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Die Otto-Gruppe darf die Quelle-Kundendaten einmalig für Werbung benutzen

Der Otto-Versand hat sich das Recht erworben, als einziger die Kundendaten des Insolventen Quelle-Konzerns zu benutzen, um Werbung zu verschicken.

Diese Werbung darf aber nur einmalig verschickt werden, danach sind die Kundendaten geschützt und können nicht nochmalig eine Verwendung finden.

Gehandelt werden nur die reinen Postadressdaten, Informationen über Bankverbindungen oder Telefonnummern sind geschützt und dürfen nicht gehandelt werden.


WebReporter: Extron
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Werbung, Daten, Schutz, Quelle, Kundendaten
Quelle: rhein-zeitung.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2009 17:02 Uhr von Extron
 
+7 | -7
 
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Ich finde es grauenhaft was da gemacht wird, da wird jeder Kunde mit Werbung zugebommt von OTTO. Ein Glück haben ich dort nie etwas bezogen.
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08.11.2009 17:12 Uhr von Canoa-Quebrada
 
+13 | -3
 
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Frechheit! Wo bleibt da der Datenschutz?
Und wenn die Quelle-Kunden es nicht wünschen, daß Otto ihre Daten bekommt?
Ich empfinde soetwas unverschämt, einfach ungefragt Kundendaten weiterzugeben.
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08.11.2009 17:20 Uhr von Rick-Dangerous
 
+15 | -10
 
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Na ja, wenn ich eh vom Typus so ne alte Oma bin, die alle ihre Sachen bei Quelle kauft, warum sollte ich dann kein Interesse daran haben, einen Otto-Katalog zu bekommen, wenns den Quelle-Katalog nicht mehr gibt?

Ist doch ein schöner fließender Übergang und das Angebot ist eh das selbe.
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08.11.2009 18:58 Uhr von dr.b
 
+6 | -1
 
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Ich sehe das kritisch aber anderseits ja natürlich dieser leidige Datenhandel äzt. Aber er ist allseits präsent und findet in wesentlich größeren Umfängen statt.
Hier geht man mit der Thematik offen um, also nichts Deckmäntelchen, und -positiv formuliert- bieten dem Kundenstamm in einer einmaligen Aktion eine Alternative an.
So gesehen finde ich das gar nicht so negativ, Beigeschmack bleibt sicherlich, aber es ist ja durchaus auch ein positiver Aspekt dabei.
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08.11.2009 19:31 Uhr von Canoa-Quebrada
 
+3 | -5
 
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@rick und dr.b: Nun wenn ihr das alle so locker seht, sollte es euch auch nicht stören, wenn eure Hausbank eure Adresse, Geburtsdatum und Geburtsort, eMail, Telefonnummer und Kontoverbindung, Personalausweisnummer, etc. an andere Firmen weiter gibt.

So blauäugig kann man doch wohl nicht sein.

Jeder weiß das es Quelle an den Kragen geht. Da sollte aber jeder Quelle-Kunde das Recht haben selbst zu entscheiden, ob er seine Daten bei Otto haben möchte oder dort überhaupt bestellen will.

Es ist und bleibt eine Verletzung des Datenschutzes.
Wenn das man nicht sogar noch Klagen nach sich ziehen wird!
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08.11.2009 20:02 Uhr von dr.b
 
+6 | -3
 
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Das ich das Thema grundsätzlich locker sehe geht schwerlich aus meinem Beitrag hervor...
..weiterhin geht es bei diesem Aspekt nciht um Personalausweisnummer, Kontoverbdinung, Telefon, Email etc...wie von dir geschrieben. Es geht um eine einmalige Aktion mit der Postadresse und diesen zu bewerten.
Natürlich kannst Du jetzt sagen, nein die tauschen weitere Daten aus...alles und überhaupt und hoch-illegal...so wie es in tausenden Firmen üblich ist. Ja...bloß glaub ich das in diesem Fall eben nicht...es sei denn du kannst es belegen.
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08.11.2009 21:20 Uhr von Canoa-Quebrada
 
+1 | -3
 
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@dr.b: "Ja...bloß glaub ich das in diesem Fall eben nicht..."

Zwischen Glauben und Wissen ist ein riesiger Unterschied.
Aber darum geht es auch nicht.
Sie hätte es einfach den Kunden selbst überlassen sollen und nicht einfach bestimmen, daß diese Daten weitergegeben werden.
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08.11.2009 22:57 Uhr von aballi1
 
+0 | -1
 
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@Canoa-Quebrada: Ganz einfach. Einen Brief an den Quelle Datenschutzbeauftragten mit der Bitte das deine Daten gelöscht werden. Dann bekommt Otto deine Daten nicht.

vgl. http://www.shortnews.de/...

Des weiteren ist es ja wohl so. Wenn jemand mal was bei Quelle bestellt hat, ist dieser Garantiert zu 80% auch Kunde bei Otto (es wird in der Regel da bestellt, wo der Katalog in der nähr liegt). Diese werden dann aufgrund des Datenabgleichs keine Werbung erhalten.

[ nachträglich editiert von aballi1 ]
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08.11.2009 23:20 Uhr von Rick-Dangerous
 
+2 | -3
 
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Immer diese: totale Panik vor Werbung.

Ob jetzt zwischen den ganzen Möbelhausprospekten auch mal so nen oller Otto-Werbeflyer mit dabeiliegt, was solls.

Keine Angst, der tut dir nix.
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09.11.2009 00:14 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ Canao-Quebrada: Wie ich dir schon in der anderen News sagte, hat man der Weitergabe zugestimmt.

Also selbst schuld.
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09.11.2009 00:31 Uhr von Scarb.vis
 
+2 | -1
 
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Genau: Wers glaubt. Einmalig .... Wer will das denn kontrolieren. Nur weil man insolvent geht, heißt es doch nicht, das man seine Kundendaten verkaufen darf. Ansonsten dürfte dies ja jeder machen.

Was passiert denn als nächstes? Beteiligt sich jmd mit 10.000€ an einer Bank und hat dann zugriff auf die Daten?

Und es geht nicht um Werbung. Es geht darum wie so langsam unsere Privatiphäre, falls diese überhaupt noch vorhanden ist, zu grunge geht. Und ich hoffe wirklich, das diese, herein, herein ich habe nichts zu verbergen Fraktion, als erstes richtig eins aufs Maul bekommt. Das ihre Kontonr. rumgehen. Das alle mit ihren Personalausweisnr. rumsurfen. Alle ihre Adresse benutzen, und bei jeglicher Scheiße deren Handynr angeben.
Und dann schauen wir mal, wie schnell diese Opfer aufwachen.
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09.11.2009 02:48 Uhr von Perisecor
 
+0 | -3
 
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@ scarb.vis: Da du ja offensichtlich nicht in der Lage bist, zu lesen, nehme ich an, dass auch du Werbung bekommst.

Warum? Weil jeder, der des Lesens mächtig ist, der Weitergabe der Daten widersprechen kann, sofern man dem überhaupt zustimmen musste, um etwas bestellen zu können.

Die meisten Leute, die Probleme mit Gewinnspielen und Werbung haben, sind die, die jeden dieser Zettel im real,- und sonst wo mit ihren intimsten Details ausfüllen, um ja vielleicht eine PS3 oder ein Topf-Set zu gewinnen.

Ansonsten wird hier ein Drama draus gemacht... das ist OTTO und nicht Al Kaida, die zu euch kommen, und den Djihad durch eure Bude fegen lassen wollen. Die wollen einfach nur ihr Gedöns verkaufen, was Quelle ja ganz offensichtlich in Zukunft etwas schwerfallen dürfte.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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09.11.2009 07:26 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -0
 
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ich habe nirgendwo der weitergabe von daten zugestimmt und sehe nicht ein, dass ich da irgendwo widersprechen muss. falls otto mich als ehemaligen quellekunden mit werbung nervt (obwohl ich auch von denen kunde bin) sehen die niewieder einen cent von mir. kein problem - gibt ja genug alternativen.
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09.11.2009 14:26 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ JesusSchmidt: Man stimmt bei der Online-Bestellung meistens automatisch zu, da man ohne diese Zustimmung nicht bestellen kann.

Wie es mit den AGB per Katalog oder Telefon aussieht, weiß ich nicht, weil ich nie bei solchen Unternehmen kaufe :)

Und ob du einsiehst, dass du widersprechen musst, oder nicht, ist nicht nur mir und dem Gesetzgeber völlig egal, sondern auch allen anderen.
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09.11.2009 14:45 Uhr von OttoGroup
 
+0 | -0
 
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Es ist uns wichtig, dass die sensiblen Adressdaten langfristig nicht in falsche Hände geraten. Wir haben das exklusive Recht erworben, die Quelle-Kunden einmal auf dem Postweg anzuschreiben. Damit sind die Adressdaten geschützt, denn sie können kein zweites Mal vermietet oder verkauft werden.

Ehemalige Quelle-Kunden werden selbst entscheiden können, welche Daten sie uns weiterhin zur Verfügung stellen möchten, um auch weiterhin für sie attraktive und relevante Produktinformationen zu erhalten.

Thomas Voigt, Direktor Wirtschaftspolitik und Kommunikation Otto Group

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