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Deutscher tüftelt an kabellosem Ladesystem für Elektroautos

Vielen Autofahrern kommt derzeit die Aufladung für eines mit Strom fahrtüchtigen Gefährts etwas umständlich vor. An einer Idee, die heute gängige Methode, über Kabel an der Steckdose aufzuladen, eines Tages umgehen zu können, kam der Erfinder Torsten Cymanek.

Der Deutsche dachte dabei an die Probleme des Aufladens, wenn man mit dem Elektroauto unterwegs ist und beispielsweise auf einem Parkplatz oder in einem Parkhaus "nachladen" will. Er hat sich hierfür eine im Boden eingelassene Magnetplatte ausgedacht, so groß wie ein Beistelltisch.

In der Platte steckt eine Spule mit 50 Meter Kupferkabel. Die Spule baut bei Stromdurchfluss ein Magnetfeld auf. Das Elektroauto, bei dem ebenso eine solche Platte eingebaut ist, lädt beim darüber Parken seinen Akku auf. Eine Online-Autorisierung könnte auch die Bezahlung des Stromes erledigen.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Deutsch, Strom, Elektroauto, Aufladung
Quelle: www.spiegel.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2009 15:58 Uhr von Luckybull
 
+13 | -1
 
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Da gibt es natürlich noch einige Probleme zu lösen, aber so etwas kann ich mir durchaus eines Tages vorstellen. Die Stadtplaner müssten hierzu auch ihren Anteil einbringen, dass beim Parken auf der Straße auch diese Art von Stromzufuhr erfolgen kann.
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05.11.2009 16:13 Uhr von DJArminio
 
+7 | -6
 
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Lieber Autor: Bitte überprüfe die Grammatik in deiner Überschrift. Diese wäre korrekt: "Deutscher tüfelt an kabelloseM Ladesystem für Elektroautos". Auch im ersten Satz hat der Grammatikteufel zugeschlagen... Statt "Vielen Autofahrern kommt derzeit die Aufladung für einen mit Strom fahrtüchtigen Gefährts etwas umständlich vor." wäre besser: "Vielen Autofahrern kommt derzeit die Aufladung eine mit Strom fahrenden Gefährts etwas umständlich vor."

[ nachträglich editiert von DJArminio ]
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05.11.2009 16:16 Uhr von DJArminio
 
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ups: sollte natürlich "EINES mit Strom fahrenden Gefährts" heißen...
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05.11.2009 16:25 Uhr von Rex_Eistee
 
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Gebühren: alleine das zu konstruieren währe schon zu teuer
dann noch den Boden aufzureißen.
ist zwar eine gute Idee, aber wie schon gesagt zu teuer.
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05.11.2009 16:32 Uhr von kingoftf
 
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Da kommt: es doch um den Faktor X billiger, an den Parkplätzen eine konventionelle Ladung anzubieten, ne Kiste mit einem Kabel dran. Bezahlen beim rausfahren aus dem Parkhaus...
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05.11.2009 16:32 Uhr von Rick-Dangerous
 
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Eins nach: dem anderen, heißts so schön.

Brauchbar ist das Ding ohnehin erst in 20 Jahren und bis dahin gibts viele weitere tolle Ideen und Leute die viel Geld in ein Patent investieren, das niemals realisiert wird, weil bis dahin technisch überholt.
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05.11.2009 16:33 Uhr von wuerfelhusten
 
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Dafür gibts ne News? Physik 11. Klasse. Das krieg jeder Abiturient hin.
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05.11.2009 16:34 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Einfacher wäre es in das Auto eine Flüssigkeit einzufüllen, bei deren Verbrennung eine Drehbewegung entsteht. Beim momentanen Stand in der Entwicklung fährt das Auto mit einer Füllung bereits 800 km. Das Nachfüllen benötigt nur etwa 3 Minuten und Nachfüllanlagen müsste an mehreren Stellen aufgebaut werden.
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05.11.2009 16:49 Uhr von darmspuehler
 
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@ThomasHambrecht: gibs schon, nennt sich Benzin
aber denkste nicht das dann der Sinn eines E-Autos dahin währe ???

[ nachträglich editiert von darmspuehler ]
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05.11.2009 16:49 Uhr von datenfehler
 
+4 | -2
 
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katastrophe "Vielen Autofahrern kommt derzeit die Aufladung für eines mit Strom fahrtüchtigen Gefährts etwas umständlich vor."
Wie dumm muss man sein, dass man es als umständlich empfindet, einen Stecker in die dafür vorgesehene Buchse zu stecken? Recht viel schwierigier ist das laden eines E-Autos zur Zeit nicht.

"In der Platte steckt eine Spule mit 50 Meter Kupferkabel. Die Spule baut bei Stromdurchfluss ein Magnetfeld auf. Das Elektroauto, bei dem ebenso eine solche Platte eingebaut ist, lädt beim darüber Parken seinen Akku auf. Eine Online-Autorisierung könnte auch die Bezahlung des Stromes erledigen. "
Von der Grundidee ganz gut, solange das Mangetfeld nicht das Notebook, die mobile Festplatte oder gar die Fahrzeugelektronik beeinträchtigt.

"Da gibt es natürlich noch einige Probleme zu lösen, aber so etwas kann ich mir durchaus eines Tages vorstellen."
Das größte Problem ist die Beschränktheit und Horizontlosigkeit vieler Leute. Technik ist Pipifax. Hätten wir wirklich einen Großteil interessierter Leute, dann würde genügend Forschungsaufwand (sogar bei dem ein oder anderen deutschen Hersteller) betrieben, dass wir in einem Jahr erstklassige E-Autos zu fast so günstigen Preisen haben und nach spätestens einem halben Jahr eine flächendeckende Aufladestation-Versorgung (egal mit welcher Technik - schwerer als Dreck in den Tank zu schütten ist es so oder so nicht). Aber in Deutschland sind viele noch so weit hinten, dass sie es immer noch so sehr lieben, das Benzin mit einem Knüppel umzurühren. Wie kann ein Land, dass noch nichteinmal annähernd die Automatikgangschaltung angenommen hat, sich auf einen derartig technischen Fortschritt umstellen?
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05.11.2009 16:52 Uhr von Mui_Gufer
 
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goil carrera-bahn XXL
es zeigt sich doch immer wieder, dass die besten ideen aus einem kindheitstraum entstehen
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05.11.2009 16:59 Uhr von Rick-Dangerous
 
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Gibts auch: schon das Konzept.
Induktionsspulen auf kompletter Autobahnlänge.

Wie gesagt, Ideen und Konzepte gibts genug. Die Technik ist ja schon ein büssl älter und reicht ja auch für die el. Zahnbürste oder den RFID-Chip.

Simple Ideen, aber unpraktikabel und nicht umsetzbar. Anstatt acht Stunden müsste man die Karre dann wohl 80 Stunden stehen lassen. Dann lieber nen Stecker.
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05.11.2009 17:04 Uhr von napster1989
 
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"In der Platte steckt eine Spule mit 50 Meter Kupferkabel. "

Haha .. dann werden bald diese Ladeplatten von Kabeldieben geklaut :D
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05.11.2009 17:08 Uhr von LuckyBull
 
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Natürlich ist das alles: nur vage Zukunftsvision a la Daniel Düsentrieb.
Aber es sollte doch wirklich mal Sinnvolless überlegt werden, dass es zu einer einfachen Stromaufladung überall kommen kann.
Diese geschilderte Überlegung sollte ja nur ein Beispiel sein, was wir in der Forschung alles noch machen und bei uns auszudenken gäbe.
Wären wir nur so schlau und intelligent, wie im letzten und vorletzten Jahrhundert. Damals hatten viele deutsche Erfinder in Physik, Medizin und Chemie tolles zu wege gebracht.
Und heutzutage ??? Da sitzen alle nur vor dem PC und gackern, nörgeln an allem herum.
Wir setzen viel zu wenig unseren einzigen Rohstoff "Geist und Erfindungsgabe" ein, und das wird uns eines Tages in der Welt kolossal zurück werfen.

Das behaupte ich einfach mal, obwohl ich im Grunde ein Optimist bin...
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05.11.2009 17:13 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@datenfehler Dein Zitat: "Wie dumm muss man sein, dass man es als umständlich empfindet, einen Stecker in die dafür vorgesehene Buchse zu stecken?"

Viele Leute wohnen in einer Großstadt wo es kaum Parkplätze gibt. Die parken wilkürlich oft 300 meter und noch weiter von ihrer Wohnung entfernt. Oft handelt es sich auch um Häuser mit mehr als 8 Stockwerken und mehr als 50 Mietern. Wo sollen denn diese Leute jemals ihr Auto bei sich zuhause auftanken?
Sollen die aus dem 8. Stock eine Verlängerungsschnur auf einen Stellplatz im Hinterhof eines anderen Nebenhauses spannen? Womöglich noch nachs?
Wie sollen denn diese Leute jemals Strom tanken?
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05.11.2009 17:24 Uhr von Jaecko
 
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Naja und alle anderen elektronischen Geräte im Fahrzeug werden dann durch dieses Magnetfeld á la Induktionskochplatte gefoltert..

Einfach die Idee vom 3er Prius weiterdenken... (Solarzellen am Dach); effizientere Solarzellen entwickeln, dann gehts überall in der Wildnis.
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05.11.2009 17:34 Uhr von Rick-Dangerous
 
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Da muss ich aber nochmal: meinen Senf dazugeben.

Wenn wir so effiziente Solarzellen entwickeln, dann hat die Welt wahrlich keinerlei Energieprobleme mehr.

Bis jetzt reicht die Energie grade mal um einen kleinen Ventilator im Auto zu betreiben, damit sich der Innenraum nicht aufheizt.

Solarzellen auf dem Dach sind eher ein Designergag, weils zum Gesamtkonzept gut ausschaut. Einen wirklich brauchbaren Nutzen haben die weniger.
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05.11.2009 18:25 Uhr von Flam3z
 
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Elektroautos: sind doch eh für´n Arsch. Wo soll den bitte der ganze Strom für die Autos her kommen? Da müsste man ja mindestens 2 Atomkraftwerke dafür bauen. und dann weinen wieder die Politiker dass Atomkraftwerke zu gefählich sind.
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05.11.2009 19:58 Uhr von Homechecker
 
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@datenfehler: sehr oft bin ich ja deiner meinung, aber diesmal nicht ganz, warum sollte das automatikgetriebe ein fortschritt sein?

bis jetzt verbraucht jedes auto mehr benzin, (auch wenns nur 0,1-0,2 liter sind) dass mit automatik anstelle von einem manuellen getriebe fährt (zumindest die die ich kenne)
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05.11.2009 20:04 Uhr von httpkiller
 
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Mhh und wenn jemand mit Herzschrittmacher in die nähe der Platte läuft fällt der dann tot um?
Aber mal im ernst das Aufladen durch eine Induktionsspule ist nichts neues. Kann meine Zahnbürste auch. Ist ja im Endeffekt nichts anderes als ein Transformator.
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05.11.2009 21:48 Uhr von pikas
 
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Auweia: Diese Art der Aufladung ist bestimmt nicht für Menschen mit Herzschrittmacher geeignet.
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05.11.2009 22:09 Uhr von Gorli
 
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warum so kompliziert? einfach steckdosen mit entsprechender Leistung in der Garage anbringen und fertig. Kommt doch nicht mit so einem Unsinn wie Magnetplatten....
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05.11.2009 23:51 Uhr von datenfehler
 
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@Homechecker: "warum sollte das automatikgetriebe ein fortschritt sein?"
Sicherer, weil man eben die Hände am Lenkrad lassen kann und nicht Benzin rühren muss und...
"bis jetzt verbraucht jedes auto mehr benzin, (auch wenns nur 0,1-0,2 liter sind) dass mit automatik anstelle von einem manuellen getriebe fährt (zumindest die die ich kenne)"
Die Subarus, die ich kenne brauchen schon mehrere Jahre als Automatik weniger, als die Schaltgetriebe. Bei diversen anderen Marken auch.
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06.11.2009 07:49 Uhr von der-bademeister
 
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ich würde in sone kise nie einsteigen. da belastet du deinen körper unnötg mit starken magnetfeldern...

ähnlich wie das Primove Konzept von Bombadier - da würde ich nie einsteigen...
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06.11.2009 08:37 Uhr von gerrit.samson
 
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Alter Schwede also wenn man sich die Kommentare hier durchliest, befällt einen der Gedanke man ist von Menschen umzingelt die keine Ahnung haben und diese aber unbedingt in die Welt schreien müssen.

Also, das mit der Spule ist ja an sich keine schlechte Idee. Nur hat das leider einen schlechten Wirkungsgrad. Wer sich über Elektrosmog Gedanken macht, sollte bei diesem Thema ganz genau hinhören, denn im Vergleich zu dem was die Handys emittieren ist das hier mal richtig heftig.

Ansonsten sind Elektroautos eine prima Sache, wenn da nicht die Batterien wären. Zum einen sind selbst die besten Li-Batterien eigentlich nicht in der Lage so viel Energie zu speichern wie es sich der Handelsvertreter wünscht, zum anderen sind die Lagerstätten des Lithium, dass unter ökonomisch akzeptablen Rahmenbedingungen abgebaut werden kann, nennenswert erschöpft und zudem mit der Nachfrage des aktuellen Bedarfs für Laptop und Co an den Grenzen der Förderkapazitäten. Würde man all dies ignorieren, wären die Dinger leider immer noch viel zu teuer.

Der Strom den wir für das Laden der Batterien benötigen ist jedoch nicht das Problem. Die meisten würden ihre Fahrzeuge eh in der Nacht laden und da gibt es mehr als ausreichend Kapazität. Auch das Laden am Tag ist kein Problem.

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