07.11.09 09:24 Uhr
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Vatikan: Kirche muss weiblichen Personen, die sich prostituieren, Hilfe anbieten

In Rom fand eine Konferenz auf europäischer Ebene statt, die mit dem Leitmotiv Straßenpastoral jetzt zu Ende ging. In ihrem Abschluss-Kommuniqué fordern die Teilnehmer, dass man den weiblichen Prostituierten auf der Straße mit Respekt und "menschlichem Gesicht" gegenübertrete.

Zusammengefasst heißt dies, "die Kirche muss Frauen helfen, aus der Prostitution auszusteigen". Den Pfarreien fällt auch die Aufgabe zu, dafür zu sorgen, dass sich die weiblichen Personen "aufgenommen und akzeptiert" fühlen.

Daher müsse im Hintergrund auch ein Lebenswandel stehen, der "die Sexualität als einen konstitutiven und würdevollen Teil des menschlichen Lebens" anerkenne. Das Schlussdokument fordere zudem eine "neue Kultur der Rechte und Aufgaben zwischen Männern, Frauen und Kindern".


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Frau, Hilfe, Kirche, Prostitution, Sexualität, Aufgabe
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2009 08:15 Uhr von jsbach
 
+14 | -0
 
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Ich fasse das so auf, dass die Kirche da unter den Prostituierten nicht missionieren soll, sondern dabei behilflich sein soll, aus diesem Kreis auszusteigen. Immerhin ein kleiner Schritt den die Kirche da machen will. Wie er im Einzelnen umgesetzt werden kann, steht woanders. Symbolbild)
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07.11.2009 11:48 Uhr von Xarkantos
 
+9 | -0
 
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wäre bestimmt lustig, wenn die Kirche versuchen würde, Protestuierte zu missionieren.

Geht ein Pfarrer zur Protestuierten: "Wollen Sie Nonne werden?" /ironie off

Ne, klingt auf jeden Fall sinnvoll, wenn die Kirche versucht Protestuierte von der Straße zu holen, gibt sowieso zu viele in letzter Zeit.
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07.11.2009 12:48 Uhr von Doktor_Frankistone
 
+2 | -3
 
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Der Herr ist mit dir! Na hauptsache er kann auch zahlen.

nur mal ein gedanke von mir.
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07.11.2009 12:53 Uhr von supermeier
 
+1 | -4
 
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Finde auch: dass ein angemessenes Trinkgeld drin sein sollte, allein schon wegen der Verschwiegenheit.

@Doktor_Frankistone
Das heißt:

Der Herr ist in mir, zum Glück mach ich Vorkasse.
oder
Der Herr kam in mir, nun mach ich richtig Kasse.

[ nachträglich editiert von supermeier ]
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07.11.2009 12:58 Uhr von frederichards
 
+5 | -1
 
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Glückwunsch, Herzlicher Art: Richtig erkannt, das sind auch Menschen und haben es tatsächlich genauso verdient von der Kirche als Menschen behandelt zu werden.

Gut gemacht, katholische Kirche - es ist nicht alles verloren, wenn man in der Lage ist, solche Kehrtwendungen zu vollziehen.

Finde ich gut!
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07.11.2009 14:16 Uhr von XGhostDogX
 
+1 | -3
 
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Das macht die Kriche mit Prostituierten: Und was macht der Islam?
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07.11.2009 16:26 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -1
 
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Da sind sie aber früh dran. Ist es eigentlich nicht ein Gebot der Nächstenliebe, jedem zu helfen, der Hilfe braucht?
Mir fällt davon abgesehen die Betonung, *weibliche* Prostituierte auf. Strichern wird also nicht geholfen? Na klar, das ist ja auch "doppelt schlimm".

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