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Waffenbesitzer sollen zahlen: Stadt will Sicherheitsprüfer refinanzieren

Wer in Donaueschingen eine Waffe besitzt, soll ab dem Jahr 2010 zur Kasse gebeten werden. OB Thorsten Frei möchte so die neuen Waffenkontrollpflichten der Stadt refinanzieren.

Die Kosten dafür dürften nicht dem allgemeinen Steuerzahler aufgehalst werden, so der OB.

Das Land fordert künftig mindestens zwei Sicherheitsprüfer, die gemeinsam die sichere Verwahrung von Waffen kontrollieren sollen.


WebReporter: Seeinfos
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sicherheit, Stadt, Waffe, Finanzierung, Prüfer, Donaueschingen
Quelle: www.suedkurier.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2009 12:16 Uhr von xj12
 
+6 | -3
 
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dass hoert sich fuer mich aber eher so an als ob der OB hier nur seine Kasse fuellen will.

Ehe hier wieder alle auf mir rumhauen - ja ich besitze Waffen - und ja ich bin fuer die Kontrolle. Das sortiert schwarze Schafe aus.

Donaueschingen ist nicht unbedingt ne Grossstadt. Die Kontrolle ist einmalig, d.h. nach einem "Durchgang" werden nur noch Neubesitzer geprueft. Alles andere wuerde nicht durchgehen. D.h. aber auch dass man das zusaetzliche Personal nur einmal fuer einen bestimmten Zeitraum braucht.

Grad Quelle gelesen: 500 Personen besitzen in Donauesschingen eine Waffe - dafuer will der 2 Kontrolleure einstellen?
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04.11.2009 12:35 Uhr von xj12
 
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@localhost: Beantworte ich dir gerne:
Ich bin Sportschuetze dafuer habe ich Waffen - und ich besitze auch noch ein paar Waffen die ich von meinem Grossvater geerbt habe - die benutze ich zwar net - haben halt sentimentalen Wert.
Ich gehe davon aus dass du keine Waffe besitzt. Das mit dem Bezahlen ist so ne Sache. Wenn du dir eine Waffe zulegen willst benoetigst du eine Waffenbesitzkarte. Diese must du beantragen und dafuer nicht gerade wenig Gebuehr bezahlen (ca 80 Euro - ist aber Regional unterschiedlich)
Ist auch in Ordnung.
Wenn du dir nun eine Waffe kaufst must du diese eintragen lassen, dies kostet dann wieder. Is aber nur ein Stempel.
Also bezahlt man ja bereits dafuer.
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04.11.2009 12:48 Uhr von xj12
 
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Jetzt: hast du es geschafft - ich bin total verwirrt und brauch erst mal nen Kaffee und ne Zigarette ;-)
Ich hatte vermutet dass du zu den "jeder der ne Waffe hat ist ein Moerder" schreiern gehoerst ;-) So aufgrund deiner Aussage bezueglich des Verbots.
Siehste mal wie man sich irren kann.
100 Euro kostet des mittlerweile - ich hab noch 80 DM bezahlt ;-) Des is ja langsam unverschaemt.
Ich finde man kann dass viel einfacher finanzieren - jeder der seine Waffen nicht ordnungsgemaess aufbewahrt kriegt ne saftige Geldstrafe - schwupps schon sind alle zufrieden ;-)
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04.11.2009 12:59 Uhr von xj12
 
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@127. Das mit der Flinte kann ich die erklaeren - ich schiesse Trap.
Und ne 08 - hm geb ich zu haette ich gerne (grr Opa hatte keine grummel) - ich finde die einfach superschoen und die Technik des Knieverlusses einfach toll. Besonders schoen ist die in der ARI-ausfuehrung (das ist die mitm langen Lauf)
Das ist halt ne Sammlerwaffe.
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04.11.2009 13:53 Uhr von Starbird05
 
+2 | -4
 
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warum nicht?? Warum müssen alle bezahlen nur weil leute Ihre Waffen zuhause haben möchten?

Ich zb. habe keine Waffe, warum soll von meinen Steuern sowas finanziert werden???

Wenn ich ein Auto habe, muss auch nur ich alleine die Steuern dafür bezahlen, also sollen die Politiker Steuern auf Waffen machen, damit wird es finanziert und das was *G*

Obwohl von der Steuer würde ich zb. Jäger auschließen......
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04.11.2009 14:01 Uhr von xj12
 
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@Starbird: verstehe deine Argumentation.
Aber warum wuerdest du Jaeger ausschliessen?
Das ausstellen einer WBK fuer einen Jaeger ist billiger als das fuer einen Sportschuetzen. Es handelt sich aber um exakt gleich viel dickes Papier ;-) Und die Kosten fuer die Kontrolle sind auch gleich hoch.

Wie ich ja schon mit 127. diskutiert habe denke ich dass dies in den 100 Euro Gebuehr schon beeinhaltet ist, oder dass man dieses Geld sich ueber entsprechende Strafen bei nichteinhaltung der Vorgaben wiederholen kann.

Auch die Umsetzung finde ich etwas schwierig - dies ist ja eine einmalige Aktion, also muesste es eine einmalige Zahlung sein, anschliessend koennte man die Kosten fuer den Besuch auf die Bearbeitungskosten der WBK umlegen.

Und was der Verwaltungsaufwand kosten wuerde um das Geld "einzutreiben", daran will ich gar nicht denken.

[ nachträglich editiert von xj12 ]
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04.11.2009 14:11 Uhr von Starbird05
 
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@xj12: Ich meinte damit zum Beispiel......

Jäger sind auf Ihre Waffen angewiesen und meistens für die Allgemeinheit gut, deshalb für die Jäger freie Waffen....

Sportschützen, sind wie Du es so gut schreibst "SPORT" das ist nen Hobby (Sag jetzt nicht Jäger auch *G*) Wieso müssen alle für ein Hobby zahlen? Ihr wollt doch eine Gefährliche sache zuhause haben, dann bezahlt das auch.

Was irgendwelche Anträge oder Scheine kosten *G* mal ganz ehrlich das gibt es in so vielen sachen da musste dich über unsere Bürokratie aufregen *G*

Grüßle
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04.11.2009 14:20 Uhr von Jarod
 
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@xj12: den jäger würde ich ausschließen, weil der die waffe braucht, um seinen beruf, der dazu noch im interesse der allgemeinheit (der steuerzahler) steht, auszuüben.
du hingegen hälst dir deine waffen nicht im interesse der allgemeinheit (eigentlich könnte man schon sagen gegen das interesse der allgemeinheit, da einer waffe immer ein gefährdungspotential innewohnt, welches nicht im interesse der allgemeinheit sein kann), sondern nur für deinen persönlichen spass.

deshalb sind das zwei paar schuhe. ganz einfach. schließlich subventioniert der staat arbeitsgerät auch an anderer stelle, indem er zum beispiel die mehrwertsteuer zurück erstattet.

ich verteufle die sportschützen und schützenvereine nicht, aber ich bin der meinung, dass der derjenige, der eine potentielle gefahr für die allgemeinheit setzt, auch dafür zahlen muss, dass diese gefahr kontrolliert und überwacht wird. schließlich musst du die tüv-gebühr für dein auto auch selbst bezahlen. denn du setzt mit dem betrieb deines kfz eine potentielle gefahr, für deren eindämmung/überwachung der tüv und du herangezogen werden.
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04.11.2009 14:22 Uhr von xj12
 
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@Starbird: Also erstmal danke - endlich mal wieder ne sachliche Diskussion.

Dein Ausfuehrung zum Thema Jaeger - ok lass ich durchgehen. Finde die Argumentation schluessig.

Ich rege mich noch nicht ueber die Buerokratie auf - dass kommt aber bestimmt wenn versucht wird die Kosten irgendwie umzulegen. Die erste Frage - was kostet 1 Besuch eines Ordnungsamt Mitarbeiters? Und wie will man dass Umlegen.
Am Einfachsten waere wohl die Gebuehr direkt beim Besuch einzutreiben - was am Effektivsten und guenstigsten waere.

aber irgendwie habe ich dass dumme Gefuehl dass unsere Buerokraten dass nicht auf die Reihe bekommen;-)

Und im uebrigen zahlst du schon fuer die Hobbys anderer.
Zum Beispiel die Erschliessung neuer Fussballstadien.
Ok is vielleicht ein schlechtes Beispiel solltest du Fussball-fan sein :-)
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04.11.2009 14:28 Uhr von Jarod
 
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@xj12: Mit dem Fussball muss ich dir Recht geben.
Aber die Subventionierung des Fußballs und vor allem der damit verbundenen Polizeieinsätze kann zumindest damit erklärt werden, dass es sich dabei um "Breitensport" handelt, der einfach eine überragend wichtige Stellung unter all den anderen Sportarten einnimmt. Man könnte auch "Opium fürs Volk" dazu sagen :-)
Meines Erachtens sollte sich der Staat auch völlig aus dem Fußball zurückziehen und die Polizeieinsätze vollstäbndig den spielenden Vereinen in Rechnung stellen. Sollen sie es sich doch meintewegen über die Ticket-Preise oder TV-Lizenzgebühren zurückholen...
Ich verstehe sowieso nicht, wieso gerade solche "Hobbies" etc von der Allgemeinheit refinanziert werden sollten. Schließlich gilt in Deutschland das Verursacher-Prinzip, nachdem der haftet, der auch verantwortlich ist. Immerhin ist mit dem Ausschluß von "Spass-Sport-Verletzungen" und Piercing-Nachwirkungen aus dem Leistungsumfang der Krankenkassen schon mal ein richtiger Schritt in Richtung Eigenverantwortlichkeit unternommen worden :)
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04.11.2009 14:29 Uhr von xj12
 
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@Jarod: lasse ich durchgehen. Ebenfalls sehr schluessig geschrieben.

Wundert mich etwas da bei solchen News normalerweise nur Trollposts kommen, aber heute scheinen die Trolle wohl keinen Ausgang bekommen zu haben :-)

Das Beispiel mit dem tuev (sieht ohne Sonderzeichen auch komisch aus) gefaellt mir sehr gut. Selten eine so gute Argumentation gelesen wenn es ums Thema Waffen ging.

So mal edit:
Zu dem 2ten Post:
Bin zwar Fussballfan und freue mich wenn ich wieder zuhause bin auf dass neue Stadion - aber ich muss dir hier voll und ganz zustimmen.

[ nachträglich editiert von xj12 ]
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04.11.2009 15:25 Uhr von VatosLocos
 
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Die Frage ist warum müssen Plötzlich alle Waffenbesitzer überwacht werden?

Es ist sicherlich richtig daß mit Waffen von Sportschützen Amokläufe begangen wurden. Vieleicht kann ein solcher auch erschwert / verhindert werden aber ob das diesen Aufwand rechtfertigt?
Wenn ich meine Waffe unsachgemäß lagern wollte dann würde ich das tun.
Sollte es an meiner Tür Klingeln mache ich dann entweder nicht auf oder lege die Waffe dann in den Waffenschrank.
Kontrolle zum Erwerb und Besitz einer Waffe ist gut aber irgendwann muß der ottonormaldeutsche auch mal sein Hirn einschalten und selbstverantwortlich handeln.

Und nein ich bin kein Waffenbesitzer!
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04.11.2009 15:48 Uhr von temesvari
 
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Noch ne Frage: Bin mir nicht sicher, aber ist es richtig, dass es eine KontrollPFLICHT für jenden Waffenbesitzer gibt? Meines Wissens nach wurde nur die MÖGLICHKEIT zur verdachtsunabhängigen Kontrolle dazu per Gesetz erlassen.

Ich habe z. B. einen Waffentresor Widerstandsgrad 0, da habe ich ganz legal alle Langwaffen, Kurzwaffen und Munition drin. Eine Kopie des Kaufbelgs habe ich bei der Unteren Waffenbehörde zu meinen Akten legen lassen. Warum sollten die mich kontrollieren MÜSSEN?

Laut Quelle will der Bürgermeister auch jede "Schachtel Munition" erfassen! Lach! Die Munition geht dem Kontrolleur schon mal gar nichts an (solange sie nicht im gleichen Aufbewahrungsbehältnis wie die Waffen gelagert werden, da brauch der einen entsprechenden Widerstandsgrad). Munition ist auch nicht registriert.

Munitionsvorrat habe ich in einem zweiten Tresor gelagert, der steht aber in einem anderen Raum. (Der von den Kontrolleuren garnicht betreten werden darf). Die Kontolleure dürfen ausschließlich die Waffenaufbewahrung kontrollieren und nur diesen Wohnraum betreten, in dem sich der Waffenschrank befindet. (also keine "Hausdurchsuchung").

Ich muss eigentlich nur eine geeignetes Aufbewahrungsbehältnis nachweisen, das ist das einzige, was die wirklich kontrollieren können, denn:
Wenn ich nicht zuhause bin, können die schon mal weiterfahren. Klar.
Bin ich zuhause, kann ich mit meinen Waffen in meinem Haus machen was ich will (ausser schießen natürlich), also auf dem Schreibtisch liegen haben, z. B. zum Reinigen oder bloß angucken, mit mir rumtragen, etc., das kann mir keiner verbieten. Kann auch den Tresor sperrangelweit offenstehen haben. (Solange keine "Nichtberechtigten" im Haus sind). Also, was wollen die kontrollieren?
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04.11.2009 16:26 Uhr von xj12
 
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@temes: das habe ich mich auch schon gefragt.
Defacto eigentlich nur ob wirklich ein geeigneter Schrank da ist. Mehr nicht. Ich bin mir nicht mal sicher ob man den Waffenschrank ueberhaupt aufmachen muss. Schliesslich koennten da ja auch Dinge lagern die den Kontrolleur nix angehen. Wenn man schon nen Tresor hat benutzt man den ja vielleicht auch gerne um Wertsachen gleich mit einzuschliessen.
Ich denke es werden wohl nur bei Neuantraegen wirklich Kontrollen durchgefuehrt, alles andere waere ja ein riesiger Verwaltungsaufwand

[ nachträglich editiert von xj12 ]
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05.11.2009 16:21 Uhr von uhlenkoeper
 
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Vollkommen meschugge dieser Versuch: und noch dazu einer, der wohl kaum vor einem Gericht Bestand haben würde.

Ich frage mich grade, ob wir Computerbesitzer dann demnächst auch alle dran sind ? Immerhin sind Computerspiele-Besitzer ja die nächsten auf der Wunschliste des Aktionsbündnisses Winnenden.
Ob wir dann in Zukunft auch jede Kontrolle bei uns daheim auf unerlaubte Spiele selbst bezahlen müssen ?

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