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Todesfall Enke: Erste Einzelheiten von der Polizei

Nach dem unerwarteten Tod des Bundesliga-Torhüters von Hannover 96 Robert Enke hat die Polizeidirektion Hannover erste Einzelheiten bekannt gegeben.

Robert Enke sei mit seinem eigenen Fahrzeug an die Bahnstrecke gefahren, das in unmittelbarer Nähe der Bahnstrecke unverschlossen gestanden habe. Einige Hundert Meter entfernt sei Enke dann von einem Regionalzug, trotz vom Zugführer eingeleiteter Notbremsung, erfasst worden.

Eine Bestätigung, ob es sich um eine Selbsttötung gehandelt habe, gebe es von offizieller Seite bislang nicht. Die Umstände lassen dieses aber für möglich erscheinen.


WebReporter: bartman09
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fußball, Polizei, Bundesliga, Todesfall, Torwart, Suizid
Quelle: www.focus.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2009 06:52 Uhr von LoudAndProud
 
+7 | -7
 
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Traurig. Seltsame News: Mein Beileid an die Familie und Freunde Robert Enkes.

Aber um den Sinn dieser News zu verstehen, (Enke ließ sein Auto an den Schienen stehen, ging dann zu Fuß auf die Zugstrecke) musste ich doch ersteinmal die Quelle lesen.

Jetzt beim zweiten Lesen ergibt irgendwie auch die News Sinn, aber ich denke das hätte man besser lösen können, vorallem da die Quelle sehr ausführlich ist.
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11.11.2009 07:10 Uhr von NiCy88
 
+7 | -5
 
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Sehr traurig! Möchte hier auch mein Beileid aussprechen!
Und zu meinem Vorredner, entschuldige, aber wie soll er sonst von seinem Auto, zu der einige Hundert Meter entfernten Bahnstrecke gekommen sein?! Also da brauch man nicht sehr viel drüber nachdenken...
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11.11.2009 07:24 Uhr von jpanse
 
+1 | -15
 
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11.11.2009 07:25 Uhr von Darth Stassen
 
+0 | -7
 
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@NiCy88: Also ich habe die News zuerst so gelesen, dass das Auto unverschlossen am Bahnsteig stand und er dann von da aus mit dem Auto auf die Schienen gefahren ist.
Also deutlicher hätte man es schon schreiben können, ich kann da LoudAndProud doch verstehen.

Zur News: Traurige Sache. Sowohl für ihn, als auch für die Familie, als auch für den Verein.
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11.11.2009 07:59 Uhr von Tilde
 
+37 | -4
 
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Nationaltorwart hin oder her: Man wirft sich nicht vor einen Zug und ruiniert damit auch noch das Leben von anderen (Lokführer!)...

Dann lieber imm stillen Kämmerlein Pillen schlucken oder sich erschießen.

[ nachträglich editiert von Tilde ]
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11.11.2009 08:31 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+8 | -2
 
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@Tilde: Leider ruiniert ein Selbstmörder immer das Leben anderer, denn die meisten werden gefunden. Zum Beispiel, von der Ehefrau, den Kindern oder der Feuerwehr. Für alle kein schöner Anblick.

@Enke: Schade, ich hab daheim noch einen Stern-Ausgabe mit einem Interview mit ihm. Er schien schon damals unter dem Enormen Streß zu leiden.
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11.11.2009 09:10 Uhr von enzo07
 
+3 | -9
 
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hmm: Abgesehen von seinen häufigen Ausfällen durch Krankheiten/Verletzungen lief sein Leben doch super. Frau & Kind + gutes Einkommen, was so einen Menschen dazu bringt sich vor einen zug zu werfen...muss ein grund sein der auch den Selbsterhaltungstrieb überwinden konnte.

@Tilde - naja sich erschießen macht auch so hässliche Flecken, ganz zu schweigen von dem Schock den die Person bekommt die denjenigen dann auffindet :(
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11.11.2009 09:12 Uhr von supermeier
 
+6 | -3
 
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@ Hexenmeisterchen: Einen Toten zu finden ist etwas ganz anderes als zu sehen wie ein Mensch ca. 50cm vor deinem Gesicht an der Scheibe wie eine reife Tomate zermatscht.

Wer so etwas macht ist ein egoistischer Idiot, zumindest zu diesem Zeitpunkt.
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11.11.2009 09:17 Uhr von system_opfer
 
+8 | -1
 
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der: musste notbremsen ...der arme man kann nicht wieder als lokführer arbeiten. wenn der noch notbremsen konnte hat er sich "gut sichtbar" positioniert was das ganze noch kränker macht...

man kann auch würdevoll...na egal
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11.11.2009 10:30 Uhr von NightWolf.Alpha
 
+6 | -5
 
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RE: Selbstmoerder / leben anderer: laechel, zeigt doch immer wieder wie so sensible menschen sich in jemanden reindenken / fühlen kömmen.

Ich LIEBE diese Sprüche " ruinieren das leben anderer ..... "

Sehr oft ist es Erwartungsdruck von ANDEREN die jemanden in Suizidale Gedanken bringen. ich finde es geil das selbst beim vernichten / Aufgabe des eigenen Lebens noch erwartet wird das derjenige an andere denkt ...

Klar ist es eine Sch... ( sorry dafür fällt mir wirklich kein besseres Wort ein ) Situation für die Betroffenen. Aber es gehört dazu. Wenn ich damit nicht klarkomme, muss ich was anderes machen. ( solang ich kein Lehrer bin, sonst geh ich einfach in Pension )

Das hier kein falsches Bild aufkommt ! Mein Mitgefühl erstreckt sich durchaus auch bis zum Lokführer. Dies Ohnmacht das kommende ab zu wehren ist GRAUSAM !
Aber es gehört zum Job. Der eine kommt besser mit klar, der andere weniger ! wer gar nicht mit klarkommt sollte ewwas anderes machen ! Dafür gibt es dan auch die entsprechenden Hilfen ( Reha )

Es ist die Verständnisslosigkeit über immer wieder die gleichen flachen Sprüche

........... Charlie
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11.11.2009 10:56 Uhr von Katzee
 
+5 | -2
 
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Wieso? Es heisst doch immer, dass unsere hochbezahlten Fußballprofis so gut versorgt werden - sowohl psychologisch als auch physiologisch. Wieso ist da niemandem aufgefallen, dass Herr Enke depressiv war und dringend Hilfe brauchte? Wo waren die "tollen" Vereinsbetreuer? Wenn jemand ein Kind verliert, sollte klar sein, dass er damit nicht so einfach fertig werden kann. Wenn dann ein Vereinssprecher lapidar bekannt gibt, Herr Enke sei halt labil gewesen, dann könnte ich .....

Mein Beileid an Frau Enke und die ganze Familie.
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11.11.2009 11:16 Uhr von AccAkut
 
+7 | -0
 
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@ Tilde: Menschen, die unter Depressionen leiden denken leider oftmals nicht mehr so human. Alles was sie sehen ist ihr eigener Schmerz, aus dem sie einen Ausweg suchen, die Umwelt wird ausgeblendet.
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11.11.2009 11:20 Uhr von gzaal
 
+7 | -2
 
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Mal zum Thema "Verantwortung anderer": 1) Es ist nicht die Aufgabe eines Bundestrainers, einen Spieler zu nominieren, weil er sich ansonsten umbringen könnte. Wenn dem so wäre, dann wäre die Nationalmannschaft eine Betreuungsstätte der labilsten Spieler der Liga. Zudem gibt es meines Wissens keinerlei Hinweise darauf, dass Enkes Selbstmord überhaupt etwas mit seiner Nationalmannschaftskarriere zu tun hat.

2) Es ist meiner Meinung nach auch nicht Aufgabe eines Arbeitgebers, respektive Vereins, sich massiv in das Privatleben der Spieler einzumischen. Enke war ein erwachsener Mann mit Familie.

Mag sein, dass es in diesem Fall geholfen hätte, mag sein, dass es den Druck auf ihn weiter vergrößert hätte. Müßig, dieses "hätte, wäre, wenn"-Spiel zu treiben. Er hat sich aus freien Stücken dazu entschieden, aus dem Leben zu treten und das ist SEINE und nur SEINE Entscheidung und Verantwortung.

3) Zum Thema Lokführer oder andere beteiligte: Für mich ist es sehr traurig, wenn jemand nicht nur die Entscheidung fällt, sich selbst umzubringen sondern das Leben anderer massiv zu beeinträchtigen. Rettungskräfte und Ärzte stehen da für mich ein wenig außen vor, da ihr Job eben zu großen Teilen daraus besteht, sich um Schwerstverletze zu kümmern oder im Falle von Rettungskräften eben auch Tote zu bergen.

Der Job eines Lokführers besteht aber nicht zu großen Teilen aus dem "Töten" von Menschen.

Natürlich ist es große Verzweiflung, die einen Menschen zu einem solchen Schritt treibt. Natürlich denkt kaum jemand in einer solchen Situation wirklich rational nach. Dennoch finde eine Selbsttötung dadurch, dass man sich vor einen Zug wirft ein stückweit rücksichtslos und verantwortungslos gegenüber dem Menschen, den man letztlich dazu missbraucht, das eigene Leben zu beenden - und der keine Chance hat, das zu verhindern.
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11.11.2009 11:32 Uhr von baerenmama57
 
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TOT VON ENKE: Auch von mir mein beileit an die familie vor allem aber an seine frau und die kleine tochter.Mann weiß nie was in einem menschen vor geht er hat erst seine tochter verloren dann seine umienöse krankheit die ihn lange lange auser gefächt gesetzt hat ,nur er kennt die gründe in tiefer trauer
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11.11.2009 11:32 Uhr von WindStill
 
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es ist und bleibt egoismus wenn man andere menschen dazu missbraucht seinem leben ein ende zu setzen..
für den fall das man sowas überleben würde, bin ich der meinung das es knallhart bestraft werden müsste..
ich finde das das eine mehrfach körperverletzung an den zwangsläufig beteiligten an..
immerhin bekommt des ja nicht nur der zugführer mit sondern auch andere fahrgäste..

nun bitte ich wieder um minuspunkte für meine sammelkiste.. ;)


@dieterp
dich hab ich mal gemeldet, ne..

[ nachträglich editiert von WindStill ]
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11.11.2009 12:26 Uhr von backuhra
 
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WinStill: Hab bitte ein wenig respekt vor toten. Depression ist eine schlimme Krankheit die das normale denken abschaltet. Er konnte also nix dafür wie er sich umbringt, weil er nicht mehr klar im Kopf war.

Aber die ganzen "Enke = Idiot = unverantwortlich"-Kommentare zeugen von großer großer Unreife!
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11.11.2009 12:27 Uhr von homer der erste
 
+3 | -7
 
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Alles Gute an den Lokführer: hoffentlich kommt er über den Schock weg, welchen ihn ein solcher Depp versetzt hat.
Er ist der einzige der mir Leid tut, den anderen gebe ich keine Träne.
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11.11.2009 17:07 Uhr von WindStill
 
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@ backuhra: also ich finde nicht das ich mit meinem kommentar respektlosigkeit gegenüber toten gezeigt hab..
ich hab meine meinung vertreten und das ist in diesem land (noch) möglich..
zumindest teilweise..

wie schon mal erwähnt, ab ins stille kämmerchen oder so tief in den wald das einen keiner mehr findet, aber NIEMALS andere für seinen suizid missbrauchen..!!
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16.11.2009 10:01 Uhr von szFrog6
 
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Frechheit: jemand, der sowas macht, und nicht die Folgen für den Lokführer bedenkt, sollte alles was er an Auszeichnungen erhalten hat aberkannt werden. Sowas egoistisches gibts ja gar nicht.

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