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Leipzig: 15-Jähriger wollte Arzt mit Spielzeugpistole erpressen

Ein 15-jähriger Jugendlicher hat in den Abendstunden des vergangenen Sonntags in der Leipziger Kinderklinik einen Arzt mit einer Waffe bedroht. Der Junge wollte so den Mediziner zur Herausgabe eines Medikamentes nötigen.

Krankenhausmitarbeitern gelang es aber, die Polizei zu verständigen. Als diese eintraf, hatte der Arzt dem Jungen bereits ein starkes Beruhigungsmittel verabreicht. Auch konnte er ihm die Waffe abnehmen, bei der es sich nur um eine Spielzeugpistole handelte.

Der Jugendliche konnte daraufhin von der Polizei festgenommen werden. Gegen ihn wird nun wegen versuchter Erpressung und schweren Menschenraubes ermittelt und ein Haftbefehl geltend gemacht. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.


WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arzt, Jugendliche, Waffe, Drohung, Erpressung
Quelle: www.lvz-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.11.2009 15:02 Uhr von fg91
 
+3 | -5
 
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hmm: "Als diese eintraf, hatte der Arzt dem Jungen bereits ein starkes Beruhigungsmittel verabreicht."
Wenn das mal kein Nachspiel hat, Selbstjustiz und so...
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10.11.2009 15:07 Uhr von Kamimaze
 
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@fg91: Es geht auch aus der Quelle nicht eindeutig hervor, was genau passiert ist, ich interpretiere es zumindest so, dass der Arzt dahingehend auf den Jungen einwirken konnte, dass er von seinem Vorhaben Abstand nahm und der Arzt im das Mittel verabreichen konnte, das hat nichts mit Selbstjustiz zu tun, das ist maximal Notwehr, wenn überhaupt...
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10.11.2009 15:14 Uhr von Eddy_dr_Zivi
 
+0 | -4
 
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Ich bin auch der Meinung das: es als Selbstjustiz gewertet wird.

Er hat sicherlich auf ihn eingewirkt und danach ein Beruhugungsmittel verabreicht, also war die eigentliche Tat abgeschlossen und es bestand keine Bedrohung mehr. Das ist wie, wenn man einen Angreifer zu Boden bringt und anschließend noch mal einen Gezielten Schlag versetzt, damit er so schnell nicht wieder aufsteht.

Es ist Traurig, aber das ist Deutschland. da werden die Opfer härter bestraft als die Täter.
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10.11.2009 15:19 Uhr von Krebstante
 
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Schlimm, schlimm, dass die ersten Gedanken bei solchen Dingen schon in eine solche Richtung gehen.
Wenn er ihm das Zeug unter Vorgabe, es sei was anderes, gegeben und womöglich auch noch gespritzt hat, kann der Täter ihn wegen Körperverletzung anzeigen.
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10.11.2009 15:28 Uhr von Kamimaze
 
+2 | -1
 
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Sorry , aber ihr wart alle nicht dabei und wisst daher nicht, was genau passiert ist, ich finde es daher schlichtweg falsch, den Arzt vorzuverurteilen. Schließlich wurde er ja von dem Jungen bedroht und man sieht nicht jeder Spielzeugpistole sofort an, dass es nur Spielzeug ist...

Versetzt euch mal in die Lage des Arztes...
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10.11.2009 15:48 Uhr von fg91
 
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@Kamimaze: sicher hätte jeder so reagiert, jedoch schützt das gesetz die täter, nicht die opfer, so wies eigtl sein müsste...armes deutschland
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10.11.2009 18:15 Uhr von Wankor
 
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naja: im endefekt hat der bekommen was er wollte :D
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10.11.2009 22:54 Uhr von Krebstante
 
+1 | -0
 
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@ Kamimaze
Niemand verurteilt hier den Arzt. Nur an den Kommentaren kann man sehen, in welche Richtung die Gedanken bei den Leuten inzwischen gehen, wenn sie sowas hören, es nimmt groteske Züge an, finde ich.

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