Tirol: 700 Kilogramm Sprengstoff fielen aus Helikopter zu Boden
Ein Lastenhubschraubereinsatz hätte bereits am 5. November für ein riesiges Unglück sorgen können, wie erst jetzt bekannt gegeben wurde. Glücklicherweise kam es dazu nicht, als der Helikopter einen mit 700 Kilogramm Sprengstoff gefüllten Korb verlor.
Im Pitztal (bei Imst) war die Montage des Sprengkorbes auf einen Masten in felsigem Gelände vorgesehen. Dabei war der Korb zu Boden gestürzt und wies leichte Schäden auf. Gedacht waren die Sprengmittel für Einsätze zu künstlich herbeigeführten Lawinenabgängen.
Harsche Kritik kam gegen die Transportflüge auf, da diese Panne nicht die erste in diesem Jahr war. Das schlimmste Unglück ereignete sich 2005. Damals hatte im Skigebiet Sölden ein Helikopter einen 750 Kilo schweren Betoneimer verloren. Neun Skifahrer kamen durch einen daraus resultierenden Gondelabsturz ums Leben.