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EU kämpft vergeblich gegen harte Drogen

Während der Cannabis-Konsum, vor allem bei Jugendlichen, stark zurückgegangen ist, ist der Kokain- und Heroinkonsum weiterhin nicht aufzuhalten. In 13 von 18 EU-Ländern sind die Todesfälle 2007 durch Drogen erheblich gestiegen.

Die am stärksten betroffenen Länder sind Dänemark, Irland, Italien, Spanien und Großbritannien. In Spanien nehmen sogar fünf bis sechs Prozent aller 15- bis 34-Jährigen regelmäßig Kokain zu sich.

Erklärt wird der gestiegene Konsum vor allem mit den sinkenden Preisen. Die Öffnungen der osteuropäischen Grenzen und der Vertrieb der Drogen im Internet hat den Handel ebenfalls vereinfacht.


WebReporter: Haruhi-Chan
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: EU, Droge, Kokain, Cannabis, Konsum, Heroin
Quelle: news.bbc.co.uk

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2009 07:25 Uhr von Haruhi-Chan
 
+9 | -2
 
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Ich finde das sehr erschreckend (Ich werde wohl viel Minus kriegen, da in SN viele Befürworter rumlaufen).
Aber was will die EU dagegen machen? Es gibt immer einen Weg an Drogen zu kommen, da kann die EU machen was sie will. Und ich dachte schon in Deutschland wäre es schlimm mit den Drogen, doch Spanien nackt da wohl ganz eindeutig den Jackpot.
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06.11.2009 08:49 Uhr von PuerNoctis
 
+4 | -3
 
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@Autor: Wieso Minus? Dein Kommentar sowie die News bekommen von mir ein Plus! Jeder der hier befürwortet, dass ein 15-jähriger Kokain schnupft, der hat hier nix verloren...
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06.11.2009 08:51 Uhr von VatosLocos
 
+5 | -2
 
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Das auf dem Bild ist Extasy und das wird nicht einmal im Artikel erwähnt.

Und seit wann gibt es harte Dorgen im Internet ?
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06.11.2009 08:54 Uhr von Haruhi-Chan
 
+1 | -2
 
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@PuerNoctis: Danke dir^^
Naja, ich sagte das weil ich bei einem Anti-Drogen Kommentar in einer anderen News sehr viel Minus bekommen habe aus welchem Grund auch immer xD

@VatosLocos
Du kennst dich aus =D Ich weiß das nicht und die Quelle, von der ich das Bild habe scheinbar auch nicht ^-~
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06.11.2009 09:11 Uhr von 08_15
 
+9 | -2
 
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naja, Cannabis mit Kokain gleich zu stellen nehmen wir Alk und Kokain stimmt das schon eher.
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06.11.2009 09:46 Uhr von psycoman
 
+6 | -0
 
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@Haruhi-chan: Auch die Leute die Drogen nehmen, müssen akzeptieren, dass es Leute gibt die eiben keine nehmen und nicht wollen, dass andere das machen.

Aber meiner Meinung ist der ganze Kampf gegen Drogen herausgeworfenes Geld, da man den illegalen Drogenkonsum nie besiegen wird. Das Geld sollte man in Aufklärungsmaßnahmen für Schulen stecken. Wenn man wirklich weiß, was Drogen so anrichten könnnen, überlegt man sich das vielleicht.

Bei vielen Jugendliechen ist es doch so, dass das Verbotene reizt. Das it doch schon bei legalen Drogen so. Welcher unter 16-jährige hat denn noch nie geraucht oder Alkohol getrunken? Diese Drogen sind auch nicht gerade gesund.

Brauch ich mir nur eine Bekannte anschauen. Die Eltern waren total überchristlich. Keine illegalen Drogen, nicht Rauchen, nicht Trinkken und keine Sex. Und was war bei ihr? Das war verboten, das muss toll sein. Also hatte sie mit 14 geraucht, getrunken, Drogen genommen und Sex gehabt. Nun, ihre Eltern wissen das vieleicht immer noch nicht, aber das spricht auch nicht gerade für eine positive Beziehung zu den Eltern.

Wenn ich mir so die Wirkungen der einzelnen Drogen durchlese, erscheint mir Cannabis noch am harmlosesten.

Warum nicht so ein System wie in den Niederlanden einführen? Ab 18 kann man da Cannabis nehmen, meinentwegen alle Drogen. Dann verdient der Staat noch etwas dazu und die abgabe ist zumindest ansatzweise kontrolliert. Wenn den Drogenhändleern der Markt wegbricht, geht das vielleicht zurück, wer weiss.

Ich finde es heuchlerisch manche Drogen zu erlauben, wie Tabak oder Alkohol, andere aber ncht. Der Bedarf ist offensichlich da, das hat man z.B. prima in den USA während der Prohibition gesehen. Die Leute wollten saufen, auch wenn sie wussten, dass dass in Massen ungesund ist.

Dass Drogen nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen gehören ist klar, aber auch die kommen immer irgendwie daran. Als ich 15 war, kam ich auch an Alkohol und andere Sachen hätte ich sicher auch irgendwie bekommen können, wenn ich gewollt hätte. Es ist ja nicht so, dass an der Schule niemand Drogen genommen hätte.

Als Volljähriger hat mir der Staat aber nicht vorzuschreiben, was ich zu mir nehme. Was der Staat natürlich verbieten muss, ist etwa Drogen am Steuer eines Wagens, weil damit andere gefährdet werden. Wenn jemand aufgrund seiner Sucht z.B. nicht mehr arbeiten kann, ist das aber sein Problem. Hätte er sich vorher gedanken machen müssen.

Jemand hat zu mir mal einen, meiner Meinun gnach treffenden, Spruch über Drogen gesagt: Wem würdest du nachts lieber begegnen, in einer einsamen Gasse? Drei bekifften oder drei betrunkenen?

Gut, ich habe, soweit ich weiß, noch nie jemanden getroffen, der unter dem Einfluß von Kokain oder Heroin stand, deshalb kann ich dazu nichts sagen.

Aber Alkohol ist auch für viele Verletzte und Tote verantwortlich, dennoch kommt niemand auf die Idee diesen zu verbeiten, weil das eben Tradition ist.

Gut, mir ist da relativ egal, das einzige was ich zu mir nehme ist ab und an mal Bier und Wein, aber verzichten möchte ich da auch nicht drauf.
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06.11.2009 10:19 Uhr von Haruhi-Chan
 
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@psycoman: Ja, da hast du wohl recht. Schreckliches Beispiel was du da genannt hast o_O Schlechte Erziehung.
(Ich selbst habe bis zu meinem 18. Lebensjahr kein Alkohol getrunken, mache es immernoch höchstens 1,2 mal im Jahr, habe noch nie eine Zigarette im Maul gehabt und sowieso Drogen noch nie genommen und trotzdem ne gute Beziehung zu meinen Eltern =D )
Der wichtigste Punkt in deinem Kommentar ist das mit der Aufklärung, da hast du absolut recht!
Auch dass Alkohol viel schlimmer ist ist vollkommen richtig.
Aber wir beiden wissen, dass die, die das bestimmen können sich keine ernsthaften Gedanken über diese Themen machen, daher wird es so bleiben wie es ist (Bis der erste bekennende Kiffer Kanzler wird^^)
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06.11.2009 12:19 Uhr von usambara
 
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EU kämpft vergeblich gegen harte Drogen weil die NATO den Anbau in Afghanistan toleriert.
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06.11.2009 13:49 Uhr von Gothicfreak
 
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@psycoman bzw. @all: Eine vollständige Legalisierung (und dem damit aufkommenden industriellen Herstellung und Vertrieb) von allen Drogen, würde meiner Meinung nach ein fataler Fehler sein!

Man kann nicht alle Drogen in eine Schublade stecken und sagen "lebensgefährlich", oder auch nicht "legalisieren, weil harmlos".

Jede Droge müsste umfassend für sich selbst untersucht/analysiert werden und dann aus mehreren unabhängigen Forschungsteams, gemeinsam sinvolle Einstufungen gefunden werden.

Z.B. sind die Halluzinogenen Drogen (z.B. LSD) zumeist überhaupt nicht Suchterzeugend, da keine körperliche Abhängigkeit entstehen kann und eine psychische sehr selten. Da solche Halluzinogenen Erfahrunge sehr einschneidende Erlebenisse sein können die nach ein paarmal den Willen zur Wiederholung eher bremsen. (Deswegen können sie bei Personen mit latenten Psychosen, trotzdem diese auslösen und damit zu schwerwiegenden psychischen Schäden führen!)

Sogenannte "Downer" (z.B. Cannabis) können hingengen zu einer starken psychischen Sucht führen, wobei die Hauptwirkung ja eher beruhigt und somit nicht (wie im Fall Alkohol) zu Gewaltaten unter Einfluss eines "Downers" führt.
Cannabis ist zugleich aber auch halluzinogen und kann bei jüngeren Konsumenten zu Entwicklungsstörungen führen.

"Uppers" (z.B. Amphetamine, Kokain) lösen im Körper eine Ausschüttung von körpereigenen "Kampfstoffen" aus, der Konsument wird in einen Zustand versetzt, der ihn Leistungsfähiger, aber auch Kampfbereit werden lässt. Es kann zu einem enorm gesteigerten Selbstbewusstsein kommen, weshalb die Gefahr einer psychischen Sucht sehr hoch ist! Deshalb könnte eine vollständige Legalisierung auch zu einer zunahme von Gewalttaten unter Einfluss von Kokain oder ähnlichem führen.

Noch zu einer spezifischen allgemein bekannten Droge: Heroin, erzeugt ein solches Glücksgefühl beim Konsumenten, dass er meint zuvor noch nie verspürt zu haben, was eine ernome psychische Sucht auslöst! Viele Personen die es "nur einmal probieren" wollten, sind Heroinabhänging geworden! (Dabei ist die Konsumform relativ egal.)

Deshalb bin ich für eine teilweise vollständige Legalisierung von Drogen, unter strengen Schutzmaßnahmen, die so gut wie möglich den Konsum durch minderjährige/geistig unreife Menschen verhindert!

Schließlich sollten die Menschen und der Staatshaushalt dadurch erheblich entlastet und nicht durch eine Legalisierung belastet werden ;-)

[ nachträglich editiert von Gothicfreak ]

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