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Frauen auf dem Land beim Lohn noch mehr benachteiligt als Frauen in der Stadt

Wie eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt, fällt der Unterschied zwischen Frauen und Männern auf dem Land noch größer als in den Städten aus. So bekamen Frauen 2004 in ländlichen Gebieten 25 Prozent weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen, während sie in Städten "nur" 15 Prozent weniger Lohn erhielten.

Auch wenn der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in den letzten Jahren etwas abnahm, blieb der Unterschied zwischen bei Frauen auf dem Land und in der Stadt konstant. Erstere verdienen im Schnitt nochmals 10 Prozent weniger als Ihren Arbeitskolleginnen in der Stadt.

Die Studie wurde vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg erstellt.


WebReporter: sepultura
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Frau, Stadt, Land, Gehalt, Lohn, Unterschied
Quelle: www.wiwi-treff.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2009 10:06 Uhr von sepultura
 
+0 | -4
 
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Wir stehen mittlerweile weit im 21. Jh, leben in einer forschrittlichen Demokratie und immer noch gibt es derart gravierende Unterschiede. Gilt nicht auch hier "Jeder Mensch ist gleich ..."?
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08.11.2009 10:42 Uhr von Pika7
 
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Frauen benachteiligt? Ja, früher war das sicherlich der Fall aber es hat sich geändert. Inzwischen ist das Pendel in vielen Fällen schon zur Gegenseite ausgeschlagen.
Schaut doch einfach mal bei http://www.manndat.de nach.
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08.11.2009 11:09 Uhr von fuxxa
 
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Meine Fresse: jader kann über seinen Arbeitsvertrag doch selbst mit dem Chef verhandeln. Dafür sind nicht nur Frauen zu dämlich. Da gibts sicherlich auch genug Männer.

Dummheit und Benachteiligung sind zwei verschiedene Dinge
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08.11.2009 12:20 Uhr von Yes-Well
 
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Ich finde das ungerecht -.-: Die Chefs sind aber auch pöse. Man muß miteinrechnen das die gute Frau 1mal im Monat ihre Tage bekommt und vieleicht ein Kind bekommt.

Für mich ist das ein Risikofaktor! Fällt jemand aus kostet das einen Haufen Geld.

Sorry liebe Frauen. Das ist nunmal leider so.
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08.11.2009 12:43 Uhr von alles-nichts-oder
 
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Na und: Im Osten bekommt ein Mann sogar weniger wie eine Frau im Westen.
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08.11.2009 15:05 Uhr von Shaft13
 
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Lächerlich: Und warum bekommen die Frauen weniger Geld?? Weil sie häufiger Teilzeit arbeiten = deutlich weniger Stunden im Monat arbeiten als Männer.

Dieser Schwachsinn von Lohnungerechtigkeit ist an Dummheit kaum noch zu überbieten.

Was hier gefordert wird ist quasi ein deutlich höherer Stundenlohn für Frauen als für Männer.

Denn für zB 30 Stunden Arbeit die Woche (weil viele Teilzeit nur arbeiten) soll aber gleiches Gehalt im Monat gezahlt werden,wie Männer mit 40 Stunden Woche bekommen.

So sieht es in der Praxis aus.

Ausserdem verdienen Männer mehr,weil sie mehr Überstunden als Frauen machen. Mehr Überstunden = mehr Geld im Monat.

Dann suchen sich viele Frauen (viel,viel mehr als Männer) gerne mies bezahlte Jobs aus (Friseurin, Verkäuferin usw).

Schlussendlich sind Frauen auch oftmals bescheidener,zurückhaltender bei der Kohnforderung als Männer.

Da fragt der Chef die Frau nach dem Wunschgehalt und die sagt zB 2000 Euro. Der Mann würde wahrscheinlich 2500 Euro sagen.

Wenn der Chef 2000 Euro im SInn hatte,verdient die Frau 2000 Euro. Beim Mann wird sich halt auf die Mitte geeignig und schon bekommt der Mann 250 Euro mehr für die gleiche Arbeit.

Fazit: Es herrscht absolut keine Lohnungerechtigkeit. Frauen sind selbst schuld.Weil sie sich mies bezahlte Jobs aussuchen,zu brav bei Lohnverhandlungen sind und vor allem,und absolut vor allem weil sie deutlich weniger Stunden in der Woche arbeiten als Männer und somit logischerweise weniger verdienen.
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09.11.2009 04:57 Uhr von Ollii
 
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täglich leiert die 23-Prozent-Gebetsmühle Die Forderung, Frauen sollten im Beruf so viel verdienen wie ihre männlichen Kollegen, ist zunächst nicht viel einleuchtender als die, Frauen sollten pro Tag dieselbe Kalorienmenge aufnehmen wie Männer oder durchschnittlich ebenso oft durch Arbeitsunfälle sterben. Dass sie letzteres keineswegs tun, sondern es den Männern überlassen, ungefähr zehnmal häufiger ausgerechnet während der Maloche das Zeitliche zu segnen, führt schon mitten ins Thema. Wer gleichen Lohn für gleiche Arbeit fordert, müsste zunächst einmal die gleiche Arbeit leisten - qualitativ und quantitativ.
http://www.dradio.de/...

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