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Sydney: 60 Jahre an der eisernen Lunge - Patientin mit 83 Jahren gestorben

Eine Australierin, die seit 1949 nach einer Polio-Erkrankung täglich 21 Stunden in der eisernen Lunge verbringen musste, ist nun im Alter von 83 Jahren gestorben.

Die Eiserne Lunge ist eine Druckkammer, in der durch Über und Unterdruck die Lunge am funktionieren gehalten wird.

Bis zuletzt ertrug sie dieses Schicksal mit Humor und war darüber hinaus auch noch interessierter Football-Fan.


WebReporter: Thommyfreak
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Jahr, Patient, Erkrankung, Lunge, Sydney
Quelle: magazine.web.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2009 10:31 Uhr von Thommyfreak
 
+0 | -0
 
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Respekt. Ist schon eine Leistung, dass man da nicht einfach resigniert und sich aufgibt. Sie hat sich jetzt ihre Ruhe mehr als verdient. Schade nur, dass die Wissenschaft solche altbekannten Krankheiten nicht im Griff hat.
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01.11.2009 11:17 Uhr von Klopfholz
 
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RIP: ganz schön Ausdauer gehabt.
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01.11.2009 11:21 Uhr von GeforceFX
 
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wow: 21Studnen am Tag. Das ist echt mies.
Und wohl auch kaum Zeit für was anderes Sinnvolles.
Stimme dem Autorenkommentar voll zu!
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01.11.2009 11:21 Uhr von müderJoe
 
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will ja jetzt nichts sagen: aber inzwischen gibt es wohl bessere Methoden als die eiserne Lunge. Bei uns gibt es einen in der Stadt, der hat nen kleines Schläuchlein in der Nase. Damit kann der ganz normal Einkaufen gehen. Auf dem Rücken trägt er dann einen Rucksack mit Beatmungsgerät.
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01.11.2009 11:53 Uhr von napster1989
 
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Ich könnte dem Gerät: aber irgendwie nicht vertrauen. Was ist wenn das Teil ausfällt?..


Trotzdem sehr gut das es solche maschinen gibt. Wir sind schon wirklihc sehr weit mit der medizin. Kann man nur hoffen das es noch besser wird.
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01.11.2009 12:00 Uhr von Guschdel123
 
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@ napster1989: Versuch mal, dich in diese Lage hineinzuversetzen, wobei das glaub ich keinem so wirklich gelingen kann. Da hast du die Chance zw. dem Schicksal dieser Frau (21 Stunden pro Tag bis zum Hals in einem metallenen Gerät) oder mit etwas Risiko ein nahezu normales Leben (wohlgemerkt, nahezu.) Des Weiteren haben solche mobile Beatmungsgeräte meist ein Notfall-Backup. Allerdings bin ich dafür nun auch kein Fachmann.

[ nachträglich editiert von Guschdel123 ]
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01.11.2009 12:18 Uhr von NordPoeler
 
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Naja, so einfach ist das nicht, mit einem Schlauch in der Nase kann man Lungengelähmten (eigentlich: Zwerchfell- Lähmung) nicht helfen, da die Lunge nicht geweitet wird und so keine Atmung stattfindet.
Scheinbar hat es seit den letzten 60 Jahren in diesem Bereich keine bessere Methode gegeben, Erkrankten zu helfen.
Sauerstoffzufuhr per Schlauch ist nur dann sinnvoll, wenn durch andere Krankheiten, wie z.B. Mukoviszidose, ein Teil der Lungenbläschen ausfällt und die Restlichen für die Sauerstoffversorgung des Körpers dann alleine zuständig sind.

Grüssle ....
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01.11.2009 16:58 Uhr von Gammaray74
 
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@Judas II: Unsinn! Ist das schon Paranoia oder nur Unwissenheit?! Vielleicht einfach mal mit der Patho von Polio auseinandersetzen. Die einzige Alternative wäre theoretisch eine DPD-Implantation, wäre bei Post-Polio-Symptomen aber eher kontraindiziert. Von den Komplikationen bei dem Dauereinsatz von Respiratoren mal ganz zu schweigen. Somit sollte nem halbwegs medizinsch gebildeten Mitbürger wohl klar sein, warum die gute Frau per ´Eiserne Lunge´ versorgt wurde....
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01.11.2009 18:11 Uhr von Gammaray74
 
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@Judas II: Na ich lass dich mal in deiner Illusion.
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01.11.2009 19:25 Uhr von sweety02
 
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0 Wunder: ich staune ,ich wusste gar nicht ,das man mit einer eiserne Lunge ,solange und auch noch sehr gut noch leben kann ?Bei uns hat ein Nachbar so etwas ähnliches bekommen ,nur das er damit rum läuft,auf den Rücken .Seine Frau erzählt allen ,er sei todkrank und sie muß jetzt alles allein machen,im Haus Garten usw.
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01.11.2009 21:27 Uhr von Krebstante
 
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"Schade nur, dass die Wissenschaft solche altbekannten Krankheiten nicht im Griff hat. "

Impfung wäre heutzutage die Option, damit es gar nicht erst zu dieser Krankheit kommt.

Die "Eiserne Lunge" dürfte wohl der Grund für ihr langes Leben gewesen sien. Ein Umstieg auf moderne, invasive Beatmungsmethoden hätte ihr Leben wahrscheinlich aufgrund von Komplikationen eher verkürzt. Wenn sie gut damit klar kam und ein erfülltes Leben hatte, ist es doch in Ordnung, finde ich.

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