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Missbrauch von Daten bei der Arbeitsagentur

Eine Firma mit Sitz in Berlin hatte bei der Arbeitsagentur über 2.500 Stellenanzeigen eingereicht, die gefälscht waren. Die Bundesagentur bestätigte dies einer Zeitung. Eine Sprecherin der Behörde sprach von eindeutigem Missbrauch.

Solche sogenannten "Fake-Anzeigen" dienen rein der Erfassung von Adressdaten, nicht der Vermittlung von Stellen. Die Sprecherin sagte weiter, dass dies der größte Fall von Datenmissbrauch sei, der bislang aufgetreten sei. Es dauere aber etwas, die falschen Anzeigen zu entfernen.

Ein Datenschützer hatte erst vor kurzem vor möglichem Datenmissbrauch gewarnt. Insbesondere die Kontrolle von Arbeitgebern, die Stellen anbieten wollen, sei unzureichend. Es werde keine Echtheit einer Anfrage überprüft, die Arbeitsagentur solle schleunigst dieses Scheunentor für Datenklau schließen.


WebReporter: killozap
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Sicherheit, Daten, Missbrauch, Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsagentur, Arbeitsamt
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.11.2009 10:57 Uhr von killozap
 
+7 | -0
 
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In der Quelle steht noch etwas mehr, der Arbeitgeber meldet sich nicht auf telefonische Anfrage.
Bitte lest die Quelle, wenn Ihr mehr wissen möchtet ...
Interessant ist,d ass es länger dauert, bis die 2500 Anzeigen gelöscht sind. Gerade für einen Arbeitgeber muss so etwas schnell gehen können, und wenn es durch eine SQL-Abfrage gemacht wird...
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10.11.2009 11:53 Uhr von Lykantroph
 
+3 | -6
 
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Was für eine reißerische Überschrift! Die News ist in der Tat interessant, aber dank der vollkommen reißerischen Überschrift (denn die ARGE kann gar nichts dafür) bei mir durchgefallen.
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10.11.2009 12:42 Uhr von killozap
 
+9 | -0
 
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Die Überschrift: ist aber korrekt, denn die ARGE kann da sehr wohl etwas für. Sie stellt die Plattform zur Verfügung und sichert sie nicht genügend ab. Genau so kann StudiVZ etwas dafür, wenn Robots Daten ausfiltern können.
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10.11.2009 13:06 Uhr von Lykantroph
 
+1 | -6
 
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So ein Quatsch. Jeder, der so ein Portal zur Verfügung stellt, kann dieses Pech haben. Dann ist es aber noch lange nicht seine Schuld. Zudem suggeriert die Überschrift das die ARGE die Daten missbrauchen würde
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10.11.2009 13:11 Uhr von killozap
 
+5 | -1
 
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Nein, wenn die ARGE missbrauchen würde, dann stände da "Missbrauch von Daten von der Arbeitsagentur".

In der News ist auch zu lesen, dass vor einem solchen Missbrauch gewarnt wurde. Das Loch war also Datenschützern bekannt. Also ist es kein Pech, sondern Unterlassung.
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10.11.2009 13:28 Uhr von DELLASOUL
 
+1 | -0
 
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So geil: Dummheit Tut Weh ^^
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10.11.2009 15:06 Uhr von rolf.w
 
+2 | -2
 
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Nur mal so: "Missbrauch von Daten bei der Arbeitsagentur"

Jetzt aber mel ehrlich, um etwas zu missbrauchen, muss man es dafür nicht erstmal benutzen? Bis jetzt sind die Daten doch wohl eher "nur" durch Betrug kopiert/gesammelt worden.

Dieser "Missbrauch von Daten" - es wundert mich, dass man Datendiebstahl immer als Missbrauch wertet. Die Daten sollen zwar missbraucht werden, aber in den meisten Fällen sind sie es noch nicht, obwohl die Überschriften dies bereits suggerieren.
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10.11.2009 16:18 Uhr von K-rad
 
+1 | -0
 
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2500 JOBS und das bemerkt keiner ??? Weche Firma hat von jetzt auf gleich 2500 Jobs zu vergeben ? . Da müsste jedes System ALARM schreien.

Und was soll bitte die Aussage :
"Es dauere aber etwas, die falschen Anzeigen zu entfernen" ???

Jeder der auch nur einen Hauch Ahnung von Datenbanken hat kann diese einem Account zugehörigen Anzeigen binnen 5 min entfernen.

[ nachträglich editiert von K-rad ]
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10.11.2009 22:18 Uhr von killozap
 
+1 | -0
 
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@ rolf.w: Ich denke, man muss hier nicht zu Korinthenkackerich sein. Wenn sich irgend welche nicht vorhandenen Firmen anmelden können und an Adressdaten etc. gelangen, so ist das Missbrauch der Daten. Die Daten können auch schon längst bei Werbefirmen angelangt sein.
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11.11.2009 12:15 Uhr von JesusSchmidt
 
+0 | -1
 
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bewerben sich neuerdings arbeitgeber? oder wozu werden die daten von arbeitslosen weitergegeben?
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20.01.2010 13:17 Uhr von BoltThrower321
 
+1 | -0
 
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Schon lange bekannt. Fake Anzeigen, um die Bewerbungen von Arbeitssuchenden zu erhalten....diese werden massenhaft verkauft oder via Kettenbewerbung durch ZAF´s oder Vermittler an alle Firmen geschickt.
Voellig egal ob die Stelle existiert oder nicht.

Unter falschen Behauptungen werden da Anzeigen geschaltet, Arbeitgeber nutzen die Profile der Jobboerse um noch mehr Daten zu erlangen.

Wer im Lebenslauf etwas schummelt, weil 8 Zeitarbeitsjobs in einem Jahr drin stehen und man sich diese Scham ersparen moechte (auch das ist so gewollt), bekommen die Betriebe das raus...zack Job weg.

Es ist auch gut, immer wieder Futter fuer einen Betrieb zu erhalten...so kann bei Bedarf immer jemand rausgeschmissen werden und neues eingestellt werden....Stelle dauerhaft zu vergeben.

Das hat so extreme Ausmasse genommem.....man muss die Jobboerse beobachten (ein paar Jahre) und auch die Firmen kennen. ES HAT MAFIA STRUKTUREN!!!
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17.05.2010 22:45 Uhr von CHR.BEST
 
+0 | -0
 
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Man kann ein Bewerberprofil auch anonym, ohne Name und ohne Foto, auf den Server der Arbeitsagentur hochladen.

Ohne die Verkettung Qualifikation & persönliche Daten, sind diese Informationen für Betrüger relativ wertlos.

Hingegen interessiert es einen ehrlichen Arbeitgeber nicht, wie man heißt und aussieht, sondern nur, ob die Qualifikation für den Job vorhanden ist.

Natürlich darf man nicht vergessen, seinen Namen überall rauszustreichen, also auch in digitalisierten Zeugniskopien.

Wir machen es den Betrügern einfach viel zu leicht. Ansonsten kann ich BoltThrower321 nur voll und ganz zustimmen.
Es ist kein Wunder, daß Deutschland so produktiv ist, denn seit Harz IV & Zeitarbeiterfirmen gibt es de facto immer weniger vernünftige Jobs & Löhne in Deutschland.
Dieser Produktivitätszuwachs geht also voll zu Lasten der Menschen. Mal sehen, wie lange die Deutschen diesen Rucksack noch rumschleppen werden, nur um damit ein System nicht endgültig zusammenkrachen zu lassen, das einige wenige in Saus und Braus leben läßt während die große Mehrheit ein Leben in immer größerer Armut fristen muß.

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