ausgaben tragen. Es ist ja nur als eine Unterstützung gedacht.
Von Politischer Seite sollte viel mehr wert auf die direkten Bedürfnisse der Kinder geachtet werden, die brauchen was zu essen, Kleidung, Bildung und Spaß. So Dinge wie Stifte, Hefte usw. sollte die Schule stellen, genauso wie Schulkleidung, Frühstück, Mittagessen. Dafür würde ich viel lieber Steuern Zahlen als für andere Dinge. Nehmen wir nur alleine mal die Kosten dieser Sachen im Vergleich anderweitiger Ausgaben im Bundeshaushalt, ha ! das wäre ja Taschengeld!
Ich weiß bis heute nicht, wie man bei einem solch entscheidenden Grundpfeiler eines Staates sparen kann.
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11.11.2009 16:05 Uhr von supermeier
 
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Wer genug verdient: braucht das Geld nicht fürs Kind und kann es anderweitig verjubeln, wer wenig genug verdient kann das Geld nicht allein fürs Kind verwenden und benutzt es für die Grundversorgung die der ganzen Familie zu Gute kommt.
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11.11.2009 16:07 Uhr von ToH
 
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asdf: einer der wenigen, der hier meiner Meinung nach richtig liegt, is atenjo. denn nur auf dem weg kann gewährleistet werden, dass die ausgaben des staates auch tatsächlich bei den kindern ankommen und für die sind sie ja schließlich gedacht!
und in wiefern bedürftige familien darüber hinaus vom staat unterstützt werden sollten, bsw. ob der hartz IV regelsatz für kinder gerecht is oder nich (darüber entscheidet ja das bundesverfassungsgericht grade und er ist mit sicherheit NICHT gerecht) steht auf einem völlig anderen blatt.
ich halte rein garnix vom kindergeld, sinnvoller wäre es meiner meinung nach, schulmaterial kostenfrei zur verfügung zu stellen und sicherzustellen, dass kinder wenigstens einmal am tag in der schule ne warme malzeit in den bauch bekommen. damit wäre bedürftigen familen wesentlich mehr geholfen, als damit, den eltern 20€ mehr in die hand zu drücken, es kann gewährleistet werden, dass die kinder mindestens eine gewisse grundversorgung erhalten, die sie benötigen und die familien, denen es eh besser geht, kann´s egal sein, weil sie sowieso nich drauf angewiesen sind.

habe fertig
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11.11.2009 16:41 Uhr von engincanshortnews
 
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Witz ! Für die Banken sind Miliarden Steuergelder da,aber für die Zukunft der Kinder nur 20,-Eu
Verlogene Politiker!
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11.11.2009 17:04 Uhr von engincanshortnews
 
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Armut komm Deutschland ist ein Familienfeindliches Land geworden.
Der Gewinner ,das sind die Reichen,die Industrien und die Banken.
CDU.... heißt das nicht Christlich Demokratisches Union?
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11.11.2009 19:15 Uhr von John2k
 
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Wenn man genug: Geld hat, dann kann man auch etwas für die Kinder ausgeben, aber wenn man nicht mal seinen eigenen Bedarf decken kann, dann ist es nicht verwunderlich oder?

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