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Umfrage: Freier Markt weist starke Mängel auf

Über 29.000 Personen aus 27 Ländern der Welt wurden zum Thema Marktwirtschaft befragt. Nur elf Prozent der Befragten waren mit dem derzeitigen Kapitalismus zufrieden, die meisten allerdings fänden eine Änderung des Systems notwendig.

Ganze 43 Prozent der Franzosen, 38 Prozent der Mexikaner und 35 Prozent der Brasilianer befinden das Marktsystem als ungenügend.

Ergebnis der Umfrage ist, dass sich fast alle eine stärkere Marktregulierung durch den Staat wünschen, allein die Türkei wünscht sich weniger Kontrolle durch den Staat.


WebReporter: Haruhi-Chan
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Umfrage, Markt, Mangel, Kapitalismus, Marktwirtschaft
Quelle: news.bbc.co.uk

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2009 07:39 Uhr von Haruhi-Chan
 
+5 | -3
 
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Wir Deutsche sind ja ganz schön naiv... Die Regierung hat uns doch schon mehrfach bewiesen, dass die Regulierungen durch den Staat keine Wirkung haben... Ich denke, dass der Zusammenbruch des Marktsystem nicht mehr lange dauern wird.
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09.11.2009 08:59 Uhr von system_opfer
 
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tolle: prozentzahlen wusste gar nicht das es so viele nicht so verblendete leute gibt wie hier ;-)


lässt auf ne weltrevolution hoffen ;) wo dann alle banken und herrenhäuser gestürmt werden ..dei geheimdienstbüros aufgetreten ....die bankster am galgen und die politischen handlanger wie im mittelalter am karren durch den dreck ziehen lassen....
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09.11.2009 09:53 Uhr von Katzee
 
+7 | -0
 
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Soziale Marktwirtschaft: Dass die reine Marktwirtschaft "Raubtierkapitalismus" bedeutet, haben die Väter des Grundgesetzes schon erkannt. Daher sollte in Deutschland die "soziale Marktwirtschaft" herrschen, d.h. der Staat greift regulierend in das Marktgeschehen ein, um soziale Härten zu verhindern. Der Grundgedanke ist schön und gut, doch setzt er voraus, dass die "regulierenden" Politiker unabhängig von den in der Wirtschaft agierenden Körperschaften sind. Leider hat sich in den letzten Jahren eine Symbiose zwischen regulierenden und regulierten Institutionen entwickelt, d.h. Politiker sitzen in den Vorständen der Unternehmen, die sie eigentlich kontrollieren sollten, und Unternehmensmitarbeiter sitzen in Ministerien und schreiben Gesetzestexte. So kann das System nicht funktionieren. Erst, wenn wieder beide "Institutionen" nicht mehr wirtschaftlich verflochten sind, kann wieder Bewegung in die "soziale Marktwirtschaft" kommen. Da aber auch Politiker nur gierige Menschen sind, wird das wohl nicht von alleine geschehen.
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09.11.2009 09:55 Uhr von datenfehler
 
+6 | -0
 
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der freie Markt ist nunmal nicht frei Weil das größte Kapital nunmal bestimmt.
@Autor
Regulierungen durch die Regierung? Welche denn? Die, die durch die Lobby initiert wurden? Sinnvolle Regulierungen können nur durch einen freien Staat erfolgen und das haben wir nicht.
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09.11.2009 10:07 Uhr von FANCYCLOWN
 
+0 | -2
 
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Sehr sinnvoll so eine Umfrage in Zeiten der weltweiten Rezession/Wirtschaftskrise zu machen. Das verfälscht das Ergebnis auch auf keinen Fall...
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09.11.2009 10:08 Uhr von mokas
 
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@datenfehler: wir brauchen eben einen globalen staat. kapital agiert global, kann somit von dem nationalstaat nicht unter kontrolle gehalten werden.

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