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Computer-Technik aus der "Steinzeit" - Was wurde aus den Machern von damals?

In den 80er Jahren wurden Meilensteine der Computertechnik entwickelt, Meilensteine, die heute eher ein Lächeln auf die Lippen zaubern. So konnte die Soundkarte Musik durch einen Synthesizer spielen, der tragbare Osborne-Computer war zehn Kilo schwer.

Er war tragbar und passte komplett unter einen Flugzeugsitz. Es war ein großer Erfolg, aber die Weiterentwicklung stockte, die Firma musste Insolvenz anmelden. Die Konkurrenz der Osborne-Computer hieß Kaypro, auch der Scifi-Autor Arthur C. Clarke arbeitete mit so einem Computer.

Bei den Soundkarten setzte die AdLib-Soundkarte Maßstäbe, machte sie Computerspiele lebendiger. Konkurrenz durch Creative machten aber auch dieser Firma das Leben schwer. Centronics steht für eine Druckerschnittstelle, die Firma produziert aber heute Küchen-Utensilien.


WebReporter: killozap
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Computer, Technik, Macher, Steinzeit, Creative, Soundkarte, Osborne
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2009 08:08 Uhr von killozap
 
+34 | -5
 
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Die Quelle ist lang und interessant, bitte bei Interesse lesen...

Für den Osborne-Computer bin ich damals mit dem Motorrad nach Düsseldorf zu Vero (später Vobis) gefahren, um mir das Teil anzuschauen. Ein CP/M-Computer für so wenig Geld, aber selbst das war eben zu viel...
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11.11.2009 08:39 Uhr von Baran
 
+13 | -0
 
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Traurig, auch wenn es markt gesetze sind macht es mich sehr traurig das diese leute die uns so ein einfaches leben bescherten, und zeit ihres lebens investierten, so enden mussten, ich weiß noch 3dfx usw. Mehr konkurrenz bessere produkte und besserer preis!
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11.11.2009 09:17 Uhr von Iceman_211984
 
+14 | -0
 
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Wirklich Interessant! Irgendwie lese ich so Sachen immer wieder gern. Erinnere mich gerne zurück und staune immer wieder wie schnell die Technik voranschreitet. Aber irgendwie verstehe ich nicht wieso der Autor mit minussen bewertet wird! Anscheinend gibt es Leute, die nichts für solche News übrig haben. Dann sollen die doch ihre Lady Gaga oder Amy Winehouse News anklicken, aber hier nicht ihren Unmut austoben!
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11.11.2009 09:31 Uhr von killozap
 
+8 | -4
 
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Seit dem das: neue Bewertungs-System eingeführt ist sind doch solche Spacken echt egal. Früher hat man von diesen Panneköpfen einen Stern bekommen, heute zählt deren Stimme gleich viel wie alle anderen, die Bewertungen lassen halt keine Hass-Bewertungen mehr zu...
Danke, Shortnews, das war eine absolute Super-Änderung, mir zerstören solche Negativbewertungen heute nicht mer den Spaß!
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11.11.2009 09:42 Uhr von lina-i
 
+4 | -2
 
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Bei einer so umfangreichen Quelle: hätte ich doch eine besser geschriebene News erwartet.

Die gesamte News ist sehr umständlich geschrieben, teilweise musste ich die Sätze mehrfach lesen, um sie zu verstehen, Auch sind sehr viele Wiederholungen enthalten (Meilensteine, tragbar).

Der Osborne 1 brachte übrigens 12Kg auf die Waage und hatte den Namen "luggable Computer" (schleppbar). Dieser war aber wie der Kaypro II eher ein Nieschenprodukt. Interessanter waren Ende der der 70er eher der Apple II, Commodore PET, Atari 400, Atari 800 und der TI-99/4, da diese für fast jeden bezahlbar waren und deshalb auch in großen Stückzahlen verkauft wurden.

Anfang der 80er war der Commodore 64 der Renner, der Soundchip dieses Heimcomputers ermöglichte erstmals die Wiedergabe der menschlichen Stimme. Dagegen war die Adlib-Soundkarte (1987) eine Spielerei bzw. es war eine Kopie der Hardware des Atari 520ST aus dem Jahre 1985. Der Amiga 1000 bot bereits 1985 4 Stimmen mit 8-bit D/A-Wandlern.

[ nachträglich editiert von lina-i ]
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11.11.2009 10:00 Uhr von killozap
 
+2 | -0
 
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Bei der News: ging es wohl eher um Firmen, die schon schnell nach dem Erfolg von der Bildfläche verschwunden waren. Commodore hat eine langjährige erfolgreiche Geschichte hinter sich, die PETs und deren Nachfolger waren beliebte Computer in Schulen für den Informatik-Unterricht.
Nennenswert wäre noch Sinclair gewesen, denn die Firma war auch kurz nach der Markteinführung des Spectrum weg vom Fenster, das Gerät konnte den Erfolg des ZX-80/81 nicht fortsetzen.
Die ATARI-Computer waren damals ne Nummer, ich habe meinen von 1986 bis 92 in Betrieb gehabt und auch später immer mal wieder angeworfen. Erst 2002 habe ich ihn entsorgt.
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11.11.2009 10:10 Uhr von mobock
 
+2 | -0
 
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Und hier: kammama sehen, wie sich die Programme im Laufe der Zeit entwickelt hamm ...
http://www.guidebookgallery.org/...
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11.11.2009 10:29 Uhr von lina-i
 
+3 | -1
 
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@ killozap: Warum wird eine Firma erwähnt, die nur mit kopierter Hardware etwas Geld einnahm (Adlib) und eine Firma, die echte Innovationen verkaufte, nicht?

Die Firma Sinclair ist nicht "weg vom Fenster". Diese Firma existiert seit 1962 durchgehend bis Heute und ist nach dem Verkauf der Computersparte im Jahre 1986 an die Firma Amstrad auch in vielen technischen Bereichen immer noch erfolgreich.

Der ZX Spectrum war ein sehr erfolgreiches Modell, welches gerade im Ostblock oft nachgebaut wurde, da die CPU dort auch gefertigt werden konnte.
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11.11.2009 11:11 Uhr von killozap
 
+2 | -2
 
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@lina-i: Ich hale es gelinde für falsch, die Adlib-Karte als eine Hardware-Kopie zu bezeichnen. Der Soundprozessor im ATARI ist ein Gerät, welches in verschiedenen Geräten, Spielhallen-Spielen etc. eingebaut wurde. Er ist keine ATARI-Erfindung. Ich meine, er wäre von Texas Instruments gebaut worden, bin mir aber nicht mehr sicher. Beim ATARI konnte man über diesen Chip auch digitalisierte Klänge abspielen, da wurde ein Oszilator auf eine Art 0-Frequenz eingestellt und der Laustärke-Pegel wurde geändert. Keine AHnung, ob das die AdLib auch unterstützt hat.
Die ATARI-DIgitalausgabe hat man z.B. in der Techno-Version des SOngs "Das Boot" gehört, da wird ST-Speech zur Aussprache verwendet...
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11.11.2009 11:46 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -0
 
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Veränderung gab es schon immer im Bereich der Computer und wird es auch immer geben. Man erinnere sich noch an die alten Matrox-Karten die damals die Welt revolutionierten, oder davor TsengLabs, später 3DFX. Niemand hätte damals gedacht das diese Unternehmen irgendwann mehr oder minder verschwunden sein würden.

Es ist aber nun mal so das sich die Technik in extremen Tempo weiter entwickelt und dabei auch immer wieder Technologien, oder aber Techniken zum Einsatz kommen mit denen ein ehemaliger Platzhirsch nicht mithalten kann, da seine Palette ganz anders ausgelegt war.

So wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein bis auch Nvidia nur noch ein Name unter vielen ist, oder auch ATI, oder AMD... Solche Dinge können quasi von heute auf morgen passieren und sind wohl für diesen Bereich ganz normal.

Für mich hat es das aber auch immer interessant gemacht und es hat den Markt und den Erfindergeist auch immer enorm beflügelt. Das wird in Zukunft auch nicht nach lassen, egal ob sich nun Raytracer, PhysX, CPU/GPU-Kombinationen, Motherboards ohne Southbridge, oder aber Quantencomputer durchsetzen.

Trotzdem trauere ich den Matrox-Mystic Zeiten aus nostalgischen Gründen gern hinterher, oder dem Amiga, oder dem C64, das gute alte IBM DOS, die Datasette... Ich glaube die Liste könnte ewig so weiter gehen. :)
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11.11.2009 12:19 Uhr von Jaecko
 
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Stimmt... 3dfx war noch ein Klassiker.
Mittlerweile hab ich nicht mal mehr die Möglichkeit, die alte 3dfx-Karte in den PC zu stecken...
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11.11.2009 14:52 Uhr von smutjie
 
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Tut mir: leid aber bei mir fällt das nicht unter News....
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11.04.2011 20:17 Uhr von Alero
 
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Ob das jetzt eine News ist sei dahingestellt. Aber interessant allemal. Ich habe mit einem selbstgebauten Computer angefangen auf Z 60 Basis. War eine wilde Zeit. Mein erster PersonalComputer hatte eine Taktfrequenz von 8 MHz, mit Turbo 16 MHz und die HDD hatte sage und schreibe 20 MB. Da war die schon groß. Betriebssystem DOS 5.0. Einfach nur geil.

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