Ehebruch in Somalia: Ehemann und schwangere Freundin wurden zum Tode verurteilt
In Merka (Somalia) wurde nun ein 33 Jahre alter Ehemann zu Tode gesteinigt. Die Strafe hatte der Mann bekommen, weil er die Ehe gebrochen hatte. Dies geht aus einem Bericht des englischen Senders BBC hervor.
Zugleich wurde auch die Todesstrafe über die in Schwangerschaft befindliche Freundin von der radikalislamischen "Al-Shabaab"-Miliz beschlossen. Allerdings wird das Todesurteil erst nach der Kindesgeburt vollstreckt. Das Baby sollen dann die Angehörigen großziehen.
Der augenblickliche somalische Präsident Sheik Sharif Ahmed äußerte wegen der Steinigung allerdings Kritik mit den Worten: "Das Vorgehen (von Al Shabaab) hat nichts mit dem Islam zu tun. [...] Sie zwingen Frauen, schwere Kleidung zu tragen und sagen, sie sollen ihre Körper anständig verhüllen."