03.11.09 10:42 Uhr
 34.371
 

32-Millionen-Euro-Lotto-Jackpot: Versicherung zahlt 21,7 Millionen Euro nicht aus

ShortNews berichtete bereits über den vor einiger Zeit geknackten 32-Millionen-Euro-Lotto-Jackpot. Dabei gewann auch ein Lottospieler, der seinen Tippschein über das Internet gespielt hatte.

Das in Großbritannien ansässige Unternehmen MyLotto24 (40 Prozent davon hält Tipp 24/Hamburg und 60 Prozent gehören einer Schweizer Stiftung, die in Deutschland ansässig ist) hat sich bei Munich Re gegen einen derartigen Fall versichert.

Gewinne, die die Zehn-Millionen-Euro-Marke überschreiten, übernimmt die Versicherung. Doch Munich Re verweigert sich derzeit, die fälligen 21,7 Millionen Euro zu überweisen. Es gibt für die Versicherung juristische Probleme, da in Deutschland das Glücksspiel im Internet verboten ist.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Euro, Gewinn, Geld, Lotto, 7, Jackpot, Versicherung, Auszahlung
Quelle: www.ftd.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
03.11.2009 11:04 Uhr von fortimbras
 
+48 | -35
 
ANZEIGEN
Hoffentlich gehen die alle Pleite: Ein Unternehmen das Glücksspiel illegal anbietet und darauf setzt, dass niemals einer ihrer Kunden den Jackpot knackt verdient es insolvent zu werden.
Kommentar ansehen
03.11.2009 11:26 Uhr von xj12
 
+57 | -5
 
ANZEIGEN
@fortimbras: verstehe deinen Kommentar nicht.
Die Firma bietet den Service ganz legal an - da der Sitz in England ist. Und was daran schlimm sein soll dass man sich dagegen versichert ist mir auch schleierhaft. Merkwuerdig finde ich da nur die Politik der Muenchner Rueck. Die hat ja die Versicherung angenommen - und nu will sie nicht zahlen.
Kommentar ansehen
03.11.2009 11:38 Uhr von hohesC
 
+10 | -6
 
ANZEIGEN
:D:D:D: @ News
Stell dich mal sofort auf eine Klage ein ^^
http://www.shortnews.de/...

;D
Kommentar ansehen
03.11.2009 12:27 Uhr von Dennis112
 
+19 | -2
 
ANZEIGEN
Tja: Versicherungen sind alles Betrüger. Beträge kassieren ohne Ende und wenns ans auszahlen geht kneifen. Eigentlich sollte man genau festgelegt haben was da versichert wird und wenn der Fall eintritt hat die Versicherung zu zahlen. Basta. Und wenn die Versicherung sich dadurch strafbar gemacht hat sollte sie gleich noch eine Millionenstrafe drauf bekommen.
Kommentar ansehen
03.11.2009 12:35 Uhr von WalterJoergLangbein
 
+27 | -0
 
ANZEIGEN
Versicherungsbetrug: Eine Versicherung kassiert die Versicherungsbeiträge. Sie weiß, wer die Versicherung zu welchem Zweck abgeschlossen hat. Dann trifft der Versicherungsfall ein und die Versicherung will nicht zahlen. Da kommt mir der Begriff Versicherungsbetrug in den Sinn! Aber halt, jedermann weiß, dass Versicherungen nie und nimmer betrügen!
Kommentar ansehen
03.11.2009 12:35 Uhr von Farscape99
 
+14 | -2
 
ANZEIGEN
Versicherungen: versichern solange alles und jeden, bis es ans Zahlen geht. Dann ist auf einmal alles nicht richtig und ein Problem. Dann wird geklagt und der lange Gang um sein Recht beginnt. Leider fehlt den meisten Klägern die Puste, sprich das Geld um gegen die Versicherungen anzukommen...und so gewinnt immer die Versicherung.
Es ist zum kot...
Kommentar ansehen
03.11.2009 12:42 Uhr von WalterJoergLangbein
 
+20 | -1
 
ANZEIGEN
Regenschirme: Versicherungen verleihen gegen Bezahlung Regenschirme. Und wenn es regnet, nehmen sie einem den Schirm weg...
Kommentar ansehen
03.11.2009 12:58 Uhr von rolf.w
 
+8 | -3
 
ANZEIGEN
Glücksspiel: "...da in Deutschland das Glücksspiel im Internet verboten ist. "

Jetzt kommt es auf die Definition an, wann man denn in Deutschland spielt. Spielt man in Deutschland, wenn man hier nur mit einem Web-Browser eine ausländische Seite bedient? Hier könnte es zu einem weitreichenden Grundsatzurteil kommen. So bieten auch Internethändler aus dem Ausland Waren an, zB. Filme/Spiele, die es in Deutschland nicht zu kaufen gibt. Auch hier wäre der deutsche Nutzer eventuell plötzlich im Bereich der Illegalität unterwegs.
Kommentar ansehen
03.11.2009 13:06 Uhr von dr.b
 
+3 | -6
 
ANZEIGEN
Für mich ist das nachvollziehbar zum einen besagen die Bedinungen dort ganz klar, daß man mit deutschem Wohnsitz dort nicht teilnehmen kann. Wenn das Unternehmen trotzdem bereit ist die Summe auszuzahlen, dann ist das deren entscheidung. Da sie aber nicht dazu verplfichtet wären, kann die Versicherung durchaus zu recht verweigern in Leistung zu treten. Denn der Schaden für das Unternehmen wäre ja mit Berufung auf die AGB vermeidbar gewesen.
Kommentar ansehen
03.11.2009 13:09 Uhr von guslan
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Also konnte Tipp24 und MyLotto: nur 10 Mio. verkraften und den Rest haben die versichert. Für 10.000 € Wochenprämie.

Was passiert bei dem nächsten Gewinner, der 20 Mio. gewinnt??
Kommentar ansehen
03.11.2009 13:11 Uhr von JustRegistered
 
+17 | -2
 
ANZEIGEN
auf tipp24: braucht man nicht rumhacken hier. sie haben doch den gewinn anstandslos an den gewinner ausgezahlt..

unlautere mittel sollte man wohl eher auf seiten der versicherung suchen^^
Kommentar ansehen
03.11.2009 13:31 Uhr von mysteryM
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
aber die Prämie: für die versicherung wurde sicher sehr gerne kassiert...
Kommentar ansehen
03.11.2009 14:45 Uhr von jondoe5
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
alles Verbrecher: das würde ja heissen daß alle Tipper bei Tipp24 garnicht am normalen deutschen Lotto teilnehmen , es gab nur einen Jackpot von 32 Mio € und den hat ein Einzelspieler mit einem normalen Tippschein in einer deutschen Annahmestelle gewonnen !!!
Kommentar ansehen
03.11.2009 16:17 Uhr von BigButler
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
Wo ist eigentlich der Lotto Jackpot geblieben ?! Wenn die Auszahlung an den Gewinner von Tipp24 kam, diese aber den Jackpot gar nicht wirklich geknackt haben, müsste das Geld doch eigentlich noch im Jackpot sein, oder ? Tipp24 hat die Zahlen ja gar nicht getippt. Irgendwie versteh ich das nicht...
Kommentar ansehen
03.11.2009 16:33 Uhr von JustRegistered
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
was ist so schwer dran zu verstehen tipp24 (mylotto) tritt unabhängig neben dem staatlichen deutschen lottoblock als -veranstalter- auf. nicht wie früher als scheinvermittler.

konkret heißt das, sie kassieren das geld für die lottoscheine und führen sie nicht wie früher an die staatl. lottogesellschaften ab (logisch oder?) und damit finanzieren sie auch die auszuzahlenden gewinne. die gewinnzahlen sind immer die, die auch mi/sa´s im TV gezogen werden.

zusätzlich sind sie rückversichert. selbst viele versicherungen an sich sind wiederrum bei anderen versicherungen rückversichert (zb. bei überdimensionalen unwetterschäden etc.. )

...

so ich hoffe, jetzt hört die munkelei von undurchsichtigen od betrügerischen machenschaften auf. ist doch ziemlich transparent..nicht weniger als anderswo
Kommentar ansehen
03.11.2009 16:44 Uhr von Pitbullowner545
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
ich: MUSS für meinen Hund auch eine versicherung abschließen

und bei jeder(!) die anerkannt wird steht drin "schäden durch Listenhunde werden nicht bezahlt"..
Kommentar ansehen
03.11.2009 18:04 Uhr von BigButler
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Beantwortet meine Frage leider noch nicht: Wie das System bei Tipp24 funktioniert habe ich schon verstanden. Es ist losgelöst von dem staatlichen Lotto. Aber meine Frage ist damit noch nicht beantwortet. Wenn der staatliche Lotto Jackpot nicht an Tipp24 gegangen ist, und logischerweise auch nicht an den Gewinner, wo ist er dann ? Er ist ja angeblich geknackt worden, aber von wem ? Tipp24 fällt ja raus, die haben ihr eigenes System.

Edit: Ah, der Jackpot wurde auch noch von einem normalen Spieler geknackt. Hörte sich immer so an als ob der Tipp24 Spieler der einzigste gewesen wäre.

[ nachträglich editiert von BigButler ]
Kommentar ansehen
03.11.2009 21:36 Uhr von dr.b
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
was viele übersehen: Hier wird immer auf der Rück rumgehakt und die bösen Blutsauger Versicherungen...die nur Prämien kassieren aber nicht leisten wollen. Eine Versicherung wird für dann Fall X abgeschlossen und tritt im Rahmen dieser Bedingungen in Leistung.
Doch hier war der Fall doch anders. Die bieten eine Lotterie an....angekoppelt an die Zahlen für die deutsche Lotterie...aber eben explizit nicht für die Teilnahme aus Deutschland heraus.
Wenn Sie aufgrund dieser Bedingungen eine Versicherung abgeschlossen haben, warum soll diese denn jetzt zahlen, wenn ein Gewinner ausserhalb dieser Bedinungen von denen die Kohle bekommen hat.
Ich denke keiner hier kennt das Vetragswerk zwischen beiden Parteien und mögliche Ausschlußklauseln....aber so wie hier viele spekulieren und der Rück "Betrug" unterstellen... stelle ich mal die Möglichkeit in den Raum, daß hier bei Abschluß der Versicherung eine mögliche Teilnehmerzahl und ein Risiko abgeschätzt worden ist...und durch die Tatsache, daß wahrscheinlich eben doch 90% aller Spieler dieser Serie nicht aus dem Ausland sondern aus Deutschland stammen, sich die Fakten völlig anders verhalten und eine Prämie auch entsprechend anders auszusehen hätte....
Kommentar ansehen
03.11.2009 23:38 Uhr von xenonatal
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Tipp24 kann es sich nicht leisten: Spieler aus Deutschland NICHT auszuzahlen.
Wenn bekannt würde das sie deutsche Tipper nicht bezahlen,
dann können sie eigendlich den Laden dicht machen.
Kommentar ansehen
04.11.2009 02:19 Uhr von cannap
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
omg: und ich sagte zu meiner muetter spiel da nicht mit
Kommentar ansehen
04.11.2009 05:10 Uhr von miramanee
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Muss man verstehen: Interessant wäre in diesem Kontext einmal eine ganz andere Entwicklung. Wenn Tipp24 als eigenständiger Veranstalter auftritt und seine wöchentlichen Ziehungen und Jackpots an das staatliche, deutsche Lotto anlehnt, kann das mitunter sehr teuer werden.

Angenommen in Deutschland steigt der Jackpot über Wochen hinweg auf bis zu 50 Millionen und wird nicht geknackt. Während dieser Phase knacken aber die Tipper von Tipp24 in jeder Woche diesen angelehnten Jackpot. Dann haben meines Erachtens Tipp24 und seine Teilhaber und Versicherungen ein ziemlich großen Problem.

Das mit dem Spielverbot über Internet in diesem Fall stimmt übrigens nicht wirklich, was auch die Gerichte bestätigen werden. In Deutschland ist es laut Staatsvertrag seit Jahresbeginn verboten via Internet an deutschen Lotterien teilzunehmen. Tipp24 ist aber keine deutsche Lotterie, sondern lehnt sich nur an einer deutschen an. Der deutsche Staatsvertrag kann niemanden verbieten vom Internet in Deutschland aus an jedem Spiel im Ausland teilzunehmen. Der Gewinner von Tipp24 hat keinen Jackpot einer deutschen Lotterie, sondern lediglich den vergleichsweisen hohen einer ausländischen gewonnen.

Versicherungen suchen immer nach Hintertüren um nicht bezahlen zu müssen.
Kommentar ansehen
04.11.2009 08:20 Uhr von klengelhh
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@rolf.w: Das ist ganz einfach - zumindest bisher gilt als Standort (also welches Land gilt) immer der Ort, an dem die Webseite gehosted ist. Also wird die Webseite in England gehosted, dann ist auch engl. Recht gültig. Sollte es inzwischen neue Gesetze geben, wären die mir neu. Aber wer weiss... :-)
Kommentar ansehen
04.11.2009 08:35 Uhr von rolf.w
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@klengelhh: Mir ist das auch so in Erinnerung, allerdings scheint die Versicherung dieser Auffassung nicht zu folgen. Deswegen schrieb ich auch, dass es auf ein Grundsatzurteil hinauslaufen könnte. Unter anderem auch, weil es für einen User nicht immer ersichtlich ist, wo die Seite wirklich gehosted wird. Einzig den Sitz der Firma kann man meist erfahren. Man kann nicht erwarten, dass jeder Nutzer erst bei der DENIC den Ursprung einer Seite abfragt.
Kommentar ansehen
04.11.2009 09:44 Uhr von dr.b
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@miramanee: Die Gesetzeslage ist eigentlich relativ egal....denn in den AGBs von Tipp24 steht:

1. Teilnahme an einer Spielgemeinschaft

1.1 Registrierung
Voraussetzung für die Teilnahme an einer Spielgemeinschaft ist eine vorherige Registrierung des Spielers. Eine Mehrfachregistrierung durch einen Spieler ist unzulässig.

1.2 Mindestalter
Personen unter 18 Jahren sind von einer Teilnahme ausgeschlossen.

1.3 Dieses Angebot richtet sich nicht an Personen mit Wohnsitz in den USA oder an Personen, die sich zum Zeitpunkt der Abgabe des Spielgemeinschaftsanteils in Deutschland aufhalten. Darüber hinaus richtet sich das Angebot der Gründung einer Spielgemeinschaft für Tipps auf den Ausgang der Ziehungen der Gewinnzahlen für „Euro Millones“ nicht an Personen, die sich zum Zeitpunkt der Abgabe des Spielgemeinschaftsanteils in Großbritannien aufhalten.

Und diese HIntertür ist halt verdammt groß....
Kommentar ansehen
04.11.2009 12:28 Uhr von dr.b
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@tsunami13: Nun es geht ja gar nicht darum, daß der Gewinner sein Geld nicht behalten darf oder hier nicht ausgeben darf.
Warum besteht denn Deutschland, so wie übrigens viele andere Staaten auch, auf sein Glücksspiel Monopol.
Zum einen, man wird ja damit nicht reich....bei Lotto wandern nur rund 60% zurück an die Gewinner. So, was passiert mit den anderen 40%, wenn der Deutsche Spieler statt in Deutschland sein Glück in einer Ausländischen Lottogesellschaft versucht....
...bringt weder dem Staat direkt was, noch der Wirtschaft hier indirekt was. Und deshalb ist die Gesetzgebung so....das kann man beklagen und auch als Bevormundung bewerten (was ich auch so sehe)...aber ist strategisch aus sicht des Staates durchaus sinnvoll.

Refresh |<-- <-   1-25/28   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Pinneberg: Familienvater wird Polygamie gestattet
Wien: Permanent furzender Flugpassagier veranlasst Notlandung
Jetzt hattest die SPD geschafft,erstmals hinter AFD


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?