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BayernLB rechnet für 2009 mit einer Milliarde Euro Verlust

Wegen hoher Vorsorgeaufwendungen für die Vergabe "fauler Kredite" und Abschreibungen, die bei der österreichischen Tochter der BayernLB, Hypo Group Alpe Adria, mit abgedeckt werden müssen, erleidet die Bayrische Landesbank erneut hohe Verluste.

Nach dem letztjährigen Schuldenberg in Höhe von fünf Milliarden Euro kommt nun noch gut eine Milliarde hinzu. Aus eigener Kraft könne die BayernLB ihr Eigenkapital nicht mehr "bedienen".

Staatliche Hilfe von drei Milliarden Euro, die an die Landesbank flossen, müssen nach EU-Recht mit zehn Prozent Verzinsung vergolten werden. Das belaste auch die Steuerzahler, heißt es in einem Bericht. Der Freistaat Bayern wird deshalb erneut Schulden aufnehmen, um die fälligen Zinsen zu bezahlen.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Bayern, Verlust, Milliarde, Schulden, Landesbank
Quelle: www.morgenweb.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2009 11:08 Uhr von Luckybull
 
+2 | -2
 
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Hören diese schrecklichen Krisen-Botschaften denn gar nicht mehr auf? Wie kann man denn nur so leichtsinnig mit fremden Geld umgehen.

Ich vergleiche dieses Desaster mit einer "galoppierenden Schwindsucht".

Wo und wie soll das noch enden...

Im Ende des Kapitalismus ???
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11.11.2009 11:20 Uhr von snowdust
 
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Landesbanken außer Rand & Band: Komisch nur, dass bis heute kaum Jemand danach fragt, welch Politgröße mit im Vorstand saß, als höchst riskante bzw. neudeutsch: "überaus gewinneinbringende Entscheidungen" getroffen wurden ?

@Luckybull
Der Kapitalismus ist noch nicht am Ende. Er bäumt sich grad zu neuen Extremen auf. Diesmal wird er sich nicht mehr in die Karten schauen und die ewig nörgelden Unter- wie auch Mittelschichten draußen lassen.

[ nachträglich editiert von snowdust ]
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11.11.2009 11:33 Uhr von usambara
 
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Hypo Real Estade verliert erneut 1,7 Milliarden Euro, dabei wurden vom deutschen Staat schon über ! 100 Milliarden € ! nur in diese Bank rein gebuttert.
Aber für die Banken ist ja Geld da...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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11.11.2009 11:40 Uhr von haemorrhoidencowboy
 
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...ist doch egal Hauptsache die Manager bekommen ihre Bonuszahlungen. Das ist das Einzige was einen Banker interessiert.
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11.11.2009 11:45 Uhr von LuckyBull
 
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@ snowdust, aber das Ende: des Kapitalismus kann sich zumindest in die Länge ziehen.So lange eben, bis es zum großen weltweiten Crash kommt.

Einer kanadischen Studie zufolge haben bei weltweit unternommener 29.000 Befragten nur elf Prozent den Kapitalismus für in Ordnung befunden.

In Deutschland hatten sogar zwei Drittel aller "Ossis" dieses System in Frage gestellt. (Na ja, irgendwie auch verständlich)

Immerhin fordern dreiviertel aller Deutschen strengere Regeln und keine staatlichen Hilfestellungen wie jetzt wieder bei Opel zu kommen scheinen ...

[ nachträglich editiert von LuckyBull ]
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11.11.2009 11:49 Uhr von LuckyBull
 
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Der Link zur Studie: über die "Zweifel am Kapitaismus", Meldungen diesbezüglich
habe ich in mehreren Zeitungen gelesen.

Hier einer der Berichte:

http://www.morgenweb.de/...
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11.11.2009 12:10 Uhr von datenfehler
 
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@Autor: "Wie kann man denn nur so leichtsinnig mit fremden Geld umgehen. "
Ist doch ganz einfach. Ist ja nicht deren Geld.

"Wo und wie soll das noch enden...

Im Ende des Kapitalismus ??? "
Das wäre wünschenswert, wird aber nicht eintreten... Schließlich verlieren nicht die, die den Ton angeben, sondern die, die sich gerne verarschen lassen.

[ nachträglich editiert von datenfehler ]
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11.11.2009 12:15 Uhr von Starcolonizer
 
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Das haben alle in der Geschichte geglaubt: Im Ende des Kapitalismus ??? "
Das wäre wünschenswert, wird aber nicht eintreten...

das haben alle geglaubt: die Römer, die Adligen,
die Kommunisten und jetzt die Geldelite.
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11.11.2009 12:15 Uhr von Careo
 
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LOL: dafür, dass die pleite sind, bestellen die aber trotzdem immer noch kräftig bei mir...
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11.11.2009 14:09 Uhr von Loxy
 
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Leute, keine Panik! Das Geld ist nicht weg, sondern es hat nur ein anderer. Geld ist mehr als genug da seit dem Bailout und den Billionenprogrammen. Immerhin sind die ganzen Schulden von denen alle sprechen auch irgendwo als Guthaben verbucht.

Bis die Kriese KONKRET durchschlägt wird es auch nicht zu Protesten kommen. Erst wenn Omas Sparschwein und Onkel Erwins Notgroschen im Nirvana verschwinden geht man auf die Straße.

Die paar armen Schweine mit Lehmann Zertifikaten die sich heute schon dort tummeln werden sich dann freuen, dass sie Verstärkung kriegen, da sie im Moment ein recht jämmerliches Häuflein bilden und den Bankern, die für ihre Verluste verantwortlich sind noch nicht wirklich Angst machen können.
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11.11.2009 15:59 Uhr von de_waesche
 
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bis dahin braucht es wohl leider noch ein weilchen, obwohl es höchste zeit wird, aus diesem polit- und finanz-sumpf herauszukommen. aber der deutsche glaubt ja brav alles, was medien und regierung ihm vorsetzen.

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