09.11.09 11:39 Uhr
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Ganze Welt unzufrieden mit Kapitalismus?

Laut einer aktuellen Umfrage sind die Bürger auf der ganzen Welt unzufrieden mit dem vorherrschenden kapitalistischen Wirtschaftssystem.

Die Bürger aus den befragten Ländern fordern größtenteils mehr Regulierung, teilweise ein völlig neues Wirtschaftssystem.

Einzig in Pakistan und den USA zeigten sich knapp mehr als ein Fünftel der Befragten zufrieden mit dem Kapitalismus.


WebReporter: truman82
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Welt, Geld, System, Regulierung, Kapitalismus
Quelle: www.dnews.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2009 12:21 Uhr von kannon
 
+9 | -2
 
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Kein Wunder: also,das sich die USA und aber auch Deutschland so gegen Regulierungen streuben.
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09.11.2009 12:29 Uhr von El_Scheffe
 
+17 | -7
 
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die meisten: haben doch ohnehin keine ahnung, was "kapitalismus" eigentlich bedeutet..
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09.11.2009 12:40 Uhr von system_opfer
 
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KRASS: 1 / 5 der Usa und Pakistan sind korrupt ..wahnsinn
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09.11.2009 13:54 Uhr von Intolerant
 
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@El_Scheffe: ja die meisten....zum Beispiel dnews
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09.11.2009 15:02 Uhr von fallobst
 
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jetzt mal im ernst was verstehen die leute denn unter kapitalismus eigentlich?

für mich persönlich ist das nur ein kampfbegriff aus dem kalten krieg.

oder ist die tatsache, dass jeder sich für sich selbst vorteilhaft verhält schon kapitalismus? das wort wird immer wieder benutzt ohne genauer zu erläutern was man meint.

die leute, die jetzt unzufrieden sind, sind doch nur wegen dem bankenversagen sauer. aber ich wüsste nicht, dass das bankensystem gleich unserem wirtschaftssystem ist...

also folglich sind die leute nicht die hellsten. aber wir können ja gern zur planwirtschaft übergehen, wo man für lebensmittel lange anstehen durfte und dabei eine kleinere auswahl hatte als in einem tante-emma-laden...
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09.11.2009 16:08 Uhr von Hodenbeutel
 
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@fallobst: Unter Kapitalismus wird eine Wirtschaftsordnung verstanden, die auf Privateigentum der Produktionsmittel beruht und über den freien Markt (Marktwirtschaft) gesteuert wird. In der deutschen Wirtschaftswissenschaft wird statt des oft wertend gebrauchten Wortes weitgehend die Bezeichnung Marktwirtschaft synonym verwendet.[1] In angelsächsischen Ländern ist capitalism hingegen auch unter Ökonomen verbreitet.
Quelle: Wikipedia

kannst dir gerne den restlichen artikel auf wikipedia durchlesen, zu finden unter "kapitalismus"
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09.11.2009 16:37 Uhr von fallobst
 
+1 | -2
 
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@ hodenbeutel: aber die frage ist doch, was die befragten leute unter diesem begriff verstehen. das ist doch der knackpunkt. an diese definition wird niemand gedacht haben, sondern an bestimmte kritikpunkte oder auswüchse (siehe banken, managergehälter).

wenn eine komponente in einem auto nicht richtig funktioniert, dann sagst du ja auch nicht das auto an sich oder, besser noch, die idee eines autos ist schlecht. aber eben das ist hier offensichtlich der fall.
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09.11.2009 16:43 Uhr von engincanshortnews
 
+3 | -1
 
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Was für eine Tatsache Die ganze Welt ist unzufrieden mit der Politik die jetzt im gange ist !!!
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09.11.2009 16:55 Uhr von maki
 
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Kapitalismus ist wie Kommunismus, beides kann nicht funktionieren, solange Menschen beteiligt sind.

Danke Welt!
:-)
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09.11.2009 17:01 Uhr von rolf.w
 
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Länder: Interessant wäre es gewesen, wenn man auch noch, zumindest in der Quelle, die befragten Länder aufgelistet hätte. Ohne diese Angabe heißt es im Klartext doch nur, wir haben irgendwo gefragt, darunter auch in den USA und in Pakistan.
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09.11.2009 18:16 Uhr von Xarkantos
 
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@fallobst: Wenn eine wichtige Komponente am Auto nicht funktioniert, dann ist es nutzlos.
Genauso ist es beim Wirtschaftssystem, man braucht ein funktionierendes Gesamtkonzept.
Der Kapitalismus, wie er zur Zeit besteht, ist nicht länger tragbar.

Nur weil du einzelne Löcher stopfen kannst, heißt das nicht, dass das Auto/Wirtschaftssystem in Ordnung ist. Du zögerst damit nur das Ende hinaus.

[ nachträglich editiert von Xarkantos ]
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09.11.2009 18:57 Uhr von fallobst
 
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@ xarkantos: ja dann sag mir doch worauf wir umsteigen sollen. im gegensatz zu allen anderen systemen hat sich dieses bisher die fast immer bewährt.

von schwachstellen im bankensystem auf eine allgemeine ablehnung des ganzen systems zu schließen ist ein ziemlich gewagter schritt. man sollte schon zu differenzieren wissen.
aber ich bin auf deine vorschläge gespannt...
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09.11.2009 19:05 Uhr von Schaumschlaeger
 
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Der Kapitalismus funktioniert genau wie der Kommunismus nur in der Theorie. Leider fällt mir keine brauchbare Alternative ein, die nicht auch an bestimmten Eigenschaften einiger Menschen scheitern würde. Ich habe beim Kapitalismus jedoch nie verstanden, wieso Konkurrenz einen schnelleren Fortschritt ermöglichen soll als Teamarbeit. Der einzige Unterschied besteht doch darin, ob sich diejenigen mit Ellenbogenmentalität oder die mit Teamfähigkeit in den hohen Positionen durchsetzen...

[ nachträglich editiert von Schaumschlaeger ]
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09.11.2009 19:52 Uhr von maki
 
+3 | -3
 
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...fast immer bewährt? *lol*

Der Kapitalismus hat sich noch nie bewährt (er schafft es nur am Besten, die Massen mit Religionen, Medienarbeit und Polizeiwillkür untenzuhalten) und aus seinen Krisen kommt er nur durch Revolutionen oder Kriege raus.
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09.11.2009 20:39 Uhr von kommentator3
 
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Kapitalismus ist nicht perfekt, aber: es gibt kein besseres System.
Oder kann einer von euch eines nennen?
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09.11.2009 21:45 Uhr von Nethyae
 
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kommentator3: Ja. Soziale Marktwirtschaft. Die driftet zwar leider immer mehr in den Kapitalismus ab, aber im Prinzip und richtig umgesetzt ist sie besser - Zumindest meiner Meinung nach...
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10.11.2009 01:06 Uhr von fallobst
 
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@ schaumschlaeger: ja weil der mensch eben kein herzensguter jesus ist. der mensch besteht nunmal nicht aus feenstaub und himmelswolken. so eine naive frage. soll es zum beispiel etwa nur ein einziges lebensmittelgeschäft geben, so dass dann schön die preise überall gleich sind, ohne dass du ausweichen bzw. umsteigen kannst?

die tanken bzw. stromanbieter machen das ja. das siehst du wie gut (preis-)absprachen funktionieren. die arbeiten super zusammen...

ehrgeiz und konkurrenz-denken ist meist ein teil der menschlichen natur. bedank dich bei der evolution.

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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10.11.2009 07:25 Uhr von Jummi
 
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@fallobst: Kapitalismus bedeutet in erster Linie, daß die Macht im Staate nicht vom Volke ausgeht, sondern vom Groß-Kapital, also den Banken, Versicherungen und anderen Kapitalgesellschaften.
Sie bestimmen über das Handeln in der Gesellschaft.
Also hat das Großkapital auch die Macht über die meisten Medien und die konservativen Parteien, wie CDU-CSU-FDP.
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10.11.2009 17:39 Uhr von Xarkantos
 
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@fallobst: Man muss einfach den Mittelpunkt zwischen Kommunismus und Kapitalismus finden.

Wir sind jedoch gerade so stark im Kapitalismus drin, dass der Staat von Privatunternehmen abhängig ist und das ist ein Problem was man anpacken kann.

Denn Staat zu Gunsten von Privatunternehmen in den Ruin zu treiben, erachte ich nicht als sinnvoll.
Wenn ich höre, dass der Staat die Unternehmen, die er gekauft hat, wieder aufpäppeln soll und dann, wenn die Gewinne wieder kommen, verkaufen soll (warscheinlich auch noch unter dem Preis), dann kommt mir mein Mittagessen wieder hoch.
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10.11.2009 18:52 Uhr von Jummi
 
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@maki: genauso seh ich das auch!
Die letzten zwei großen Weltwirtschafts-kapitalismuskrisen endeten mit zwei großen Kapitalvernichtungskriegen, 1.-und 2. Weltkrieg.
Anders kann der Kapitalismus nicht überleben.
Die "Abwrackprämie" war auch eine Kapitalvernichtung um künstlich neuen Bedarf zu schaffen, nur eben mit friedlichen Mitteln. Auf Dauer kann das ein Staat aber nicht leisten, er muß dieses Geld dem kleinen Steuerzahler wegnehmen und da ist bald nichts mehr zu holen.
Bei den "Großen", den Finanzkapitalgesellschaften, holt er es nicht, das sind schließlich die Machthaber im Land und die Politiker der konservativen Parteien sind ihre Marionetten.

Ein demokratischer Sozialismus kann funktionieren.
Er wird aber wieder zusammenbrechen, wenn ein erneutes Wettrüsten stattfindet.
Dieses Wettrüsten, während der Zeit des "kalten Krieges"
hat dem Ostblock finanziell nur geschadet.
Dadurch konnte man wichtige Ziele nicht erreichen, weil das Geld in die Rüstung floss.
Der Kapitalismus wird auf kurz oder lang zusammenbrechen, es ist nur die Frage wie diese Krise gemeistert wird!?
Wird man wieder millionen Menschen in einem Weltkrieg
verheizen oder kommen die Mächtigen zur Vernunft und drehen das Ruder um?
Im Krieg sind wir schon, seit 1999 unter der Führung der SPD, der Krieg gegen Jugoslawien.
Jetzt führt die Nato im Irak, Afghanistan und seit neuestem auch in Pakistan Krieg.
Wie geht das weiter, als nächstes der Iran, sind wir nicht schon mittendrinn in der Kapitalvernichtung durch Krieg?

Viele werden denken, wir haben doch heute keinen Hitler, der einen Krieg anfangen könnte!?
Das spielt auch keine Rolle, dem Kapital ist es Wurscht wer Krieg führt und, die Faschisten im 3.Reich waren fürs Großkapital willkommene Erfüllungsgehilfen.
Wenn das faschistische Deutschland damals keinen Welt-Krieg angefangen hätte, dann wäre es irgendein anderes kapitalistisches Land der Erde gewesen.

Kapitalismus;

http://www.jungewelt.de/...

Geschichte, insgesamt 3.Teile, lesenswert!!!;

http://www.jungewelt.de/...

Sichtweise eins "Wessis";

http://www.jungewelt.de/...
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11.11.2009 12:18 Uhr von Starcolonizer
 
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Capitalismus: ist auch nur ein Übergangsystem, eine veraltete Art zu
wirtschaften, entstanden im Mittelater auch wenn es überall als "modern" verkauft wird.
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11.11.2009 16:30 Uhr von fallobst
 
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@ jummi´s verstand: RIP

und da dachte ich schon fast diese propaganda würde keinen rationalen menschen mehr befallen können.
selten so einen debilen stuss gelesen.
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11.11.2009 17:47 Uhr von Jummi
 
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@fallobst: "Gut gebrüllt Löwe", aber echte Argumente für den Kapitalismus haste nicht!?
Was du als Propaganda abtust, hat in Wirklichkeit mit Geschichte zu tun, Geschichte aus der die Menscheit lernen sollte!

"selten so einen debilen stuss gelesen"

Ich denke mal, du bist damit ein bischen überfordert.
Na ja, wenn man nur "Bild", "Welt", "Spiegel" konsumiert, dann passt das nicht in des Lesers Weltbild.

Hier mal was zum "Einsteigen":
http://www.eulenspiegel-zeitschrift.de/

Hier was für Fortgeschrittene;

http://www.jungewelt.de/...
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11.11.2009 17:53 Uhr von Jerryberlin
 
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Wenn ich kein Geld mehr habe: Bin ich auch absoluter Gegner des Kapitalismus.
Kommen dann jedoch wieder Kröten ins Haus, wende ich mich ganz rasch vom Sozialismus wieder ab ...
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11.11.2009 18:19 Uhr von fallobst
 
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@ jummi: spiegel ja, rest nein.

es ist das beste system, einfach weil es im vergleich zu den anderen weniger schlecht abschneidet.

in der ddr mussten die leute von einer mauer samt todesschützen, mienen und selbstschussanlagen gefangen gehalten werden um die errungenschaften des sozialismus genießen zu können. gute alte zeiten, die viele leute im osten scheinbar gern wieder hätten...

und wenn es schon mit großkapital und solch "unvoreingenommenen und unideologischen (HAHAHAHAHAHA) quellen der weisheit" wie der jungen welt losgeht, dann gute nacht...

habe über die rede im 3. link übrigens sehr gelacht. danke dafür.

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