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USA belasten chinesische Stahlimporte mit Extragebühren

Zehn Tage vor Barack Obamas Chinabesuch erhebt das US-Handelsministerium Gebühren auf chinesische Importe von Pipeline-Rohren. Grund dafür sind die Preise, die sogar bis zu 99 Prozent günstiger sind als der normale internationale Preis.

Einige Firmen hatten zuvor beantragt, das Handelsministerium solle etwas gegen Chinas Preispolitik unternehmen, denn dies sei nicht der erste Fall von starken Preisabweichungen.

China dagegen reagierte mit der Bitte, den chinesischen Firmen im internationalen Handel Chancengleichheit zu gewähren. Erst im Oktober hatten die USA mit China Verhandlungen über die Klimaveränderungen und auch dem Handelsdefizit abgehalten.


WebReporter: Haruhi-Chan
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Handel, Gebühr, Zoll, Import, Stahl
Quelle: news.bbc.co.uk

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06.11.2009 07:52 Uhr von Haruhi-Chan
 
+9 | -7
 
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Bis zu 99% günstiger??? Das schafft nur ein Land, dass die Menschen versklavt und für ein Stück Brot pro Tag arbeiten lässt! Ich kann die USA da schon verstehen und vor allem die Konkurrenzfirmen, dennoch ist China eben kein Gegner den Mann unterschätzen sollte. Wir alle wissen mittlerweile wie mächtig China in den letzten Jahren geworden ist.
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06.11.2009 08:39 Uhr von jdnttr
 
+8 | -0
 
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Dann soll China die Rohre für den internationalen Preis verkaufen und 99% Gewinn machen. ;D
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06.11.2009 08:49 Uhr von artefaktum
 
+16 | -2
 
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Huch die Amerikaner propagieren doch immer die freien Märkte!

(aber anscheinend gelten freie Märkte nur, wenn es zum Vorteil der Amerikaner ist).
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06.11.2009 08:56 Uhr von datenfehler
 
+14 | -3
 
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@artefaktum: ".. die Amerikaner propagieren doch immer die freien Märkte!

(aber anscheinend gelten freie Märkte nur, wenn es zum Vorteil der Amerikaner ist). "
Richtig. Derlei Doppelmoral beherrschen die Amis recht gut.
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06.11.2009 09:15 Uhr von artefaktum
 
+9 | -0
 
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@ Judas II: "Die usa machens schon richtig, die schützen ihre eigenen firmen"

Das kann ich sogar nachvollziehen. Andersherum setzen die USA aber auch gerade schwache Länder unter Druck. Wenn die sich selbst behaupten möchten, was zum Nachteil der US-Wirtschaft ist, wird sofort auf die freien Märkte gepocht. Da wird dann der Ausverkauf propagiert zum nutzen der US-Wirtschaft, während die einheimische Wirtschaft kaputt geht. Ist es dann zum Nachteil der USA (jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten) soll der freie Markt nicht gelten.

Mir geht´s hier um die Doppelmoral (wie Datenfehler ja schon bemerkt hatte).
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06.11.2009 09:37 Uhr von artefaktum
 
+4 | -1
 
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@Judas II: Wir haben so einige Probleme, aber sicherlich nicht mit unserem Top-Export. Da hab ich mal keine Bedenken. (sieht man mal von der Weltwirtschaftskrise ab, für die wir aber keine Schuld haben).
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06.11.2009 10:19 Uhr von Mario1985
 
+4 | -4
 
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naja: also wer noch nicht gemerkt hat dass Chinesen im Prinzip die Sklaven der Neuzeit sind, sollte sich mal bisschen mehr informieren. Denn in China arbeiten die Leute(sehr sehr oft Wanderarbeiter) teils für einen Hungerlohn von 17-20Cent die Stunde bei einer Arbeitszeit von 12-14 Stunden Täglich. Und dass 360Tage im Jahr ohne Urlaub ohne alles. Genau diese Leute wurden beim großen Sportereignis vorher aus der Stadt gejagt damit Peking ach so toll und westlich darsteht. Aber nuja, bevor ich gleich paar 2meter große Chinesen vor der Haustür habe bin ich mal lieber ruhig :-)
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06.11.2009 10:27 Uhr von maretz
 
+4 | -1
 
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richtig so: Die Chinesen nehmen auch gute Abgaben für Dinge die bei denen importiert werden... Warum sollten andere Länder das nicht auch machen?

Und ganz ehrlich: Auch D sollte mal darüber nachdenken... Es kann schließlich nicht sein das jede (grössere) Firma nur kurz drohen muss das es die Produktion halt ins Ausland verlagert weil dort die Kosten geringer sind - und schon werden denen die Steuern gleich erlassen usw..
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06.11.2009 15:12 Uhr von Reunion
 
+2 | -1
 
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Nunja wenn die Chinesen Waren in Milliardenhöhe kaufen in den USA und in der EU sind sie gerne gesehen oder eine Firma aus dem Westen gute Umsätze macht in China ....

http://www.welt.de/...

http://www.wirtschaftsblatt.at/...

http://www.focus.de/...

http://www.schiffsfonds.at/...

usw... ist der Chinese gerne gesehen, hingegen will er was verkaufen, ist er ein böser Kommi.

Ja ne is klaaaar

[ nachträglich editiert von Reunion ]
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06.11.2009 15:14 Uhr von HateDept
 
+2 | -1
 
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@Mario ... also wer noch nicht gemerkt hat dass: "... in China arbeiten die Leute(sehr sehr oft Wanderarbeiter) teils für einen Hungerlohn von 17-20Cent die Stunde bei einer Arbeitszeit von 12-14 Stunden Täglich. Und dass 360Tage im Jahr ohne Urlaub ohne alles. Genau diese Leute wurden beim großen Sportereignis vorher aus der Stadt gejagt damit Peking ach so toll und westlich darsteht."

"... also wer noch nicht gemerkt hat dass": die Welt um Europa herum ganz anders aussieht, als die billigen Informationen das hergeben, die man den allesfressenden Mitmenschen hier in den Ars*h schiebt - über den schmunzel ich in Zukunft lieber als mich aufzuregen.

Habe in letzter zeit selten solchen Bullshit gelesen.

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