06.11.09 08:11 Uhr
 2.014
 

Schäuble will GM möglicherweise Staatshilfen gewähren

Sollte General Motors den Überbrückungskredit von 1,5 Milliarden zurückzahlen, so sei das Gewähren von weiteren Staatshilfen nicht ausgeschlossen. Dies gab Finanzminister Schäuble in der "Neuen Presse" an.

General Motors kündigte zuletzt den Verkauf von Opel an Zulieferer Magna und droht nun, Opel insolvent gehen zu lassen, wenn die Betriebsräte nicht bereit sind Kompromisse einzugehen. Die zuständigen Wirtschaftsminister der vier Opel-Standorte fordern nun ein Konzept für die Zukunft von Opel.

Zuletzt hat General Motors angekündigt 10.000 Arbeitsplätze bei Opel zu streichen. Dies wollen Politiker mit allen Mitteln verhindern. Gewerkschaftschef Huber droht derweil mit unbefristeten Streiks, um betriebsbedingte Kündigungen zu unterbinden.


WebReporter: Haruhi-Chan
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Opel, Streik, Insolvenz, Kredit, Wolfgang Schäuble, GM
Quelle: www.spiegel.de

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2009 08:07 Uhr von Haruhi-Chan
 
+14 | -0
 
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Weiter geht das Chaos um Opel...
Wird das jemals ein Ende finden?
Sehen wir es ein, so oder so wird diese Firma kaputt gehen, wenn nicht an der Wirtschaftslage dann an den ganzen sinnlosen Verhandlungen die hier geführt werden...
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06.11.2009 08:21 Uhr von frederichards
 
+38 | -10
 
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Das ist doch klar: Dem Amerikaner wird das Geld mit der Schneeschaufel hinterhergeschmissen, aber ein deutsches Unternehmen zu stützen, wo kämen wir hin? - Gemeint ist Quelle!

Macht nur weiter so.
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06.11.2009 08:26 Uhr von ZzaiH
 
+60 | -2
 
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warum: zahlt der deutsche staat deutsche steuergelder an ein amerikanisches unternehmen...?
deutschland das sozialamt der welt...
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06.11.2009 08:28 Uhr von rubberduck09
 
+34 | -1
 
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Ich bin dagegen. Sowohl Opel als auch Quelle.

Wer sich anschaut, warum Quelle in der Misere steckt, sieht, daß das nicht die Wirtschaftskrise war. Es ist schade um die Mitarbeiter, aber sowas am Leben halten ist Unfug.

Ich fahre selber einen Opel in der 4. Generation (der 4. Opel halt) und wäre auch dahingehend betroffen, aber bitte: laßt Opel in Würde sterben, der Markt teilt sich dann halt anders auf - ich vermute, daß z.B. Ford einen Teil abkriegt, ...

Auch hier: Schade für die Mitarbeiter, aber ein totes Pferd reiten ist keine Alternative.
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06.11.2009 08:38 Uhr von Fassbier
 
+6 | -3
 
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Aufregung!! Opel kann man doch immer noch aufgeben wenn wir kein Geld mehr für die Amis haben.... Solange kaufen wir denen noch schön ein paar Donuts... *ironie off*
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06.11.2009 08:41 Uhr von hugrate
 
+8 | -2
 
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problematisch: ist vor allen dingen, dass es absolut undurchsichtig ist. niemand wird erfahren wieviel genau gezahlt wird, niemand wird erfahren wer da wieviel geld in die eigene tasche steckt.

hilfestellung schön und gut aber was hier abläuft... ich kann mich noch gut daran erinnern dass die CDU vor einigen jahren immer mit "wir geben hilfe, zur selbsthilfe" geworben hat - was ist das denn heute? das ist eher zerkautes in den mund legen aus dem man keinen nährwehrt mehr ziehen kann... wenn opel ein gutes konzept vorlegt, wie die staatshilfen zurückgezahlt werden sollen - warum nicht, alles andere ist wettbewerbsverzerrung.... ähnlich wie z.b. bei hapag lloyd!

...aber wir sind ja alle so reich, wir zahlen das schon!
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06.11.2009 08:49 Uhr von Bender-1729
 
+29 | -2
 
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Gibt es eigentlich irgend ein Amt in dem der Kerl keinen Unfug anstellt?!
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06.11.2009 08:50 Uhr von sirdonot
 
+7 | -4
 
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einfach ein riesen witz!
wie schon der erste comment aussagt!

scheiss usa!
könnt an die decke gehen wenn ich solche news lese!
deutschland stützt usa aber nicht die deutschen!
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06.11.2009 08:51 Uhr von Darkman149
 
+11 | -2
 
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Ja klar! Und dann da noch ne Milliarde ins Ausland und dort noch und hier wieder und dann dürfen wir uns wieder anhören die Steuern müssen erhöht werden, weil Deutschland kein Geld hat. Wenn ich meine Kohle so zum Fenster raus schmeißen würde wie es der Staat tut, dann bräucht ich vermutlich auch alle 2 Monate ne Lohnerhöhung!

Aber so ne schwachsinnige Idee kann auch nur von dem Schäuble kommen. Kann den nicht endlich mal einer ins Altersheim schieben?! Da kann er sich wenigstens nicht mehr auf unsere Kosten seinen Rollstuhl vergolden lassen.
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06.11.2009 08:56 Uhr von Hingucker
 
+5 | -4
 
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Dabei: wäre es doch so einfach. Verstaatlichen und dann sehen was kommt. Soll der Ami doch die Fresse aufreissen und meckern.

So könnte der Konzern und die Mitarbeiter gerettet werden.

Denn die Amis wollen die Deutschen bloß linken und über den Tisch ziehen.
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06.11.2009 08:59 Uhr von datenfehler
 
+8 | -1
 
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noch mehr Staatshilfen? Wozu? Damit noch mehr überproduziert wird und die weiter schlechte Autos bauen, die keiner haben will?
Nein danke! Stellt die Leute aus. Auch wenns weh tut, es muss sein. Die meisten finden schon wieder Arbeit. Und wie ich bereits anderswo erwähnte. Das kommt nicht aus heiterem Himmel! Wer nicht schon früher nach nem anderen Job geschaut hat und irgendwie an eine wundersame Rettung geglaubt hat, ist irgendwie selbst Schuld!
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06.11.2009 09:01 Uhr von system_opfer
 
+6 | -3
 
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den: schäuble könnt ich schon jetzt höchstpersönlich mit seinem rolli die böschung runterschubsen..so eine fehlbesetzung hab ich selten gesehen...



jajaaa QUELL....KARSTADT BLA BLA OPEL BLA BLA....EINE KRISE BLA BLAAA......und sie lachen sich immer noch ins Fäustchen weil die Schaafe alles schlucken weil wenn sie wüssten wer ihr Hirte ist würden sie aufwachen
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06.11.2009 09:05 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -4
 
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Immer diese Vergleiche mit Quelle bei Quelle liegt auf deutschem Boden absolutes Missmanagement vor, das zur Krise geführt hat. Trotz vieler Alarmglocken der letzten 5 Jahren wurde Quelle in die Insolvenz fehl-gewirtschaftet. Quelle ist ausschliesslich eine verfehlte Unternehmenspolitik.
Ausserdem war bei Quelle immer genügend Geld da - die Betreiber haben nur nichts reingesteckt.
In diesem Fall hilft der Staat nicht.

Ausserdem war es schon immer die Rede von Herrn Westerwelle, dass sich in der Wirtschaft alles von alleine regelt und der Staat sich raushalten soll. Sagte er zumindest noch vor Jahren.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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06.11.2009 09:26 Uhr von b0ns4i
 
+3 | -2
 
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nichts gelernt: erst gibt man Ihnen 1,5 Mille und sie verarschen uns nach strich und faden.

jetzt zahlen sie uns das vllt zurück und wir würden denen dann wieder geld geben?
WTF???

Offensichtlich reicht einmal reinlegen und bloß stellen nicht mehr...
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06.11.2009 09:51 Uhr von Sonicspeed
 
+5 | -1
 
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welch perfider Plan: Klar - der Wolfgang hat so viel Mist gebaut und den Unmut der Bevölkerung auf sich gezogen, dass man ihn loswerden musste. Aber wie? Man kann einen alten Mann im Rollstuhl ja nicht einfach vor die Tür setzen. Also setzt man ihn dort hin, wo er noch mehr Unfug treiben kann als bisher - dann hat es nachher einfacher ihn mit fürstlicher Abfindung in den Ruhestand zu versetzen. Geld spielt ja keine Rolle - wenns nicht das eigene ist.
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06.11.2009 10:15 Uhr von Mario1985
 
+3 | -1
 
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LOL: wenn ich sehe verstaatlichung... Was zum Henker hat dich gerissen??? Schon mal ein Unternehmen gesehen, dass nach einer Staatseinmischung wieder in die gesunde Zone gekommen ist????Beispiel vor paar Jahren Holzmann, dort hat der Schröder auch immer wieder Geld nachgepumpt und i-wann, peng der Laden war dann komplett Insolvenz.............. Aber egal haupsache unser Ostblock-Mädel und Stasi Stäuble fühlen sich wohl.... Führen wir dann noch die Planwirtschaft ein und das Leben wäre Perfekt. Natürlich wird nur auf Aufforderung des Staates Produziert. Aller Bürger Deutschlands werden enteignet, damit keiner mehr als der andere hat
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06.11.2009 10:19 Uhr von RedBy7e
 
+5 | -1
 
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Toll! Mein Arbeitgeber hat vor 2 Monaten auch Pleite gemacht (großes Möbelhaus in Köln), wo war denn da die Staatshilfe??? Mein Schwager wird auch gekündigt (Bauer-Druck), auch kein kleines Unternehmen, WO IST DA DIE HILFE????? Ich kann es nicht mehr hören, wenn Staatshilfe, dann für ALLE und nicht nur für die ganz Großen!!
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06.11.2009 10:23 Uhr von Herr_Gott
 
+7 | -3
 
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Klar doch deutsche Steuergelder an amerikanische Firmen zahlen damit die deutsche Arbeitsplätze vernichten können.

Und sowas habt Ihr gewählt.....
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06.11.2009 10:25 Uhr von bigpapa
 
+4 | -0
 
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Auch wenn es hart klingt: Das Unternehmen ist nach Ami-Land verkauft worden. Punkt.

Der Mist wurde also mit den Verkauf gemacht.

Und bitteschön MAGNA ist auch kein deutsches Unternehmen. Wieso soll also die deutsche Regierung da Geld rein pumpen.

Sollen sie doch OPEL kaputt gehen lassen. Ich persönlich denke zwar das das das letzte ist was GM will. Die sind eh fast pleite und versuchen in einer art globalen Poker Geld zu organisieren. Viel Geld.

Davon abgesehn gibt es in meinen Augen eh zuviel Autohersteller die alle das selbe Auto bauen. Die gross ne Show machen für die Kunden (Konkurenz und so), aber in Wirklichkeit eh alle miteinnander kuscheln.

Und was Wirtschaftlichkeit angeht. Für die MILLARDEN die man da reinpumpt, kann man die gesamte Belegschaft von Opel in die Rente schicken.

Gruß

BIGPAPA
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06.11.2009 10:43 Uhr von system_opfer
 
+3 | -2
 
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DIE LÖSUNG: meldet opel insolvent(ererer) ....nehmt die arbeiter mit mietet n neues firmengelände ..holt euch nen kredit für die geräte rohstoffe und maschinen und fang wieder an zu produzieren ...dann noch einen NICHT korrupten vorstand und die würden sogar gewinne einfahren ...anstatt sich mit irgendwelchen blutsaugerischen amis abzugeben die alles vor die wand setzen was sie in die finger bekommen ....mit absicht versteht sich :D


opel ist ne gute deutsche qualitative marke ...
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06.11.2009 11:40 Uhr von system_opfer
 
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BESSER BESSER: "Schäuble will GM möglicherweise Staatshilfen gewähren"


"Bürger will Schäuble möglicherweise Sterbehilfe gewähren"
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06.11.2009 12:09 Uhr von usambara
 
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Kalter Krieg 2.0: http://www.heise.de/...
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06.11.2009 12:35 Uhr von mr.verzal
 
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Opel an die Wand: Ich fahre zwar selber einen Astra, aber zu Opel ist meine Meinung eindeutig: Lasst den Laden an die Wand fahren. Erstens werden hier milliardenfach Steuergelder verpufft, die dann wieder an anderen Stellen wie Bildung, Gesundheit usw. fehlen, und zweitens ist es mieseste Wettbewerbsverzerrung.

Wenn ein Unternehmen die Innovationen der letzten Jahre schlicht verpennt hat und sich auf unbezahlbare sowie verschwenderische Dreckschleudern konzentriert, dann ist das ein klarer Fall von organisierter Inkompetenz. Ist anscheinende ein komplettdeutsches Leiden in dieser Branche, siehe BMW und Mercedes. Missmanagement sollte nicht belohnt werden, nur weil ein traditionsreicher Name dahinter steht. Punkt.
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06.11.2009 13:16 Uhr von dragonmaster2511
 
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sorry aber wenn ein unternehmen pleite ist dann ist es pleite und muss liquidiert werden... warum werden da steuergelder reingepumpt? haben wir zuviel davon?

wer hilft dem kleinen handwerker um die ecke, der aufgrund der tollen zahlungsmoral in deutschland am hungertuch nagt und kurz vor der pleite steht? keiner! wo ist der staat wenns um die eigenen leute geht? nicht da! aber wenns um andere geht dann schreihen wir immer "hier, wir haben noch geld zum verbrennen!"... das theme regt mich echt auf...
Quelle auch... wenn ein unternehmen nicht wirtschaftlich ist dann geht es ebend pleite... wir sind doch nicht die DDR 2.0 wo alles auf staatskosten irgendwie am leben erhalten wird.

mir tuts auch leid für die mitarbeiter aber wenn meine firma wo ich arbeite zu macht dann ist das so... ich such mir dann ne neue arbeit... so hab ich das schon mehrfach machen müssen und ich denke das qualifizierte mitarbeiter mit know-how auch gern genommen werden!

also opel-leute: nicht streiken - bewerbungen schreiben!
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06.11.2009 13:52 Uhr von xjv8
 
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braucht nicht mal einen Sanierungsplan vorzulegen, schon ist Schäuble bereit die Schatulle aufzmachen. Aber für die Entlastung der "Leistungsträger" hat man keine Kohlen. Wie weit kann man in Deutschland mit so einem beschränkten Horizont denn kommen. GM lacht sich tot!!

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