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Fünf Monate unschuldig in U-Haft - Gericht spricht angebliche Fahrzeugbrandstifterin frei

Die 21-jährige Alexandra R. ist von dem Vorwurf freigesprochen worden im Mai diesen Jahres ein Auto in Berlin angezündet zu haben. Obwohl es nur eine dünne Indizienkette gab, die die junge Frau angeblich belastete, musste sie fünf Monate in U-Haft verbringen und verlor ihre Ausbildungsstelle.

Die Verteidigerin sah ganz klar einen politischen Druck, der auf Polizei und Staatsanwaltschaft lastete, endlich einen Erfolg gegen einen Brandstifter vorweisen zu können. So wurden angeblich subjektive Indizien anstatt objektiver Beweise vor Gericht benutzt um eine Verurteilung herbeizuführen.

In ganz Berlin sind allein in diesem Jahr bisher über 250 Autos von Unbekannten angezündet worden.


WebReporter: Nightfire79
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Auto, Gericht, Prozess, Freispruch, Brandstiftung, U-Haft
Quelle: www.tagesspiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2009 10:25 Uhr von Styleen
 
+16 | -4
 
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Ja spitze: Und was erhält sie zur Entschädigung ? einen Minimalen Satz von ein paar hundert Euro im Monat, welcher ihre Ausbildungsstelle auch nicht mehr zurückbringt ....
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04.11.2009 10:28 Uhr von Fassbier
 
+10 | -31
 
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04.11.2009 10:32 Uhr von Rudi_im_Winkel
 
+4 | -3
 
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und der 14 jährigeJunge ??? Was ist eigentlich mit dem 14 jährigen Jungen aus Velbert ???
Sitzt der auch erst mal Monate in U-Haft, bevor erkannt wird, dass er es nicht war ???
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04.11.2009 10:32 Uhr von kingalca
 
+4 | -4
 
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Hat der Kerl 2 über mir binnen 3 sekunden 3 mal - erhalten? :D:D:D Hab grad draufgeklickt und da wars noch -1 :>



[ nachträglich editiert von kingalca ]
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04.11.2009 10:32 Uhr von Nightfire79
 
+12 | -8
 
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@Fassbier: Es hat gereicht, das sie "Links" aussah, in einem Supermarkt in der Nähe einkaufen war und Grillanzünder (allerdings von einer anderen Marke als der bei der Brandstiftung benutzt wurde) zu Hause hatte. Wie gesagt: Es gab nicht einen Beweis gegen die Frau.

[ nachträglich editiert von Nightfire79 ]
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04.11.2009 10:55 Uhr von bluecoat
 
+6 | -10
 
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"wer mit hunden ins bett geht wacht mit flöhen auf "

...man wird nicht einfach so verdächtigt ....
...und ob sie unschuldig ist weiß man nicht ...es scheint nur so zu sein das die schuld nicht 100% beweisbar ist !

...und recherchiert mal aus welchem millieu sie kommt !

;-)
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04.11.2009 11:20 Uhr von esopherah
 
+8 | -5
 
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unrechtsstaat deutschland: demokratie und freiheit sehen anders aus!
Richtig wäre hier ein entschädigung die auch entschädigt.
In einem solchen fall muss der staat den verdienstausfall komplett zahlen, mögliche beförderung mitberechnen und dann eine entschädigung für die verlorene zeit die sich auf min. 5€ pro STUNDE belaufen müsste zahlen. Entschädigen halt, nicht weiterschäden!
Die verantwortlichen polizisten, staatsanwälte sollten einen Vermerk für die schlechte arbeit bekommen.
Aber Gerechtigkeit gibts in dieser möchtegern diktatur nicht.

[ nachträglich editiert von esopherah ]
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04.11.2009 12:31 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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Was fuer Indizien gibt es denn?
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04.11.2009 13:07 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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@127: Für die Schuld

Wobei natürlich beide interessant sind. Aber es wäre natürlich interessant zu erfahren wie die Polizei auf die Person gekommen ist. Ich sitz nur gerade in der Uni und kanns nicht so fix sichten. Dachte jemand hat es eh auf lager und hat mal eben Infos raus.
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04.11.2009 13:20 Uhr von Nightfire79
 
+3 | -0
 
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@Dracultepes: Es gab soweit ich weiß folgende Indizien: Die Frau wurde in "szenetypischen" Klamotten in einem Supermarkt in Tatortnähe entdeckt. Das hat erst einmal zur Verhaftung gereicht.

Bei der Hausdurchsuchung wurden Grillanzünder (!), Handschuhe (!!) und ein Feuerzeug (!!!) gefunden. Obwohl die Grillanzünder von einer anderen Marke als die am Tatort gefundenen waren hat das für 5-Monate U-Haft gereicht.

[ nachträglich editiert von Nightfire79 ]
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05.11.2009 12:19 Uhr von Sonnflora
 
+2 | -0
 
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Obwohl mich mal brennend interessieren würde, was die unter "szenetypischen" Klamotten verstehen.

"Obwohl die Grillanzünder von einer anderen Marke als die am Tatort gefundenen waren hat das für 5-Monate U-Haft gereicht."

Das ist doch der gleiche Hohlsinn wie bei dem 14jährigen, der das Mädchen in den Gulli geworfen haben soll. Die Faserspuren waren nämlich auch nur Materialgleich mit dem Pullover des Jungen, die Farbe stimmte aber nicht überein. Und trotzdem sitzt der noch in U-Haft. Und der, der das wirklich war, kann sich jederzeit das nächste Mädchen schnappen, na ganz toll.

Und was ist denn das bitte für die Politik für ein Erfolg, wenn irgendeiner als Sündenbock eingesperrt wird, wärend der wahre Täter weiter sein Unwesen treibt? Damit gewinnt man beim Volk mit Sicherheit kein Vertrauen, im Gegenteil.
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09.11.2009 15:48 Uhr von supermeier
 
+1 | -0
 
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@Sonnflora: "Und was ist denn das bitte für die Politik für ein Erfolg, wenn irgendeiner als Sündenbock eingesperrt wird, wärend der wahre Täter weiter sein Unwesen treibt? Damit gewinnt man beim Volk mit Sicherheit kein Vertrauen, im Gegenteil.

Die Verhaftung wird medienwrksam ausgeschlachtet, für den Beleg der Unschuld reicht eine beiläufige Meldung.
So bekommt das Volk was nach Politikers Meinung sein Wille ist.

Würden diverse Führerfuzzis einfach mal die Fresse halten und nicht den Blick und entsprechenden Druck auf die Ermittlungsbehörden lenken, könnten diese wesentlich effektiver arbeiten.

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