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Schwerin: Mildes Urteil nach sexuellem Missbrauch - Justiz war zu langsam

Obwohl er seine Nichte und seine Tochter sexuell missbraucht hatte, lautete das Urteil lediglich zwei Jahre auf Bewährung. Ein unübliches Urteil in einem solchen Fall. Doch Schuld hat offenbar die Justiz. Der Fall wurde verschleppt.

Die ersten Taten wurde bereits im Jahre 2000 begangen. Etwa bis Ende 2003 kam es immer wieder zu Übergriffen sexueller Art. Eines der Opfer offenbarte sich dann im Jahre 2006 seiner Familie. Es wurde sofort Anzeige erstattet. Das Urteil spricht von sechsfachem Missbrauch und einer Vergewaltigung.

Obwohl der Täter die Taten bereits 2006 gestanden hatte passierte seitens der Justiz nicht viel. Erst Mitte 2007 kam es zur Anklage. Die Akten lagen monatelang bei der Polizei. Im Mai ´09 wurde dann eine erste Verhandlung unterbrochen weil ein Beisitzer Urlaub machte. Der Prozess platzte.


WebReporter: heinolds
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Vergewaltigung, Missbrauch, Justiz, Schwerin
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2009 06:49 Uhr von PuerNoctis
 
+22 | -1
 
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Und deshalb wird eine mildere Strafe ausgesprochen? Weil "die Justiz zu langsam war"? Was ist dann mit den ganzen Kriegsverbrechern die jetzt einen nach dem anderen Hops genommen werden, bekommen die jetzt ´nen Strauß Rosen (</ironie>)?!

Ne mal ehrlich, sowas kann´s doch hier bei uns nicht sein, da wird mehr auf Paragraphen und Vorschriften geritten, als dass man mit Verstand und gesunder Moral rangeht -.-

[ nachträglich editiert von PuerNoctis ]
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06.11.2009 07:14 Uhr von supermeier
 
+14 | -4
 
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Einsparungen: rules.

Hauptsache es werden überall Richter abgezogen um die ganzen Klagen wegen dem überflüssigen Hartz IV abzuarbeiten.
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06.11.2009 07:20 Uhr von Notafraid
 
+7 | -6
 
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richter die ---hartz 4 kram machen,sind nicht die selben,die sich um vergewaltigungen kümmern....xDD
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06.11.2009 07:42 Uhr von supermeier
 
+5 | -1
 
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Richter die: ans Sozialgericht versetzt werden sind die die, die die notwendige Ausbildung haben auch im Strafrecht eingesetzt werden zu können, von den Horden nicht mehr zur Verfüngung stehendes Justizpersonal ohne spezielle Qualifikation mal ganz abgesehen.
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06.11.2009 07:58 Uhr von san1ty
 
+9 | -2
 
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deutsche Justiz ftw ist doch echt ein Verbrecherparadies hier.
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06.11.2009 08:18 Uhr von Hingucker
 
+0 | -4
 
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Wenn ich: richtig informiert bin, dann gibt es da Verjährungsfristen. Und vielleicht sind nicht alle Taten geahndet worden.

Was die ganze Sache dann nur noch schlimmer macht.
Und Kriegsverbrecher mit solchen Leuten in einen Topf zu werfen halte ich für nicht akzeptabel.
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06.11.2009 08:29 Uhr von ZzaiH
 
+5 | -0
 
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bravo: ein hoch auf den rechtsstaat.
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06.11.2009 08:30 Uhr von PuerNoctis
 
+4 | -0
 
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@Hingucker: "Und Kriegsverbrecher mit solchen Leuten in einen Topf zu werfen halte ich für nicht akzeptabel."

Selbstverständlich, das sehe ich prinzipiell genauso, bitte nicht missverstehen! Nur war die Analgoie zur "langsamen Justiz" in dem Fall einfach perfekt als Vergleich.
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06.11.2009 08:41 Uhr von chintokaner
 
+1 | -0
 
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Kein Wunder wenn an allen Ecken und Enden gespart wird.
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06.11.2009 09:56 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -0
 
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verantwortliche gleich mit einbuchten! überlastung der gerichte? lol?
vielleicht sollte die mal lernen, ihre aufgaben zu priorisieren?
wenn die zuviel zu tun haben, sollten mord, totschlag, vergewaltigung etc. vielleicht mal eher verhandelt werden als irgendwelcher bussgeld- oder urheberrechtsscheiss?
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06.11.2009 11:21 Uhr von megaakx
 
+1 | -0
 
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Ich finde, der heftigste Teil ist "Die Akten lagen monatelang bei der Polizei. Im Mai ´09 wurde dann eine erste Verhandlung unterbrochen weil ein Beisitzer Urlaub machte."
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06.11.2009 12:05 Uhr von davboz
 
+0 | -0
 
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unglaublich und dann macht ein beisitzer noch urlaub.. sowas darf einfach nicht ver"Jähren"..


traurig

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