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Strafanzeigen gegen Quelle-Insolvenzverwalter Hubert Görg

Gegen den Insolvenzverwalter des Versandhausunternehmens Quelle sind mehrere Strafanzeigen von Lieferanten wegen offener Rechnungen auf den Weg gebracht worden. Der Eingang der ersten Anzeige wurde von einem Justizsprecher bestätigt. Eine zweite soll sich auf dem Postweg befinden.

Nach Versicherung des Insolvenzverwalters, dass die Rechnungen beglichen würden, haben die betroffenen Unternehmen die Lieferungen an Quelle weiter aufrecht erhalten.

Die anzeigenden Lieferanten fühlen sich betrogen. Sie vermuten, der Insolvenzverwalter habe den Nichtausgleich der Lieferantenrechnungen ganz oder teilweise einkalkuliert.


WebReporter: bartman09
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Insolvenz, Anzeige, Quelle, Rechnung, Lieferant, Verwalter
Quelle: news.de.msn.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2009 18:55 Uhr von bartman09
 
+18 | -1
 
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Große Hoffnungen, dass die zwei Unternehmen zu ihrem Geld kommen habe ich da nicht. Wie immer werden die kleine die sein, die die Zeche der großen zahlen.
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08.11.2009 19:12 Uhr von LupoXXL1965
 
+7 | -0
 
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So hat das: damals der Herr Lopez bei VW auch gemacht, erst die Preise gedrückt, bis der kleine Lieferant kaum noch Luft hatte zum Atmen, dann die Bezahlung so lange hinausgezögert, bis er Insolvenz anmelden musste. Klar, so kann man sparen, aber langfristig bringt das nix, dann will da keiner mehr liefern.
Ja ja, ich weiß, Quelle ist hin, aber vielleicht würde sich ja doch noch Jemand finden, der das Unternehmen wieder aufbaut, bei Hertie wurde es ja auch versucht, aber wenn der Ruf völlig ruiniert ist, dann wohl eher nicht. Wer weiß, welchen Vorteil so ein Insolvenzverwalter davon hat??
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08.11.2009 21:18 Uhr von EifelundArdennen
 
+6 | -3
 
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Ha ha ha: Firmen in Insovenz beliefert man nur gegen Cash. Das ist
eine altbekannte Jacke.
Wie dooooof sind denn heute die deutschen Kaufleute????
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08.11.2009 21:30 Uhr von SkyWalker08
 
+2 | -0
 
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@Halma, Lupo: @Halma: Eigentumsvorbehalt nützt bei einer Insolvenz auch nicht viel. Die Lieferanten bekommen keine 100% wieder raus (50-70% sind schon viel) und selbst dann müssen sie noch ca. 5-10% des Wertes bezahlen, damit sie von dem Eigentumsvorbehalt gebrauch machen können.

@Lupo: Der Insolvenzverwalter ist fein raus (wenn er nicht Anzeigen bekommt und verurteilt wird): Mindestens 15 Millionen sind für ihn drin. Sein Einkommen durch die Insolvenzverwaltung von Quelle wurde zeitweise auf mehr als 50 Millionen geschätzt.

[ nachträglich editiert von SkyWalker08 ]
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09.11.2009 00:54 Uhr von Putzmelone
 
+1 | -0
 
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hmmm: ich warte eigentlich auf eine news die mir mal sagt das qulle die 50 millionen an den stadt zurückgezahlt hatt die sie sich anfang 2009 geborgt haben
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09.11.2009 06:14 Uhr von Bruno2.0
 
+4 | -0
 
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Ich: Warte noch auf eine Anzeige gegen die Ex Besitzerin und den Aufsichtsrat.......DIE SIND AN DER MISERE SCHULD UND SOLLTEN DAFÜR GERADE STEHEN
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09.11.2009 08:34 Uhr von Bluti666
 
+3 | -0
 
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Sorry aber wer ein Pleiteunternehmen weiter beliefert, ist selber schuld!
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09.11.2009 11:19 Uhr von vmaxxer
 
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jepp: Welcher Lieferant der noch alle "Tassen im Schrank" hat liefert noch zusätzlich Ware an ein insolventes Unternehmen?
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09.11.2009 11:37 Uhr von BalloS
 
+2 | -1
 
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Wann werden: denn die Ex-Besitzer enteignet und verurteilt ?

Die sind Schuld an dem ganzen, was noch lange nicht vorbei ist. Aber anstatt irgendwie angeklagt zu werden, können die sich ein schönes Leben mit den Millionen machen.

Aber der kleine Mann, der nun um seine Existenz fürchten muss, der guckt wieder in die Röhre.

Tja. Reich muss man sein, dann darf man in Deutschland alles.
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09.11.2009 14:27 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ich kenne da einen Fall wo man bei einem Warenhaus einen Gerichtsvollzieher und einen Polizisten neben die Kasse gesetzt hat. Das war im Ausverkauf wegen Geschäftsausfgabe. Der Gerichtsvollzieher hat das eingenommene Geld alle halbe Stunde aus der Kasse genommen und der Polizist hat bezeugt, dass alles sauber zuging.
Mit den Einnahmen hat der Gerichtsvollzieher dann anteilig die Lieferanten bezahlt.
Hintergrund war, dass das kleine Kaufhaus einen Schlussverkauf angekündigt hat und der zuständige Gerichtsvollzieher dies zufällig in der Zeitung las - der Besitzer war ihm aktenbekannt.

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