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Afghanistan: Gegenkandidat von Karsai tritt nicht bei der Wahl an

Abdullah, der Gegenkandidat von Afghanistans unter Druck geratenen Präsidenten Karsai, hat endgültig seine Teilnahme an der Stichwahl abgesagt.

Somit wird es am 07.11. nur noch einen Kandidaten geben.

Ohne einen Gegenkandidaten wird aber Karsai noch weiter unter Druck geraten und eine Stabilisierung der Lage im Land wird damit immer unwahrscheinlicher.


WebReporter: Thommyfreak
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Wahl, Rücktritt, Gegenkandidat
Quelle: www.wiwo.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2009 11:37 Uhr von Thommyfreak
 
+0 | -0
 
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So ein Hickhack....und dadurch zieht sich alles ewig hin und es muss mehr Geld in das Land gepumpt werden. Soldaten werden noch in Jahren dort ihr Leben lassen für nix....
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01.11.2009 11:43 Uhr von usambara
 
+11 | -3
 
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somit verteidigt Deutschland einen Wahlfälscher am Hindukusch.
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01.11.2009 12:10 Uhr von Klopfholz
 
+2 | -1
 
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Naja, da hat bestimmt jemand nachgeholfen. So wie Abdullah sich vor der Wahl reingehängt hat.
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01.11.2009 12:24 Uhr von fortimbras
 
+12 | -2
 
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Richtige Entscheidung: Entweder er wurde zum Rücktritt gezwungen und sieht ein dass die "Wahl" sein Leben nicht wert ist, oder er sieht ein, dass er gegen Karsai keine Chance hat, weil er wieder massiven Wahlbetrug begehen wird.
Der Westen hat jedenfalls kläglich versagt.
Statt einer Demokratie hat man Afghanistan eine koruppte Diktatur aufgezwungen.
Ich kann inzwischem jedem nachfühlen, der sich den Taliban anschließt und sich gegen uns wendet.
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01.11.2009 12:30 Uhr von Thommyfreak
 
+6 | -1
 
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am besten wäre gewesen, sich nicht in die Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen. Was kennt der Westen die Befindlichkeiten dieser Länder? Wenn keine wirtschaftlichen Intressen vorhanden wären, würde da jetzt kein Soldat sein Leben lassen müssen und wir würden ein paar Euro mehr im Staatshaushalt haben. Am Ende verdienen nur die Amis dran, die sich ihren Krieg bezahlen lassen von den anderen. Billiges Waffensystem-Testgelände und paar Rohstoffe wenns gut geht.
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01.11.2009 13:14 Uhr von Thommyfreak
 
+3 | -1
 
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@usambara der Karsai wird sich abends im Bettchen einen ablachen, wenn er den Laptop anschmeist und sein schweizer Konto checkt. Da sind bestimmt paar Milliönchen draufgewandert. Und wenn er mal kein Präsident mehr ist, schreibt er ein Buch mit dem Titel "Anleitung zum reich werden-so verarschte ich den Westen"
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01.11.2009 14:30 Uhr von Faceplant
 
+2 | -0
 
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Demokratie? Aber seien wir mal ehrlich: Was anderes als eine Diktatur kann in solch einem Land nicht funktionieren. Voraussetzung für eine Demokratie wäre eine intakte und stabile Wirtschaft. Davon sind die noch weit entfernt.
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01.11.2009 14:49 Uhr von usambara
 
+1 | -1
 
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@Faceplant: und deshalb muss die Bundeswehr eine Diktatur Karzai verteidigen?
150 Jahre kriegerischen Einfluss von diversen Großmächten hinterlässt halt Spuren...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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01.11.2009 14:58 Uhr von selphiron
 
+2 | -0
 
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jawoll: Herrlich.Die Amis haben Demokratie nach Afghanistan gebracht.
*ironie*
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01.11.2009 15:02 Uhr von Faceplant
 
+2 | -1
 
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Habe: ich nicht gesagt, dass die Bundeswehr eine Diktatur verteidigen soll. Es liegt trotzdem auf der Hand, dass ein Volk keinesfalls eine auferlegte "Demokratie" unterstützen wird, solange es den Menschen kacke geht.

Man kann in diesem Land aber auch gar nichts längerfristig bewirken, dazu ist es zu zerstritten und unhomogen.

Und mit einfach "wieder abhauen" wäre den Afghanern auch nicht geholfen. Man sollte schon die Forderungen der Linkspartei kritisch hinterfragen.
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01.11.2009 17:51 Uhr von kommentator3
 
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Vielleicht sollte: man tatsächlich abziehen und den Taliban das Land überlassen.

Dieses blöde Steinzeit-Volk hats nicht besser verdient.

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