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Konstanz: Familie will Gymnasiumsplatz einklagen

Da seine Mutter den zehnjährigen Jeffrey L. unbedingt an einem Gymnasium einschreiben möchte, dieser aber keine Empfehlung dafür erhielt, hat er nun seit mittlerweile sieben Wochen seit Schulbeginn keine weiterführende Schule besucht.

Jeffreys Mutter wollte die Grundschulempfehlung auch nach einer Aufnahmeprüfung für das Gymnasium, nicht akzeptieren und widersprach beim Regierungspräsidium Freiburg der Empfehlung. Um dem Stress daheim zu entfliehen, verweilten Mutter und Sohn die vergangenen Wochen in Indonesien.

Alfons Bank, Sprecher des Regierungspräsidiums, gibt an, dass bei der Grundschulempfehlung keine Unregelmäßigkeiten zu erkennen seien. Familie L. zieht nun den Schulwechsel auf eine Privatschule in Betracht, sieht dies jedoch nur als Zwischenlösung an, bis Jeffrey ein Gymnasium besuchen darf.


WebReporter: Seeinfos
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Gericht, Familie, Schule, Gymnasium, Konstanz
Quelle: www.suedkurier.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2009 11:41 Uhr von Haruhi-Chan
 
+6 | -7
 
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moment: Ist der weitergehende Schulbesuch jetzt wirklich von diesen dummen Tests abhängig?
Wenn das stimmt wäre ich nach dem system heute unerfolgreich...
Ich durfte als Kind wählen auf welche Schule ich will und meine Eltern ebenso, es war dann nur Sache der Schule, ob sie einen ablehnen oder nicht, aber dass es mitlerweile auf diese tests ankommt...traurig!
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03.11.2009 11:48 Uhr von fiver0904
 
+9 | -5
 
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@saeure: Im Prinzip hast du ja recht, jedoch abstreiten kannst du wohl kaum, dass unsere Kinder in Deutschland kaum bis nicht gefördert werden.
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03.11.2009 11:51 Uhr von Loom24
 
+3 | -0
 
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kommst auch mit einer hauptschulempfehlung auf eine privatschule, nur vllt nicht gerade nach harvard. hauptsache du bezahlst.

die empfehlungen nach der 4ten klasse sind auch nicht das wahre, aber ich glaube nicht, das ihn kein gymnasium annimt. vielleicht mal bei mehr als einem versuchen

[ nachträglich editiert von Loom24 ]
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03.11.2009 11:53 Uhr von 4bein
 
+5 | -0
 
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richtig aber zugleich auch falsch: vom prinzip richtig es ist bekannt das unsere grundschulen nac beliebtheit empfehlen da bleiben viele auf der strecke.

aber wir haben ne schulpflicht kann noch teuer für die eltern werden.
zumal das jugendamt sich auch einschalten wird.

dann lieber ärger runterschlucken und erstma auf gesamtschule schicken nen wechsel läst sich immer noch erzwingen.
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03.11.2009 12:01 Uhr von Bender-1729
 
+5 | -1
 
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Und wieder ein Wunderkind Immer wieder faszinierend zu sehen, wie es einigen Eltern am Selbstbewusstsein nagt, wenn sie erfahren, dass ihr Kind nicht fürs Gymnasium geeignet ist ...

Ich weiß nicht, was so schlimm daran ist, seinen Abschluss auf einer anderen weiterführenden Schule zu machen? "Nicht Gymnasium" heisst ja nicht gleich Sonderschule. Man tut seinem Kind übrigens auch keinen Gefallen, wenn man es aufs Gymnasium "prügelt", denn ganz so einfach wie immer alle glauben ist das nunmal nicht. Und ein Realschulabschluss mit der Note "2" macht sich im Lebenslauf sicher besser als ein "4"er Abi.
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03.11.2009 12:04 Uhr von system_opfer
 
+0 | -9
 
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NEIN NEIN NEIn: Lehrer haben einfach den AUFTRAG die Schüler "gerecht" zu verteilen. Akademiker Kinder kommen aufs Gymnasium und andere werden nach bestimmten Kriterien auf Haupt und Realschulen verteilt. Die die eigentlich schlau genug sind nur kleine Mängel haben kommen auf die Gesamtschule das ist SELEKTION und hat selten was mit intelligenz zu tun ..

es zählen familiärer hintergrund, anpassungs"wille" etc....und natürlich wird auch nach den noten gegangen aber die werden in fächern wo die lehrer spielraum haben auch dementsprechend vergeben..

hier n clip zu Lehrern auch sehr sehr geil

http://www.youtube.com/...
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03.11.2009 12:10 Uhr von psycoman
 
+8 | -0
 
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Empfehlungen sind oft sinnlos: Also in NRW sind die Emfehlungen, soweit ich weiß, verpflichtend, die eltern ahben also nicht mehr die Wahl wie früher.

Das Problem liegt aber am Schulsystem an sich. Weiso entscheidet man bei 10-jährigen schon über die Zukunft.

Meiner Meinung nach sollten alle bis zur 8. Klasse gemeinsam Unterricht haben, so unterschiedlicih ist der Stoff doch auch nicht, vielleicht von der zweiten Fremdsprache abgesehen.

viele Eltern meckern natürlich über die Empfehlung, weil sie ihr Kind verständlicherweise auf einer möglichst hcohwertigen Schulform unterbringen wollen, damit das kind in der Zukunft eben einen guten Abschluss hat. Wobei es natürlich fraglich ist, was mehr bringt, ein schlechtes Abitur oder ein einser Realschulabschluss.

Anderseits ist es ja möglich zu wechseln, wenn sich zeigt, dass das in der News genannte Kind auf der Realschule nur einsen schriebt, wird ein Wechsel auf das Gymnasium sicher möglich sein.

Das kann aber wiederum zu schwer für die Kinder sein. In meiner Klasse war es auch so, dass zwei Schülerinnen von der Waldorfschule auf unser Gymnasium kamen. Tja, die waren ein Jahr da, dann wieder weg, weil es dort zu schwer war.
Naja, dafür konnten sie ihren Namen tanzen^^

Dass das Gymnasium Tests einführt kann ich verstehen. Wenn die Plätze begrenzt sind, geht es nun einmal nach guten Noten und Leistungen, so hart das auch ist.
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03.11.2009 12:37 Uhr von In extremo
 
+2 | -0
 
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Ich hatte mal ein schönes Interview mit einem Hauptschul-Direktor gelesen, der darüber redete, dass es immer weniger 5. Klässler auf seiner Schule gibt, aber er andererseits in der 6. und 7. Klasse eben eine komplett neue Klasse aufmachen müsste, wegen der Kinder die auf höhere Schulen geschickt wurden.


Ich persönlich plädiere ja auch für eine spätere Einteilung und bin auch ein Fan von Gesamtschulen.

[ nachträglich editiert von In extremo ]
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03.11.2009 12:38 Uhr von Andreas-Kiel
 
+2 | -0
 
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Vorallem ist der Junge jetzt auch noch 7 Wochen: plus "Urlaub" in Indonesien der Schule ferngeblieben. Wir haben eine Schulpflicht und die Eltern hätten Ihn dann eben erst Mal zu einer anderen Schule bringen müssen aber nicht einfach fernbleiben.

Solche überergeizigen Eltern finde ich unmöglich.
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03.11.2009 12:53 Uhr von Falkone
 
+1 | -0
 
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@ psycoman: Richtig hast Du da mit Deiner Meinung!

Genau dieses System hatten wir früher auch in der DDR und das hat besser funktioniert als der heutige Scheiß.

Damals ein paar Fächer wie "Staatsbürgerkunde" etc. eingespart und ein paar Spezialisierungen hinzu. dann wäre das System - denke ich - unschlagbar.

Ich habe mit 18 Jahren meinen Facharbeiter nach 2 Jahren abgeschlossen - musste dann zur "Armee" und habe anschließend 3 Jahre zum Maschinenbauingenieur studiert.

Mit 24 habe ich somit bereits eine höherqualifizierte Ausbildung gehabt. Dabei bin ich aber kein Wunderkind...
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03.11.2009 16:14 Uhr von jensalik
 
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gute taktik als nächstes dann gleich mal bessere noten erklagen und den abschluß natürlich und in weiterer folge das gehalt wenn das arme bürscherl bei einem job nach dem anderen wegen unfähigkeit rausfliegt.

wird sicher bestens vorbereitet aufs leben. bei der ersten krise gleich eine klage und ab in den urlaub. wobei der ja sicher soooo intelligent ist daß sein iq beim liegen in der sonne stündlich um 2 prozent steigt.

jetzt kann ich mir allerdings auch vorstellen warum indonesien nicht gerade zu den weltmächten zählt....

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