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Verändertes LKW-Heck bringt bis zu 7,5 Prozent Kraftstoffersparnis

Forscher der Technischen Universität Delft (Niederlande) haben eine Möglichkeit entwickelt, den Kraftstoffverbrauch bei Lastkraftwagen um bis zu 7,5 Prozent zu reduzieren.

Mit Hilfe von Windkanaltests und Simulationen am Rechner wurde ein schräg zulaufender Aufsatz entwickelt, der hinten am Heckportal der LKW montiert wird.

In einem ein Jahr andauerndem Versuch in den Niederlanden konnten die Erkenntnisse in der Praxis bestätigt werden. Dazu wurden Lastwagen unter vergleichbaren Bedingungen über die Autobahnen geschickt.


WebReporter: bartman09
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: 7, LKW, Boot, Verbrauch, Kraftstoff, Heck
Quelle: osnabruecker-zeitung.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2009 20:23 Uhr von bartman09
 
+7 | -3
 
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Grundsätzlich ist es eine gute Idee, da nach Einsparpotential zu suchen. Allerdings sehe ich diese Idee in der Praxis schwer umsetzbar. Die Länge der LKW ist durch Vorschriften begrenzt und die Transportunternehmen werden keinen wertvollen Frachtraum verkürzt sehen wollen. Maximaler Frachtraum wird da erwartet. Eine Verlängerung der Fahrzeuge ist auch net drin, da es oftmals in den Ortschaften eng genug für die Brummilenker wird. Also bleibt es nur eine schöne Idee...
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08.11.2009 20:41 Uhr von dr.b
 
+8 | -0
 
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nur für die Autobahn als mit Druckluft gefüllte ausfaltbare Finnen o.ä.
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08.11.2009 21:33 Uhr von EifelundArdennen
 
+1 | -9
 
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Meinug des Autors: Echter Quatsch, die Sache muß Gesetz werden basta.!!!
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08.11.2009 22:00 Uhr von bartman09
 
+6 | -1
 
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@EifelundArdennen: Ich sehe ein Fachkommentar ;-)

Nur so nebenbei:
Bei der jetzigen Rechtslage mit den maximalen Fahrzeuglängen würden von 14 Lademetern 2 Meter wegfallen. Das ist ein Siebtel. Da die Ladungen trotzdem tranportiert werden müssen, käme da entsprechend der gleiche Anteil an Fahrten mehr raus = 14 %!
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09.11.2009 10:02 Uhr von datenfehler
 
+0 | -1
 
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@Autor: Du hast, wie viele die völlig falsche Einstellung.

"und die Transportunternehmen werden keinen wertvollen Frachtraum verkürzt sehen wollen. Maximaler Frachtraum wird da erwartet. "
Per Gesetz durchsetzen und schon ist der maximale Frachtraum das, was der LKW hergibt. Punkt aus...
Zudem sehe ich durchaus die Möglichkeit dieses Heck aus- und einklappbar an der Seite bzw. Oben verschwinden zu lassen, um es nur bei längeren Autobahnfahrten auszufahren.
Einfach nur rumzujammern. Nette Idee aber geht nicht, können wir uns in der heutigen Zeit nicht leisten. Deshalb ist Deutschland am absteigenden Ast. In anderen Ländern heißt es immer noch: Geht nicht gibts nicht!
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09.11.2009 11:46 Uhr von vmaxxer
 
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2 Meter lang: Der Aufsatz ist zwei Meter lang.. per Druckluft Aufblasbar o.ä. wird da nicht so einfach möglich sein.
Ich denke nicht das sich das durchsetzen wird. Zu viel Platzverlust. Dadurch sinkt die Effektivität da der Verbrauch pro Kilo bzw Pro Palette steigt.

Ich denke wenn ein LKW seine Geschwindigkeit konstant halten kann bringt es mehr.
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09.11.2009 12:46 Uhr von enzo07
 
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Sicherheit Beim Betrachten der Konstruktion frage ich mich ob diese auch für das Beladen an sich gedacht ist, also das man da mal eben mit dem Gabelstapler reinfahren und schnell mal 10 Tonnen damit rausfahren kann ohne Angst haben zu müssen. Desweiteren müssten auch viele Laderampen angepasst werden, da es ja teilweise so ist, das der Auflieger etwas unter die Laderampe fährt und diese dann an den Auflieger andockt.
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09.11.2009 19:44 Uhr von MBGucky
 
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@Datenfehler: Warum solte man ein Gesetz rausbringen was für mehr Umweltbelastung sorgt?

Zwei Meter weniger Frachtraum sind zwei Meter weniger Frachtraum. Da ist es egal, ob man das freiwillig macht oder ob man von Gesetzes wegen dazu verpflichtet wird. Es bleibt, dass die fehlenden 2 Meter in einem weiteren LKW untergebracht werden müssen.

Zudem wäre das mit dem Gesetz eh schwierig, da man es entweder zumindest Europaweit rausbringen müsste oder die entsprechenden LKWs nur im Inland eingesetzt werden könnten.

Einzige Möglichkeit wäre eine Verlängerung der zulässigen Fahrzeuglänge um 2m unter der Voraussetzung dass diese 2m für so ein Teil eingesetzt werden und nicht als Laderaum.
Dann bleibt baer die schon erwähnte Schwierigkeit in der Innenstadt
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10.11.2009 23:32 Uhr von bartman09
 
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@datenfehler: Dein Username scheint bei Dir leider Programm zu sein. ;-)

Auch wenn es sich gut anhört, wenn ein LKW weniger Diesel verbraucht. Ökologisch geshen, brächte eine Verkürzung der Ladefläche einen negativen Effekt. Bei Kürzung der Ladefläche um zwei Meter, würde man 7,5 % im optimalen Fall einsparen können. Dafür müssten allerdings 14 % mehr LKWs auf die Reise geschickt werden, um die gleiche Menge an Gütern von A nach B zu bewegen. Das ist einiges mehr.

"Geht nicht gibts nicht" das ist das Motto im Logistikbereich. Es geht bei uns nicht um Probleme sondern um kreative Lösungen. Anderes lassen die Kunden nicht gelten.

Die Lösung wären eher längere Fahrzeuge, um mehr Güter pro Transport bewegen zu können. Erste Tests mit überlangen Gigalinern (Sattelzüge mit zusätzlichem Anhänger hinter dem normalen Auflieger) gibt es bereits. Allerdings sind diese auch nur auf den Autobahnen einsetzbar, da die Strassen in D nicht für solche Fahrzeuglängen ausgelegt sind.

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