08.11.09 18:49 Uhr
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Zwölf Prozent der Deutschen hätten gern die Mauer wieder

Eine Umfrage brachte das Ergebnis, dass jeder achte deutsche Bundesbürger gern hätte, dass die Mauer schnell wieder aufgebaut wird.

Bezüglich dieser Meinung war zwischen Westdeutschen und Ostdeutschen nur ein sehr geringfügiger Unterschied auszumachen. Rund ein Viertel der Bevölkerung gab an, dass ihnen die Menschen im jeweils anderen Teil fremd seien.

Dennoch bleiben, neben denen, die keine Angaben machen wollten, rund 80 Prozent, die froh sind, dass die Mauer weg ist.


WebReporter: 321news
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Berlin, Umfrage, DDR, Mauer, BRD, Mauerfall
Quelle: www.dnews.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2009 18:54 Uhr von Denon_No1
 
+15 | -8
 
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okay, entschuligung für das Wort, aber nen paar "Arschlöcher" gibts immer.
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08.11.2009 19:00 Uhr von Rinok
 
+3 | -12
 
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unglaublich: genau so viele, wünschen sich auch das deutsche reich wieder zurück oder sogar hitlers weltherrschaft.
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08.11.2009 19:04 Uhr von Canoa-Quebrada
 
+12 | -2
 
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Nun, ich möchte es mal so sagen.
Der Osten hat den Westen sehr viel gekostet.
Es muß auch klar sein, das nach einer so langen Trennung durch Mauer und Grenze, sich die Leute entfremden, andere Ansichten haben und es daraufhin nicht so schnell zu einer vollständigen zwischenmenschlichen Einheit kommt. Es wird wahrscheinlich genausolange brauchen zu einer wirklichen Einheit, wie die Grenze damals bestanden hat.
Ich selbst habe kein Problem damit, da ich Ostdeutsche genauso betrachte wie auch Westdeutsche. Aber nicht jeder sieht das so.
Es ist aber auch ähnlich bei Norddeutschen und Süddeutschen.
Ich lebe in Bayern und bin ursprünglich aus Bremen. Klar fiel jedem auf, daß ich akzentfreies Deutsch spreche und somit als Fremder auffiel. Aber wen juckt es? Ich habe mich angepaßt und alles ist nun fein.

[ nachträglich editiert von Canoa-Quebrada ]
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08.11.2009 19:08 Uhr von Natoalarm
 
+14 | -13
 
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Finanzielle Mauer her! Schluß mit dem Finanziellen Aufbau Ost auf Kosten des Westens und weg mit dem Soli!!
Wenn der eine Teil andauernd für den Anderen zahlen soll,dann gibts nie ne Einheit

[ nachträglich editiert von Natoalarm ]
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08.11.2009 19:15 Uhr von cefirus
 
+10 | -1
 
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"Menschen im jeweils anderen Teil fremd": Janeeecht?

Das mir Menschen, hunderte KM weit entfernt wohnhaft, fremd sind.

Die Nachbarn in der nächsten Strasse sind mir schon fremd!
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08.11.2009 19:16 Uhr von dragon08
 
+14 | -3
 
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@Natoalarm "Schluß mit dem Finanziellen Aufbau Ost auf Kosten des Westens und weg mit dem Soli!!

SOLI--> Zahlen die Bürger OST wie West ,ist Abhängig vom Brutto glaube Ich.

Auf Kosten des Westens--> Wieviel WEST-Unternehmen haben sich durch den Aufbau OST bereichert oder Ihre Konkurenz aufgekauft und dann kaputt gemacht ?

Berater die im Westen nichts geworden sind haben den Osten gut beraten , Überdimensionierte Kläranlagen als Beispiel .

Die Kosten wären geringer gewesen oder bei gleichen Kosten wäre mehr zu erreichen gewesen , wenn man die Gelder besser kontrolliert hätte ,in was Sie gesteckt werden.
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08.11.2009 20:10 Uhr von the_dark_shadow
 
+4 | -3
 
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Warum: wohl ?
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08.11.2009 21:14 Uhr von jsbach
 
+1 | -2
 
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@Autor, ich: kann auch eine Umfrage auf der Straße oder einem Stammtisch machen.
Bitte so formulieren, das man nicht immer die Quelle lesen muss, von wem die Umfrage stammt.
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08.11.2009 21:32 Uhr von rezesion
 
+2 | -3
 
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dunkelziffer: die Dunkelziffer ist viel höher.
die Gründe sind klar.
Alle Kassen sind leer und es kommt volkswirtschaftlich nicht viel bei rum.
Wir leiden alle darunter und das wird natürlich auch so bleiben.

Da die Leute sich nicht ändern sondern so weiter machen wie vor der wende, das Geld kommt ja egal ob ich Arbeite und der hammer
unterhaltet Euch mal mit einem ehemaligem Bewohner dann erfahrt auch Ihr wie toll das doch da war.
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08.11.2009 21:36 Uhr von Moppsi
 
+3 | -0
 
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Naja: Wenn man sich das Ergebnis im ZDF-Videotext dazu auf Seite 799 mal ansieht, scheint´s eher umgekehrt zu sein...
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08.11.2009 22:39 Uhr von NicoBellic
 
+3 | -1
 
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baut die Mauer wieder auf aber um diese 12% und Ihre eingeschränkte Denkfähigkeit.

Die würden sicher auch gern in China leben...
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08.11.2009 23:08 Uhr von Vasto-Lorde
 
+3 | -1
 
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nur? Die Statistik wurde bestimmt wie unsere Arbeitslosenqoute schöngemacht!
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09.11.2009 09:27 Uhr von quade34
 
+1 | -0
 
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12%für die Mauer: Das sind ja nicht mal so viel wie es SED-Leute gab. Allerdings haben dann die Befürworter dieses Schwachsinns Westgeld in der Tasche, das Ostgeld wurde ja alles verbrannt.
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09.11.2009 10:02 Uhr von Jummi
 
+2 | -2
 
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@Canoa-Quebrada: "Der Osten hat den Westen sehr viel gekostet"

Auch der Osten mußte seinen Preis bezahlen!
Betriebe in der ehemaligen DDR, die nicht marode waren, aber als Konkurenz betrachtet wurden, wurden von der Treuhand vernichtet.
Die Angliederung des Gebietes Ost an die BRD wurde von den arbeitenden Menschen in Ost und West bezahlt, nämlich aus dem gemeinsamen Topf der Sozialversicherung.
Auch der Solibeitrag wird/wurde von allen Arbeitern und Angestellten entrichtet.
An diesen Beiträgen bereicherten/bereichern sich viele, gerade aus dem Westen Deutschlands, Spekulanten und zogen/ziehen Millionengewinne aus dem "Einheitsgeschäft".

http://www.neues-deutschland.de/...

Außerdem muß man festhalten, daß Westdeutschland 1989 selbst pleite war und sich schon in einer Krise befand.
Die Öffnung des Ostens, nicht nur der DDR, als Markt schaffte neue Absatzflächen für Produkte des Westens.
Das konnte die Krise noch mal 18 Jahre aufschieben.
Also war der Osten als Absatzmarkt wichtig für die Arbeitsplätze im Westen.
Jetzt sind wir wieder in einer Kapitalismuskrise, auch verschuldet durch die Billiglohnpolitik, nicht erst seit Schröder.(Autos kaufen keine Autos)

Die "Mauer", oder die Grenze zwischen Kapitalismus und Sozialismus wünschen sich einige Menschen zurück weil sie den Eindruck haben, daß es eben nicht mehr Freiheit gibt, höchstens Freiheit für das Kapital, den "freien Markt".
Wenn wir ehrlich sind, dann müssen wir zugeben, daß zu Zeiten, als die Gernze zwischen Ost und West bestand, es doch für die Menschheit ruhiger, sicherer zuging.
Die Arbeiter und Angestellten des Westens hatten einigermaßen gut funktionierende Gewerkschaften, die Menschen im Osten hatte alle ihren Arbeitsplatz und konnten von dem Lohn, der regelmäßig kam gut leben.
In das westliche Ausland konnten nicht viele reisen, aber man konnte!

Heute sehen sich viele Menschen abgehängt und ausgegrenzt.
Für millionen von Menschen ist an eine Urlaubsreise garnicht zu denken, auch wenn sie Vollzeit arbeiten aber nur einen geringen Lohn erhalten.
Und diese Zahl der Billiglöhner wird immer größer.
Auf der anderen Seite werden Banker und Manager mit Millionengewinnen/Boni überhäuft, auch wenn sie Arbeitsplätze vernichten!

Heute sehen wir eine Militarisierung der deutschen Außenpolitik, wie wir sie seit dem 2.Weltkrieg nicht mehr gesehen haben.
Ein Spruch der damaligen Bürgerrechtsbewegung der DDR lautete; "Schwerter zu Pflugscharen".
Was ist davon geblieben?
Das Militärbündis Ost, den Warschauer Vertrag, gibts nicht mehr, dafür aber heute eine aggressivere NATO, als vor 1990.
Auch das ist ein Punkt der die Menschen an das zweifeln lässt, was gut an der Öffnung der Grenzen sein soll.

Ein paar gute Eindrücke von dem, was viele Menschen denken;

http://www.jungewelt.de/...

Und ein Beitrag eines "Westdeutschen";

http://www.jungewelt.de/...
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09.11.2009 12:50 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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Mich würde interessieren welche Bildung diese Personen besitzen.
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09.11.2009 15:01 Uhr von Jummi
 
+2 | -0
 
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@rezesion: "unterhaltet euch mal mit einem ehemaligen Bewohner, dann erfahrt auch ihr wie toll das doch da war."

Mit ehemaligen Bewohner meinst du sicherlich ehemalige DDR Bürger?!

Na ja, egal.
Eins steht fest, das Bild, welches von einigen gekauften Leuten wie Herrn Gauck (Gauck Behörde) und Leuten, die nicht in der DDR gelebt haben, wie Hubertus Knabe gezeichnet wird, stimmt jedenfalls nicht!
Die DDR war kein Unrechtsstaat, genausowenig wie die BRD.
In beiden Staaten geschah auch Unrecht, das wird man nie ganz ausschließen können.
Auch heute erleben wir Unrecht.
Das Unrecht arbeitslos und dann durch Hartz-IV zum Bettler
zu werden!
Das Unrecht der Ausbeutung, durch die vielen Billigjobs oder durch Praktikantenstellen, meist unbezahlt!
Das Unrecht Krieg gegen andere Länder zu führen, seit 1999 , der Krieg gegen Jugoslawien, unter der Führung der SPD, ist Deutschland wieder dabei!
Das Unrecht, daß die Schulden der Krise von den Leuten bezahlt werden sollen, die die Krise nicht verursacht haben aber Manager und Banker, die Hauptzocker im Kapitalismus, noch belohnt werden!

Ein bischen Geschichte zum nachlesen, wiklich interessant und nicht das allgemeine Blablabla aus den meisten Medien, die die Leute nur verblöden wollen:

http://www.jungewelt.de/...

Danke noch für die Minus, das zeigt doch, daß es hier sehr wenig Leute gibt, die sich ernsthaft Gedanken machen und 1 plus 1 nicht zusammenzählen können!

[ nachträglich editiert von Jummi ]

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