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Italien möchte einen schnellen Beitritt der Türkei in die EU

Der italienische Botschafter Carlo Marsili spricht positiv über die jüngste Entwicklung in der Türkei. Die Annäherung zu Armenien hätte sich auf den Beitrittsprozess positiv ausgewirkt.

Italien unterstützt den Beitritt der Türkei bedingungslos. Der Botschafter sagt, nicht oft besuche ein Staatspräsident Italiens ein Land innerhalb kurzer Zeit zweimal hintereinander.

Währenddessen sagte auch der polnische Staatspräsident, nach den heutigen Umständen sei die EU ohne den türkischen Beitritt nicht denkbar. Polen befürwortet den Beitritt der Türkei am meisten.


WebReporter: LandM
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Türkei, Italien, Polen, Beitritt
Quelle: www.trtdeutsch.com

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31.10.2009 15:51 Uhr von kommentator3
 
+27 | -16
 
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Hmm, heute frisch angemeldet.
Patriotischer Kommentar über Türkei.

Wer könnte das wohl sein?

@Bir
Ich werde dich nicht melden. Ich freu mich immer über deine Türkei-News. Da kann man immer wunderbar drüber diskutieren.

@News:

Die Befürworter sind komischerweise alles Staaten, die selbst keine nennenswerten türkische Migrantengruppen im Land haben und daher auch nicht aus eigenen Erfahrungen sprechen können wie z.B. Deutschland / Österreich / Holland.
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31.10.2009 16:26 Uhr von varna
 
+15 | -13
 
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Was die wollen: Es sollte hier mal gefragt werden was die Bürger der EU Länder wollen und nicht was eine Hand voll Politiker da umhersaut wenn der Tag lange ist. Was wir bisher von der Türkei haben, reicht mir bis in die nächste Steinzeit und lasst uns froh sein dass es keine offizielen Statistiken zu diesem Thema gibt obwohl es an der Zeit wäre, da wäre nämlich bald der Teufel los, politisch und sonstwo.

Wenn Italien die Türkei unbedingt will, sollense dafür auch aufkommen und die ganzen Typen die dann andackeln bitte aufnehmen. Mir reicht das hier vollkommen und was es gebracht hat, sieht man tagtäglich auf der Strasse und auf diversen Ämtern!
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31.10.2009 16:30 Uhr von GencOsman
 
+22 | -14
 
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Türkei: Die Türkei entwickelt sich. EU? Nein, danke! Nahe Osten hat mehr zu bieten.

@ kommentator3 und co. sagt mal, wie alt seit ihr? bir osman dies, bir osman das..
echt kindisch..
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31.10.2009 16:34 Uhr von varna
 
+19 | -12
 
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Osman: Kindisch? Jeder 4. Türke in Berlin als BEispiel ist arbeitslos, jeder 2. ist nicht in der Lage einen Schulabschluss oder eine angefangene Lehre zu absolvieren......das zum Thema kindisch.

Gnz nebenbei bemerkt werden in BErlin ebenso 16 Schulen JAA 16 Schulen von PErsonal bewacht weil es dort zugeht wie bei Hempels unterm sofa. 3 mal darfste raten welcher Anteil an Schülern dort in der Überzahl ist!!!

Kindisch oder??? Was Du kindisch nennst, heisst soziale Verwarlosung, Kriminalität, Sturheit, nicht integrationswillig und und und.....hier mal ein Beispiel zum thema Integration und was einige darunter "verstehen" http://www.youtube.com/... Das ist nicht kindisch, das ist ein Skandal und Kulturterror in purer Form!!!
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31.10.2009 16:48 Uhr von Marvin_Berlin
 
+11 | -9
 
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Polen befürwortet den Beitritt der Türkei doch hauptsächlich so, weil dann das deutsche Stimmgewicht in der EU nach ihrer Ansicht etwas ´gemildert´ würde.:-)
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31.10.2009 17:31 Uhr von Xearo_xx
 
+6 | -8
 
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Warum? Ich verstehe es auch überhaupt nicht warum die Türkei überhaupt zu debatte steht in die EU zu kommen. Die türkei gehört ja noch nicht mal zu Europa nur ein ganz kleiner teil ist in europa. Und wegen diesem kleine teil sollen sie in die EU kommen? Naja... wir haben ja eh schon ein Immigrantenproblem in Deutschland es traut sich leider nur kaum wer das offen zu sagen. Mir ist da eh bals alles Egal ich wandere demnächst aus ertmal in die Schweiz und wenns mir da zu langweilig wird gehts nach australien
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31.10.2009 17:32 Uhr von GencOsman
 
+11 | -13
 
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@ varna: Ja kindisch!
so genannte soziale Missverhältnisse auf andere Minderheiten zu schieben. Mit dem Finger ganz dick auf andere zeigen.
Berlin ist nicht Deutschland.
Ich bin mehr Deutsch als du.
Ich versuche die Problematik zu erkennen und zu bekämpfen.
Du schiebst die soziale, kulturelle Problematik von dir weg-
Anstatt mitzuhelfen , -- es sind die anderen, die schuld sind.

kindisch!
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31.10.2009 17:39 Uhr von CroNeo
 
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@Xearo_xx: Zypern ist zu 0,00% in Europa und dennoch Mitglied der EU. Soviel dazu.
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31.10.2009 17:41 Uhr von kommentator3
 
+8 | -9
 
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@Osman: "Ich versuche die Problematik zu erkennen und zu bekämpfen."

Dann lass uns mal teilhaben an deiner Weisheit.

Warum sind denn moslemische Migranten im Schnitt so extrem viel schlechter integriert / gebildet / erfolgreich als andere Gruppen z.B. die Vietnamesen?

Wie "bekämpfst" du diese Problematik?


@CroNeo
Das Problem ist doch nicht die Geographische Lage sonder Kultur / Entwicklungsstand / Religion


[ nachträglich editiert von kommentator3 ]
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31.10.2009 17:43 Uhr von GencOsman
 
+8 | -4
 
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@ Xearo_xx: du verstehst es nicht! wie du es gesagt hast. Um Geographie gehts seit langem nicht. Lern erstmal die Chronik der Europäischen Einigung.

da Xearo_xx und varna sich die letzten Tage angemeldet haben, werde ich etwas rücksichtvoller sein.
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31.10.2009 17:48 Uhr von GencOsman
 
+9 | -4
 
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@ kommentator3: jetzt ehrlich!?
du siehst die vielen erfolgreichen Fussballspieler - Politiker - Geschäftleute mit türkischem Migrationshintergrund nicht. Oder?
Oder möchtest du/ihr es nicht sehen.
Halil und Co sind ja auch Vietnamesen!
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31.10.2009 18:02 Uhr von kommentator3
 
+6 | -8
 
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@GencOsman: Naja "Sportler" sind ja ganz nett, aber nicht wirklich wichtig für die Bewertung von Integration einer Migranten-Gruppe.
Das sind reine Einzelleistungen.

Jeder türkische Geschäftsmann ist willkommen, es aber sind leider viel zu wenige Geschäftsmänner dabei und viel zu viel Prekariat.
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31.10.2009 18:10 Uhr von GencOsman
 
+9 | -4
 
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@ kommentator3: was? Sportler sind ganz nett? wobei?
Diese Sportler fördern die Wirtschaft enorm.
Wieviele Geschäftsmänner kennst du, um sie "Prekariat" zu nennen?
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31.10.2009 19:02 Uhr von byzantiner
 
+13 | -10
 
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Zehn Gründe gegen den EU-Beitritt der Türkei_TEIL1: 1. Die Türkei gehört nicht zu Europa

Das tat sie nie, weder geografisch noch kulturell. Das Erbe der Antike, die jüdisch-christliche Ethik, die Renaissance und die Aufklärung sind an ihr genauso vorübergegangen wie an uns die Kultur des Harems. Zwar standen die Osmanen 1683 vor Wien, Polen und Reichstruppen aber konnten sie glücklicherweise vertreiben. Heute gehört nur noch ein Zipfel der Türkei, Türkisch-Thrakien, zu Europa. Sollte die Geografie ins Spiel gebracht werden, ließe sich über Istanbul reden: die Stadt am Bosporus als erste Polis der Neuzeit und Mitglied der EU! Im Ernst, wer ein außereuropäisches Land aufnimmt, muss sich auch Israels und der Maghrebstaaten, der Ukraine, Weisrusslands und Russlands annehmen. Europa als geografische Einheit, als gemeinsamer Geschichts- und Kulturraum ginge zu Grunde.

2. Ankara missachtet Menschenrechte

Zu Europa gehört die Gabe, sich beständig selbst infrage zu stellen. Ankara hat diese Fähigkeit zu keiner Zeit besessen. Bis heute leugnen die Regierung, das Parlament und viele türkische Historiker den Völkermord an den Armeniern in den Jahren 1895/96 und 1914/15. Prekärer noch: Selbst nach Amtsantritt Erdogans wird in der Türkei flächendeckend gefoltert. Das stellt die türkische Menschenrechtsorganisation Human Rights Foundation fest. Allein bis August seien 600 Folterfälle dokumentiert. Zwar versprach der Ministerpräsident gestern in Brüssel, von der Folter zu lassen, die Wahrung der Menschenrechte scheint dennoch nicht gewährleistet. Sie aber gehört zu Europa wie der Eiffelturm zu Paris.

3. Es droht eine Völkerwanderung

In der Europäischen Union herrscht das Prinzip der Freizügigkeit. Jeder darf dort hinziehen, wo es ihm gefällt. Das gilt auch für die Türken als Mitglieder der EU – selbst wenn Brüssel Übergangsfristen von bis zu sieben Jahren wie im Falle Polens einführen sollte. Die Freiheit brächte viele anatolische Bauern auf die Beine. Experten fürchten, dass bis zu drei Millionen Menschen gen Nordwesten ziehen könnten. Etwa 15 Millionen Moslems leben in der EU, allein in Deutschland 2,5 Millionen Türken. Von Ausnahmen abgesehen, ist ihre Integration gescheitert. Eine türkische Masseneinwanderung würde die Probleme nur noch verschärfen.

4. Die Unionsidee wird zerstört

In dem Versuch, Europa aus den Trümmern des Weltkrieges zu führen und es zu einen, lag stets auch die Idee, „eine Art Vereinigte Staaten von Europa“ zu schaffen, wie es Winston Churchill 1946 in seiner Züricher Rede formulierte. Bis heute halten die meisten Mitglieder der EU daran fest. Beleg dafür ist die Umbenennung der „Europäischen Gemeinschaft“ in „Europäische Union“, von der Einführung einer gemeinsamen Währung zu schweigen. Will man den Unionscharakter bewahren, will man die Union vertiefen, ist ein europäisches Wirgefühl vonnöten. Ein EU-Beitritt der Türkei – in 20 Jahren das bevölkerungsreichste Land der EU – brächte die wirklich europäischen Staaten auseinander. Aus diesem Grund sind übrigens die Briten für den Beitritt Ankaras. Sie hoffen, die EU mithilfe der Türkei in eine Freihandelszone zu verwandeln und die politische Vertiefung zu unterlaufen.

5. Die Kosten sind nicht zu bewältigen

Und das in allen Bereichen: finanziell, politisch und in sozialer Hinsicht. Experten verschiedener unabhängiger Institute haben errechnet, dass der Beitritt der Türkei weitaus teurer wäre als die Aufnahme aller zehn neuen Länder am 1..Mai. Nimmt man an, dass Ankara genauso behandelt wird wie jene zehn, hätte es Anspruch auf über 45 Milliarden Euro. Doch damit nicht genug: Der türkische Agrarmarkt – er macht immer noch über 14 Prozent des türkischen Bruttoinlandsproduktes aus – brächte Brüssel und seine Agrarpolitik in schwerste Bedrängnis. Darüber hinaus würde die Türkei als größter Staat innerhalb der europäischen Institutionen den gleichen Rang wie Frankreich, Deutschland und Großbritannien erhalten. Zum ersten Mal in der Geschichte der EU erhielte das ärmste Land eine politisch dominierende Rolle.

http://www.infopoint24.net/...
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31.10.2009 19:02 Uhr von byzantiner
 
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Zehn Gründe gegen den EU-Beitritt der Türkei_TEIL2: 6. Die EU ist keine karitative Anstalt

Die Entwicklung in der Türkei ist eine innertürkische Angelegenheit. Die Türkei selbst und viele Anhänger eines Beitritts sehen das anders. Sie instrumentalisieren die EU, um eine bestimmte politische Linie im Land durchzusetzen. Die Türkei muss ein Eigeninteresse an Reformen und der Modernisierung haben. Die Türkei muss ihre politischen Hausaufgaben selbst lösen.

7. Das Strategie-Argument zieht nicht

Die Befürworter betonen sinngemäß: Um den Konflikt der Kulturen im Kampf gegen den Terrorismus zu entkrampfen, müsse das EU-Mitglied Türkei als Modell eines verwestlichten, wohlhabenden islamischen Staates auf die moslemisch-arabische Welt ausstrahlen. Dort aber ist Ankara etwa so beliebt wie die Japaner in Korea. Viele Araber haben die Türken als Kolonialmacht noch immer nicht vergessen. Die Türkei ist keine Brücke zwischen Ost und West. Zudem ist für strategische Fragen vor allem die Nato zuständig. Ihr gehören die Türken seit 1949 an.
´
8. Die EU kommt in üble Nachbarschaft

Wäre Ankara Mitglied in der EU, stießen Europas Grenzen an die zentralen Konfliktregionen der Erde. Plötzlich wären wir Nachbarn höchst unappetitlicher Regime mit der Neigung zu unberechenbaren Drohgebärden und unglaublichen Potenzialen an Extremisten. Viele Tausend Grenzkilometer müssten streng bewacht werden, um all die Menschen abzuhalten, die aus Asien, der Arabischen Halbinsel, vielleicht sogar aus Afrika über die Türkei nach Europa wollen.

9. Das Beitrittsversprechen ist Legende

Um die Südostflanke der Nato auch wirtschaftlich zu stabilisieren, baten die Amerikaner in der Hochzeit des Kalten Krieges darum, der Türkei wirtschaftlich auf die Beine zu helfen. Aus diesem Grund eröffnete der europäische Klub der sechs in Artikel.28 des Assoziierungsvertrages von 1964 Ankara die prinzipielle Möglichkeit eines Beitritts. Nur war damit die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft gemeint. Ein Beitritt zu einer politischen Union stand nie zur Diskussion. Die Europäer werden nicht wortbrüchig, wenn sie die Türkei nicht als Vollmitglied in die EU integrieren.

10. Es gibt sinnvolle Alternativen

Setzt Ankara seinen Reformkurs fort, wird es auch ohne Vollmitgliedschaft – assoziiertes Mitglied der EU ist es bereits – eine moderne Demokratie werden. Geschützt würde sie im Rahmen der Nato. Darüber hinaus könnten ihr weitere Vorzüge in der Zollunion gewährt werden. Auch ließen sich schon bestehende Hilfsprogramme aufstocken. Die Türkei gehört zu Europas Nachbarn, sie ist Bündnispartner in der Nato. Wo liegt das Problem?

http://www.infopoint24.net/...
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31.10.2009 19:07 Uhr von byzantiner
 
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Witere Gründe gegen den EU-Beitritt der Türkei: Seit Jahren kommen die meisten
Asylbewerber aus der Türkei. Im vergangenen
Jahr waren es 6300. Auch in diesem Jahr liegt die
Türkei in den Statistiken vorn, bis August lagen
4853 Asylanträge vor. 313 Personen aus der
Türkei sind in den Monaten Januar bis August als
politisch Verfolgte anerkannt worden und erhalten
Asylrecht. Weitere 163 Türken haben in diesem
Jahr Abschiebeschutz erhalten.
Ein absurder Widerspruch: Deutschland erkennt
Asylbewerber aus der Türkei als politisch Verfolgte
an, die Europäische Kommission jedoch stellt
ausreichende Fortschritte in der
Menschenrechtsfrage fest und empfiehlt deshalb
den Beginn von Verhandlungen. Die anerkannten
Asylanträge zeigen, dass die Lage in der Türkei
nicht den EU-Kriterien entspricht. Die
Kopenhagener Kriterien sind in diesem Punkt
eindeutig nicht erfüllt.

http://www.buergerbewegungen.de/...
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31.10.2009 19:22 Uhr von byzantiner
 
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Bundeszentrale für politische Bildung: Prof. Dr. Wilhelm Hankel

Dem EU-Arbeitsmarkt hat die Türkei nur Probleme zu bieten, nämlich den Zuzug gering qualifizierter und nur mässig integrierbarer Arbeitskräfte. Sie tragen wenig zur Hebung der Produktivität, aber viel zur Erhöhung des Sozialaufwandes, der sozialen Konflikte und der Ausbildungsprobleme der Gastländer bei. Umgekehrt bedeutet die Attraktivität des EU-Arbeitsmarktes für die kulturellen und technokratischen Eliten der Türkei einen schwerwiegenden Entzugseffekt für die weitere Entwicklung des Landes. Das knappe human capital wandert ab und fehlt bei der Entwicklung des Landes. Wenn irgendwo, dann zeigt sich am Arbeitsmarkt, wie wenig EU und ein von starken kulturellen wie regionalen Dualismen geprägtes Entwicklungsland wie die Türkei zusammengehören. Dergleichen wächst nicht zusammen, sondern erzeugt neue und konfliktträchtige Dualismen, wo bisher keine waren, nämlich in den Gastländern der EU. Die EU ist eben kein nivellierender Einheitsstaat wie die USA, sondern ein Ensemble kulturell autonomer und ökonomisch heterogener Staaten. Ein solcher Verbund verfügt nur über eine begrenzte Absorptionskapazität für Migration von Arbeit aus der Fremde. Auch wenn sich der daraus resultierende Lohndruck am Arbeitsmarkt für einzelne Grossfirmen rechnet, zum Ärger der Gewerkschaften: Die davon betroffenen Volkswirtschaften zahlen die Zeche: die aufnehmende Volkswirtschaft mit abnehmendem Qualifizierungs- und Innovationsdruck bei gleichzeitig zunehmendem Sozialaufwand und sozialen Spannungen, die abgebende Volkswirtschaft mit dem Verlust der "natürlichen" Entwicklungspotentiale und -maßstäbe: Humankapital wird exportiert, westliches Anspruchsdenken importiert – doch es fehlt die Kapitalbasis, um letzteres spannungsfrei zu realisieren. Die Auswanderer heizen die inneren Konflikte an statt sie sie auszugleichen.
http://www1.bpb.de/...

[ nachträglich editiert von byzantiner ]
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31.10.2009 21:01 Uhr von fairbleiben
 
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oh got oh got: wieso geht ihr klugsch..... nicht in die politik wenn ihr alles besser wisst????
ich sehe immer nur negative sachen gegen die türkei.
niemals positive.
10 gründe warum die türkei nicht in die türkei soll.
es gibt bestimmt 100 dafür,ihr pappnasen.
mann sind die türken verhasst.
das ist alles purer neid.
ja genau.ihr seid neidisch auf die türken.
weil sie "im schnitt"die lebhafteren heißblütigeren temperamentvolleren menschen sind,nicht so langweiligen nordmenschen wie ihr."nur wer sich angesprochen fühlt"
jetzt nimmt doch mal den karpfen aus dem ars..
und seid mal etwas lockerer und entspannterer.
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31.10.2009 21:21 Uhr von kommentator3
 
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@fairbleiben: "mann sind die türken verhasst."

Woher das nur kommt?
War vor 40 Jahren noch nicht so.

PS: Deine Neid-These teile ich nicht.
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01.11.2009 00:03 Uhr von inzeparasit
 
+0 | -7
 
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ich hab mal jemanden sagen hören: ,, lieber die türkei in der EU als der tüke in deutschland."
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01.11.2009 01:31 Uhr von hofn4rr
 
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seltsam: steht doch italien bereits selbst mit einem bein vor dem austritt.
zumindest was die währungsunion betrifft.

und polen selbst, ist der währungsunion noch garnicht beigetreten, und muss aufgrund ihrer unaktrativen sozialleistungen auch keinen ansturm von analphabeten befürchten.

der fall scheint klar, wie die wunschäußerung zweier traumtänzer zu werten ist.
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01.11.2009 01:51 Uhr von XFlipX
 
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Ich sage nur South Stream -> Nabucco "...Sie soll von Russland durch das Schwarze Meer zunächst nach Bulgarien führen. Der südliche Strang wird über Griechenland nach Italien geführt,...."

Ich sehe also eher energietaktische Gründe hinter der Äußerung des italienischen Botschafters.

XFlipX

Ps.: Ohne jetzt die Quelle geprüft zu haben.
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01.11.2009 03:09 Uhr von hofn4rr
 
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@Informator: inwiefern eine pipeline mit einem eu-beitritt in verbindung gebracht werden kann, ist mir ein rätsel.

russland und deutschland verlegt gemeinschaftlich eine durch die ostsee, unter umgehung des "eu-mitgliedes" polen.


falls die türken ihre doofe leitung nur unter der voraussetzung eines eu-beitrittes verlegen können, sollen sie sich doch das gas/öl mal lieber in die haare schmieren.

@Informator
>>Ein Muslim kann sich einfacher integrieren und mit der BRD identifizieren, wenn die BRD sich zu ihrem islamischen Gesellschaftsteil bekennt, statt sie abzulehnen.<<

ein mohammedaner kann sich auch integrieren, wenn er einfach mal die sprache lernen würde und einen schulabschluss vorweisen kann.

integrieren heisst, sich in erster linie dem gastland anzupassen und nicht umgekehrt.

und wenn jemand wen ablehnt, sind es doch meist die mohammedaner selber, in dem sie sich ihre eigene parallelgesellschaft aufbauen.

und was heisst bekennen?
die fundamentalisten geben doch erst frieden, wenn die scharia für sie und den rest geltendes recht bedeutet.

>>Seitens der Wirtschaft ist die Türkei eine aufstrebende Regionalmacht, Geopolitisch trifft das ebenfalls zu.<<

das sind (waren) bulgarien oder rumänien auch...und?

und unter einem geopolitischen aufstreben verstehe ich eine meist unerwünschte einflussnahme auf andere länder oder bevölkerungsgruppen.

ähnlich der geostrategischen stützpunkte der vsa, überall verteilt in der welt, um ihre "geopolitischen" interessen durchzusetzen.

>>Europa muss sich überlegen, was es in Zukunft sein möchte, entweder eine kleine abgeschottete Wirtschaftsunion ohne globalpolitisches Gewicht oder eine expandierende Führungsmacht im geopolitischen Kräftespiel.<<

bis die türkei dazu bereit ist bzw. die aufnahmekriterien ansatzweise erfüllen kann, können noch gut 10 - 20 jahre vergehen.

durch eine nichtaufnahme bis dahin den zusammenhang zu konstruieren, europa wäre durch die nichtaufnahme abgeschottet, ist einfach gesagt quatsch, und aktuell auch nicht zutreffend.

im übrigen: >>...expandierende Führungsmacht im geopolitischen Kräftespiel<<

hakt es bei dir gewaltig.

solche phantastereien decken sich in keinster weise
mit den wertevorstellungen von vernünftigen menschen in europa.

die türkei gehört der nato an...und das ist zumindest aus geostrategischen gründen in zeiten des kalten krieges, für europa überlebenswichtig gewesen.
weil sonst die südöstliche flanke sperrangelweit gen udssr offen gewesen wäre.

das die nato die letzten 10 -20 jahre (mit deutscher beteildigung) die "geopolitischen" interessen von "irren"
vertreten hat, ist mehr als bedauerlich...eher ein verbrechen.

p. s.
der eu-beitritt ist aus meiner sicht unverantwortlich gegenüber den sozialsystemen der meisten mitgliedsländer.

die eu selber ist ein unbeweglicher, undemokratischer, bürokraten- und industrievertreterverein, den sich auf dauer keine gesellschaft unbeschadet leisten kann.

im übrigen können sich die wenigen verbliebenen souveränen
staaten in der welt glücklich schätzen, dem verbrecherverein nicht beigetreten zu sein.
z. b. die schweiz.
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01.11.2009 04:52 Uhr von hofn4rr
 
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@informator: http://www.3sat.de/...

deine pipeline kannst du dir jetzt mit sicherheit schon einmal in die haare schmieren.
es sei denn, die pipeline fördert luft =>
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01.11.2009 14:07 Uhr von --Revolution--
 
+1 | -3
 
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Türkei sagt: Nein danke! Die türkei will mit der Eu. Garnix mehr zutun haben!

Erdogan möchte ja das Osmanische Reich zurück haben.
d.h. zusammen Arbeit zwischen aserbaycan, usbekistan und kasachstan.

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