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Nach Protesten droht General Motors den Beschäftigten von Opel mit Insolvenz

Der Mutterkonzern des angeschlagenen Autobauers Opel droht der Belegschaft mit Insolvenz. Damit will der US-Autobauer die Betriebsräte und Mitarbeiter zu Zugeständnissen zwingen.

Damit reagiert GM anscheinend auf die Proteste aus Rüsselsheim. Die Beschäftigten hatten auf Plakaten Ihrer Wut über den gescheiterten Verkauf der Opel-Werke laut Luft gemacht.

Somit spannt sich das Verhältnis zwischen Opel und GM noch stärker an.


WebReporter: Web-Porter
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Protest, Opel, Insolvenz, General Motors, Beschäftigte
Quelle: www.np-coburg.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2009 13:07 Uhr von Web-Porter
 
+35 | -4
 
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Ich finde es fast schon unverschämt was die sich leisten. Unglaublich, erst den Verkauf absagen und dann mit Insolvenz drohen?!?!? Die spinnen die Amis!
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05.11.2009 13:20 Uhr von Katzee
 
+40 | -1
 
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War das nicht abzusehen? GM hatte nie wirklich vor, Opel zu verkaufen, denn Magna/Sperbank wollten mit Opel in Osteuropa und Russland expandieren. Doch diesen Markt will GM für seine eigenen Fahrzeuge. Ein Verkauf wäre aus Sicht von GM die Unterstützung eines Konkurrenten gewesen.

Andererseits hat GM nicht die Mittel, um Opel selbst zu sanieren. Also pokern sie wieder: Setzen die Arbeitnehmer unter Druck, erpressen die Bundesregierung mit dem Verlust von Arbeitsplätzen, um Staatsgelder zu bekommen. Hoffentlich bleibt die Regierung diesmal standhaft. Opel ist ein us-amerikanischer Konzern, der seit Jahren in Deutschland keine Steuern mehr gezahlt hat. Alle Gewinne flossen in die USA, während Verluste hier steuermindernd geltend gemacht wurden.

Lieber soll der Staat die Opel-Arbeiter im Fall einer Opel-Insolvenz großzügig abfinden anstatt dem US-Riesen deutsche Steuergelder in den gierigen Rachen zu schmeissen. GM kann Opel auch mit Staatsgeldern nicht wieder flott machen. Dafür fehlt der "Sachverstand" in der GM-Chefetage, denn dort hat sich personell auch nach der Insolvenz nichts großartig verändert. Dort regieren immer noch die gleichen Dummköpfe, die das Unternehmen in die Krise geritten haben.

[ nachträglich editiert von Katzee ]
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05.11.2009 13:20 Uhr von pitufin
 
+17 | -1
 
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das ist: das Verhalten einer Rabenmutter.
Zuerst wird das Kind umgebracht und danach noch bestraft.

Wie der Autor bemerkt: Die spinnen doch, die Amis
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05.11.2009 13:23 Uhr von FlyingCannonball
 
+14 | -1
 
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das ist glatt Erpressung.
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05.11.2009 13:25 Uhr von anderschd
 
+8 | -7
 
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Mir stellt sich nur die Frage: wie Magna Opel retten wollte? Doch auch nur mit Zugeständnissen und Entlassungen. Wo ist da der Unterschied? Die Erlöser war Magna auch nicht.
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05.11.2009 13:33 Uhr von Web-Porter
 
+8 | -0
 
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anderschd: Aber im Gegensatz zu Magna hat GM einen Haufen Geld bekommen um einem Verkauf zuzustimmen. Und Magna drohte nicht mit Insolvenz :-) Aber ich möchte dir trotzdem Recht geben, für die Beschäftigten wird sich so oder so nichts ändern :-(
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05.11.2009 13:37 Uhr von califahrer
 
+13 | -10
 
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Man nennt das Wirtschaftsdiktatur: und es wird demnächst nicht nur Opel betreffen!

Danke an alle CDU und FDP Wähler (wie kann man nur ???)
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05.11.2009 13:41 Uhr von cappucinoo
 
+11 | -5
 
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na und: dann soll opel halt pleite gehen !
das ist sonst ein fass ohne boden und der bürger muss für die versager manager wieder zahlen .
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05.11.2009 13:51 Uhr von Iruc
 
+10 | -0
 
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Ich versteh hier vieles auch nicht Warum kämpft sich GM mit so vielen Vertragspartnern ab, macht dann einen Rückzieher, weil sie doch bessere Zahlen als erwartet haben, dann wiederrum Drohen sie mit Insolvenz, wobei die Belegschaft doch schon einige Zugeständnisse gemacht hat.

Unfassbar wie sich GM da verhält.

Was ich aber auch nicht verstehe, ist wieso müssen alle Vereine erstemal mit Geld vollgepumpt werden bevor man geprüft hat ob es das Unternehmen überhautp in Zukunft schafft, siehe Quelle.

Mit GM geht Opel dem Untergang entgegen, ohne GM, müsst eman viel Geld reinpumpen ohne den Ausgang der Geschichte zu wissen.

Jedoch ein ist klar, die neusten Modellreihen von Opel, sind verdammt gut!
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05.11.2009 14:05 Uhr von snowdust
 
+12 | -0
 
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Sind die Truppen schon in Alarmbereitschaft ? Diese Konfrontation wurde nicht durch die verzichtbereiten Opel-Mitarbeiter ausgelöst, sondern durch das Herumgeeiere der US-Führungselite. Ist ja heutzutage üblich, wieder das Instrument der Schuldumkehr anzuwenden. Man erklärt das Opfer für schuldig und als Mitverantwortlicher gibt man sich schuldlos, ja, besteht später noch stolz auf Bonuszahlungen !

O Tempora - O Mores
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05.11.2009 14:32 Uhr von kirgie
 
+5 | -0
 
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@Halma: Die Kohle wird aus anderen Gründen subventioniert. Dort geht es um den Erhalt der Bergbautechnologie.

Beim Rest mus ich dir zustimmen, Deutschland wird brav die Miliarden in die USA schicken um seine Arbeitsplätze zu "retten", in 1-2 Jahren werden die Opelwerke geschlossen und in Billiglohnländer verlagert und keiner ist Schuld :)
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05.11.2009 14:38 Uhr von aballi1
 
+6 | -0
 
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Standhalten und Insolvenz GM kennt die deutschen Gesetzte anscheinend nicht. Insolvenz wäre gut. Da Opel in Deutschland ansässig ist muss auch ein in Deutschland zugelassener Insolvenzverwalter dran. Der Verkauft dann das ganze an Magna :-)
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05.11.2009 15:40 Uhr von jaujaujau
 
+6 | -6
 
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das: was opel noch retten kann ist,ab sofort 40 % lohneinsparung in deutschland bei den opelmitarbeitern.die sind nähmlich soetwas von überbezahlt ,und aroga noch dazu,6 wochen urlaub ,6 wochen krank, und das doppelte wie wir meisten verdienen,da kann ein unternehmen auf dauer nur mit pleite gehen,habe fertich
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05.11.2009 16:14 Uhr von datenfehler
 
+2 | -6
 
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@Autor: "Ich finde es fast schon unverschämt was die sich leisten. Unglaublich, erst den Verkauf absagen und dann mit Insolvenz drohen?!?!?"
Ist deren Firma. Damit können sie machen was sie wollen. Es ist auch keine große Überraschung, dass nach der Wahl Opel nicht mehr gerettet und vom Staat beschützt wird. Die Opelaner hatten genug Zeit, sich neue Jobs zu suchen. Wer vom Happy End geträumt hat... sorry, aber der hat einfach Pech gehabt.
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05.11.2009 16:24 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -1
 
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Aus Sicht von GM eigentlich ganz genial sie kümmern sich keinen Deut um Opel in Deutschland. Dann wird es zur Ländersache Kredite in opel zu stecken, damit die Arbeitnehmer nicht auf der Strasse stehen. So fliest deutsches Geld in die USA und GM muss finanziell keinen Finger krumm machen.
Aus Sicht von GM ist dies genial - aber ich erinnere mich auch wie Herr Westerwelle immer gesagt, dass die Wirtschaft alles selber richtet ... ! Wie sich Herr Westerwelle doch täuscht.
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05.11.2009 16:56 Uhr von Baran
 
+3 | -1
 
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GM hat opel in den abgrund: getrieben unmenschliche arbeits methoden bei den ausgelagerten jobs. Kein wunder GM ist sch.....
Niemand will gm einen ausbeuter betrieb.
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05.11.2009 17:52 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -3
 
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Wer da wen erpresst ist immer eine zweideutige Sache.
Die eine Seite wurde schon diskutiert, die andere:
Seit dem Lokführer-Streik, in den die Gewerkschaften mit einer Forderung nach einer Lohnerhöhung von 30% gegangen sind, meinen Gewerkschaften anscheinend, mit Streiks Forderungen durchdrücken zu können, egal wie sinnig oder unsinnig sie sind.

Und an die Adresse der CDU/FDP-Kritiker: wer hätte das ganze denn besser gemacht? Eingefädelt wurde das ja noch unter der großen Koalition, die SPD ist also schon mal raus.
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05.11.2009 17:57 Uhr von U.R.Wankers
 
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Knallhartes Pokern im Erpresserstil: "Ihr kriegt Opel nicht. Also her mit der Kohle für die Sanierung.
Yes, we can!"
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05.11.2009 18:46 Uhr von pevos
 
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Mit Opel muss es jetzt trotzdem irgendwie weiterge: Mit Opel muss es jetzt trotzdem irgendwie weitergehen. Groß ist die Angst bei Betriebsräten und Gewerkschaften, unter dem altbekannten Mutterkonzern drohten nun härtere Einschnitte als unter Magna. Eine voraussichtlich leider höchst berechtigte Angst. Denn zumindest die bisherigen Erfahrungen mit der GM-Politik lassen nicht viel Hoffnungen übrig, dass Opel etwa ohne Werkschließungen davonkommen wird.

Aber es mache sich keiner etwas vor: Zwar hat Magna sehr viel versprochen. Doch das Konzept der Österreicher beruhte auf dermaßen utopischen Absatzerwartungen, dass selbst der Regierungsvertreter in der Opel-Treuhand dagegengestimmt hatte - auch wenn Merkel Co. das im Rettungsrausch einfach ignorierten. Dass mit dem russisch - kanadisch - österreichisch - deutsch - europäischen Interessenkonglomerat um Magna langfristig ein wendiger, innovativer Autobauer zu konstruieren gewesen wäre - wer sollte das denn glauben
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05.11.2009 19:44 Uhr von sepultura
 
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auf jeden fall: war die ganze angelegenheit auch ein lehrstück deutscher politischer ignoranz. das "mitleid" anderer europäischer standorte hält sich in grenzen, da die deutsche politik zuvor mit dem dampfhammer vorgegangen ist, was einige länder verschnupfte. unser ehemaliger wirtschaftsminister hatte recht. die einzige stimme der vernunft.
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05.11.2009 20:20 Uhr von schorchimuck
 
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Leider war das ja zu erahnen. Schade für die Opelmitarbeiter die weniger als 15-20 Jahre bei Opel gearbeitet haben,die stehen nämlich angeschmiert da.

Opel Mitarbeiter die allerdings länger dort Arbeiten sollten,nein müssten ihre Schäfchen im Trockenen haben.

Die verdienen in 20 Jahren das Nettogehalt wofür ich teilweise 30-35 Jahre unter schlechteren Umständen Arbeiten müsste.(und der Grossteil der Arbeitenden Bevölkerung wird ähnlich lange Arbeiten müssen).

Und da hat man bei z.b. 25 Jahren Arbeit bei diesem Arbeitgeber seine Schäfchen im Trockenen zu haben !!

Das den Amis nicht zu trauen ist weiß man ja schon seit der Suche nach Chemiewaffen,Attentätern und co.

Die einzige "Waffe" mit der man sich wehren könnte wäre ein konsequenter Boykott von Firmen die Arbeitnehmer im grossen Stil abzocken und verarschen.

Aber daran wirds leider scheitern weil sich jeder selber der nächste ist.

Hat man ja schon bei Nokia gesehen,viele waren über Nokia am schimpfen,aber kaum kam ein interessantes Handymodell heraus sagten sich viele :

Ach das ist aber ein tolles Handy das kaufe ich usw.

Und vielen anderen Menschen aus teilweise meinem Umfeld war diese damalige Aktion sowieso "scheissegal" weil es sie ja nicht betroffen hat.

Daran konnte man sehen wie kurzsichtig der Grossteil unserer Bevölkerung ist.

Das in Kombination mit einer absoluten "Waschlappenregierung" wird immer wieder zu solchen Fiasko Aktionen führen.

Aber gut das Oma Erna und Onkel Friedrich immer dieselbe Scheisse wählen !!
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05.11.2009 20:55 Uhr von TeKILLA100101
 
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@schorchimuck: und du genie hättest alles besser gemacht. du schnippst nur mal kurz mim finger und die welt is gerettet und allen gehts prima...

wenn du frust hast, gib nicht immer anderen die schuld. such zuerst mal bei dir!

natürlich ist das mist was mit opel passiert (ich fahre selber opel und mag opel einfach) aber gm hat irgendwo ja auch recht. auf dem us markt wird die technologie, die opel nunmal hat, auch immer wichtiger. die wären doch echt dumm, wenn sie opel einfach hergeben würden...

wir sind denen egal, genauso wie die uns egal sind. oder stört es dich, wenn ein deutscher unternehmer standorte in den usa schließen will, damit in deutschland weitergearbeitet werden kann??
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05.11.2009 23:02 Uhr von fallobst
 
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hmm: hat sich eigentlich jemand beschwert, als die werke in spanien und england auf der kippe standen bei einem deal mit magna? da war doch jeder bloß froh, dass die deutschen werke alle erhalten bleiben.

und jetzt auf einmal beschwert ihr euch, dass die amerikaner sich nicht für deutsche arbeitnehmer interessieren?
das ist doch glatt geheuchelte doppelmoral...

und was hätten denn andere politiker gemacht? es gibt und gab nur 2 optionen. denen steuergelder nachwerfen oder sich selbst überlassen (also insolvenz und vielleicht danach wiederbelebung).

wie "toll" die idee mit den steuergelder ist, hat man ja schon sehr oft an beispielen wie holzmann etc. gesehen. aber hauptsache die wahlen werden gewonnen...
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06.11.2009 01:19 Uhr von Mario1985
 
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LOL: erst wollen die nicht verkaufen dann drohen die mit Insolvenz???? Naja das will ich sehen und würde es Betriebsrat und Gewerkschaft darauf ankommen lassen, denn dann wäre GM vollständig am ende und müsste selbst in die Grätsche. Denn die Technik für Spritsparer kommt eben aus der Opelschmiede. Wenn GM nicht mehr auf diese Technik zurückgreifen kann, wird das verdammt eng für den Laden. Gm ohne Opel ist nicht überlebensfähig Auch wenn Opel im moment rote Zahlen schreibt. Aber Gm hat in den Jahren zuvor schon zuviel aus Opel rausgezogen an Kapital damit die selbst nicht in die grätsche mussten.....
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06.11.2009 13:02 Uhr von JesusSchmidt
 
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mit insolvenz kann man nicht drohen. entweder hat ein unternehmen kohle oder nicht.

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