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GM will 10.000 Stellen in Deutschland streichen

Es kommen harte Zeiten auf die Opelaner zu, denn General Motors möchte wohl bis zu 10.000 Stellen in Deutschland streichen und möglicherweise auch Werke schließen.

Nachdem GM Opel selbst sanieren möchte und damit den Verhandlungsmarathon von fast sechs Monaten beendete (SN berichtete), fährt man nun einen harten Sanierungskurs.

Wie hart, das offenbarte GM mit der Drohung an Politik und deutsche Arbeitnehmer, dass man Opel auch in die Insolvenz schicken würde. GM selbst war schon in diesem Sommer einem Insolvenzverfahren unterzogen worden und kennt deshalb dieses Prozedere.


WebReporter: Xeeran
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Opel, Job, Stelle, Arbeitsplatz, GM
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2009 06:58 Uhr von Xeeran
 
+4 | -0
 
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Wieso wundert mich dieses Verhalten von GM nicht? Es ist im Grunde das gleiche Verhalten wie es auch die Banker an den Tag legen. Kaum ist das gröbste geschafft, macht man weiter wie bisher.
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05.11.2009 08:27 Uhr von Marco Werner
 
+5 | -1
 
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Zwei mögliche Hintergedanken von General Motors: a) die wollen Opel selbst verticken und wollten durch den "Scheinverkauf" an mögliche Interessenten den Marktwert von Opel steigern (viele Interessenten-->Wert der Firma steigt)
oder b) GM hatte keinen Schimmer,was sie mit Opel machen sollen und wollten nur das Konzept,das Magna hatte, von denen abgreifen.
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05.11.2009 08:53 Uhr von fallobst
 
+4 | -4
 
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opel ist tot: das "konzept" von magna war zum einen auch mit solch harten einsparungen verbunden und zum anderen hat magna zuletzt riesige verluste gemacht. wie soll ein kranker einen anderen kranken bitteschön retten? mit welchem geld denn?

und die russen, die bei dem deal aber noch immer die mehrheit haben (obwohl das scheinbar den medien keine story wert war), wollten in erster linie nur know how.

die regierung soll sich jetzt raushalten. die automobil-branche hat deutliche überproduktionen.

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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05.11.2009 08:57 Uhr von Mark_Aurel
 
+11 | -5
 
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Das ist halt: Euer Kapitalismus, der Markt wird das schon von selbst regulieren. Wo meine Firma damals zugemacht hat, hieß es: Dann zieh halt dort hin wo es Arbeit gibt, bilde Dich weiter". Das ruf ich nun auch den Opelanern zu...
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05.11.2009 09:30 Uhr von sevendbbln
 
+2 | -9
 
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WARUM ist doch wohl die FRAGE hier,.
GM selbst wird NIE Pleite gehen,.na jaaa,.und Opel,..jeder POOPEL fährt nen Opel,.,.SOOO und bevor ihr mich nun hier nieder macht,.,.denkt doch mal nach,.über diesen spruch,..
welcher OPEL hatte in den letzten 30 jahren KULTstatus,.oder war etwas BESONDERES .
Manta,..?!?!?Keiner !!!,.,.,.leute die geld haben und investieren
denken daran,.,.
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05.11.2009 09:53 Uhr von BoltThrower321
 
+4 | -0
 
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Kenne Opel Bochum von innen und auch Opel Fahrzeuge aus reiner Mechaniker Sichtweise...

Also wenn man in Bochum einmal drinne war, merkt man ganz schnell, das viele Arbeitnehmer ueberfluessig sind...tut mir leit das zu sagen und ich wuensche niemanden eine Kuendigung...alle machen einen guten Job...Nur sind einige Stellen einfach nur ueberfluessig....
Bochum ist voll mit Zeitarbeiter...angeblich duerfen die nicht da sein...Opel umgeht das einfach, indem Subunternehmen geheuertert werden und die arbeiten dann mit ZAF´s zusammen...tut schon weh, mit Fachausbildung und Erfahrung fuer 1/3 des Opelaner Gehaltes zu arbeiten.

Weiter kann ich sagen, das aus meiner Kfzler Sicht, ich wuerde niemals einen Opel kaufen ! Kaputte Steuergeraete und die seit Jahrzenten gleiche langweilige Mittelkonsole....gaehn..

GM wird nichts an die Russen abgeben...niemals, da sind die Amis zu stolz fuer.
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05.11.2009 10:12 Uhr von datenfehler
 
+5 | -0
 
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@Autor: "Kaum ist das gröbste geschafft, macht man weiter wie bisher. "
Warum weiter wie bisher? GM in den USA hat nicht gerade wenig verändert und jetzt wird auch Opel optimiert. Fakt ist, dass überproduziert wird. Diese Produktionskapazitäten müssen weg! Und das bedeutet nunmal auch für viele Arbeiter, dass sie ihren Hut nehmen müssen.
Die Banker im Gegensatz dazu haben tatsächlich nichts an ihren Geschäftspraktiken geändert. Müssen sie auch nicht. Die Bevölkerung hat in keinster Weise gezeigt, dass sie ernsthaft etwas daran auszusetzen hätten. Wenn ich dir Geld aus der Tasche ziehe und du sagst nur: "Öh, das is jetzt aber doof!", dann mache ich weiter...
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05.11.2009 10:16 Uhr von phal0r
 
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Hm in den Nachrichten stand immer, es sollen 10000 Stellen in ganz Europa abgebaut werden und damit ähnelt das Konzept dem von Magna doch sehr. Und ich möchte auch die Frage stellen, was soll die russische Bank mit nem Automobilkonzern außer entweder Wissen zu transferieren oder die Unternehmensteile zu verkaufen.

@sevendbbln
Opel war immer gut im Kleinwagensegement: Astra, Corsa etc.

Ein Auto muss ja nicht Kultstatus haben, um sich gut zu verkaufen. Für viele ist es eben ein Gebrauchsgegenstand und dort geht es nach objektiven Kriterien. Und scheinbar schneidet Opel dort nicht so schlecht ab (nach den Verkaufsstatistiken).
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05.11.2009 10:37 Uhr von maki
 
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Hat nun das Schwerkel in Ami-Land diesen Deal: unterschrieben oder haben die Amis nur gewartet, bis das Schwerkel wieder ausser Reichweite war (GM-Meldung kam ja fast Minuten nach ihrer Abreise)?
*kopfkratz*

Edit: @Freigestellte Opel-Schrauber: lernt was Neues und sucht Euch nen vernünftigen Job - die Arbeits liegt faktisch auf der Strasse, und man muss sich nur bücken (würde der geborene Wessi sagen :-D )

[ nachträglich editiert von maki ]
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05.11.2009 10:45 Uhr von GLOTIS2006
 
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überraschung: surprise surprise...als ob das nicht klar gewesen war. gm wollte opel nur verkaufen, weil es selbst in finanzieller not war...jetzt nachdem das unternehmen das insolvenzverfahren wieder verlassen hat (sowas geht in deutschland übrigens nicht, nur in den usa) ist gm finanziell gestärkt und auf dieser grundlage ist ein halten von opel im unternehmen vernünftig aus der sicht von gm. und ich kan mir ehrlich gesgat nicht vorstellen, dass niemand von merkels "beratern" nicht schon damals darauf hingewiesen hat. wenn man das ganze zurückdenkt, hat gm den deutschen staat genutzt, um oepl solange am leben zu erhalten bis gm selbst wieder stark ist und das ist jetzt der fall.
man hätte damals opel sofort in die insolvenz schicken sollen. das eine insolvenz negativ konotiert ist, liegt am unwissen des verdummten volkes. durch eine insolvenz wären die arbeitnehmer besser weggekommen als jetzt, denn vielleicht werden jetzt 10.000 stellen gestrichen, aber in den folgejahren werden die amerikaner die standorte von opel in osteuropäische ausland verlagern, damit man zumindest die kleinen margen halten kann.

woher ich klugscheißer das wissen will? weil ich es ganz genau so machen würde. es ist vernünftig.
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05.11.2009 12:26 Uhr von owii
 
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Einen Konzern der Minus macht und die Opel Leute streiken ... JAAA dadruch macht Opel wieder Geld, wenn keiner mehr arbeitet...

Was für idioten - soll man die doch alle feuern! Die können froh sein dass nur 10.000 stellen gestrichen werden uns es den Laden dafür noch gibt! Sonst wären alle 50.000 arbeitslos.

Ich sage: GEBT DEN LEUTEN WAS SIE WOLLEN! behaltet alle 50.000 arbeiter und streicht jedem das Gehalt um 25% mal sehen was die dann sagen.

Oder noch besser verdopplt jedem das Gehalt und macht den Laden nach 2 Monaten halt komplett dicht.

Genau wie mit der Str wo die Stadt geld spaaren wollte und diese für 1 Euro verkaufen wollte.

> Der STAAT SOLL UNSER STEUERGELD SPAAREN!

> Wird gemacht!

> DER BEKLOPPTE STAAT WOLLTE GELD SPAAREN, IST SELBST SCHULD.

Ich als Chef hätte mir ne Liste von den streikern geben lassen und jedem jetzt ne kündigung zukommen lassen . basta.

[ nachträglich editiert von owii ]
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05.11.2009 13:59 Uhr von pitufin
 
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@ maki: die Verschwoerungsheinis brauchen mehr Infos.

Und ich glaube auch nicht,dass Deine Tastatur jedes mal
klemmt, wenn was zur Bundeskanzlerin "gesagt" wird.
Du hast einfach kein Benehmen.
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05.11.2009 13:59 Uhr von WTMReaper
 
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falls wirklich werke geschlossen werden sollten, muss das geld vom staat zurück gefordert werden!!
AR*CHLÖCHER!!
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05.11.2009 16:26 Uhr von lopad
 
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@owii: "Einen Konzern der Minus macht und die Opel Leute streiken ... JAAA dadruch macht Opel wieder Geld, wenn keiner mehr arbeitet..."

Sollten die Arbeitnehmer nicht ihre Interessen vertreten dürfen, nur weil der Arbeitgeber keinen Gewinn einfährt? Es geht hier nicht um Lohnerhöhung o.ä. sondern schlicht darum dass Opel unter GM keine Zukunft hat.

"Ich als Chef hätte mir ne Liste von den streikern geben lassen und jedem jetzt ne kündigung zukommen lassen . basta."

Mal gut, dass das rechtlich gar nicht machbar ist :).

@WTMReaper:
Das Geld wird bereits zurück gezahlt.
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05.11.2009 17:13 Uhr von kingoftf
 
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Die Opelaner: jammern ja auf hohem Niveau, die haben doch die besten Tarife in der ganzen Autoindustrie, 33 Euro Stundenlohn. Eigenheim, 2 neue Autos vor der Tür ist bei denen doch schon fast Standard.

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