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"Rollende Bombe": LKW mit 16 Tonnen Sprengstoff auf der A3 vorgefunden

Eine Beinahe-Katastrophe haben Polizeibeamte in Niederbayern am vergangenen Dienstag verhindern können. Einen LKW mit 16 Tonnen Sprengstoff hatten die Beamten am Hengersberg auf der A3 kontrolliert und dabei gefährliche Sicherheitsmängel festgestellt.

Als eine "rollende Bombe" wurde der Lastzug aus Rumänien bezeichnet. Die geladenen Paletten sollen sich schon selbstständig gemacht und aufeinander zu bewegt haben. Außerdem wären die nicht isolierten Kabelleitungen der Beleuchtung dem Sprengstoff schon ziemlich nahe gekommen.

Die gefährliche Ladung wollten die Rumänen nach Schweden für Sprengungszwecke im Bergbau schaffen. Beide Fahrer hatten zudem keinerlei Nachweise, dass sie für einen Gefahrentransport berechtigt und dafür ausgebildet sind. Sie erhielten eine Anzeige, genauso wie auch das Transportunternehmen.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Sicherheit, Gefahr, LKW, Kontrolle, Transport, Sprengstoff, A 3
Quelle: www.sueddeutsche.de
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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2009 13:15 Uhr von ***Dolly***
 
+52 | -1
 
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Man will garnicht dran denken, wie oft sowas vorkommt....
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06.11.2009 13:26 Uhr von U.R.Wankers
 
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ob das so dramatisch war? Natürlich sollte man solche Mengen sicher in einem Fahrzeug transportieren und sie gehören sorgfältig verpackt und gesichert.
Allerdings sind Sachen wie offene Elektrik bei verpacktem Sicherheitssprengstoff wie er für solche Zwecke verwendet wird eher ungefährlich.

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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06.11.2009 13:31 Uhr von davboz
 
+7 | -5
 
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Immer wieder erschütternd...

Vorallem ist das Ding auch durch ganz Österreich gerollt..

Wenn da was passiert..
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06.11.2009 13:35 Uhr von rubberduck09
 
+10 | -1
 
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@U.R.Wankers: In einem anderen Thread (mit dem Laserpointer) hättste jetzt schon locker wenn nicht mehr Minuspunkte.

Aber du hast recht: Nicht der Sprengstoff ist gefährlich, weil der eh nicht so einfach zu zünden geht sondern der allgemeine Zustand des LKW.
Zu viele von diesen Zeitbomben fahren rum und das gerne mal mit 100 km/h anstatt 80.

Auch Autofahrer, die meinen, daß man mit einem Anhänger (nicht auf 100 zugelassen) der Bauart Praktiker-extrabillig mit 150 über die Straße donnern zu müssen sind ähnliche Bomben. Gerne wird dem 250 Kilo Anhängerlein nen halbes Auto aufgeladen und dann so rumgebraust.
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06.11.2009 13:35 Uhr von system_opfer
 
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ich: kenn mich mit sprengstoffen nicht so aus aber das war doch kein schwarzpulver welches sofort hochgeht sondern muss elektrisch gezündet werden oder !? ich meine das klingt zwar sehr spannend wenn man sich das blitzende kabel über den sprengstoffgürteln vorstellt aber in der realität sah es bestimmt anders aus da bin ich mir sicher...


aber da sieht man mal WIE MAN MIT SPRENGSTOFF IN DEUTSCHLAND RUMKUTSCHIEREN KANN OHNE DAS ES AUFFÄLLT

da hat auch keine kamera, fingerabdruck, biometrischer ausweis oder irgendwas geholfen HERR SCHÄUBLE !!!!!!

die herren könnten auch terroristen gewesen sein (wenn ich an terrorismus in deuthschland glauben würde meine ich)
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06.11.2009 13:37 Uhr von chip303
 
+14 | -0
 
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Ich habe lange Genug in der Branche gearbeitet da fahren noch ganz andere Sachen über die Straße... Teilweise wissen Absender und Empfänger davon, aber weder Spedition noch Fahrer werden informiert...
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06.11.2009 13:37 Uhr von FredII
 
+13 | -4
 
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Medienmache: Ich nehme an, dass es sich bei den Sprengstoffen um schwer entzündliche handelte. Ohne s. g. Sprengkapseln (Quecksilberfulminat)) sind plastische Sprengstoffe wie sie auch für den Bergbau verwendet werden, relativ harmlos. Selbst ein offenes Feuer kann dem kaum etwas anhaben. Sollte es dennoch zu einer Reaktion kommen, ist sie ungleich geringer als unter üblichen, verdichteten und es kommt oftmals nur zu Verpuffungen (kontrollierte Verbrennungen -> s. a. Nitrozellulose, Hexogen, C4).

LKW-Ladungen mit Propangas, Benzin oder anderen entzündlichen Kohlenwasserstoffen sind mindestens genauso gefährlich.
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06.11.2009 13:54 Uhr von Dracultepes
 
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Was meint ihr denn wie Sprengstoff gezündet wird? Über Strom oder nicht? Und wenn ich lese das der Sprengstoff einer unisolierten Leitung zu nahe kommt, da dreht sich bei mir alles um.
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06.11.2009 13:58 Uhr von rubberduck09
 
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@Dracultepes: Mit Strom wird der Zünder gezündet, nicht aber der Sprengstoff selber.

Den kriegst mit nem Funken/Kurzschluß von 24V ned gezündet.

Zünder werden wiederum selbst in Rumänien so verpackt, daß es nicht möglich ist, diese mal eben so zu zünden.
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06.11.2009 14:32 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
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@ rubebrduck: Das mit dem Minus liegt an Deinen Ansichten und nicht am Threat selbst.

Zum Thema.

Ich habe auch lange Sprengstoff von A nach B gefahren.
Meistens im Tonnenbereich.
Passieren kann da gar nichts.Jedenfalls nicht bei dem Zeug was für den Bergbau benutzt wird.
Das Zeug muss mit einer SPRENGKAPSEL gezündet werden.
Kein Aufschlag durch Unfall und kein Feuer kann das Zeug explodieren lassen.
Im Feuer verbrennt es einfach wie ein Stück Plastik.
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06.11.2009 14:36 Uhr von dragon08
 
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@@Dracultepes für Sprengstoffe brauchst Du ein Initialzünder.
Ganz grob , dieser Zünder bringt eine Temperatur , um den Sprengstoff zur Explosion zu bringen , wird Er ins Feuergeworfen , so brennt Er nur , da die Initialtemperatur nicht erreicht wird.
Selbst Munition für Pistole oder MPi oder bei Granaten für Panzer und Co. haben eine Initialzündung ( diese verbirgt sich unter dem Zündhütchen.
Ein Tanklaster mit Benzin oder Diesel ist gefährlicher
Interessant wird es natürlich , wenn die Initilazünder ( Zündkapseln) mit auf dem LKW liegen.
Die Zeitbombe war eindeutig der LKW + Fahrer

Aber eins ist wirklich komisch, da könnten Terroristen mit 16 Tonnen Sprengstoff so einfach durch die Gegend fahren .Tja und wenn Sie dann noch einen Tadellosen LKW haben + Gefahrgutberechtigung , dann merkt es nicht mal einer.
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06.11.2009 14:52 Uhr von balduin-boese
 
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Gefahrgut: "Wurstwasserpfeife" klar kann da nix passieren.
Die Ladung ist auch schwer genug und hält sich von selbst.
;-)
Wenn bestimmt Explosivstoffe genügend verdämmt sind kann es da anstatt einer deflagration zu einer Explosion kommen. Selbst wenn Stoffe der Klasse 1.3 (z.B. Feuerwerkskörper) nur abbrennen kann dieses bei Verdämmung explodieren. Bsp. Container. Ausserdem sind die Gefahrgutvorschriften (ADR, GGVSE etc.) nicht aus spaß erlassen worden. Wenn da einer Scheisse baut dann soll er "bluten".
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06.11.2009 16:15 Uhr von esopherah
 
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jaja anzeige: es gibt gar keine angemessenen strafen für ein solches massenmord verhalten.
10 Jahre knast wären hier richtig.
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06.11.2009 16:24 Uhr von Zako123
 
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Aus: diesem Grund glaube ich, wenn "Terroristen" uns was tuhen wollen, dann hätten sie es schon getan! Man sieht ja wie einfach es ist, durchs Land mit 16 Tonnen Sprengstoff zu spazieren.
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06.11.2009 17:16 Uhr von -canibal-
 
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...diese 16 Tonnen: Sprengstoff waren vermutlich für Al-Quaida Deutschland GmbH bestimmt.
Nicht auszudenken, wenn diese explosive Fracht vor dem Kanzleramt oder vor dem Reichstagsgebäude hochgegangen wäre...da gefriert einem ja das Blut in den Adern bei dem Gedanken...

schauder...

/Ironie.off/
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06.11.2009 18:07 Uhr von FredII
 
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@-canibal- noch schlimmer wäre es, wenn 16t Sprengstoff in Regensburg, auf dem Domplatz hochgehen, würden ;-)
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06.11.2009 18:07 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
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@ balduin böse: Wer das Fahrzeug (insbesondere bei Gefahrgut) nicht richtig belädt, wird eh irgendwann zum Al Quaida Märtyrer.
Mit oder ohne Sprengstoff.

Sowas sollte dann eh nicht auf die Straße.:D
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07.11.2009 00:39 Uhr von Evermore
 
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Also: vorneweg: Wieso kapieren die Leute nicht, das Silvester in DE am 31. Dezember ist???? / ironie over

@ News: Katastrophal ist noch untertrieben, was wär passiert, wenns PENG!! gemacht hätte??

1. Riesen Sauerei
2. Tote + Verletzte
3. Blöd Zeitung hätte wieder ein Overdriven bzw übertriebenen Titel bzw Fressen gehabt zum Ausschlachten...
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07.11.2009 06:19 Uhr von surfingman
 
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Tschuldigung aber bei ner normalen Grenzkontrolle hätte der Transport doch schon vorher aufallen MÜSSEN

Es lebe die EU
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07.11.2009 17:39 Uhr von supermeier
 
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Die größte Gefahr: bei diesem Transport war wohl die mangelhafte Ladesicherung.

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