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Rennerod/Pirmasens: Ver.di demonstriert gegen Schlecker

Nach den Neueröffnungen von Schlecker XL Märkten in Rennerod und Pirmasens demonstriert die Gewerkschaft ver.di gegen die Praktiken von Schlecker.

Hintergrund ist die Schließung der alten Schlecker Märkte. Die dort beschäftigten Mitarbeiter wurden nur teilweise übernommen, und dies auch nur zu geringeren Löhnen. Der Stundenlohn in den Schlecker XL Märkten läge nur bei 6,78 Euro.

Arbeitgeber in den neuen Märkten ist ein Verleihunternehmen ohne Tarifbindung. Ver.dis Angaben zu Folge will Schlecker bis Ende nächstem Jahres noch 1.500 XL Märkte in Deutschland eröffnen.


WebReporter: theFighter24
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Protest, Mitarbeiter, Gewerkschaft, Lohn, Schlecker, Filiale, ver.di, Pirmasens
Quelle: www.rpr1.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2009 13:29 Uhr von theFighter24
 
+0 | -2
 
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Eine sehr miese Art mit Mitarbeitern umzugehen, aber Schlecker muss wohl auch den Sparkurs einschlagen, wenigstens werden die meisten Mitarbeiter nicht ganz entlassen sondern haben die Möglichkeit auch weiterhin zu arbeiten, wenn auch zu einem geringerem Lohn.
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06.11.2009 14:02 Uhr von rubberduck09
 
+3 | -0
 
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Dieser Umgang mit Mitarbeiten ist durch nichts zu rechtfertigen.

Sparkurs... Daß ich nicht lache - vielleicht mal bei denen anfangen, die mehr kriegen als sie leisten -> Manager.

Außerdem hat Schlecker seine Kundschaft jahrelang selbst vergrault. Gänge so schmal, daß man selbst ohne Kinderwagen kaum durchkommt, ...
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06.11.2009 14:24 Uhr von br666
 
+3 | -0
 
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@Autor: Das hat nix mit Sparmaßnahmen zu tun, das ist reine Ausbeutung.
Schlecker ist mehrfacher Milliardär, das kann nix mit "Sparmaßnahmen" zu tun.
Alle Bürger dieses Landes sollten alle Schlecker XL-Märkte boykottieren, den noch verbliebenen Angestellten kanns egal sein, die müssen jetzt nämlich, trotz Vollzeitjob, noch Hartz IV beantragen um überhaupt über die Runden zu kommen. Das ist eine Schande dass sowas überhaupt geht. Einige wenige Manager und Wirtschaftsberater haben sich am Schlecker ne goldene Nase verdient. Die verbliebenen Angestellten kassieren nur noch die Hälfte oder weniger (ebenfalls weniger Urlaub) als vorher. Schlecker hat die Menschen einfach erpreßt: Entweder ihr nehmts oder ihr geht.
Ich jedenfalls boykottiere die Schlecker-Märkte generell.
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06.11.2009 17:46 Uhr von CHR.BEST
 
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Und genau um solche Ausbeuter zu stoppen muß endlich ein bundesweiter, branchenunabhängiger Mindestlohn her.

Bis dahin ist Schlecker für mich ebenfalls gestorben.

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