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Milliardengrab: Microsoft und Sony zahlen bei Unterhaltungselektronik drauf

Seit der Einführung der PS3 hat Sony, laut offiziellen Informationen, knapp fünf Milliarden Dollar in die PlayStation-Sparte gesteckt.

Die Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum seit November 2006 und beziehen auch andere Unterhaltungselektronik mit ein.

Auch Microsoft verbucht mit der Xbox-Sparte Verluste in Milliardenhöhe.


WebReporter: Dsco4
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Microsoft, Verlust, Unterhaltung, Milliarde, Sony, PlayStation 3, Elektronik
Quelle: www.cynamite.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.11.2009 12:30 Uhr von Dsco4
 
+0 | -0
 
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Ich wusste ja, dass die großen bei den Konsolen draufzahlen aber die Zahlen auf http://www.cynamite.de/... haben mich doch etwas überrascht.
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02.11.2009 12:49 Uhr von 08_15
 
+8 | -18
 
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02.11.2009 12:55 Uhr von JediKnightDE
 
+11 | -0
 
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Was man dabei nicht vergessen darf ist das die Spiele unter anderem so teuer sind weil die Hersteller einen Haufen Lizenzgebühren an Sony oder Microsoft zahlen müssen.
Wenn ein Käufer nur zwei oder drei Spiele kauft ist die Rechnung schon auf null.
Und keiner bleibt bei zwei oder drei Spielen...

[ nachträglich editiert von JediKnightDE ]
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02.11.2009 12:59 Uhr von Slaydom
 
+5 | -5
 
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@jedi: Ne, dass wäre schön, ist dem leider nicht so^^
Mom macht gerade Sony eine menge verlust.
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02.11.2009 13:03 Uhr von JediKnightDE
 
+3 | -0
 
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iSuppli am 30.12.2008: [...]
Trotz der Senkung der Herstellungskosten macht Sony weiterhin pro verkaufter Playstation 3 in den USA einen Verlust. In den USA ist die Spielekonsole für 399 US-Dollar (283 Euro) erhältlich. In Europa kostet die Playstation um die 380 Euro. Während Sony somit in den USA pro Playstation 3 rund 35 Euro zuschießt, bleiben in Europa rund 60 Euro Rohgewinn.
[...]
iSuppli geht davon aus, dass Sony noch im Jahr 2009 den Break-even Point erreicht. Generell nehmen Spielekonsolen-Hersteller zu Beginn einer neuen Generation Verluste bei den Hardware-Kosten in Kauf. Das Geld wird anschließend mit Lizenzgebühren verdient, die die Spielehersteller an Sony abführen müssen. Insider gehen dabei von 15 US-Dollar pro verkauftem Spiel aus.
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02.11.2009 13:24 Uhr von system_opfer
 
+9 | -2
 
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jetzt hab: ich aber mitleid.....wir können ja spenden !!!
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02.11.2009 13:24 Uhr von Michi1177
 
+7 | -9
 
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Das liegt wohl auch an den Spielen Ich habe mir vor ein paar Monaten eine PS3 gekauft und die Meldung hier, dass Sony und MS bei den Kisten nur draufzahlen, überrascht mich überhaupt nicht, bei dem riesigen Angebot stinklangweiliger Schnarch-Spiele. Das Hauptprogramm besteht doch nur aus Autorennen, Ego-Shootern und Fußballspielen, die alle irgendwie gleich sind. Dass die Spielehersteller es überhaupt noch wagen, ständig neue Autorennen herauszubringen, ist schon eine bodenlose Frechheit und Verarsche.

Ich habe vier Spiele gekauft und werde auch keine weiteren kaufen, so lange nicht mal innovative Titel herauskommen. So ist die PS3 halt ein teurer Blueray-Spieler mit Internet-Anschluss...
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02.11.2009 13:42 Uhr von datenfehler
 
+5 | -6
 
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noch mehr Mist Also ob die Firmen hier draufzahlen würden.
Was soll das für eine Werbung sein? "Ohh! Die armen Multis zahlen drauf, dafür dass wir erstklassige Unterhaltung bekommen. Nehmt sie in Schutz! Lasst uns alle froh sein, dass wir für den Schrott nur ein paar hundert und nicht über 1000 Euro hinblättern müssen."
Mal wieder Verarsche vom feinsten. Fakt ist: Mit den Konsolen und ALLEN damit verbundenen Einnahmen (JediKnightDE erwähnt es im zweiten Kommentar) wird unglaublich viel Kohle gemacht. Und hier wird den Dümmsten weiß gemacht, dass die HerstellerMiese machen? Was macht eine große Firma, wenn sie merkt, dass sie auch nur richtung Plus-Minus-Null gehen? Richtig! Sie stellen reihenweise Leute aus und werfen das Projekt über Bord! Das wird mittlerweile bei allem gemacht, wo nur die Möglichkeit besteht, dass nicht soviel Gewinn entsteht, wie erwartet.
Diese Rechenspielereien, von wegen Mrd. Minus sind ein schlechter Witz. Ich bin mir sicher, dass man das durchaus plausiebel so hindrehen kann, aber unterm Strich steht ein dickes Plus...
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02.11.2009 13:49 Uhr von Zipstah
 
+2 | -9
 
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@Michi: Du denkst also, dass du noch coole Spiele kommen? :D

Konsole und deren 70-Euro Spiele fürn Arsch. Wer sowas kauft ist selbst schuld.
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02.11.2009 13:51 Uhr von Michi1177
 
+7 | -1
 
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@datenfehler: Deine Ansicht teile ich nicht. Es gibt für Firmen unter bestimmten Bedingungen gute Gründe, in bestimmten Sparten auch mal Minus einzufahren, ohne dass man ein solches Projekt dann über Bord wirft - weil das auf lange Sicht nicht wirtschaftlich wäre.

Selbst wenn sie es zum gegebenen Zeitpunkt noch nicht ist, kann Sony es sich überhaupt gar nicht leisten, die PS3 jetzt in die Tonne zu werfen und technologisch ins Hintertreffen zu geraten - ebenso wenig wie Microsoft. Das ist zuletzt auch eine Frage des Prestige und der langfristigen Zukunftsinvestition. Im übrigen stehen dem horrende Entwicklungskosten gegenüber und andere Konzernsparten können zudem Synergien aus den Entwicklungen ziehen.

Das ganze ist wirtschaftlich relativ kompliziert und keinesfalls so einfach, wie von Dir skizziert.
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02.11.2009 14:39 Uhr von Slaydom
 
+4 | -2
 
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@Datenfehler: ^Mom steht Sony dick im minus, dass ist aber auch so gewollt. Denn der Gewinn stellt sich normalerweise automatisch nach einiger zeit ein^^ Bei der PS3 haben die sich mom noch etwas überschäötzt, aber mal abwarten was die Zukunft noch bringt
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02.11.2009 15:48 Uhr von Slaydom
 
+1 | -4
 
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Welche PS: fanboys vergeben den hier minus wenn man sagt, dass Sony mom miese machen...
Man bleibt bei den Fakten leute, die sprechen nun mal momentan gegen Sony
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02.11.2009 16:55 Uhr von Mandragoron
 
+2 | -1
 
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Ihr übeseht was: Ihr überseht das diese Verluste NICHT die Lizenzgewinne beinhaltet. Jedes Entwicklerteam muss bei Sony/Microsoft 1. Entwicklerkonsolen erwerben, Kostennpunkt 30K, und 2. für jedes Game das über die jeweilige Konsole gehen soll, geht eine Lizenzgebühr an den Konsoleninhaber, um das Recht zu haben dafür rauszubringen. Damit machen die 2 Geld ;)
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02.11.2009 17:38 Uhr von dinexr
 
+3 | -0
 
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Man hätt auch erwähnen müssen dass damit nur die Hardware gemeint ist.
PS3 und 360 werden von den Herstellern subventioniert.
Anders die Wii - die hat alte Hardware, die entsprechend günstig ist - wird aber teuer verkauft.
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02.11.2009 20:32 Uhr von schweinshax
 
+1 | -1
 
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Egal: Die Verluste der Vergangenheit spielen keine Rolle. Gezahlt hats der Aktionär und abgeschrieben wurden sie auch schon längst. Es zählt nur die Zukunft und darum wird zumindest Microsoft als gesundes Unternehmen sich auch in Zukunft am Konsolenmarkt betätigen.
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02.11.2009 22:17 Uhr von Floppy77
 
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Meinetwegen: können die Konsolengames aus dem Sortiment nehmen, dann müssen wir wenigstens keine schlechten Portierungen für PC mehr ertragen.
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03.11.2009 01:11 Uhr von Reunion
 
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@schweinshax: Du hörst dich an wie ein Banker.

Ich würde nicht von Vergangeheit reden das sich die Zahlen von 2006 ab bis heute beziehen. Also in einem Zeitraum von ca. 3 Jahren.

Wie dem auch sei, weder Sony noch Microsoft nehmen Schaden daran, da sie überall Ihre Finger drin haben und das an anderen Stellen wieder ausgleichen können.
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03.11.2009 08:53 Uhr von system_opfer
 
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ACH JA: man sollte vielleicht erwähnen das die am anfang auch ganz gut abkassiert haben als die das ding für 6 0der 700 tacken verkauft haben...
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03.11.2009 09:42 Uhr von datenfehler
 
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@Michi1177: Du hast da was nicht verstanden.

"Es gibt für Firmen unter bestimmten Bedingungen gute Gründe, in bestimmten Sparten auch mal Minus einzufahren, ohne dass man ein solches Projekt dann über Bord wirft - weil das auf lange Sicht nicht wirtschaftlich wäre."
Das Projekt wäre schon viel früher über Bord geworfen worden, wenn sich abgezeichnet hätte, dass sie ein Minus einfahren würden. Mögliche Lösung, wenn sich ein Minus tatsächlich abgezeichnet hätte: Sie bringen die PS3 BLUE-KÄSE-Edition - die kostet einfach 10 Euro mehr, man schreibt Limited Blue Cheese drauf, klebt nen blau leuchtendes Käseimitat ans Gehäuse und schon gibts wieder genug Idioten, die es kaufen, weils ja was ganz besonderes ist. Ich meinte mit Projelt über Bord werfen nicht gleich das Einstellen einer ganzen Sparte oder eines Produkts, sondern mehr einen Strategiewechseln. Da sie aber nichts am Produkt auch nur annähern verändert haben, um ernsthaft noch mehr Kunden anzulocken, zeigt das deutlich, dass sie keine Verluste machen. Eine Firma reagiert IMMER auf mögliche Verluste (nicht erst, wenn es zu spät ist und nicht wie du meinst überhaupt nicht darauf).
Und wenn es tatsächlich Mrd-Verluste wären, dann würden sie in jedem Fall reagieren. Und wenn sie nur auf biegen und Brechen eine improvisierte/frisierte PS4 wäre...
Mal eben abgesehen davon, dass MS und Sony an den Konsolen eben brutale Gewinne einfahren (die Lizenzgebühren und wer weiß, was noch alles, sind in dieser Kalkulation nicht drin ist) und nicht, wie hier behauptet, Mrd-Verluste...

Das ganze ist wirtschaftlich, politisch (wer dauernd "Verluste" macht, und viele Arbeitnehmer hat, bekommt eher Subvention als eine Firma, ders jahrelang gut ging, aber sich auf einmal die zweistelligen Managerboni nicht mehr leisten kann - mal abgesehen davon, dass sich viele Firmen wirklich so derbe arm rechnen können, um Steuern zu sparen) und marketinstrategisch relativ kompliziert und keinesfalls so einfach, wie von dir skizziert!
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03.11.2009 10:07 Uhr von mainville
 
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warum: verkaufen die dann die konsolen wenn du nur verluste einbringen
irgendetwas stimmt da doch nicht
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03.11.2009 12:05 Uhr von xj12
 
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@Mainville: ganz einfach - je mehr Konsolen - desto mehr Spiele werden verkauft - und hier kommen die Lizenzgebuehren zu tragen.
Und nochwas - die PS3 wird auch als Blu Ray Player verwendet - und da kassiert Sony auch Lizenzen - also mehr Player - mehr Discs-mehr Lizenzen. Auch logisch.

[ nachträglich editiert von xj12 ]

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