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09.11.09 10:56 Uhr
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Leiter der Deutschen Bischofskonferenz übt Kritik am Kruzifix-Urteil des EGMR (Update)

Wie Erzbischof Robert Zollitsch in seiner Funktion als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz am gestrigen Sonntag in Freiburg sagte, sei es ein "krasses Missverständnis", Religionsfreiheit als Freiheit von Religion aufzufassen (ShortNews berichtete ausführlich über das EGMR-Urteil).

Es darum gehen, eine Garantie für die freie Ausübung der jeweiligen Religion zu geben. Erzbischof Zollitsch wörtlich: "Wir dürfen bei allem notwendigen Respekt vor den anderen Religionen und Einstellungen unsere eigenen christlichen Wurzeln nicht verleugnen. Wir sägen sonst den Ast ab, auf dem wir sitzen".

Ergänzend sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, dass ansonsten das kulturelle Erbe in Europa verloren gehen würde. Christen aller Konfessionen benötigen das Kreuz als Ausrichtung, die "wir für ein gutes Miteinander in unserer Gesellschaft benötigen".


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur / Religion
Schlagworte: Kritik, Schule, Kreuz, Religion, Kruzifix, Robert Zollitsch
Quelle: www.kathweb.at
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Die Entscheidung des Europäischen Menschengerichtshofs (EMGR) wirbelt viel Staub auf. Ich lasse mich mal überraschen, wie die angestrengte Berufungsverhandlung ausgehen wird. Da die ursprüngliche URL zusammengefasst wurde, betrifft diese News die letzten beiden Absätze der Quelle. (Bild zeigt Erzbischof Zollitsch)
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen der nächste evolutionsschritt   
 
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09.11.2009 11:05 Uhr von cpt. spaulding
der menschheit wird die abschaffung aller religionen. naja, würde eigentlich schon reichen wenn die menschen die bibel als moralisches leitbuch sehen wie es gedacht war und nicht jeden schmuh der drinsteht wortwörtlich umsetzen (wollen).
Kommentar ansehen Religion ...   
 
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09.11.2009 11:10 Uhr von Canoa-Quebrada
... an sich ist schon antiquiert und nicht mehr zeitgemäß.
Ich bin dafür, daß alle Religion abgeschafft werden und die Ausübung sogar staatlich verboten wird.
Religion hindert die Wissenschaft und Forschung, blockiert logisches Denken und schadet nur der Gesellschaft und das weltweit.

[ nachträglich editiert von Canoa-Quebrada ]
Kommentar ansehen es würde schon...   
 
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09.11.2009 11:18 Uhr von Zuckerfee
helfen, wenn jeder jedem seine Religion gönnen würde und keiner auf Teufel komm raus aner zu seiner Religion missionieren wollte...

Aber das klappt schon seit Jahrtausenden nicht.....leider sehe ich auch keine bessere Zukunft in dieser Sache....
Kommentar ansehen Von mir aus sollen die Leute glauben   
 
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09.11.2009 11:30 Uhr von fortimbras
was Sie wollen...
Der Staat müsste sich nur stärker von der Religion abnabeln.
In Schulen sollte Religion gänzlich verboten werden.
Der Religionsunterricht könnte dann durch einen Ethik und Moral Unterricht ersetzt werden, wo den Kindern das zusammenleben in der Gessellschaft beigebracht wird und wo Sie auch über den Vernünftigen Umgang mit Dingen wie Sex und Drogen aufgeklärt werden.
Ausserdem sollte die Kirchensteuer sowie vergünstigungen für Verheiratete komplett gestrichen werden.
Es gibt keinen Grund Ungläubige finanziell schlechter zu stellen, als Gläubige.
Kommentar ansehen Religionsfreiheit   
 
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09.11.2009 12:10 Uhr von burn3r78
darf man aber auch nicht als Recht der katholischen Kirche verstehen, ihre Propaganda widerstandslos auf die Menschehit loslassen zu dürfen.
Was ein Kreuz, oder jedes andere religiöse Symbol, in einer öffentlichen Einrichtung zu suchen hat ist mir völlig unbegreiflich.
Kommentar ansehen @fortimbras   
 
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09.11.2009 12:27 Uhr von Ravenheart76
Die Ehe hat heutzutage nix mehr mit der Kirche zu tun.
Du darfst zwar kirchlich heiraten, wenn du möchtest, aber die in Deutschland einzig gültige Eheschließung findet beim Standesamt statt.
Die steuerlichen Vergünstigungen Verheirateter stammen noch aus einer Zeit, als die Frau als Hausfrau zu Hause blieb und der Mann alleine verdiente.Da er dabei ja sein Gehalt "teilen" muss, bekommt er halt vom Staat die Begünstigung, damit es auch für beide reicht. Heutzutage ist es ja eher so, dass beide arbeiten gehen MÜSSEN, um überhaupt überleben zu können.

Zum Thema:
Lasst die Kirche doch blubbern. Wegen mir darf jeder glauben, was er will. Solange ich damit nicht belästigt werde.
Wer an Gott/Allah/Jahwe/etc glaubt, rennt eh in die Kirche oder macht das zu Hause im stillen Kämmerlein.
Vorschlag:
Schafft das Fach Religion in der Schule ab und benutzt die Freistunden für was sinnvolles.

Toleranz ist das Zauberwort. Wie sagte ein preußischer Kaiser mal: Jeder soll nach seiner Fasson leben und glücklich sein.
Und wenn sich wirklich alle daran halten würden (und mit alle meine ich ALLE!), dann wäre das Miteinander viel einfacher. Die moralischen Grundsätze der Bibel sind heute längst in stabile Gesetze gegossen.
Kommentar ansehen Immer diese Verbindung von Kultur und Religion   
 
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09.11.2009 14:41 Uhr von goddy10
Mich ärgert es maßlos, wenn die Kirchenvertreter immer wieder behaupten, das Abendland stütze sich auf die Moral und Kultur, die von der Kirche abgeleitet wurde. Schwachsinn!

Sämtliche wichtigen Errungenschaften und Stützen unserer Gesellschaft kann man eher auf heidnische Griechen und Römer oder rebellische Philosophen der Aufklärung zurückführen, als auf die Kirche.

Ginge es nach der Kirche, würde das meiste Land dem Papst gehören, die Bauern würden den Zehnten abgeben und die Erde wäre der Mittelpunkt des Sonnensystems. Schwachsinn!

Kreuzzüge, Verfolgung Andersdenkender, Kindesmissbrauch und kriminelle Päpste ( http://www.zehn.de/... ) - das ist die Kirche...

PS: Und mit Nazi-Vergleichen Richtung Dawkins wäre ich auch vorsichtig: Wer im Glashaus sitzt! Das Paktieren zwischen Kirche und drittem Bereich ist wohlbekannt. Und Hitler war gläubig...

[ nachträglich editiert von goddy10 ]
Kommentar ansehen @goddy10   
 
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09.11.2009 15:29 Uhr von Pliegl
Und diverse Feiertage (z.B. Buß und Bettag) und Feste (wie z.B. Weihnachten) kommen aus dem Heidnischen? Aus der Römerzeit?

Ich bin kein großer Freund der katholischen Kirchen trotzdem hat das Christentum Europa entscheidend geprägt.
Und das ewige Argument der Kreuzzüge , Hexenverbrennung usw. hat heutzutage nicht mehr viel Gewicht.
Das alles gehört der Vergangenheit an und spiegelt nicht die derzeitige Kirche wieder.
Und moralische Grundsätze lassen sich auch aus dem n. Testament ableiten ,in vielen Jesusgeschichten steckt einiges an Weisheit und Moral. (Am Ende herrschte in Rom nicht viel Moral und Anstand)

Wie die Kirche diese Grundsätze auslegt ist wieder eine andere Geschichte...

Trotzdem gehen mir diese grundsätzlichen Antichristlichen Stammtischparolen etwas auf den Geist.
Ich als Atheist erwarte Toleranz und deswegen toleriere ich auch andere Glaubensrichtungen solange diese friedlich sind.
Kommentar ansehen @Pliegl   
 
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09.11.2009 16:00 Uhr von goddy10
Na, das nehme ich doch gerne mal Stück für Stück durch:

>>Und diverse Feiertage (z.B. Buß und Bettag) und Feste (wie z.B. Weihnachten) kommen aus dem Heidnischen? Aus der Römerzeit?

Antwort: Sowohl für Allerheiligen oder Weihnachten gibt es viele Thesen, die dafür spechen (zugegeben auch welche dagegen), dass die Feste tatsächlich "Übernahmen" aus dem heidnischen waren. Ich wäre mir als Christ also auch da nicht so sicher, dass alle diese Feste ohne Christentum existieren.

Aber nehmen wir auch mal den Freya-Tag, den Donarstag, den Sonn- und Mondtag... die Woche ist geprägt von heidnischen Tagen.

>Ich bin kein großer Freund der katholischen Kirchen trotzdem hat das Christentum Europa entscheidend geprägt.

Antwort: Geprägt: Ja. Entscheidend: Ich behaupte nein. Wir leben Wertesysteme wie Demokratie und Moral - und diese Werte der westlichen Welt beruhen eben nicht auf der christlichen Kirche, sondern auf Aufklärern und Philosophen.

>Und das ewige Argument der Kreuzzüge , Hexenverbrennung usw. hat heutzutage nicht mehr viel Gewicht.

Antwort: Echt? Abtreibungsdebatten, Bücherverbrennungen in den USA, Ablehnen der Evolutionslehre, beeinflussen von Kindern, etc. pp Die Christen haben sich nicht wirklich geändert. Die Methoden sind anders. Das stimmt.

>Das alles gehört der Vergangenheit an und spiegelt nicht die derzeitige Kirche wieder.

Antwort: Für Muslime spielen die Kreuzzüge noch immer einer große Rolle. Und auch Herr Bush Jun. nahm das Wort Crusade wieder mal gerne in den Mund als es gegen den Irak ging.

Die derzeitige Kirche versucht wichtige Entwicklungen aus der Vergangenheit für sich zu beschlagnahmen. Entwicklungen, die sie damals eher gebremst hat.

> Und moralische Grundsätze lassen sich auch aus dem n. Testament ableiten ,in vielen Jesusgeschichten steckt einiges an Weisheit und Moral. (Am Ende herrschte in Rom nicht viel Moral und Anstand)

Antwort: Klar. In jedem halbwegs guten Buch finden sich Weisheit und Moral. Auch im Koran, oder buddhistischen Schriften. Grundlegende moralische Tendenzen (Du sollst nicht töten) findet man in JEDER Kultur. Egal ob Christentum oder irgendwas. Es ist biologisch verankert.

> Wie die Kirche diese Grundsätze auslegt ist wieder eine andere Geschichte...

Antwort: Die Wesentliche! Und die Kirche bezieht sich ja immer auf die Vergangenheit: Da wird der Nazivergleich gegenüber Darwin so gerne geführt, da wird auf Konzentrationslager hingewiesen, ohne dass die Rolle der Kirche zu der besagten Zeit beleuchtet wird. Da wird Kinderschutz gefordert gegen Abtreibung - gleichzeitig werden kinderschändende Priester gerade mal versetzt, es ist entsetzlich!

>Trotzdem gehen mir diese grundsätzlichen Antichristlichen Stammtischparolen etwas auf den Geist.

Sie sind Reaktionen auf so einen Quatsch, wie ihn die in der News genannten Geistlichen von sich geben...

>Ich als Atheist erwarte Toleranz und deswegen toleriere ich auch andere Glaubensrichtungen solange diese friedlich sind.

Das tu ich auch. Ich halte es weiter mit dem Spruch, dass jeder nach seiner Facon glücklich werden mag. Die Kirche ist mir allerdings zu missionarisch ausgelegt. Bei solchem Quatsch, wie ihn Zollitsch und Co von sich geben, halte ich dagegen. Ich glaube übrigens, dass die genau wissen, was sie da tun. Und das fürchte ich.
Kommentar ansehen Allerheiligen   
 
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09.11.2009 16:18 Uhr von Ravenheart76
ist definitiv eine Übernahme. Bei den Kelten hieß der Tag Samhain und da feierte man die Öffnung der Welten wo sich die Verstorbenen zu den Lebenden gesellen um mit ihnen zu feiern.
Siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/...
Kommentar ansehen .   
 
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09.11.2009 21:19 Uhr von Loom24
"benötigen das Kreuz als Ausrichtung, die wir für ein gutes Miteinander in unserer Gesellschaft benötigen."

also ich benötige keineswegs ein kreuz an der wand um mit anderen menschen gut auszukommen.
wenn es bei ihm so ist, sollte er mal ernsthaft über sein leben nachdenken.
Kommentar ansehen christentum   
 
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09.11.2009 22:38 Uhr von Verfassungsschuetzer
Ich habe einen Bekannten, welcher zu Islam konvertiert ist, weil er das Christentum für schwach und zu selbstkritisch hält. Ich glaube all jene, welche ihre eigene Kultur leugnen, dürfen sich für diesen allgemeinen Trend hin zum Islam, selbst auf die Schulter klopfen. Ihr leistet dem Islam einen Bärendienst. Danke und Bravo!!!
Kommentar ansehen tjaa...   
 
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10.11.2009 14:13 Uhr von TheEagle92
Auch bei denen kann es mal mies laufen
Kommentar ansehen Verfassungsschuetzer   
 
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10.11.2009 21:35 Uhr von cheetah181
"zu Islam konvertiert ist, weil er das Christentum für schwach und zu selbstkritisch hält"

"Ich glaube all jene, welche ihre eigene Kultur leugnen, dürfen sich für diesen allgemeinen Trend hin zum Islam, selbst auf die Schulter klopfen."

Aha. Also lassen wir diese Selbstkritik? Vom Islam lernen heißt siegen lernen?

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