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Stellenabbau bei Nokia Siemens Networks

Nokia Siemens Networks (kurz NSN) baut weitere Stellen ab. Die umfassende Umstrukturierung soll ab Januar 2010 stattfinden. Hierbei werden die bisherigen fünf Geschäftszweige auf nur noch drei beschränkt.

Somit beschränkt sich Nokia auf die Zweige Business Solutions, Network Systems und Global Services. Ziel sei es, die "finanzielle Performance" zu steigern. Durch diese Neugruppierung bzw. Zusammenlegung fallen weltweit sieben bis neun Prozent der Arbeitsplätze weg (64.000 Arbeitsplätze).

Unbekannt ist bisher noch wie der Abbau Tausender Stellen weltweit geschehen soll. Nokia will damit bis einschließlich 2011 eine Kostensenkung von 500 Millionen Euro erwirken. Die Kosten für die Einsparungen werden sich aber ersteinmal auf 550 Millionen zwischen 2010 und 2011 belaufen.


WebReporter: SOLDIERz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Siemens, Nokia, Netzwerk, Stellenabbau, Umstrukturierung, Zusammenlegung
Quelle: www.heise.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2009 19:48 Uhr von SOLDIERz
 
+0 | -0
 
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Weitere Infos zu den Bilanzen Nokias in der Quelle. Na ja wenn wunderts... das ist ein nicht endender Zyklus. Erst wird an allen Ecken eingespart Standort geschlossen und verlegt wo die Produktion günstiger ist und wenn die Produktionskosten am Standort zu teuer sind wird wieder der nächste geschlossen und wo anders aufgemacht.
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03.11.2009 20:12 Uhr von Spafi
 
+1 | -0
 
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egal: wir haben die Krise hinter uns, es wird keine Massenentlassungen geben und die Wirtschaft wird sich bald wieder erholt haben. Für finanziell angeschlagene Banken steht natürlich auch genügend Geld zur Verfügung, damit jeder sein Erspartes nach Hause nehmen kann
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03.11.2009 20:15 Uhr von Klassenfeind
 
+1 | -3
 
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Langsam aber sicher kann ich Nokia: nicht mehr leiden !!!! Die Manager sollten sich selbst einsparen !!!
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03.11.2009 20:38 Uhr von Banning
 
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nicht nur nokia: leider handeln alle Börsenorientierten Firman so (intel, Boing, usw. .... einfach alle)
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03.11.2009 20:43 Uhr von reallydeep
 
+2 | -2
 
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klassenfeind: spar mal lieber nen paar ausrufezeichen ein!
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03.11.2009 22:47 Uhr von hi2010
 
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Zu zeit: Bei den Firmen brechen ständig die Umsetze weg, das wird halt mit Stellen Abbau wieder ausgeglichen, dann heißt es die Firma x macht auch in schlechten Zeiten gute gewinne.

Willkommen im Hartz 4.
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04.11.2009 14:28 Uhr von bigpapa
 
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ist doch logisch: Wenn Umsätze (meist durch Marktsättigung) wegbrechen, dann ist hatl weniger zu tun. Habe ich weniger zu tun, dann brauch ich dafür weniger Leute.

Dann jammert die Bevölkerung und kauft trotzdem den Mist auch China oder da wo sie es 10 cent billiger bekommen. Dadurch fallen in Europa noch mehr Arbeitsplätze weg.

Die einzige Gegenmassnahme wären fette Strafzölle auf Produkte aus China + Co. Bloss DANN geht erst recht das geheule los weil dann die Produkte alle teuerer werden.

Ich kann JEDEN Unternehmen was mit Stellenabbau reagiert voll verstehen. Es muss sich ja irgendwie gegen die Produkte aus China wehren. Das heist dann, niedrige Personalkosten o. die Produktion auslagern. Immerhin will das Personal am 1. sein Geld haben und das muss ich erst mal verdienen.

Das ein Unternehmen börsennotiert ist, macht das sogar noch schlimmer. Nicht wegen der Dividenen sondern wegen der Möglichkeit den der Aktionär hat, Geld durch den Verkauf seiner Aktien aus einen Unternehmen zu ziehen und damit das Unternehmen zu plätten. Macht also ein Unternehmen keine stabilen Kurse bedeutet das im Klartext das es richtig Geld verliert. Und da die meisten Aktien in FONDS sind, die wiederrum eure Rente absichern könnt ihr euch mal über die Folgen klar werden.

Macht ein Weltunternehmen wie Nokia pleite, dann knallt das richtig. (Finnland ist gleich mit pleite) und durch die Börsennotierungen und der Fonds gibt das in Europa ein riesen Knall. Dagegen ist Lehmann nur ein Furz.

Hochfinanz ist leider sehr weit verflechtet. Und ich glaube es gibt keine 10 Leute auf den Planet die wissen wie das alles zusammenhängt.

Denkt mal drüber nach.

Gruß

BIGPAPA

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