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Keine Hartz-IV-Erhöhung: Staffelung abgelehnt

Eine regional unterschiedlich gestaffelte Erhöhung der Hartz-IV-Sätze wurde jetzt vom Bundesarbeitsministerium abgelehnt. Hans-Werner Sinn, der Chef des Münchner Ifo-Instituts, hatte eine solche Staffelung mit Hinweis auf die in Deutschland unterschiedlichen Lebenshaltungskosten gefordert.

Diese gestaffelte Erhöhung sollte mehr Gerechtigkeit bringen - das wurde jedoch von Experten bezweifelt. Der Vorschlag wurde jetzt mit Hinweis auf den immensen Aufwand einer solchen gestaffelten-Hart-IV-Unterstützung abgelehnt.

Ein ähnliches, gestaffeltes System hat sich indes in Süddeutschland bewährt, hier jedoch nur für die Grundsicherung. Obwohl die Stadt München auch etwaige Mehrkosten für die Hartz-IV Staffelung getragen hätte, ist eine solche Staffelung nicht zulässig.


WebReporter: shorti-car
Rubrik:   Politik
Schlagworte: München, Hartz IV, Gegner, Arbeitsministerium, Staffelung
Quelle: www.ftd.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2009 23:06 Uhr von kommentator3
 
+13 | -15
 
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Das ist abzulehnen: Das würde doch nur dazu führen, dass viele Hartzer in die wohlhabenden Städte wie München oder Hamburg strömen würden und dort die Mieten noch weiter in die Höhe treiben.
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09.11.2009 23:15 Uhr von hi2010
 
+14 | -4
 
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ich sage immer: Super Idee wir sparen +100 Euro ein und verursachen -200 Euro

Leute schafft Arbeitsplätze, dann losen sich solche Probleme von selbst.
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09.11.2009 23:16 Uhr von califahrer
 
+8 | -6
 
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@kommentator3: Wundere Dich mal nicht, wer alles "Hartzer" werden wird.
Echt ein blöder Kommentar.
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09.11.2009 23:20 Uhr von hi2010
 
+2 | -3
 
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Ich: gehe davon aus, das der Herr Schröder, mir den Minus verpasst hat.

[ nachträglich editiert von hi2010 ]
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09.11.2009 23:40 Uhr von shorti-car
 
+2 | -0
 
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so sind sie profilieren sich mit vorschlägen, die eh nicht in die tat umgesetzt werden.
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10.11.2009 07:46 Uhr von brycer
 
+2 | -2
 
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Einfacher: /Ironie on/

Das geht doch alles viel einfacher:
Alle HartzIV-Empfänger dort hin verfrachten wo es
a) billige Mieten gibt
b) sowieso keine Arbeit gibt,
also in die geographis eher östlich liegenden Gebiete unseres Landes, wo sich nicht einmal mehr Fuchs und Hase ´Gute Nacht´ sagen, weil die da auch schon abgehauen sind. ;-)
Das hätte mehrere Vorteile:
Der Staat müsste nicht mehr so viel an Mieten für die HartzIV-Empfänger zahlen.
Die Ämter könnten reduziert und dort zentralisiert werden. Dadurch würden wieder neue HarztIV-Empfänger produziert, also für Nachschub wäre gesorgt. ;-)
Ausserdem hätten die Ämter viel weniger zu tun, da man ja die Arbeitsvermittlung vernachlässigen könnte.
Es bestünde keine Gefahr mehr dass der eine oder andere zu Unrecht HartzIV bezieht, da er ja nicht schwarzarbeiten kann (Wo nichts ist... ;-P)
Man hätte alles viel mehr unter Kontrolle und die Lebensmittelversorgung könnte auch der Staat übernehmen. Dadurch könnte er dann wieder einiges von dem Geld, das er an die HartzIV-Empfänger ausgezahlt hat, wieder einnehmen. (Geldkreislauf :-D).
Alle HartzIV-Empfänger müssten mindestens 4 Stunden/Tag als Gärtner arbeiten, damit wäre das mit den ´blühenden Landschaften´ von Herrn Kohl auch erledigt. Oder hab ich da was falsch verstanden? ;-P

Vorteil für die Glückspilze, die noch Arbeit haben:
Sie müssten sich nicht das Elend unseres Landes betrachten, da das ja weit weg ist. ;-)

/Ironie off/
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10.11.2009 15:31 Uhr von brycer
 
+0 | -0
 
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@Ming-Ming: Deswegen ja auch ´Ironie on´ und Ironie off´ ;-)
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10.11.2009 17:48 Uhr von TheEagle92
 
+0 | -0
 
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joar War ja mal wieder total klar ...

wenn es ums geld geht wird wieder alles abgelehnt damit die Regierung auch schön viel in die eigenen Taschen stecken kann ..
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10.11.2009 18:58 Uhr von Reunion
 
+0 | -0
 
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@kommentator3: Wäre mir ganz neu das München wohlhabend ist.
Immerhin gibt es da einen Schuldenberg von ca. 3,3 Milliarden Euro. Gut, im Vergleich zu Berlin, das ca. 60 Milliarden Schulden hat, ist München wieder "reich". Aber Schulden sind Schulden.

Und wegen der Paar Euro wird niemand in eine Stadt ziehen, eher deswegen, weil die Anbindung an Öffentlichen Verkehrsmittel besser ist wie auf dem Land. Ein Vorteil wenn man Arbeit sucht und kein Fahrzeug hat.

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